Gebrauchte Baumaschinen kaufen – Ratgeber

Neue Baumaschinen kosten eine Menge Geld. Für kleinere Betriebe sind diese oft, gerade in der Gründungszeit, unerschwinglich. Von daher kaufen kleine und junge Betriebe die Baumaschinen, wie Bagger, Radlader, Bulldozer, Kran etc. gerne gebraucht. Je nach Alter, Betriebsstunden und technischem Zustand sind die Preise deutlich günstiger und somit oft auch für nicht ganz so finanzstarke Betriebe erschwinglich. Wollen Sie gebrauchte Baumaschinen kaufen, so sollten Sie vor vorab, wie beim Autokauf, die Maschine prüfen, um etwaige Mängel festzustellen. Im Extremfall baggert der Bagger hinterher nicht, die Walze walzt nicht und der Stapler stapelt nicht. Gerade bei den immer noch recht hohen Gebrauchtpreisen ein Ärgernis, wenn man hinterher noch viel Geld in Reparaturen und Wartung stecken muss. Somit gilt es die Baumaschine vor dem Kauf gut zu besichtigen und zu beurteilen. Für den Laien ist dieses schwierig umzusetzen. Sie können jedoch einige grundlegende Punkte beachten.
Unser Ratgeber „Gebrauchte Baumaschinen kaufen“ gibt Ihnen einige Tipps, worauf Sie beim Kauf von gebrauchten Baggern, Radladern und Co. achten sollten, damit Sie keinen Fehlkauf tätigen.

Gebrauchte Baumaschinen kaufen - Ratgeber

Gebrauchte Baumaschinen kaufen – Ratgeber

Gebrauchte und benutzte Baumaschinen kaufen – Das Angebot ist groß

Die entsprechenden Firmen verkaufen oft eine Vielzahl an gebrauchten Baumaschinen, wie z.B.:

  • Bagger
  • Radlader
  • Bulldozer
  • Kran
  • Walze
  • Arbeitsbühne
  • Dumper
  • Betonmischer
  • Grader
  • Bohrgerät
  • Baustellenstapler
  • Maschinentransporter
  • Scraper
  • …und vieles mehr.

Darauf sollten Sie beim Kauf von gebrauchten Baumaschinen achten

Wie auch beim Kauf eines Autos, sollten Sie bei der Baumaschine den optischen Gesamteindruck beurteilen. Achten Sie auf Dellen, Macken und Beulen. Schauen Sie sich den Innenraum gut an. Ist dieser so einigermaßen gepflegt oder völlig verlottert? So bekommen Sie einen guten Eindruck wie der Fahrer bzw. vorherige Eigentümer mit der Maschine umgegangen ist. Schauen Sie sich unbedingt die Ketten oder Reifen der Baumaschine an. Diese sollten in einem guten bzw. akzeptablen Zustand sein. Schließlich kostet für z.B. einen kleinen Radler ein neuer Reifensatz gut 1.500 – 2.000 Euro, bei größeren Radladern gleich mehrere tausend Euro. Also eine nicht zu unterschätzende Investition. Schauen Sie sich auch unbedingt sämtliche Hydraulikleitungen und Hydraulikanschlüsse genau an. Sind diese dicht? Tritt eventuell Öl aus? Rosten diese sogar schon? Um dieses im Detail beurteilen zu können, sollte die Baumaschine eine Zeitlang warmgefahren werden, damit sich die Anbauteile bewegen. Besonders einige Teile der Hydraulik, wie z.B. die Hydraulikpumpe ist meist sehr teuer. Bei älteren Minibaggern, die eh schon in keinem sehr guten Zustand mehr sind, lohnt sich eine Reparatur oft schon nicht mehr. Lassen Sie sich sämtliche Maschinenprüfberichte und Wartungsnachweise der UVV-Prüfungen und Sicherheitsprüfungen aushändigen. Daran lässt sich ebenfalls der Zustand der Maschine beurteilen. Sie sollten hellhörig werden, wenn eine Baumaschine so gut wie nie gewartet wurde, hingehen deutet eine regelmäßig umfangreiche Wartung eher auf einen pfleglichen Umgang mit dem Baugerät hin.

Die Betriebsstunden bei Baumaschinen sagen nicht viel aus

Oft wird empfohlen einen Blick auf die Betriebsstunden der Baumaschine zu werfen. Macht es bei einem Auto noch Sinn den Kilometerstand zu prüfen, so sind die Betriebsstunden bei einer Baumaschine nur sehr bedingt aussagekräftig. Zum Beispiel können Schaufeln von Baggern und Bulldozern verschlissen sein oder die Zähne der Schaufel sind abgenutzt. Schließlich schabt der Schaufelboden oft ständig über den Boden und wird im Laufe der Zeit dünner. Steht ein Austausch kurz bevor, kann es nach dem Erwerb des gebrauchten Baggers nochmal teuer werden. Achten Sie auch unbedingt auf Bolzen, Buchsen und Lager der Ausleger der Baumaschine. Hier treten oft Verschleißerscheinungen auf.

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