Welches Zusatzfutter braucht ein Pferd im Winter wirklich?

Für Tiere ist der Winter die wohl schwierigste Jahreszeit überhaupt denn, einmal davon abgesehen ob nun Wild- oder Haustiere, bekommen die aus der Natur bei Weitem nicht mehr das, was sie zum gesund bleiben benötigen. Bei Wildtieren kaum beeinflussbar hat man bei Haustieren jedoch die Möglichkeit über die Ernährung ganz gezielte und speziell im Winter benötigte Inhaltsstoffe zuzufüttern. Besonders bei Pferden ist die Zugabe von Zusatzfutter wichtig, damit es den Winter im Stall gut übersteht und mit all seinen Kräften die Sonnenstrahlen im nächsten Frühjahr auf der Koppel genießen kann. Man sollte jedoch schon frühzeitig mit der Zufütterung beginnen, damit dieses bereits schon im Vorfeld und zu Beginn der rauen Jahreszeit den Vierbeiner von innen heraus stärkt und es im trotz eisiger Kälte rundum gut geht.

Welches Zusatzfutter braucht ein Pferd im Winter wirklich?

Welches Zusatzfutter braucht ein Pferd im Winter wirklich?

Was Omega-3-Fettsäuren mit der Fellregeneration zu tun haben

Pferde gehören durch ihre Ernährung eindeutig zu den Pflanzenfressern. Das ist auch der Grund, warum Pferde Omega-3-Fettsäuren weder selbst produzieren, noch über ihre Ernährung aufnehmen. Selbst im Sommer gelingt es Pferden rein über die Nahrungsaufnahme von Gras nicht, den Bedarf an Omega-3-Fettsäuren in ausreichender Menge zu decken. Sie sind jedoch enorm wichtig für Pferde, denn sie übernehmen teils lebenswichtige Funktionen im Körper eines Pferdes. Allgemein verleihen Omega-3-Fettsäuren einem Pferd Energie und die nötige Kraft, um anspruchsvolle Leistungen zu vollbringen und sorgen für eine Aufrechterhaltung der Organe. Außerdem sorgen die Omega-3-Fettsäuren für die Fellregeneration und bieten den Pferden beim Fellwechsel eine große Hilfe. Man sollte aus diesem Grund bereits im Frühherbst mit der Zufütterung von Omega-3-Fettsäuren beginnen. Mit bestimmtem Pferdefutter gelingt der Fellwechsel schneller z.B. mit der natürlichen Nahrungsergänzung von Kristallkraft-pferdefutter. Der perfekte Zeitpunkt zum Zufüttern ist, wenn beim Striegeln schon nach einigen wenigen Zügen der Striegel voller Haare ist. Die Zugabe von Omega-3-Fettsäuren sollte dabei bis in den Frühling hinein erfolgen, bis das Fell wieder seidig glänzt und auch der zweite Wechsel des Fells überstanden ist.

Mineralstoffe und Vitamine zur Aufrechterhaltung der Gesundheit

In der Regel bekommen Pferde im Sommer über alle wichtigen und benötigten Vitamine und Mineralstoffe über das Gras, welches sie beim Grasen durch Grashalme und Wurzeln zu sich nehmen und benötigen, sofern sie gesund sind, kein gesondertes Zusatzfutter.

Im Winter mangelt es jedoch an der Vitamin- und Mineralstoffaufnahme, da es nur wenige frische Gräser in Schnee und Eis finden kann. Natürlich bekommen Pferde im Winter Gräser in Form von Heu zugefüttert, wobei in dem vertrockneten und verdorrten Heu bei Weitem nicht mehr die Vitamine und Mineralien stecken, die ein Pferd benötigt. Wird das Pferd dann auch noch durch Trainingseinheiten in der Reithalle gefordert, können sich sehr schnell Mangelerscheinungen bis hin zu Krankheiten bilden, welche zusätzlich zu dem Mangel an Vitaminen und Mineralien an ihrer Kraft und Gesundheit zehren.

  • Es ist also in jedem Fall sinnvoll, wenn Mineralstoffe und Vitamine über ein Zusatzfutter verabreicht werden, um die Vitalität und Gesundheit der Pferde erhalten zu können. Der beste Zeitpunkt zum Zufüttern beginnt, sobald sich der erste Frost einstellt und die Pferde nicht mehr jeden Tag auf der Weide stehen.
  • Natürlich freuen sich alle Vierbeiner über kleine Goodies und Leckerbissen für zwischendurch, sodass auch die vermehrte Gabe von Äpfeln oder Möhren zu neuer Energie führen.

Die Methode macht den Unterschied

Wenn man sich dazu entscheidet, sein Pferd durch Zufüttern gesund und fit durch den Winter zu bringen, muss diese Methode natürlich immer leicht durchführbar sein. Viele für Pferde erhältliche Nahrungsergänzungsmittel gibt es in Form von Pellets, sodass sie dem normalen Kraftfutter relativ leicht untergemischt werden können. Das Pferd selbst wird von dieser Maßnahme, mal vom Geschmack abgesehen, nichts merken.

Zusätze wie Omega-3 werden jedoch meist nur in Ölform (z.B. Leinöl) angeboten, welches man jedoch gut dosierbar dem Futter untermischen kann. Bekommt ein Pferd kein Kraftfutter als Nahrung, kann man die Ergänzungsmittel jedoch auch dem Mash mit beigeben, was das Pferd ebenfalls nicht merken und als unangenehm empfinden wird. Ansonsten können Vitamine und Mineralien jedoch auch über Frischfutter dem Pferd zugeführt werden, denn während der langen und harten Wintermonate wird es sich über solch frische Leckeren, wie eigentlich zu jeder Jahreszeit, tierisch freuen.

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