Nährstoffe (Vitamine und Mineralien) helfen bei Haarausfall

Vor Haarausfall fürchtet sich jede Frau und wohl auch die meisten Männer. Neben dem genetisch bedingten Haarausfall (besonders bei Männern) gibt es auch den Verlust der Haarpracht durch zu wenige Nährstoffe in Form von Vitaminen und Mineralstoffen. Diese Mangelerscheinung ist gerade bei Frauen durch die monatliche Periode (Blutverlust) häufiger vertreten. Mit der richtigen Zufuhr von Nahrungsmittel oder Nahrungsergänzungsmittel kann man in diesem Fällen den Haarausfall recht effektiv stoppen und künftig auch vorbeugen.
Unser Ratgeber „Nährstoffe (Vitamine und Mineralien) helfen bei Haarausfall“ gibt Ihnen viele Informationen, Tipps und Tricks an die Hand, wie Sie wieder zu einer vollen Haarpracht kommen können. Neben unseren vielen und hilfreichen Tipps finden Sie weitere Informationen, Hintergrundwissen und Hilfe auf washilftgegenhaarausfall.com

Nährstoffe (Vitamine und Mineralien) helfen bei Haarausfall

Nährstoffe (Vitamine und Mineralien) helfen bei Haarausfall

Mit den richtigen Nährstoffen Haarausfall bekämpfen

Die Gründe für Haarausfall sind sehr vielfältig und teilweise auch noch nicht ganz erforscht. Gerade der altersbedingte Haarausfall bis zur Glatze bei Männern gibt der Wissenschaft immer noch Rätsel auf.
Einer der Gründe für Haarausfall, besonders bei Frauen, ist eine Mangel- oder Fehlernährung. Gerade Frauen, die durch den Schlankheitswahn einseitige Diäten durchführen oder deswegen viel zu wenig oder teilweise gar nichts essen, sind vom Verlust der Haare oft betroffen.
Diesen Haarverlust durch Unterversorgung kann man mit den richtigen Nährstoffen wie Vitaminen und Mineralien stoppen und fast immer komplett beseitigen. Die Haare wachsen in der Regel wieder nach, das Haar wird wieder voller und dichter. Die Haare glänzen wieder und erhalten Ihre Vitalität und Spannkraft zurück.
Man kann sich mit der richtigen Nahrung behelfen, aber auch mit hochdosierten Nahrungsergänzungsmitteln in Form von Kapseln und Tabletten. Diese erhalten Sie rezeptfrei in jeder Apotheke, Drogerie und in Supermärkten. Auch wenn Sie kein ärztliches Rezept dafür benötigen, ist es meistens sinnvoll, dass Sie Ihren Hausarzt oder Facharzt (Hautarzt, Endokrinologe etc.) aufsuchen. Dieser kann durch geeignete Untersuchungen, z.B. Blutuntersuchung, leicht einen Nährstoffmangel feststellen. Der Arzt kann auch abklären, ob hinter dem Haarausfall eventuell eine Erkrankung steckt, die mit Medikamenten behandelt werden muss. Nehmen Sie nie eigenmächtig ohne Untersuchung und Beratung durch einen Arzt Nahrungsergänzungsmittel ein. Laut Expertenmeinung sollten diese nur bei nachgewiesenem Mangel eingenommen werden, es kann andernfalls zu Überdosierungen kommen.
Viele Vitamine und Mineralien sind an der Bildung der Haare, für eine gesunde Kopfhaut und Haarwurzeln nötig. Fehlt hier ein wichtiger Bestandteil, kann der menschliche Körper bzw. Stoffwechsel die Kopfhaut und Haare nicht mehr ausreichend versorgen. Es kann zum Verlust der Haare kommen. Aber das Gute an dieser Art des Haarausfalles ist, dass man diesen, durch Zufuhr der richtigen Nährstoffe, meist wieder komplett beseitigen kann.
Erwarten Sie hier aber keine Wunder binnen weniger Tage. Bei einem Ausgleich des Nährstoffmangels braucht der Körper mindestens 4-8 Wochen sich wieder umzustellen. Achten Sie beim Haare kämmen also wie viel Haare Sie gegenüber früher verlieren. Oft finden Sie die Haare in der Bürste, im Waschbecken und auch beim Haare waschen in der Dusche oder Badewanne.

