Hausmittel gegen starkes Schwitzen und Achselnässe

Starkes Schwitzen und Achselnässe sind wohl für jeden ein unangenehmes Thema. Für die, die Schwitzen und auch für die Umgebung, die unter Umständen von der Geruchsbelästigung betroffen sind. Manche Menschen haben aus bestimmten Gründen eine erhöhte Schweißbildung. Verschiedene Umstände fördern diese auch noch und sorgen dafür dass neben dem Achselschweiß später unangenehmer Geruch auftritt.
Man kann versuchen mit 48-Stunden Deo, ständigem Duschen und Waschen dagegen vorzugehen, um den Geruch und Schweißneubildung auf der Haut und in der Kleidung möglichst zu minimieren, es gibt aber auch allerhand praktische und kostengünstige Hausmittel, die Oma schon kannte, um Schwitzen und damit Achselschweiß wirkungsvoll zu reduzieren.

Hausmittel gegen starkes Schwitzen und Achselnässe

Hausmittel gegen starkes Schwitzen und Achselnässe

Hausmittel gegen starkes Schwitzen und Achselnässe

Mit den folgenden Tipps sind verschwitzte Achseln kein Thema mehr:

  • Die Natur hält allerhand wirkungsvolle Kräuter und Pflanzen bereit, die gegen zu viel Schweißbildung helfen können. Die sogenannte Salbeikur kann oft sehr wirkungsvoll gegen zu viel Schweißbildung wirken. Besorgen Sie sich Salbeitee (erhältlich in Supermarkt, Drogerie oder Teegeschäft) und trinken Sie tagtäglich 4 Tassen. Nach gut 3-4 Wochen sollte sich eine Besserung einstellen. Leider ist diese Methode nicht sofort wirkungsvoll, aber wenn man eh gerne Tee trinkt und diese Methode zur Schweißreduktion neben einer anderen Methode nutzt, lohnt sich die Wartezeit, bis die Wirkung greift.
  • Mögen Sie keinen Tee oder den Geschmack von Salbei nicht, können Sie das gleiche morgens auch mit einem großen Glas Wasser und 2-3 Esslöffeln Apfelessig versuchen. Dieses kann ebenfalls den Schweiß unter den Achseln reduzieren. Die Wirkung tritt hier allerdings wie beim Salbeitee auch erst nach ungefähr 3-4 Wochen ein.
  • Auch diese Mischung kann die Schweißbildung unterdrücken: Eichenblätter und Zinnkraut. Brauen Sie einen Sud mit Wasser in einem Kochtopf und lassen dieses dann abkühlen. Tragen Sie diese Mischung dann mehrmals über den Tag verteilt mit einem Tuch oder Lappen unter den Armen auf.
  • Auch mit einer Mischung aus Eichenrinde und Thymian können Sie Ihr Glück versuchen. Mit je 50 Gramm dieser Pflanzenbestandteile auf 500 ml Wasser aufgekocht und dann nach dem Abkühlen unter den Armen gerieben kann die Schweißbildung recht effektiv gestoppt werden.
  • Duschen Sie morgen nicht zu heiß. Eher nur bei lauwarmer Temperatur. Reiben Sie nun die Achseln mit Apfelessig ein.
  • Franzbranntwein kann ebenfalls gegen zu viel Schweiß wirken. Reiben Sie mehrmals am Tag mit einem Lappen oder Tuch den Franzbranntwein unter die Achseln. Hier tritt die schweißmindernde Wirkung recht schnell ein.

Mit welchen weiteren Hausmitteln und Tricks kann man starkes Schwitzen verhindern?

Einfache Hausmittel können helfen:

  • Gerade Kunstfasern wie Polyester und Nylon lassen nicht genug Luft an den Körper und die Wärme unter den Armen kann nicht abtransportiert werden. Durch diese übermäßige Erwärmung entsteht irgendwann Schweiß und mit der Zeit fängt es dann an zu muffeln. Baumwolle oder andere Naturfasern (Leinen etc.) lassen mehr Luft an die Achseln und andere Stellen am Körper, wo man schwitzen kann. Baumwolle nimmt die Feuchtigkeit auch gut auf und transportiert sie so von der Haut weg. Lästiger und unangenehmer Körpergeruch kann so nicht so schnell entstehen.
  • Es gibt allerdings atmungsaktive Funktionsshirts aus Kunstfaser wie Polyester und anderen Materialen. Diese führen den Schweiß ebenfalls gut ab. Bei solcher Kleidung steht es allerdings bei, dass es sich um atmungsaktive Materialien handelt. Hier können Sie ruhig zugreifen, wenn Sie Probleme mit übermäßiger Schweißbildung haben.
  • Kleidung, die locker und weit am Körper sitzt, lässt mehr Luft an die Haut, kühlt diese und transportiert die Wärme ab. Das lässt Schweiß deutlich weniger entstehen, als bei eng anliegende Kleidung.
  • Essen Sie zu den Mahlzeiten, gerade mittags im Sommer bei extremer Hitze, keine scharf gewürzten Speisen. Das regt die Schweißbildung heftig an.
  • Heißer Kaffee und Alkohol regen die Neubildung von Schweiß unnötig an.
  • Zu viel Kilos auf den Rippen (Übergewicht) lassen den Menschen eher schwitzen, als einen schlankeren Menschen.
  • Stress und Ärger lassen den Körper ebenfalls vermehrt schwitzen. Sorgen Sie für weniger Stress, klären Sie Ärger und erlernen Sie Entspannungstechniken wie Yoga, Autogenes Training etc.
  • Es gibt Techniken, wo man per kleiner Operation die Schweißdrüsen veröden lässt. Diese Methode, birgt wie alle Eingriffe Risiken. Sie ist nur bei Menschen angebracht, die sehr darunter leiden. Krankenkassen zahlen im Regelfall diese OP auch nicht.
  • Im Handel gibt es kleine Deo-Tücher. Diese können Sie bei sich führen und im Bedarfsfall mit diesen Tüchern mehrfach am Tag die Achselhöhlen auffrischen. Schweiß riecht nämlich nicht gleich, wenn er entsteht, sondern erst nach gewisser Zeit. Reiben Sie die Achseln mit diesen Tüchern alle paar Stunden kurz ab, kann der Schweiß kaum riechen.
  • Ihr Hausarzt kann Sie bei übermäßiger Schweißbildung ebenfalls beraten. Oft können auch Krankheiten dahinter stecken.

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