Das gehört in den gelben Sack

Du kennst das bestimmt: Du stehst vor dem Mülleimer, hältst eine leere Verpackung in der Hand und bist dir nicht sicher, ob sie wirklich in den Gelben Sack darf. Genau hier passieren die meisten Fehlwürfe, nicht weil du dich nicht kümmern willst, sondern weil viele Materialien heute gemischt, beschichtet oder ungewöhnlich geformt sind. Der wichtigste Gedanke ist zum Glück einfach: In den Gelben Sack gehören vor allem leere Verkaufsverpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbundmaterialien, also Verpackungen, die du nach dem Kauf normalerweise wegwirfst. Nicht alles aus Plastik ist automatisch richtig, und nicht alles, was wie Papier aussieht, gehört ins Altpapier. Dazu kommen regionale Unterschiede, denn manche Orte nutzen eine Gelbe Tonne oder sogar eine Wertstofftonne, in der auch bestimmte Nicht Verpackungen gesammelt werden dürfen. Wenn du dir ein paar Grundregeln merkst, sparst du dir im Alltag viel Grübeln: Verpackung ja oder nein, grob entleeren statt ausspülen, Materialien wenn möglich trennen, Pfand zurückgeben und Sonderfälle wie Batterien, Elektrogeräte oder Gefahrstoffe nie in den Gelben Sack werfen. In diesem Text bekommst du klare Entscheidungen, typische Beispiele und Merksätze, damit du schnell erkennst, was hinein darf und was besser in eine andere Entsorgungsschiene gehört.

Das gehört in den gelben Sack

Das gehört in den gelben Sack

Inhaltsverzeichnis

  1. Die wichtigste Grundregel: Es geht um Verpackungen
  2. Kunststoffflaschen, Becher und Schalen richtig entsorgen
  3. Folien, Beutel und Umverpackungen aus Kunststoff
  4. Verbundverpackungen: Getränkekartons, Chipstüten und mehr
  5. Metallverpackungen: Dosen, Deckel und Kronkorken
  6. Aluminiumverpackungen: Schalen, Folie und Tuben
  7. Kleine Teile: Verschlüsse, Kappen und Abziehlaschen
  8. Materialmix trennen: Papiermanschette, Fenster, Einleger
  9. Wie sauber muss es sein: Entleeren reicht meist
  10. Nicht stapeln: Warum Ineinanderstecken das Sortieren stört
  11. Pfand und Mehrweg: Was niemals in den Gelben Sack gehört
  12. Glas richtig entsorgen: Altglas, Deckel und Sonderglas
  13. Papier und Pappe: Wann Altpapier richtig ist und wann nicht
  14. Speisereste und Bioabfall: Verpackung und Inhalt trennen
  15. Hygieneartikel und Textilien: Diese Dinge gehören nicht hinein
  16. Elektrogeräte: Kleine Teile, große Wirkung, aber falscher Sack
  17. Batterien und Akkus: Sicher sammeln und zurückgeben
  18. Gefahrstoffe und Sprühdosen: Vorsicht bei Druck und Chemie
  19. Styropor und Schaumstoffe: Verpackung oder Baustoff
  20. To go und Takeaway: Becher, Schalen und beschichtete Pappe
  21. Kosmetik und Haushalt: Pumpen, Spender und Mischmaterial
  22. Heimwerken und Garten: Folien, Kartuschen, Eimer und Säcke
  23. Regionale Unterschiede: Gelber Sack, Gelbe Tonne, Wertstofftonne
  24. Häufige Fehlwürfe: Die Klassiker und wie du sie vermeidest
  25. Merksätze und Routine: So trennst du ohne Nachdenken richtig

1. Die wichtigste Grundregel: Es geht um Verpackungen

Der Gelbe Sack ist in erster Linie für Verkaufsverpackungen gedacht. Damit sind Hüllen, Behälter und Umverpackungen gemeint, die ein Produkt beim Einkauf schützen, portionieren oder transportfähig machen und danach leer bei dir übrig bleiben. Entscheidend ist also nicht, ob etwas aus Kunststoff besteht, sondern ob es eine Verpackung ist. Ein Joghurtbecher ist eine Verpackung, ein wiederverwendbarer Trinkbecher ist ein Gebrauchsgegenstand. Eine Folie um Käse ist Verpackung, eine Plastikschüssel aus dem Haushalt ist es nicht. Wenn du dir unsicher bist, helfen dir zwei Fragen: Wurde das Teil zusammen mit dem Produkt gekauft, um dieses Produkt zu verpacken, und ist es nach einmaliger Nutzung leer und überflüssig. Wenn du beides mit ja beantworten kannst, gehört es meistens in den Gelben Sack, solange es kein Pfand hat und kein Gefahrstoff ist. Viele Fehler entstehen, weil Menschen nach Material statt nach Funktion entscheiden. Wenn du die Funktion als Verpackung in den Vordergrund stellst, triffst du im Alltag schon die meisten Entscheidungen korrekt, auch bei modernen Mischmaterialien und ungewöhnlichen Formen.

2. Kunststoffflaschen, Becher und Schalen richtig entsorgen

Typische Kandidaten für den Gelben Sack sind Kunststoffflaschen und Kunststoffbehälter aus Küche und Bad. Dazu zählen Flaschen für Shampoo, Duschgel, Spülmittel und Reiniger, ebenso Becher für Joghurt, Quark oder Desserts sowie Kunststoffschalen von Fleisch, Käse, Obst oder Gemüse. Wichtig ist, dass du sie möglichst vollständig entleerst, denn Restinhalte stören die Sortierung und können andere Verpackungen verschmutzen. Löffelrein ist ein guter Maßstab: Du kratzt Reste aus, lässt Flüssigkeiten auslaufen und schraubst den Behälter leer. Ausspülen ist meist nicht nötig, außer es riecht stark oder klebt extrem, dann reicht oft ein kurzer kalter Schwenk. Achte außerdem auf Pfand, denn viele Getränkeflaschen aus Kunststoff gehören in die Rückgabe und nicht in den Gelben Sack. Bei größeren Kanistern, etwa Waschmittel, gilt das Gleiche: leer machen, Kappe ab oder separat entsorgen, je nach regionaler Empfehlung. Nicht in den Gelben Sack gehören dagegen Haushaltsgegenstände aus Kunststoff wie Eimer, Wäschekörbe oder Aufbewahrungsboxen, weil sie keine Verpackungen sind und andere Entsorgungswege haben können.

