Aus welchem Glas trinkt man Rotwein?
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Wenn Du Rotwein wirklich genießen willst, kommt es nicht nur auf den Wein selbst an, sondern auch auf das richtige Glas an. Die Glasform beeinflusst Aroma, Geschmack, Temperatur und sogar das Mundgefühl. Das klingt vielleicht übertrieben – aber es macht tatsächlich einen Unterschied, ob Du ein Burgunder-, Bordeaux- oder Universalglas verwendest. In den folgenden Absätzen zeige ich Dir, worauf Du beim Rotweinglas achten solltest und welches Glas sich für welche Weine am besten eignet. Am Ende findest Du eine praktische Übersicht und eine Zeichnung zur Orientierung.

Aus welchem Glas trinkt man Rotwein?
Inhaltsverzeichnis
- Warum die Glasform den Geschmack beeinflusst
- Grundregeln für das Rotweinglas
- Bordeauxglas – für kraftvolle Rotweine
- Burgunderglas – für feine, elegante Tropfen
- Universalglas – ein guter Allrounder
- Kleine Gläser, große Wirkung – was Du vermeiden solltest
- Glasmaterial, Schliff und Qualität
- Fazit: Welches Glas passt zu welchem Wein?
1. Warum die Glasform den Geschmack beeinflusst
Rotwein entfaltet seinen Charakter erst richtig, wenn er mit ausreichend Luft in Berührung kommt. Deshalb sind Rotweingläser meist größer und bauchiger als Weißweingläser. Das Volumen des Glases erlaubt es dem Wein, mehr Sauerstoff aufzunehmen – das fördert die Entfaltung der Aromen. Auch die Öffnung des Glases spielt eine Rolle: Sie bestimmt, wie die Duftstoffe zur Nase geleitet werden und wie der Wein auf die Zunge trifft. Ein enger Rand konzentriert die Aromen, ein weiter Rand lässt sie breiter wirken. Wenn Du also den vollen Geschmack erleben willst, ist das richtige Glas ein Muss.
2. Grundregeln für das Rotweinglas
Grundsätzlich gilt: Ein Rotweinglas sollte bauchig sein, also ein großes Volumen haben, damit der Wein „atmen“ kann. Der Kelch sollte sich zur Öffnung hin leicht verjüngen, um die Aromen zu bündeln. Wichtig ist auch ein dünner, glatter Rand – er sorgt für ein angenehmes Trinkgefühl. Der Stiel sollte lang genug sein, damit Du das Glas nicht am Kelch festhalten musst. So bleibt der Wein in der idealen Temperaturzone. Und auch wenn es verlockend ist – fülle das Glas nur zu einem Drittel, damit Du schwenken und riechen kannst, ohne etwas zu verschütten.
3. Bordeauxglas – für kraftvolle Rotweine
Ein Bordeauxglas ist hoch, groß und hat eine recht schmale Öffnung. Es wurde speziell für körperreiche Rotweine mit viel Tannin entwickelt – etwa Cabernet Sauvignon, Merlot oder Tempranillo. Durch die hohe Form gelangt der Wein gezielt auf die Zunge, sodass die kräftigen Tannine weich erscheinen. Die schmale Öffnung bündelt die intensiven Aromen. Wenn Du gerne strukturierte, dichte Rotweine trinkst, ist das Bordeauxglas die richtige Wahl. Auch viele Rotweincuvées profitieren von dieser Glasform. Wichtig ist, das Glas groß genug zu wählen – 600 bis 700 ml Volumen sind ideal.
4. Burgunderglas – für feine, elegante Tropfen
Das Burgunderglas ist deutlich bauchiger als das Bordeauxglas und hat eine breite Öffnung. Es eignet sich besonders gut für Pinot Noir, Spätburgunder oder andere feine, aromatische Rebsorten. Die große Oberfläche erlaubt viel Sauerstoffkontakt, was bei empfindlichen Weinen hilft, ihre filigrane Aromatik zu entfalten. Gleichzeitig leitet die Glasform den Wein auf die Zungenspitze – dort nimmst Du Süße und Frucht besonders intensiv wahr. Wenn Du gerne elegante, eher leichte Rotweine trinkst, dann solltest Du unbedingt zu einem Burgunderglas greifen.