Eisenmangel kann Haarausfall verursachen

Eine ausreichende Eisenmenge im Körper ist für fast alle Stoffwechselvorgänge extrem wichtig. Eisen sorgt dafür, dass die roten Blutkörperchen Sauerstoff in jede unserer Zellen transportieren. Liegt ein Eisenmangel vor, ist dieses nicht mehr gewährleistet und der Körper und jede einzelne Zelle wird nicht mehr ausreichend mit dem lebensnotwendigen Sauerstoff versorgt. Darunter leiden Kopfhaut und Haare und können dadurch bedingt ausfallen.
Eisen finden Sie in vielen Lebensmitteln, wie z.B. Hafer, Leber, Kalbsfleisch und Hülsenfrüchte. Im Handel gibt es Kapseln mit hochdosiertem Eisen. Diese können Sie sich rezeptfrei besorgen und nach Dosieranleitung des Präparates einnehmen.

Mit Zink Haarausfall stoppen

Zink ist ebenfalls essentiell für gesunde Stoffwechselvorgänge und gesundes Haar und Kopfhaut. Es wirkt sich sehr positiv auf die Zellteilung auf und verbessert damit den Aufbau von Kopfhaut, Haaren und Haarwurzeln.
Haben Sie hier einen Mangel, können Sie diesen mit den folgenden Nahrungsmitteln ausgleichen und künftig vorbeugen: Muskelfleisch, Geflügel, Hartkäse, Innereien, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen. Im Handel gibt es Kapseln mit Zink. Können Sie den Bedarf nicht ausreichend mit Nahrungsmitteln decken, sollten Sie sich mit Nahrungsergänzungsmitteln behelfen. Im Zweifelsfall befragen Sie Ihren Hausarzt.

Sich mit Biotin bei Haarausfall behelfen

Auch ein Mangel an Biotin (auch Vitamin H genannt) kann zu Verlust von Haaren führen. Das Zellwachstum benötigt eine ausreichende Menge an Biotin.
Ernähren Sie sich bei einem solchen Mangel besonders viel von Innereien, Eigelb, Hefe, Milchprodukten, Nüssen, Sojabohnen, Haferflocken und Blumenkohl. Der Handel hält hier auch Biotin-Kapseln bereit.

Vitamin C – Der Alleskönner unter den Vitaminen

Vitamin C (Ascorbinsäure) leistet im menschlichen Körper überall unglaubliches. Es wird für mehrere hundert Stoffwechselvorgänge benötigt und kann Zellen reparieren. Es gilt nicht umsonst als eines der wichtigsten Vitamine im Körper. Durch das Vitamin C kann sich das Eisen überhaupt erst an die roten Blutkörperchen (Hämoglobin) heften und durch das Blut transportiert werden. Außerdem ist es an der Kollagensynthese beteiligt.
Nehmen Sie durch folgende Nahrungsmittel besonders viel Vitamin C auf: Kiwi, Hagebutten, Sanddorn, Johannisbeeren, Paprika, Kohlsorten und Zitrusfrüchte.

B-Vitamine – Helfer gegen Haarausfall

Sämtliche B-Vitamine werden für die verschiedensten Stoffwechselvorgänge an den Haaren benötigt, da es das Wachstum von Gewebe und Zellen fördert. Außerdem wirkt es bei der Kollagen- und Pigmentbildung mit und regelt den Feuchtigkeitshaushalt der Kopfhaut. Besonders hervorzuheben sind die Vitamine B3, B5 und B6.
Besonders viel Vitamin B finden Sie in den folgenden Nahrungsmitteln: Fleisch, Fisch, Innereien (Leber etc.), Geflügel, Getreidevollkorn, Hülsenfrüchte, Hefe, Eigelb, Nüsse und Kartoffeln. Können Sie mit der Nahrung den Bedarf nicht decken, können Sie sich (bei Absprache mit Ihrem Arzt) auch einen Vitamin B-Komplex in der Apotheke oder Drogerie besorgen. Hier sind alle möglichen B-Vitamine in einer Kapsel vorhanden. Damit können Sie sehr leicht den Tagesbedarf abdecken.

Vitamin A – hilfreich bei Haarausfall

Auch Vitamin A (Retinol) kann Ihnen gegen Haarausfall helfen, da es Kollagenfasern aufbaut. Ein Mangel an diesem Vitamin kann oft zu Haarverlust führen, da Haut und Haare für Ihr Wachstum auf Vitamin A angewiesen sind.
Die folgenden Lebensmittel enthalten besonders viel Vitamin A: Leber, fettreiche Seefische (Makrelen, Aal, Thunfisch), Milchprodukte, Eier, Möhren, Mangos, Aprikosen und dunkelgrünes Blattgemüse wie Grünkohl und Spinat. Vitamin A erhalten Sie auch in Kapseln in der Drogerie und Apotheke.