3. Folien, Beutel und Umverpackungen aus Kunststoff

Kunststofffolien sind im Alltag überall und gehören als leere Verpackungen sehr oft in den Gelben Sack. Das betrifft Folien von Käse, Wurst, Brot, Süßigkeiten und Tiefkühlprodukten ebenso wie Umverpackungen, etwa Schrumpffolie um Multipacks oder die Folie um Toilettenpapier. Auch viele Beutel, zum Beispiel Nudelbeutel, Snackbeutel oder Obst und Gemüsebeutel, sind Verpackungen und dürfen hinein, sofern sie leer sind. Problematisch wird es bei stark verschmutzten Folien, die voller Fett, Soße oder Essensreste sind. Hier gilt: Wenn du sie mit wenig Aufwand entleeren oder abwischen kannst, ist Gelber Sack meist in Ordnung. Wenn sie aber komplett verklebt sind und du sie praktisch nicht leer bekommst, ist Restmüll oft sinnvoller, weil solche Störstoffe in Sortieranlagen aussortiert werden können. Achte außerdem darauf, Folien nicht in winzige Schnipsel zu reißen, denn sehr kleine Stücke können in der Sortiertechnik verloren gehen. Besser ist, die Folie so wie sie ist locker in den Sack zu geben. Papierbestandteile, etwa eine Papierbanderole, trennst du wenn möglich ab und gibst sie ins Altpapier.

4. Verbundverpackungen: Getränkekartons, Chipstüten und mehr

Verbundverpackungen bestehen aus mehreren fest verbundenen Schichten, zum Beispiel Karton plus Kunststoff und manchmal Aluminium. Genau deshalb gehören sie häufig in den Gelben Sack, auch wenn sie auf den ersten Blick wie Papier wirken. Getränkekartons für Milch, Saft oder Pflanzendrinks sind das bekannteste Beispiel. Du entleerst sie vollständig, drückst sie flach, wenn du Platz sparen willst, und gibst sie in den Gelben Sack. Auch viele Snackverpackungen wie Chipstüten oder glänzende Beutel von Kaffee und Kakao sind Verbunde, weil sie innen eine andere Schicht haben als außen. Wenn du eine Verpackung nicht sinnvoll in Papier und Kunststoff trennen kannst, ist der Gelbe Sack oft der richtige Weg. Bei Verpackungen, die aus Karton plus Kunststofffenster bestehen, ist es besser zu trennen: Karton ins Altpapier, Fenster in den Gelben Sack. Ein häufiger Irrtum ist, Verbund müsse wegen Kartonanteil ins Altpapier. Tatsächlich ist die Materialmischung der Grund, warum solche Verpackungen über das Leichtverpackungssystem laufen. So können spezialisierte Anlagen die Schichten möglichst gut auseinanderlösen und verwerten. Du hilfst dabei am meisten, indem du Reste entfernst und trennbare Teile auch wirklich trennst.

5. Metallverpackungen: Dosen, Deckel und Kronkorken

Metallverpackungen sind ein wichtiger Bestandteil des Gelben Sack Systems. Konservendosen, Dosen von Tierfutter, Metalldeckel von Gläsern, Schraubverschlüsse aus Metall und Kronkorken gehören in der Regel in den Gelben Sack, wenn sie leer sind. Auch Blechdosen, etwa von Keksen oder Tee, zählen als Verpackungen, sofern sie ursprünglich zum Verkauf von Lebensmitteln oder Produkten dienten. Du musst Metall nicht perfekt reinigen, aber du solltest grobe Reste entfernen, damit nichts ausläuft oder verklebt. Gerade bei Tierfutterdosen lohnt es sich, sie gut zu entleeren, sonst entsteht schnell Geruch. Achte bei Getränkedosen auf Pfand, denn viele Dosen werden über die Rückgabe gesammelt und sollten nicht in den Gelben Sack. Nicht in den Gelben Sack gehören dagegen Metallgegenstände wie Schrauben, Nägel oder Besteck, weil sie keine Verpackungen sind. Auch Töpfe und Pfannen sind kein Fall für den Gelben Sack, sondern eher für Wertstoffhof oder Metallschrott, je nach Angebot. Wenn du bei Metall unsicher bist, hilft dir die Funktionsfrage: Einwegverpackung ja, Gebrauchsgegenstand nein. So trennst du zuverlässig und entlastest die Sortierung.

6. Aluminiumverpackungen: Schalen, Folie und Tuben

Aluminium lässt sich gut verwerten, wenn es als Verpackung sauber gesammelt wird. In den Gelben Sack gehören deshalb Aluschalen von Fertiggerichten, Grillschalen, Aluminiumfolie sowie viele Tuben, etwa von Zahnpasta, Senf oder Tomatenmark. Auch die dünnen Aluminiumdeckel von Bechern sind typische Gelber Sack Beispiele. Wichtig ist, dass du Aluminiumverpackungen möglichst leer machst, denn starke Verschmutzungen können die Verwertung erschweren. Leicht verschmutzte Folie ist meist unproblematisch, aber stark angebrannte, verkrustete oder vollständig mit Fett verklebte Aluschalen sind eher Restmüll, wenn du sie nicht ohne großen Aufwand entleeren kannst. Tuben drückst du aus, bis kaum noch Inhalt herauskommt, ein komplettes Aufschneiden ist nicht nötig. Bei Aluminiumverbunden, etwa bestimmten Kaffeepackungen oder Snackbeuteln, entscheidet wieder die Verpackungsfunktion: Wenn es eine Einwegverpackung ist und sich nicht trennen lässt, ist Gelber Sack meist richtig. Achte außerdem darauf, Papierumhüllungen zu entfernen, wenn das einfach geht, zum Beispiel eine Papiermanschette um eine Tube. So können die Materialien in der Sortierung besser erkannt werden. Mit wenigen Handgriffen sorgst du dafür, dass Aluminium als wertvoller Rohstoff im Kreislauf bleibt.

