Parkett reinigen und putzen (Parkettpflege)

Ein Parkettboden in der Wohnung, besonders im Wohnzimmer, sieht wirklich edel und gemütlich aus. Das Parkett sollte regelmäßig richtig gereinigt und geputzt werden, damit es immer schick aussieht und man auch sehr lange etwas davon hat. Ist nämlich erst mal der oberste Teil der Nutzschicht angegriffen, muss man diese recht zeitaufwendig wieder abschleifen und neu versiegeln. Mit der richtigen Pflege und sorgsamen Umgang mit dem Parkett hat man mit dem Abschleifen erst mal lange Zeit Ruhe. Holz im Wohnraum muss immer gepflegt werden. Wie bei der Möbelpflege muss man die Holzschicht des Parketts ebenfalls von Zeit zu Zeit pflegen.
Unsere Anleitung zur Parkettpflege gibt Ihnen die notwendigen Informationen, Tipps und Tricks um diesen Bodenbelag richtig zu Reinigen und zu Putzen.

Parkett reinigen und putzen (Parkettpflege)

Parkett reinigen und putzen (Parkettpflege)

Gründe für die Parkettpflege

Jedes Parkett besteht aus einer Nutzschicht aus echtem Holz. Dieses Holz wird vor Umwelteinflüssen und der täglichen Belastung (betreten, Kinder mit Spielzeug, Krallen der Haustiere) durch die Versiegelung geschützt. Diese Versiegelung ist nur sehr dünn und nutzt sich mit der Zeit ab. Dreck, Staub, Krümel und kleine Steine reiben ständig an der Versiegelungsschicht, wenn man das Parkett betritt, also darüber läuft. Die Schutzschicht wird also dauerhaft angegriffen. Dadurch sieht das Parkett bei genauem Hinsehen irgendwann stumpf und regelrecht zerschrammt aus. Es verfärbt sich grau und sieht schmuddelig aus.

Tipps für die Parkettpflege

Wir teilen die Parkettpflege in zwei Schritte auf:

  • Trockenreinigung (hier werden loser Staub, Schmutz und Steinchen entfernt)
  • Feuchtreinigung (hier werden Flecken und angetrockneter Staub und Dreck entfernt)

Stufe 1 – Ablauf der Trockenreinigung:
Für die Trockenreinigung nehmen Sie am besten einen Staubsauger mit einem Parkett- oder Fliesenaufsatz und saugen das Parkett gründlich ab. Anstatt des Staubsaugers können Sie aber auch einen trockenen Wischmopp nutzen. Erst wenn alle Schmutzpartikel vom Parkettboden entfernt sind, sollte Sie mit der Feuchtreinigung fortfahren.

Stufe 2 – Ablauf der Feuchtreinigung:
Ob eine Feuchtreinigung nötig und überhaupt möglich ist, sollten Sie unbedingt mit dem Parkettverleger oder Parkettverkäufer klären. Es gibt nämlich manchen Parkettboden, der gar nicht feucht gereinigt werden darf. Hier sollten Sie es bei der Trockenreinigung mit Staubsauger oder Wischmopp belassen. Können Sie Ihr Parkett feucht reinigen, dann nehmen Sie am besten einen Wischmopp oder anderen Bodenwischer. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass der Mopp oder Wischer nicht nass ist. Er darf nur leicht feucht sein. Andernfalls kann die übermäßige Feuchtigkeit dem Belag schaden. Wringen Sie den Mopp oder Bodenwischer unbedingt sehr gut aus. So ist sichergestellt, dass der Boden auch schon nach wenigen Minuten wieder trocken ist. Besorgen Sie sich unbedingt einen passenden Reiniger für Ihr Parkett. Ihr Verleger oder Verkäufer kann Ihnen sicher ein Produkt empfehlen. Nutzen Sie auf keinen Fall irgendwelche anderen Reiniger wie Universalreiniger etc. Diese können unter Umständen zu aggressiv sein und das Parkett angreifen.

Nach diesen beiden Reinigunsstufen sollten Sie das Parkett noch mit einem Pflegemittel behandeln. Im Handel gibt es hierfür z.B. Öle. Aber erfragen Sie auch hier wieder unbedingt den Verkäufer des Parketts welches Pflegemittel Sie benutzen sollten. Aufgrund der verschiedenen Materialien, können wir hier leider keine generelle Empfehlung geben.

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