Einen Saugroboter kaufen – hierauf sollten Sie achten

Wohl nur sehr wenige Menschen finden Gefallen darin die Wohnung zu saugen. Die Zukunft hat bereits begonnen. Kleine Saugroboter nehmen uns die lästige Arbeit ab und sorgen ständig dafür, dass die Räumlichkeiten immer gut gesaugt sind. Auch wenn wir nicht zu Hause sind, tut der kleine Staubsauger-Roboter unermüdlich seinen Dienst und saugt und sammelt Dreck, Staub, Flusen, Haare, Hautschüppchen, Krümel und vieles mehr ein. Alles was uns Menschen noch zu tun bleibt, ist regelmäßig den Staubbehälter zu leeren. Doch es gibt bereits Modelle, die Ihren Staub in der Dockingstation in einen größeren Behälter abladen.
Planen Sie den Neukauf eines dieser praktischen Haushaltsgeräte, dann sollten Sie sich vorab gut informieren. Sie sollten wissen, worauf es bei den Haushaltshelfern drauf ankommt.
Unser Ratgeber „Einen Saugroboter kaufen – hierauf sollten Sie achten“ gibt Ihnen zu diesem Thema viele wertvolle Informationen und Tipps für den Kauf. Weitere Infos erhalten Sie auch auf Seiten wie z.B. Wunderbot.

Einen Saugroboter kaufen - hierauf sollten Sie achten

Einen Saugroboter kaufen – hierauf sollten Sie achten

Saugroboter – die unermüdlichen Helfer im Haushalt

Die Bandbreite an Saugrobotern ist groß. Ganz einfache und günstige Modelle kosten ca. 100 Euro, die komfortablen und hochwertigen liegen derzeit bei knapp 1.000 Euro. Gute Mittelklasse Geräte mit guter Leistung und Ausstattung bekommen Sie allerdings schon für 200-300 Euro, verglichen mit einem hochwertigen Staubsauger, ist dieses ein durchaus akzeptabler Preis.

Beim Neukauf eines Staubsauger-Roboters sollten Sie voranging auf diese 3 Punkte achten:

  • Wegfindung – Saugt der Roboter mit System oder fährt er nach Zufallsprinzip durch die Wohnung? Bleibt er oft an Hindernissen hängen und fährt sich gar fest? Merkt er sich die Hindernisse beim nächsten Mal?
  • Akkulaufzeit – Aufgrund der kompakten Größe, kommen in den Geräten recht kleine Akkus zum Einsatz. Von daher ist meist schon nach 15-30 Minuten das Ende erreicht. Gute Modelle haben Ihre Dockingstation dabei und fahren kurz vorm Ende der Akkuleistung selbständig hinein, laden wieder auf und düsen wieder los.
  • Lautstärke des Staubsaugerroboters – Da ein Staubsaugerroboter in der Regel, neben den Pausen für das Laden des Akkus, dauerhaft durch die Wohnung fährt, ist die Lautstärke, besonders bei empfindlichen Menschen ein wichtiger Faktor. Ist das Gerät ausreichend leise oder ein nerviger Radaubruder?
  • Reinigungsleistung – Wie sorgfältig und ordentlich saugt der Sauger Staub, Dreck und Krümel auf? Ist die Sauleistung auf weichen und höheren Teppichen ausreichend?

Wegfindung des Saugroboters

Einfache und preiswerte Modelle grasen die Reinigungsfläche einfach nach Zufallsprinzip ab. Bei diesem chaotischen System werden allerdings meist einigen Ecken gar nicht oder selten erreicht und bleiben schmutzig. Bei den etwas besseren modernen Geräten lässt sich die Fläche programmieren. Hierbei fahren die Saugroboter die Fläche ab, speichern sie und optimieren diese dann für die weiteren Saugvorgänge. Somit werden Tisch- und Stuhlbeine, Mauervorsprünge, Kommoden, Bodenvasen usw. erkannt und beim nächsten Mal umfahren. Somit können die Roboter viel effektiver und genauer saugen. Was bringt ein Saugroboter, der ständig Probleme hat, hängen bleibt und nur die Hälfte der Fläche gesaugt bekommt. So muss dann doch immer noch von Hand nachgesaugt werden, was natürlich nicht Sinn der Sache ist, wenn man sich schon so einen automatischen Haushaltshelfer anschafft.
Gute Modelle haben auch kein Problem mit bis zu 2 cm hohen Türschwellen. So kommen diese auch von Raum zu Raum und müssen nicht ständig umgesetzt werden.
Damit der Saugroboter keine Treppe hinabfährt bzw. fällt können Sie je nach Modell Magnetstreifen einsetzen. Diese erkennt der Saugroboter und fährt hier nicht weiter.
Die Hersteller denken sich ständig etwas neues aus, um Ihre Modelle zu verbessern. Bodensensoren und eine Deckenkamera bringen den Saugroboter sicher und präzise durch die Wohnung und lassen ihn sehr effektiv saugen, denn dank der Kamera und den Sensoren erkennt er die Umgebung und eventuelle Hindernisse und Kanten, an denen er sonst hängenbleiben würde.