7. Kleine Teile: Verschlüsse, Kappen und Abziehlaschen

Gerade kleine Verpackungsteile werden oft falsch entsorgt, weil sie unscheinbar sind oder schnell in der Restmüllschublade landen. Dabei gehören Schraubkappen aus Kunststoff, Deckel von Bechern, kleine Kunststoffverschlüsse, Abziehlaschen und viele Dosierkappen grundsätzlich in den Gelben Sack, weil sie Teil der Verpackung sind. Auch Kronkorken und Metallverschlüsse zählen dazu. Ein guter Tipp ist, Verschlüsse nicht im Restmüll verschwinden zu lassen, sondern konsequent zu sammeln und zusammen in den Gelben Sack zu geben. Bei Bechern lohnt sich das Trennen: Becher und Deckel getrennt entsorgen, damit die Sortierung Materialarten besser erkennt. Sehr kleine Teile können in der Sortiertechnik zwar leichter durchfallen, aber es ist trotzdem sinnvoll, sie als Verpackung in den Gelben Sack zu geben. Wenn du magst, kannst du kleine Kappen in einem größeren leeren Behälter sammeln, zum Beispiel in einer leeren Dose, und diese Dose dann ebenfalls in den Gelben Sack geben. Wichtig ist nur, dass es sich um Verpackungsbestandteile handelt. Dinge wie Spielzeugteile, Kugelschreiberkappen oder Haushaltskleinteile gehören nicht hinein, weil sie keine Verpackungen sind. Die Funktionsfrage bleibt also auch bei Kleinteilen der beste Kompass. So reduzierst du Fehlwürfe ohne zusätzlichen Stress.

8. Materialmix trennen: Papiermanschette, Fenster, Einleger

Viele Verpackungen bestehen aus mehreren Teilen, die sich leicht auseinandernehmen lassen, und genau hier kannst du mit wenig Aufwand viel verbessern. Wenn eine Verpackung aus Karton plus Kunststofffenster besteht, trennst du das Fenster ab und gibst den Karton ins Altpapier, während das Fenster in den Gelben Sack kommt. Bei Joghurtbechern trennst du Becher und Deckel. Bei manchen Flaschen gibt es Papieretiketten und Kunststoffflasche, das Etikett muss in der Regel nicht ab, weil es in der Aufbereitung ohnehin entfernt wird, aber eine Papiermanschette, die du komplett abziehen kannst, gehört eher ins Altpapier. Einleger aus Papier, etwa Zettel in Plastikverpackungen, gehören ebenfalls ins Altpapier. Wenn eine Verpackung jedoch fest verklebt ist und du sie nur mit viel Aufwand zerreißen könntest, ist es oft besser, sie als Verbund in den Gelben Sack zu geben, statt sie in drei verschmutzte Fetzen zu teilen. Trennen lohnt sich vor allem dann, wenn es schnell und sauber geht. Ein weiteres Beispiel sind Kunststoffschalen mit Papieraufklebern, die du nicht ablösen musst, denn solche Kleber sind in der Regel einkalkuliert. Entscheidend ist nicht Perfektion, sondern sinnvolle Trennung dort, wo sie einfach möglich ist. So steigt die Sortierqualität und du machst Recycling praktikabler. Mit dieser Routine wird Mülltrennung weniger kompliziert, weil du nur auf die wenigen gut trennbaren Kombinationen achten musst.

9. Wie sauber muss es sein: Entleeren reicht meist

Viele glauben, nur blitzblank gespülte Verpackungen könnten verwertet werden. In der Praxis reicht es fast immer, wenn du Verpackungen gut entleerst. Ein hilfreicher Maßstab ist löffelrein: Du kratzt Joghurt, Quark oder Soßenreste aus, lässt Flüssigkeiten auslaufen und schraubst Flaschen so leer wie möglich. Das spart Wasser und Zeit und ist trotzdem sinnvoll, weil weniger Restinhalt andere Verpackungen verschmutzt. Ausspülen ist höchstens dann sinnvoll, wenn sonst starker Geruch entsteht oder wenn du eine Verpackung so stark verschmutzt hast, dass sie im Sack ausläuft. Dann reicht meist ein kurzer kalter Schwenk oder ein Abtropfenlassen, statt minutenlanges Spülen. Wichtig ist auch, Essensreste nicht in der Verpackung zu lassen, sondern in Bioabfall oder Restmüll zu entsorgen. Je weniger organischer Inhalt im Gelben Sack landet, desto besser funktioniert die Sortierung. Bei fettigen Verpackungen, etwa einer stark verschmierten Folie, gilt: Wenn du sie nicht sinnvoll entleeren kannst, ist Restmüll oft die bessere Wahl, weil solche Störstoffe die Verwertung erschweren. Wenn du dich an die einfache Regel hältst, Verpackungen zu entleeren statt zu waschen, trennst du im Alltag effizient und nachhaltig. Du brauchst keine Perfektion, sondern nur einen vernünftigen Standard, der in der Küche schnell umsetzbar ist.

