Tipps zum Aufräumen des Kleiderschrankes

Wer kennt das leidige Thema „Kleiderschrank aufräumen“ nicht? Man kauft sich gerne neue Kleidung und packe diese in den eh schon überfüllten Kleiderschrank und nimmt so gut wie nie die alten und abgelegten Kleidungsstücke heraus. Meist landen nur die kaputten Klamotten im Müll und die anderen Hosen, Shirts, Röcke und Jacken werden gehortet, bis der Kleiderschrank aus allen Nähten platzt.
Es wird von daher regelmäßig Zeit (am besten mindestens 1-2 Mal pro Jahr) den Kleiderschrank auszumisten und dabei (wenn er schon mal leer ist) gleich auch mal zu putzen und reinigen.

Wie geht man am besten dabei vor den Kleiderschrank aufzuräumen und ein gewisses System dabei zu entwickeln?

Am besten und konsequentesten funktioniert das Aufräumen des Schrankes wenn man nach einem festen System vorgeht und nicht nur mal zeitweise ab und an ein Kleidungsstück entfernt. Man sollte sich dafür (je nach Schrankgröße und Menge an Kleidung) einige Zeit dafür einplanen (am besten einen ruhigen Samstag- oder Sonntag-Nachmittag).

Da man selber oft viele Kleidungsstücke nicht aussortieren will (man hängt ja so sehr daran) sollte man vielleicht am besten zu Zweit aufräumen. Ein Aussenstehender kann oft gut beurteilen, ob ein Kleidungsstück, was man mehrere Jahre schon nicht mehr an hatte vielleicht doch den heimischen Schrank verlassen sollte oder nicht. Aussenstehende sind deutlich kritischer und objektiver als man selber.

Mit unseren Haushalts-Tipps und Ratgeber klappt das Aufräumen und Ausmisten des Kleiderschrankes deutlich besser

Hat man ein Bett neben dem Kleiderschrank dann räumt man zuerst alle Kleidungsstücke aus dem Schrank und legt sie stapelweise auf das Bett. Zur Not legt man sich eine Decke auf den Boden und lagert dort die Kleidung.

Dann hält man sich 4 große Plastiksäcke oder Umzugskartons bereit (am besten mit Klebezettel oder Filzschreiber beschriften):

  • Der eine für die Kleidung, die man komplett in den Hausmüll entsorgen kann, weil sie kaputt, verdreckt etc. ist.
  • Der zweite für die Kleidung, die noch in Ordnung ist, aber nicht mehr getragen wird und die somit in die Altkleidersammlung (Container) kommt
  • Der dritte für die Kleidung, die noch so in Ordnung ist und auch mal recht teuer war (Marken-Kleidung) und auch modisch noch auf recht aktuellem Stand ist, dass man diese an Bekannte weitergeben kann oder diese in einem Second Hand Shop oder auf ebay.de anbieten kann und damit noch den einen oder anderen Euro machen kann, um die Haushaltskasse aufzubessern.
  • Der vierte für Kleidung, wo man derzeit erstmal unsicher ist, was man damit machen will. Auf diese Weise kann man sich beim Aussortieren des Schrankes erst mal deutlich eher für etwas entscheiden, wenn man weiß, dass man bei einigen Stücken noch keine absolute und endgültige Entscheidung treffen muss. Man sollte diesem vierten Sack oder Karton aber nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken. Dieser ist nur für wirklich „Notfälle“. Diese Notfälle und „weiß nicht“ Klamotten kann man dann erst mal 6-12 Monate im Keller (trockener Platz, damit die Wäsche nicht muffelt) oder Dachboden zwischenlagern. Wenn man diese Kleidung dann in dieser Zeit nicht mehr angerührt hat, ist das ein eindeutiges Zeichen, dass diese dann ebenfalls weg können (Verkauf, Müll, Kleidersammlung)

Nun nimmt man Kleidungsstück um Kleidungsstück (vom Bett oder Boden) in die Hand und hinterfragt, ob man es noch tragen wird oder ob es eher in eine der oben genannten 3 Kategorien (Müll, Kleidersammlung, Verkauf) passt.

Bei Kleidung, die man noch behalten will, sollte man folgende Kriterien gründlich prüfen:

  • Passt das Kleidungstück überhaupt noch oder ist man (gerade bei Kindern) deutlich daraus heraus gewachsen oder hat so weit zugenommen, dass man in absehbarer Zeit dort eh nicht mehr hinein passen wird. Also bei Kleidung, die man wirklich lange nicht mehr an hatte und bei denen man eh unsicher ist: Unbedingt anziehen und gucken, ob die Länge (und Breite) überhaupt noch passt.
  • Ist die Kleidung wirklich noch in Ordnung? Fehlen Knöpfe, die man annähen sollte, damit man es überhaupt wieder anzieht? Hat es Flecken, die man erst mal entfernen sollte?
  • Ist es modisch noch so weit OK, dass man es in absehbarer Zeit wieder anziehen wird. Die Mode kommt zwar immer wieder mal zurück, aber vielleicht sollte man sich überlegen, ob man Schlaghosen und Blusen mit Schulterpolstern wirklich 10-20 Jahre aufheben will, nur um diese dann noch mal anziehen zu können.
  • Hat man dieses Kleidungsstück überhaupt mal in den letzten 1-2 Jahren getragen und wenn ja, gerne ?
  • Bei Kleidungsstücken, die man aufhebt für die Gartenarbeit, Hausarbeiten (wie Wände malen oder tapezieren) oder wenn man sein Auto putzt etc. reicht in der Regel eine Hose und ein Shirt oder Pullover. Normal zieht man diese Klamotten ja mehrfach dafür an und gibt sie dann erst in die Wäsche. Es ist also völlig unnötig, dass man mehrere alte Hose und Oberteile für solche seltenen Gelegenheiten aufhebt

1 Antwort

  1. schwuuub sagt:

    danke schön sind super tipps, werde ich gut gebrauchen können 😀

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