5. Universalglas – ein guter Allrounder
Wenn Du nicht für jede Rebsorte ein eigenes Glas haben willst, ist ein sogenanntes Universalglas eine gute Lösung. Es kombiniert Elemente des Bordeaux- und Burgunderglases: bauchig, leicht verjüngt, mittlere Höhe. Es eignet sich für viele verschiedene Rotweine – besonders für Alltagsweine oder wenn Du verschiedene Sorten probieren möchtest. Zwar kann es mit Spezialgläsern in bestimmten Punkten nicht mithalten, aber es bietet eine gute Balance zwischen Aromatik, Trinkgefühl und Funktionalität. Für den Einstieg oder als Standard im Haushalt ist es definitiv empfehlenswert.
6. Kleine Gläser, große Wirkung – was Du vermeiden solltest
Zu kleine oder dickwandige Gläser sind beim Rotwein ein echter Stimmungskiller. Sie lassen keine Aromen frei, machen das Schwenken schwierig und verändern sogar die Temperatur zu schnell. Auch Gläser mit breitem Rand oder stark gebogener Form sind problematisch – sie leiten den Wein oft ungleichmäßig in den Mund und verändern das Geschmackserlebnis. Du solltest auch auf Schnörkel, Verzierungen oder Farbglas verzichten. Klare, schlichte Gläser lassen Dich den Wein in Farbe und Klarheit genießen – und das Auge trinkt bekanntlich mit.
7. Glasmaterial, Schliff und Qualität
Nicht nur die Form, auch das Material spielt eine Rolle. Kristallglas wirkt edel, ist besonders dünnwandig und bringt den Wein gut zur Geltung. Handgeschliffene Gläser sind oft hochwertiger, aber auch empfindlicher. Maschinell gefertigte Gläser sind robuster und günstiger – für den Alltag oft ausreichend. Achte darauf, dass der Glasrand dünn ist, denn ein feiner Rand unterstützt das angenehme Mundgefühl. Ob Du ein Glas mit oder ohne Stiel bevorzugst, ist Geschmackssache – puristisch gestylte Stielgläser ohne Fuß liegen im Trend, sollten aber genauso funktional sein.
8. Fazit: Welches Glas passt zu welchem Wein?
Je besser das Glas zum Wein passt, desto mehr kannst Du aus dem Geschmack herausholen. Für schwere, tanninreiche Weine greifst Du zum Bordeauxglas. Für elegante, aromatische Rotweine ist das Burgunderglas ideal. Wenn Du gerne viele verschiedene Weine trinkst, ist ein Universalglas ein guter Kompromiss. Und wenn Du es besonders stilvoll magst, lohnt sich eine kleine Gläsersammlung – sie macht nicht nur beim Trinken Freude, sondern auch beim Anblick auf dem gedeckten Tisch.
| Glastyp | Geeignet für Weine | Merkmale |
|---|---|---|
| Bordeauxglas | Cabernet, Merlot, Tempranillo | Hoch, groß, schmale Öffnung, betont Struktur |
| Burgunderglas | Pinot Noir, Spätburgunder | Breit, bauchig, große Öffnung, betont Aromen & Frucht |
| Universalglas | Viele Rot- und Weißweine | Mittelgroß, leicht bauchig, vielseitig einsetzbar |
| Kleines Glas | Nicht empfohlen für Rotwein | Wenig Volumen, schlechte Aromafreisetzung |
Mit dem passenden Glas wird Dein Rotweingenuss noch intensiver. Gönn Dir diese kleine Investition – Dein Gaumen wird es Dir danken.