10. Nicht stapeln: Warum Ineinanderstecken das Sortieren stört

Es wirkt ordentlich, Verpackungen ineinander zu stapeln, aber für die Sortieranlagen ist es oft ein Problem. Wenn du einen Joghurtbecher in eine Dose steckst oder Folie in einen Karton stopfst, erkennt die Sortiertechnik die Materialarten schlechter. Sensoren sehen dann vielleicht nur das äußere Material, während das innere Material falsch zugeordnet wird oder als Störstoff durchrutscht. Deshalb ist es besser, Verpackungen locker und getrennt in den Gelben Sack zu geben. Trenne Becher und Deckel, löse Karton von Kunststofffenster und lege Metallteile nicht in Kunststoffbehälter hinein. Flachdrücken ist dagegen meist in Ordnung, weil du Platz sparst, besonders bei Getränkekartons oder großen Flaschen. Achte nur darauf, nicht verschiedene Materialien dauerhaft zusammenzupressen. Auch bei Blistern mit Kartonrückseite gilt: Wenn du sie trennen kannst, trenne sie, dann hat jede Materialart die beste Chance, korrekt sortiert zu werden. Ein weiterer Punkt ist die Größe: Wenn du Verpackungen in winzige Stücke zerreißt, können sie in Sieben verloren gehen. Lieber locker lassen, statt kleinschneiden. Wenn du dir eine einfache Routine angewöhnst, nämlich trennen, entleeren und lose einwerfen, verbesserst du die Sortierqualität ohne Mehraufwand. Du machst damit aus guter Absicht eine praktische Wirkung, weil Sortiermaschinen klare Signale bekommen. So wird der Gelbe Sack wirklich zu dem, wofür er gedacht ist.

11. Pfand und Mehrweg: Was niemals in den Gelben Sack gehört

Pfandverpackungen gehören nicht in den Gelben Sack, weil sie über ein eigenes, sehr effizientes Rücknahmesystem laufen. Viele Getränkeflaschen aus Kunststoff tragen Pfand und werden im Handel zurückgegeben, ebenso viele Getränkedosen. Auch Mehrwegflaschen, oft aus Glas, aber teils auch aus Kunststoff, gibst du zurück. Wenn du Pfandflaschen in den Gelben Sack wirfst, verlierst du nicht nur Pfandgeld, du störst auch einen Kreislauf, der genau dafür gemacht ist, Verpackungen sauber zu sammeln und wiederzuverwenden oder hochwertig zu recyceln. Ein häufiger Irrtum ist, Pfand gelte nur für Glas. In Deutschland betrifft Pfand sehr oft Einwegflaschen aus Kunststoff und Einwegdosen. Du erkennst es am Pfandhinweis auf dem Etikett. Auch bei Flaschen aus Kunststoff ohne Pfand gilt: Wenn es eine Verpackung ist und leer, dann Gelber Sack, aber nur ohne Pfand. Bei Mehrweg gilt zusätzlich: Manche Flaschen sehen wie Einweg aus, sind aber Mehrweg, also lohnt sich ein kurzer Blick auf das Etikett. Wenn du dir diese kleine Kontrolle angewöhnt hast, trennst du automatisch besser. Außerdem vermeidest du, dass Pfandmaterialien in Sortieranlagen landen, wo sie unnötig Aufwand verursachen. Der Gelbe Sack ist für Einweg Verkaufsverpackungen ohne Rückgabesystem. Pfand und Mehrweg sind eigene Wege, die du nutzen solltest, weil sie meist die sauberste Form der Sammlung sind. So machst du es dir und dem System leichter.

12. Glas richtig entsorgen: Altglas, Deckel und Sonderglas

Glas gehört nicht in den Gelben Sack, sondern in die Altglassammlung. Marmeladengläser, Soßengläser und Glasflaschen ohne Pfand werden nach Farben getrennt gesammelt, je nach Vorgaben in deinem Ort. Wichtig ist, dass du Glasbehälter leer machst und Deckel abnimmst. Metalldeckel und Schraubverschlüsse aus Metall gehören dann in den Gelben Sack, während das Glas in den Altglascontainer kommt. Dadurch vermeidest du Störstoffe im Glasrecycling und führst das Metall dem Leichtverpackungssystem zu. Nicht alles, was wie Glas aussieht, ist Altglas: hitzebeständiges Glas von Auflaufformen, Trinkgläser, Spiegelglas oder Keramik gehören meist nicht in die Altglassammlung, weil sie andere Schmelzeigenschaften haben. Diese Dinge sind eher Restmüll oder Wertstoffhof, je nach Größe und Kommune. Auch Glühbirnen sind kein Altglas, sondern Restmüll, während Energiesparlampen und viele LED Lampen als Sonderabfall gesammelt werden. Wenn du bei Glas einen klaren Grundsatz befolgst, wird es einfach: Verpackungsglas in den Container, keine Haushaltsgläser und keine Keramik dazu. Der Gelbe Sack spielt bei Glas nur bei den Deckeln eine Rolle. Das ist eine häufige Fehlerquelle, aber schnell gelöst, wenn du dir das Abnehmen des Deckels zur Routine machst. So trennst du sauber und vermeidest Fehlwürfe.

13. Papier und Pappe: Wann Altpapier richtig ist und wann nicht

Papier, Pappe und Karton gehören grundsätzlich ins Altpapier und nicht in den Gelben Sack. Dazu zählen Schachteln, Versandkartons, Papierbeutel, Eierkartons und Zeitungen. Die Ausnahme sind Verbundverpackungen, bei denen Papier fest mit Kunststoff oder Aluminium verbunden ist, wie Getränkekartons oder bestimmte beschichtete Verpackungen. Bei Papierverpackungen mit Kunststofffenster trennst du das Fenster ab, wenn es leicht geht, und entsorgst Karton im Altpapier und Fenster im Gelben Sack. Ein häufiger Fehler ist, ganze Kartons in den Gelben Sack zu werfen, weil sie früher einmal ein Produkt enthielten. Aber die Verpackungsart entscheidet: Karton ist Altpapier, nicht Leichtverpackung. Klebeband auf Kartons ist meistens kein Problem, du musst es nicht mühsam abziehen, solange es nicht übermäßig ist. Problematisch ist stark verschmutztes Papier, etwa fettige Pizzakartons oder durchnässte Pappe. Solches Material kann nicht gut recycelt werden und gehört oft in den Restmüll, manchmal auch in den Bioabfall, je nach Regeln vor Ort. Küchenpapier, Servietten und Taschentücher sind ebenfalls meist kein Altpapier, weil sie Fasern bereits sehr kurz sind oder verschmutzt. Wenn du Papier sauber vom Gelben Sack trennst, entlastest du beide Systeme: Papier kann hochwertig recycelt werden und der Gelbe Sack bleibt für Kunststoff, Metall und Verbunde reserviert. So triffst du Entscheidungen schneller und sauberer.

