Trockenfutter der Katze richtig aufbewahren

Trockenfutter für die Katze gibt es in allen erdenklichen Geschmacks- und Qualitätsrichtungen. Allerdings auch in vielen verschiedenen Größen. Es gibt teilweise Säcke mit Trockenfutter in 20 Kilogramm Größen oder sogar mehr. Gerade im Tierfutterbereich kann man als Katzenbesitzer richtig Geld sparen, wenn man einen größeren Beutel mit mehr Inhalt kauft. Der Preis pro Kilogramm sinkt bei den großen Beuteln dann meist rapide. Also ist man schnell versucht ein möglichst großes Paket Katzen-Futter zu kaufen. So einen großen Beutel verzehrt eine einzelne Katze natürlich erst über Wochen oder Monate. Es gilt also das Trockenfutter möglichst sicher, vor der Katze selber und vor Ungeziefer aufzubewahren. Die Qualität sollte beim Aufbewahren ebenfalls erhalten bleiben und nicht leiden.

Trockenfutter der Katze richtig aufbewahren

Trockenfutter der Katze richtig aufbewahren

Wie sollte man das Trockenfutter der Katze richtig aufbewahren?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten das Katzentrockenfutter über längere Zeit aufzubewahren. Prüfen Sie bitte zuerst, wie lange das Futter überhaupt haltbar ist. Normal sollte der ungeöffnete Beutel in der Regel ein Mindesthaltbarkeitsdatum von mehreren Monaten haben. Läuft der Beutel schon demnächst ab, sollten Sie diesen beim Händler reklamieren. Achten Sie also schon beim Kauf darauf einen Beutel oder Karton zu erwischen, der möglichst lange haltbar ist.

Katzentrockenfutter in Plastikbeuteln verwahren

Es gibt viele Futtermittelhersteller, die den Tierbesitzern eine große Freude machen, indem sie ihr Futter in wiederverschließbaren Plastikbeuteln aus kräftiger Folie vertreiben. Bei diesem Beuteln schneidet man oben den Rand des Beutels ab und hat dann meist einen integrierten Klickverschluss. Nach der Entnahme des Futters können Sie die Öffnung des Beutels immer wieder zusammenklipsen und der Beutel ist wieder luftdicht verschlossen. Das ist auch wichtig, denn gerade Trockenfutter hat einen recht niedrigen Feuchtigkeitsgehalt und zieht dadurch unweigerlich Feuchtigkeit an. Dadurch kann das Katzenfutter schimmeln oder sogar von einem Pilz befallen werden. Sicher wird es der Katze dann auch nicht mehr schmecken, wenn das Futter einen feuchten und muffeligen Beigeschmack hat und es matschig und aufgeweicht schmeckt.

Liefert Ihr Hersteller das Futter in so einem praktischen Futtersack, brauchen Sie an sich nichts weiter unternehmen. Das Futter sollten Sie dann am besten in diesem Beutel belassen und nicht umfüllen. Sie sollten den Beutel dann nur sicher, kühl und trocken aufbewahren. Also am besten im (nicht feuchten) kühlen Keller. Am besten außerhalb der Reichweite Ihrer Katze. So manch hungrige Katze hat schon das leckere Futter im Beutel gerochen und dann mit ihren scharfen Krallen das recht dünne Plastik des Beutels aufgekratzt und sich schon mal selber bedient. In solchen Fällen sollten Sie die beschädigten Futtermittelbeutel unbedingt wieder luftdicht abkleben. Also am besten mit kräftigem Klebeband. Gewebeklebeband eignet sich sehr gut dafür. Paketklebeband hält nicht besonders gut. Bewahren Sie den Beutel direkt in der Wohnung oder Küche auf, dann stellen Sie ihn unerreichbar für die Katze in einen Schrank oder Schublade.

Katzentrockenfutter aus Pappkartons verwahren

Kleinere Futterportionen sind im Handel oft auch in Pappkartons abgefüllt. Füttern Sie neben Nassfutter nur Trockenfutter bei oder isst Ihre Katze recht wenig, z.B. weil Sie noch recht klein ist, dann sollten Sie den Inhalt des Pappkartons am besten umfüllen. Gerade ein Pappkarton kann in der Küche oder im Keller schnell nass werden oder zieht bei feuchter Umgebungsluft die Feuchtigkeit an. Dann kann es im unteren Teil des Kartons anfangen zu schimmeln. Haben Sie einen sicheren Ort für den Futterkarton und die Katze verzehrt den Inhalt binnen weniger Tage, brauchen Sie den Inhalt natürlich nicht umfüllen.
Für das längere Aufbewahren sind die schlecht wiederverschließbaren Kartons ungeeignet. Ungeziefer wie Käfer, aber auch Motten werden davon angezogen und können im Karton nisten.
Zum Umfüllen benutzen Sie am besten große Plastikdosen oder Keramikschüsseln mit Plastikdeckel. Keramik und Plastik nehmen schlecht den Geschmack des Futters an, sind selber recht geruchsneutral und sind gut zu reinigen. Von daher ist dieses Material gut zum Aufbewahren von Katzentrockenfutter geeignet. Zumal diese Dosen in der Regel recht gut schließen, so dass Feuchtigkeit, Schimmel, Ungeziefer und die Katze außen vor bleiben.
Katzentrockenfutter reagiert, wie viele andere Lebensmittel auch, unter Umständen empfindlich auf Sonnenlicht. Wichtige Nährstoffe (gerade Vitamine) können zerstört werden. Verwenden Sie also am besten blickdichte Behälter zu Lagerung oder stellen Sie den durchsichtigen Behälter sonst in den Schrank oder Schublade.
Ist der Behälter komplett geleert sollten Sie ihn von Zeit zu Zeit unbedingt reinigen. Aber dafür kein Spülmittel oder Putzmittel benutzen. Ihre Katze kann später den Geruch noch gut wahrnehmen und wird unter Umständen das Futter verweigern, wenn es durch das Reinigungsmittel für den Stubentiger nun unangenehm riecht. Also am besten mit heißem Wasser gut ausspülen. Bleibt ein leicht fettiger Rand zurück ist das nicht dramatisch.

Trockenfutter portionsgerecht aufbewahren

Ist ihre Katze übergewichtig und wollen Sie unter Kontrolle halten, wie viel Gramm Futter die Katze täglich bekommt, sollten Sie das Futter immer vorab (für 1-2 Wochen im Voraus) in Gefrierbeutel abfüllen. Im Handel (oder oft auch als kostenlose Beigabe bei den größeren Futtersäcken) gibt es Plastimeßbecher für die entsprechende Futtersorte. So können Sie sich das Abwiegen mit der Küchenwaage sparen und füllen immer nur den Becher bis zur Markierung voll und können dann damit portionsgrecht die Tüten abfüllen. Mit Plastikclips verschließen Sie dann die Gefrierbeutel und verwahren Sie sicher an einem dunklen Ort (also Schublade, Keller oder Schrank).

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