So wird die Raucherwohnung wieder strahlend und frisch

Jeder, der schon einmal die unrenovierte Wohnung eines Rauchers übernommen hat, kennt das Problem: Der Rauch hängt einfach überall. Nicht nur der Geruch ist allgegenwärtig, sondern auch die gelblichen Verfärbungen durch das Nikotin sind teilweise nur sehr schwer zu entfernen. Eine Raucherwohnung wieder zum Strahlen und Duften zu bringen ist gar nicht so einfach!

So wird die Raucherwohnung wieder strahlend und frisch

So wird die Raucherwohnung wieder strahlend und frisch

Gilb auf Steckdosen und Co effektiv entfernen

Gerade billiges Plastik, welches noch dazu eine helle Farbe hat, vergilbt besonders schnell. War der ehemalige Bewohner der Meinung, Shisha zu Hause rauchen sei eine gute Idee, so müssen Sie dringend die Steckdosen und Lichtschalter von gelblichen Verfärbungen befreien. Das funktioniert am besten mit einem mittelharten Schwamm und etwas Spülmittel. Weil das Geschirrspülmittel Fett anlöst, hat es auch genügend Kraft, um das hartnäckige Nikotin von Plastik zu lösen. Gleiches gilt natürlich auch für Fenster- oder Türrahmen, sofern diese aus hellem Kunststoff gefertigt wurden. Sollten Sie die Steckdosen säubern wollen, vergessen Sie nicht das Abschalten des Stroms. Diese Arbeit geht wesentlich leichter von der Hand, wenn zuvor alle Sicherungen herausgenommen werden.

Der Boden ist die größte Baustelle

Je nachdem, welche Art von Boden in der Wohnung liegt, kann die Reinigung ziemlich aufwendig werden. Gerade bei einer großen Grundfläche sollten Sie diese Arbeit am besten gemeinsam mit einem weiteren Haushaltsmitglied anpacken. Hat ein Teppich erst einmal den Geruch von Zigarettenrauch angenommen, so gibt er diesen auch nach dem Auszug oder dem Aufgeben des Rauchens kontinuierlich an die Umgebung ab. Aus diesem Grund bietet es sich an, den Teppichboden gründlich mit Teppichschaum zu reinigen. Das gilt nicht nur im Falle eines Umzugs, sondern sollte auch in aktuellen Raucherwohnungen regelmäßig durchgeführt werden. Etwas einfacher funktioniert die Reinigung von Parktet oder Laminat: Es genügt völlig, wenn die Wohnung für eine lange Zeit gut gelüftet wird und die Böden mit einem sanften Reiniger zwei- bis dreimal gewischt werden. Hartnäckige Nikotinflecken können punktuell mit einem Glasreiniger entfernt werden.

Wände und Decken wieder zum Strahlen bringen

Vergilbt Tapeten kann man nicht so einfach säubern, daher sollten Sie an dieser Stelle kurzen Prozess machen und die Tapeten komplett entfernen. Wenn Sie lieber überstreichen möchten, können Sie eine spezielle Grundierung gegen Nikotin verwenden. Spezielle Wandfarben aus Acryl können Verfärbungen ebenfalls sehr gut abdecken, sind jedoch recht kostenintensiv. Für die Decke gilt das Gleiche. Um den Zigarettengeruch aus den Wänden zu bekommen, genügt es in der Regel, wenn Sie entweder auf eine Aromalampe oder auf ein Schälchen mit leicht verdünntem Essigwasser zurückgreifen. Essig ist wesentlich preiswerter und ist – wenn er regelmäßig aufgestellt wird – eine sehr gute Alternative.

Möbel und Gardinen von Verfärbungen befreien

Sollten Sie selbst das Rauchen aufgegeben haben, so möchten Sie nun vielleicht auch alle Spuren von Ihren Möbeln und Dekorationen entfernen. Besonders helle Vorhänge oder feine Gardinen können Sie vor dem Waschen in der Waschmaschine einweichen. Geben Sie hierzu 4 bis 5 Pakete Backpulver in einen Eimer mit warmem Wasser und lassen Sie die Textilien für eine Stunde stehen. Der Nikotingeruch und die Verfärbungen auf den Möbeln aus Holz lassen sich zwar nicht mit Backpulver, dafür aber mit Waschpulver recht gut entfernen. Allerdings sollten Sie Ihre Möbel nach einer solchen Behandlung unbedingt mit Holzöl versorgen, da Waschmittel sehr austrocknend auf das natürliche Holz wirkt. Sind die Möbel aus Kunststoff, so funktioniert der gleiche Trick wie bei den Steckdosen: Reiben Sie die Stücke mit einem in Spülmittel getränkten Schwamm vorsichtig ab.

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