14. Speisereste und Bioabfall: Verpackung und Inhalt trennen

Ein großer Teil der Fehlwürfe entsteht, weil Verpackung und Inhalt zusammen entsorgt werden. Speisereste gehören nicht in den Gelben Sack, sondern in den Bioabfall oder in den Restmüll, je nach Art und lokalen Regeln. Die Verpackung selbst, wenn sie leer ist, kann dann häufig in den Gelben Sack. Wenn du zum Beispiel eine Kunststoffschale mit Essensresten hast, kratzt du die Reste in den Bioabfall, lässt die Schale abtropfen und gibst sie in den Gelben Sack. Gleiches gilt für Joghurtbecher, Soßentüten oder Flaschen. Der Vorteil: Weniger organisches Material im Gelben Sack bedeutet weniger Geruch, weniger Flüssigkeit und weniger Verschmutzung für andere Verpackungen. Dadurch wird die Sortierung deutlich einfacher und die Chance steigt, dass Materialien wirklich verwertet werden. Wenn du etwas nicht sinnvoll entleeren kannst, etwa eine komplett verklebte Verpackung, ist Restmüll manchmal die bessere Wahl, weil die Verpackung sonst ohnehin als Störstoff aussortiert wird. Bioabfall sollte möglichst frei von Kunststoff sein, auch wenn es kompostierbar wirkt. Viele sogenannte kompostierbare Beutel werden in Anlagen nicht schnell genug abgebaut und gelten lokal oft als Störstoff. Deshalb ist es besser, Bioabfall in Papier oder lose zu sammeln, wenn deine Kommune das empfiehlt. Die wichtigste Routine ist: Inhalt zuerst, Verpackung danach. Das dauert wenige Sekunden und spart später viel Aufwand in der Aufbereitung. So trennst du sauber, ohne deinen Alltag komplizierter zu machen.

15. Hygieneartikel und Textilien: Diese Dinge gehören nicht hinein

Hygieneartikel und Textilien gehören nicht in den Gelben Sack, auch wenn sie teilweise aus Kunststoff bestehen. Windeln, Binden, Tampons, Feuchttücher, Wattestäbchen, Rasierklingen und ähnliches sind Restmüll. Sie sind keine Verpackungen und außerdem oft verschmutzt, was die Sortierung unmöglich macht. Auch Taschentücher und Küchenpapier sind in der Regel Restmüll, weil sie entweder verschmutzt sind oder im Recyclingprozess nicht sinnvoll verarbeitet werden können. Textilien wie alte T Shirts, Socken oder Stoffreste gehören in die Altkleidersammlung, wenn sie noch tragbar sind, oder in den Restmüll, wenn sie stark verschmutzt oder kaputt sind, je nach Vorgaben. Der Gelbe Sack ist kein Auffangbecken für alles, was irgendwie nach Kunststoff aussieht. Auch Zahnbürsten, Einmalrasierer oder Schwämme sind meist Gebrauchsgegenstände und keine Verpackungen. In manchen Regionen gibt es eine Wertstofftonne, die bestimmte Nicht Verpackungen aus Kunststoff aufnehmen kann, aber darauf solltest du dich nur verlassen, wenn deine Kommune das ausdrücklich so kommuniziert. Sonst bleibt die sichere Regel: Hygiene und Textil ist nicht Gelber Sack. Eine häufige Verwechslung ist die Verpackung von Hygieneartikeln, etwa die Folie um ein Paket Windeln oder die Kunststoffhülle um Wattepads. Diese Hüllen sind Verpackungen und gehören in den Gelben Sack, der Inhalt aber nicht. Wenn du diese Trennung beachtest, reduzierst du Fehlwürfe stark und hältst den Gelben Sack sauber für das, wofür er gedacht ist. So wird Trennen leichter und nachvollziehbarer.

16. Elektrogeräte: Kleine Teile, große Wirkung, aber falscher Sack

Elektrogeräte gehören niemals in den Gelben Sack, auch wenn sie klein wirken oder einen hohen Kunststoffanteil haben. Kopfhörer, Ladekabel, Fernbedienungen, alte Handys, Taschenlampen, elektrische Zahnbürsten und ähnliche Geräte enthalten Metalle, Leiterplatten und teils problematische Stoffe, die getrennt gesammelt werden müssen. Dafür gibt es Wertstoffhöfe und oft auch Rücknahme im Handel, besonders bei kleinen Geräten. Wenn Elektrogeräte im Gelben Sack landen, können sie Sortieranlagen beschädigen und sie verhindern, dass wertvolle Rohstoffe wie Kupfer oder seltene Metalle zurückgewonnen werden. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Gerät und Verpackung: Die Kartons und Papiereinlagen gehören ins Altpapier, Kunststofffolien und Kunststoffformteile der Verpackung gehören in den Gelben Sack, aber das Gerät selbst gehört in die Elektroentsorgung. Auch Batterien oder Akkus, die in Geräten stecken, sollten vor der Abgabe entfernt werden, wenn das möglich ist, und separat entsorgt werden. Leuchtmittel sind ein Sonderfall: Viele LED Lampen und Energiesparlampen müssen gesondert gesammelt werden, Glühbirnen sind meist Restmüll. Wenn du Elektro konsequent getrennt hältst, ist das ein großer Beitrag zu sicherer Entsorgung und hochwertigem Recycling. Eine einfache Merkhilfe ist: Alles, was Strom hatte oder Strom speichert, ist kein Gelber Sack. Stattdessen nutzt du Rücknahme oder Wertstoffhof. So bleiben gefährliche Bestandteile draußen und Rohstoffe können gezielt zurückgewonnen werden.