Akku-Laufzeit des Saugroboters

Ein guter Akku und ein möglichst automatisches Ladesystem ist bei einem Saugroboter sehr wichtig. Nur so kann er selbständig, ohne Ihre Hilfe, agieren und seiner Arbeit nachgehen. Gute Modelle fahren selbständig in ihre Docking-Station zum Aufladen. Aber auch hier gibt es große Unterschiede, was die Ladezeit angeht. Je nach Modell dauern die Ladevorgänge zwischen 45 Minuten und 2-3 Stunden. Haben Sie eine recht große Wohnung bzw. Reinigungsfläche, sollte der Saugroboter eine möglichst hohe Akkuleistung haben, damit er nicht ständig für längere Zeit in die Ladestation fahren muss, um sich wieder „aufzutanken“. Moderne Saugroboter fahren nach dem Ladevorgang dann selbständig wieder los, bei einigen eher günstigen Modellen, muss der Sauger erst wieder angeschaltet werden, was natürlich sehr umständlich ist, weil es ihr Eingreifen erfordert. Nicht gerade das, was man sich unter einem Saugroboter vorstellt, der möglichst selbständig arbeitet.

Lautstärke des Staubsaugerroboters

Das Gerät sollte nur so laut sein, dass man sich nicht gestört fühlt, wenn er seiner Arbeit nachgeht. Auch Babys und Haustiere, wie Hunde oder Katzen, können vor einem lauten Modell Angst haben. In der Regel kann man sagen, dass die besseren Modelle eher leiser sind, als die günstigen und einfachen Sauger. Haben Sie keine Haustiere, bewohnen eine Single-Wohnung und sind tagsüber außer Haus zur Arbeit, dann ist die Lautstärke praktisch egal, wenn das Gerät nur tagsüber arbeitet.

Reinigungsleistung des Saugroboters

Einfache und günstige Saug-Roboter haben mit Hartböden, wie Laminat, PVC und Parkett meist keine Probleme. Ganz anders sieht es schon mit Hochflorteppichen aus. Hier verweigert so manches Modell seinen Dienst. Zuverlässiger sind hier eher die teureren und besseren Modelle. Einige Geräte können nach dem Saugvorgang, dank eines integrierten Wassertanks sogar nass wischen. Die meisten Modelle fahren immer mit voller Saugstärke über die Reinigungsfläche, unabhängig vom Verschmutzungsgrad. Dieses ist nicht besonders effektiv und sinnvoll. Schließlich kostet jeder Reinigungsvorgang Strom, egal ob nun tatsächlich Staub aufgesaugt wird oder nicht. Besonders hochwertige Geräte erkennen dank Ihrer Sensoren den Verschmutzungsgrad und stellen dann eine passende Saugstärke ein, auch in Hinblick auf den Bodentyp. Ein hoher Teppich muss natürlich kräftiger gesaugt werden, als ein niedriger Teppich bzw. ein glatter Hartboden wie Laminat. Bauartbedingt kommen die Saugroboter schlecht in die Zimmerecken, um den Staub einzusaugen. Günstige und einfache Modelle haben damit in der Regel eher Probleme, als die besseren und teureren Modelle.

Fazit Staubsaug-Roboter

Wie Sie sehen gilt es beim Kauf eines Staubsaugerroboters einiges zu beachten. Wägen Sie anhand dieser Kriterien ab, was Ihnen wichtig ist und studieren Sie Testberichte und technische Daten, damit Sie das für Sie optimale Gerät auswählen.

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