Vitamin E regt Durchblutung der Kopfhaut an

Vitamin E (Tocopherol) ist ein Antioxidans (Radikalfänger) und gilt schon lange als Anti-Aging-Vitamin. Es hilft die Durchblutung der Kopfhaut anzuregen. Somit können Schadstoffe, wie Stoffwechselprodukte besser abgebaut und abgeführt werden und Nährstoffe können besser an die Haarwurzeln (Folikel) geführt werden.
Gute Quellen für Vitamin E sind in erster Linie pflanzliche Öle (Weizenkeimöl, Sonnenblumenöl, Maiskeimöl, Olivenöl). Nüsse, Samen, Butter und Eier enthalten ebenfalls Vitamin E. Ebenso Fisch wie Lachs, Makrelen oder Hering. Beim Obst werden Sie bei Johannisbeeren, Mangos und Avocados fündig und beim Gemüse bei Paprika, Schwarzwurzeln, Spinat oder Grünkohl.

Mit Proteinen den Haaren Baustoffe liefern

Haare (und auch Finger- und Fußnägel) bestehen zu sehr großen Teilen aus Keratin. Dieses setzt sich wiederum aus Eiweißen und deren Aminosäuren zusammen. Dieses erhalten Sie besonders viel über Fleisch (Huhn, Pute, Schwein und Rind) und über Hülsenfrüchte und Getreide.

Kupfer gegen Haarausfall

Kupfer ist ein essentielles Spurenelement und ein wichtiges Bindegewebsmittel. Haben Sie einen Kupfermangel, dann essen Sie besonders viel Fleisch, Leber, Fisch, Kartoffeln, Spinat, Vollkornprodukte und verschiedene Nüsse.

Gegen Haarausfall mit Kieselerde vorgehen

Kieselerde (mit Silizium) ist wichtig für unsere Haare, da es die Quervernetzung des Bindegewebes unterstützt und die Haare damit festigt. Das Haar baut sich aus Silizium auf und ist somit ein sehr wichtiges Element für unseren Körper. Im Handel erhalten Sie Kapseln oder Gel mit Kieselerde.

Essenzielle Fettsäuren sind wichtig für gesundes Haar

Omega-3, Omega-6 und andere ungesättigte Fettsäuren sind förderlich bei Haarausfall, beugen Entzündungen vor, sind unerlässlich für Stoffwechselprozesse und verbessern das Immunsystem. Benutzen Sie also sehr reichhaltig kalt gepresste Pflanzenöle. Besonders Leinöl, Weizenkeimöl, Hanföl, Olivenöl, Rapsöl, Walnussöl, Nachtkerzenöl, Sesamöl oder Distelöl. Aber auch viele Fischsorten sind reich an Fettsäuren, z.B. Hering, Thunfisch Makrele und Lachs.

Was sollte man sonst noch bei Haarausfall beachten

Ist der Haarausfall durch Mangel- und Fehlernährung begünstigt, sollten Sie neben der ausreichenden Zufuhr der Vitamine, Mineralien und Aminosäuren auch ein Augenmerk auf die Pflege legen.

  • Föhnen Sie das Haar nie zu heiß mit dem Haarföhn. Das trocknet die Kopfhaut übermäßig aus und kann zu Schuppen und Haarausfall führen. Benutzen Sie also nur eine Kalt- bzw. Warmstufe, aber nie die hohen Temperaturstufen. Das Beste ist es, das Haar ohne Föhnen, nur an der Luft zu trocknen.
  • Färben, Dauerwelle und Haarkolorationen sind pures Gift bei strapaziertem Haar und Haarausfall. Verzichten Sie in dieser Zeit unbedingt darauf, dem Haar noch mehr Schaden hinzuzufügen. Färbungen sind an sich nur etwas für gesundes Haar.
  • Um die Durchblutung der Kopfhaut anzuregen, können Sie sich selbst oder vom Partner eine Massage der Kopfhaut gönnen. Die leichte Massage regt die feinen Kapillaren in der Kopfhaut an und fördert damit die Durchblutung und somit die Nährstoffzufuhr.
  • Trinken Sie viel Wasser (ohne Kohlensäure) und ungesüßte Kräutertees. Dem Organismus dient Wasser als Lösungs- und Transportflüssigkeit und er kann somit besser die Schadstoffe abführen und die notwendigen Nährstoffe in die Zelle transportieren. Trinken Sie pro Tag, je nach Körpergewicht, ca. 2-3 Liter Wasser.
  • Weitere Tipps, die Sie bei trockenen und strapazierten Haaren beachten sollten, haben wir in unserem Artikel „Hausmittel gegen trockenes Haar“ für Sie zusammen gestellt.

Interessante Videos zum Thema Haarausfall

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.