17. Batterien und Akkus: Sicher sammeln und zurückgeben

Batterien und Akkus gehören nicht in den Gelben Sack, nicht in den Restmüll und auch nicht ins Altpapier. Sie werden separat gesammelt, weil sie wertvolle Rohstoffe enthalten und weil sie bei falscher Entsorgung Brände auslösen können. Gerade Lithium Akkus sind empfindlich, und in Abfallsammelfahrzeugen oder Sortieranlagen kann ein beschädigter Akku gefährlich werden. Deshalb sammelst du Batterien am besten in einer kleinen Box zuhause und gibst sie in Sammelbehältern im Handel oder an kommunalen Sammelstellen ab. Das gilt für Knopfzellen, AA Batterien, Akkus aus Spielzeug, Akkupacks aus Werkzeugen und auch für kleine Akkus aus Elektronik. Wenn du einen Akku entsorgst, der frei liegt, kannst du Pole mit einem Stück Klebeband abkleben, damit kein Kurzschluss entsteht. Bei Geräten mit fest verbautem Akku nutzt du die Elektroentsorgung, denn dort werden Akkus fachgerecht entfernt. Verpackungen von Batterien, zum Beispiel Kunststoffblister, gehören nach dem Entleeren meist in den Gelben Sack, sofern sie reine Verpackung sind, und Papierbeilagen ins Altpapier. Wichtig ist also wieder: Inhalt und gefährliche Komponenten getrennt, Verpackung separat. Wenn du Batterien korrekt zurückgibst, schützt du nicht nur Anlagen und Menschen, du hilfst auch, Rohstoffe wie Nickel, Kobalt oder Mangan zurückzugewinnen. Der Gelbe Sack ist dafür nicht gemacht, weil Batterien weder typische Leichtverpackungen sind noch in der Sortierung sinnvoll erkannt werden. Sobald du Batterien konsequent getrennt hältst, hast du einen der wichtigsten Sicherheitsaspekte der Abfalltrennung im Griff.

18. Gefahrstoffe und Sprühdosen: Vorsicht bei Druck und Chemie

Gefahrstoffe gehören nicht in den Gelben Sack. Dazu zählen Lacke, Lösungsmittel, starke Chemikalien, Altöl, Pflanzenschutzmittel und vieles, was mit Warnsymbolen gekennzeichnet ist. Diese Stoffe müssen zu Sammelstellen, Schadstoffmobil oder Wertstoffhof, je nach Angebot. Besonders häufig sind Sprühdosen ein Unsicherheitsfall. Manche Sprühdosen sind wirklich nur dann unkritisch, wenn sie vollständig leer sind und kein Druck mehr vorhanden ist. In einigen Regionen dürfen vollständig leere Spraydosen als Metallverpackung in den Gelben Sack, in anderen gelten sie als Sonderabfall. Sobald noch Inhalt oder Druck vorhanden ist, sind sie fast immer Sonderentsorgung. Auch Kartuschen aus dem Heimwerkerbereich können problematisch sein, etwa wenn sie Reste enthalten, die aushärten oder kleben. Bei Reinigern gilt: Eine normale Kunststoffflasche ohne Druck, die leer ist, gehört in den Gelben Sack. Der Sprühkopf ist Verpackungsbestandteil und ebenfalls meist Gelber Sack, solange kein Druckbehälter dahintersteht. Parfumzerstäuber und technische Sprays können je nach Zusammensetzung ebenfalls Sonderfälle sein. Wenn du unsicher bist, ist die sichere Entscheidung: Nicht in den Gelben Sack, sondern lokale Info nutzen oder Sammelstelle. Eine wichtige Routine ist, gefährliche Stoffe nicht über die Hausmüllschiene zu entsorgen, weil sie Brände und giftige Reaktionen auslösen können. Lieber einmal getrennt sammeln und abgeben. So schützt du dich, die Müllabfuhr und die Menschen, die später Abfälle sortieren. Der Gelbe Sack ist für Verpackungen, nicht für Risiko.

19. Styropor und Schaumstoffe: Verpackung oder Baustoff

Styropor ist einer der größten Verwirrungsfaktoren. Verpackungsstyropor, also Formteile aus Schutzverpackungen von Geräten oder Möbeln, darf in vielen Regionen in den Gelben Sack oder in die Gelbe Tonne, weil es als Verpackung gilt. Baustyropor, also Dämmplatten aus dem Hausbau, gehört dort nicht hinein und muss meist als Baustoff getrennt entsorgt werden, oft über Wertstoffhof oder spezielle Annahme. Der Unterschied ist praktisch: Verpackungsstyropor ist meist sauber, weiß und als Formteil geformt, Baustyropor ist oft dicker, kann verschmutzt sein und gehört in eine andere Abfallkategorie. Auch Schaumstoffeinlagen, etwa in Verpackungen, können je nach Material in den Gelben Sack passen, wenn sie als Verpackung dienen, aber das ist regional unterschiedlich. Wenn du unsicher bist, hilft die Frage nach der Herkunft: Kam es als Verpackung um ein Produkt, dann ist Gelber Sack oft richtig. Kam es aus Bau oder Renovierung, dann ist es meistens kein Fall für den Gelben Sack. Ein weiterer Punkt ist die Größe: Sehr große Styroporteile passen oft nicht sinnvoll in den Sack und können den Transport erschweren, dann ist der Wertstoffhof die bessere Lösung. Achte auch darauf, Styropor nicht zu zerbröseln, weil kleine Kügelchen leicht verloren gehen und in der Umgebung landen. Besser ist, größere Teile kompakt zu sammeln und als Ganzes zu entsorgen. Wenn deine Kommune eine klare Regel für Styropor nennt, folge ihr, denn hier unterscheiden sich Systeme besonders häufig. Mit der Verpackung versus Baustoff Logik liegst du aber meistens richtig.

20. To go und Takeaway: Becher, Schalen und beschichtete Pappe

Takeaway Verpackungen wirken oft wie Papier, sind aber häufig beschichtet und damit kein normales Altpapier. Einwegbecher für Kaffee haben meist eine Kunststoffbeschichtung innen, damit sie nicht durchweichen. Solche Becher gehören je nach Region in den Gelben Sack oder in den Restmüll, weil die Beschichtung das Papierrecycling erschwert. Viele Kommunen behandeln sie als Verbundverpackung und damit als Fall für den Gelben Sack, andere sammeln sie anders. Sicher ist: Wenn du klar erkennst, dass es ein reiner Papierbecher ohne Beschichtung ist, wäre Altpapier möglich, aber das ist selten. Pappschalen mit Kunststofffilm, Menüboxen aus Mischmaterial und beschichtete Papiertüten sind typische Grenzfälle. Bei Kunststoffschalen von Takeaway gilt: Wenn es eine Verpackung ist und leer, dann Gelber Sack. Wichtig ist, Essensreste vorher zu entfernen, denn verschmutzte Verpackungen werden häufig aussortiert. Besteck aus Holz oder Bambus ist kein Gelber Sack, sondern Restmüll oder Bioabfall, je nach Verschmutzung und lokalen Regeln, während Kunststoffbesteck meist Restmüll ist, weil es kein Verpackungsmaterial ist, außer es ist eindeutig Teil einer Verkaufsverpackung, was selten ist. Bei Aluminium Takeaway Schalen gilt: leer und möglichst sauber, dann Gelber Sack. Wenn du Takeaway Verpackungen häufiger hast, lohnt sich eine einfache Routine: Reste abkratzen, trennbare Teile trennen, dann nach Materialgruppe entscheiden. Damit vermeidest du die häufigsten Fehlwürfe, ohne jedes Mal neu nachdenken zu müssen. So bleibt der Gelbe Sack für Verpackungen reserviert und das Altpapier wird nicht durch Beschichtungen belastet.

21. Kosmetik und Haushalt: Pumpen, Spender und Mischmaterial

Im Bad und Haushalt findest du viele Verpackungen mit komplizierten Verschlüssen: Pumpen, Sprühköpfe, Dosiersysteme und Mischmaterial. Grundsätzlich gilt: Wenn es Teil einer Einwegverpackung ist, gehört es als Verpackungsbestandteil in den Gelben Sack. Das betrifft Pumpspender von Flüssigseife, Lotion oder Spülmittel, ebenso Sprühköpfe von Reinigern. Du musst diese Teile nicht auseinanderbauen, denn das ist im Alltag kaum sinnvoll. Wichtig ist nur, dass die Flasche leer ist und keine gefährlichen Inhaltsstoffe mehr enthalten sind. Bei Produkten mit starkem Gefahrhinweis, etwa manchen Lösungsmitteln, kann die Verpackung trotz Leerung ein Sonderfall sein, hier hilft lokale Information. Kosmetiktuben, Deoroller und Cremetiegel sind meist Verpackungen und damit Gelber Sack, sofern sie leer sind. Auch Blister und Umverpackungen aus Kunststoff gehören hinein, Papierbeilagen hingegen ins Altpapier. Ein häufiger Irrtum ist die Entsorgung von Wattepads oder Feuchttüchern im Gelben Sack, das ist falsch, denn das sind Hygieneartikel, keine Verpackungen. Auch Rasierer oder Bürsten sind Gebrauchsgegenstände. Bei Glasbehältern, zum Beispiel Cremetiegel aus Glas, gilt: Glas in den Altglascontainer, Deckel in den Gelben Sack. Wenn du bei Kosmetik die Verpackungslogik strikt anwendest, wird es schnell übersichtlich: Alles, was das Produkt verkauft hat, ist Verpackung. Alles, was du benutzt und aufbewahrst, ist eher ein Gegenstand. Entleeren, trennen, dann entsorgen, so bist du im Bad genauso sicher wie in der Küche. Diese Routine spart dir Zeit, weil du nicht jede neue Form als Sonderfall behandeln musst.

22. Heimwerken und Garten: Folien, Kartuschen, Eimer und Säcke

Im Heimwerkerbereich wird die Trennung oft schwieriger, weil Verpackungen und Produktreste zusammenkommen. Leere Verpackungen von Schrauben, Dübeln oder Kleinteilen, also Beutel und Blister, sind meist Gelber Sack, sofern sie nur Verpackung sind. Große Säcke, etwa von Blumenerde oder Rindenmulch, sind häufig Verbundmaterialien und gehören in vielen Regionen in den Gelben Sack, wenn sie leer sind, weil sie Kunststoff enthalten und als Verkaufsverpackung gelten. Bei Eimern ist die Frage entscheidend: War der Eimer die Verpackung, zum Beispiel bei Wandfarbe oder Spachtelmasse, oder war es ein normaler Haushaltseimer. Ein Farbeimer als Verpackung kann je nach Restinhalt und Gefahrhinweis Sonderentsorgung sein, während ein leerer, sauberer Verpackungseimer manchmal als Verpackung eingestuft wird. Silikon und Kleberkartuschen sind ebenfalls oft Sonderfälle, weil Reste aushärten und Anlagen stören, hier ist der Wertstoffhof häufig der richtige Weg, besonders wenn noch Inhalt vorhanden ist. Folien von Baustoffen, Umverpackungen und Schrumpffolien sind als Verpackungen meist Gelber Sack, wenn sie sauber und leer sind. Dämmmaterial und Baustyropor gehören dagegen nicht hinein. Wenn du dir bei Heimwerkermaterial unsicher bist, lohnt sich ein kurzer Blick auf Warnsymbole und darauf, ob es tatsächlich eine typische Verkaufsverpackung ist. Im Zweifel ist es besser, problematische Stoffe getrennt zu sammeln und zur Sammelstelle zu bringen, statt sie in den Gelben Sack zu werfen. Mit dieser Vorsicht vermeidest du Brände, Gerüche und Störstoffe in der Sortierung. So trennst du auch im Keller und Gartenhaus sicher, ohne dass Mülltrennung zur Wissenschaft wird.

23. Regionale Unterschiede: Gelber Sack, Gelbe Tonne, Wertstofftonne

Auch wenn die Grundidee überall ähnlich ist, unterscheiden sich Details regional. Manche Orte nutzen den Gelben Sack, andere die Gelbe Tonne. Zusätzlich gibt es in einigen Regionen eine Wertstofftonne, die nicht nur Verpackungen, sondern auch bestimmte Gegenstände aus Kunststoff und Metall aufnehmen darf, zum Beispiel kaputte Plastikschüsseln oder kleine Metallteile. Wo es diese Wertstofftonne nicht gibt, gelten solche Dinge meist nicht als Gelber Sack Inhalt. Deshalb ist es wichtig, dich an die lokalen Vorgaben zu halten, besonders bei Grenzfällen wie Spraydosen, Styropor oder bestimmten Verbundmaterialien. Viele Kommunen bieten ein Abfall ABC an, in dem du Begriffe schnell nachschlagen kannst. Trotzdem kannst du dir eine stabile Basis merken: In den Gelben Sack gehören leere Verkaufsverpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbund. Pfand gehört zurück. Glas gehört ins Altglas. Papier und Pappe gehören ins Altpapier, außer Verbund wie Getränkekarton. Gefahrstoffe, Batterien und Elektro gehören getrennt. Wenn du diese Grundregeln befolgst, liegst du fast immer richtig, auch wenn die Kommune bei einzelnen Stoffen abweicht. Ein weiterer Unterschied ist die Sammlung von Bioabfall und die Frage, ob kompostierbare Beutel erlaubt sind. Das betrifft zwar nicht direkt den Gelben Sack, beeinflusst aber, wie du Speisereste von Verpackungen trennst. Wenn du umziehst, lohnt es sich einmal kurz die lokalen Hinweise zu lesen, dann bist du wieder sicher. Im Alltag reicht oft ein Blick auf die Kategorien: Verpackung ja oder nein, Pfand ja oder nein, Gefahr ja oder nein. So trennst du schnell, ohne dich in Sonderregeln zu verlieren.

24. Häufige Fehlwürfe: Die Klassiker und wie du sie vermeidest

Einige Fehlwürfe tauchen immer wieder auf, und wenn du sie kennst, kannst du sie leicht vermeiden. Erstens: Plastikspielzeug, Kleiderbügel, Aufbewahrungsboxen und Haushaltsgegenstände aus Kunststoff sind keine Verpackungen und gehören normalerweise nicht in den Gelben Sack. Zweitens: Glas gehört nicht hinein, auch nicht kleine Gläser, stattdessen Altglas, Deckel getrennt in den Gelben Sack. Drittens: Batterien und Elektrogeräte sind tabu, weil sie Brände auslösen oder Schadstoffe enthalten können. Viertens: Pfandflaschen und Pfanddosen gehören in die Rückgabe. Fünftens: Stark verschmutzte Verpackungen mit Essensresten sind problematisch, du solltest Reste entfernen und nur die leere Verpackung entsorgen. Sechstens: Pappe und Papier gehören ins Altpapier, außer bei Verbund wie Getränkekarton. Siebtens: Verpackungen ineinander zu stecken erschwert die Sortierung, also lieber locker einwerfen. Achtens: Hygieneartikel wie Windeln, Feuchttücher und Taschentücher sind Restmüll. Neuntens: Baustyropor ist kein Gelber Sack, Verpackungsstyropor je nach Region schon. Zehntens: Sprühdosen sind nur in manchen Regionen als Verpackung erlaubt und nur wenn sie komplett leer sind, sonst Sonderentsorgung. Wenn du dir diese zehn Klassiker merkst, hast du den größten Teil der Praxis im Griff. Eine gute Strategie ist, eine kleine Ecke für Sonderfälle einzurichten, zum Beispiel eine Box für Batterien und eine für Elektro Kleinteile, dann landen diese Dinge nicht aus Versehen im Gelben Sack. So trennst du automatisch besser, ohne ständig nachzuschlagen.

25. Merksätze und Routine: So trennst du ohne Nachdenken richtig

Damit Mülltrennung im Alltag funktioniert, brauchst du keine langen Regeln, sondern ein paar Merksätze, die du automatisch anwendest. Der wichtigste lautet: In den Gelben Sack gehören leere Verkaufsverpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbund. Der zweite: Pfand zurückgeben, nicht wegwerfen. Der dritte: Glas ins Altglas, Papier ins Altpapier, außer Verbund wie Getränkekarton. Der vierte: Inhalt und Verpackung trennen, also Speisereste zuerst in Bioabfall oder Restmüll, dann Verpackung in den Gelben Sack. Der fünfte: Gefahrstoffe, Batterien und Elektro niemals in den Gelben Sack. Der sechste: Trennbare Teile trennen, zum Beispiel Deckel ab, Fenster ab, Beilage raus. Und der siebte: Nicht ineinanderstecken, sondern lose entsorgen, damit Sortiermaschinen Materialarten erkennen. Wenn du diese Routine ein paar Tage bewusst übst, wird sie schnell selbstverständlich. Es hilft auch, dir in der Küche einen festen Platz für Gelber Sack, Altpapier, Restmüll und Bioabfall zu schaffen, damit die Entscheidung nicht erst am Müllcontainer passiert. Für Sonderfälle wie Batterien, Leuchtmittel oder kleine Elektrogeräte kannst du eine kleine Sammelbox nutzen und sie gesammelt abgeben. So vermeidest du spontane Fehlwürfe. Am Ende ist der Gelbe Sack keine Prüfungsaufgabe, sondern eine einfache Logik: Verpackung ja, Produkt nein. Wenn du das konsequent beachtest, trennst du zuverlässig, ohne jedes Mal zu grübeln.

Tabelle: Schnelle Entscheidungshilfe für den gelben Sack

Beispiel Hinweise
Aludeckel von Joghurtbechern Becher und Deckel getrennt entsorgen, löffelrein reicht
Aludeckel von Puddingbechern Sauber abziehen, getrennt vom Becher einwerfen
Alufolie Grob sauber, stark verkrustet besser Restmüll
Aluminium Grillschale Reste entfernen, nicht mit Essensresten entsorgen
Aluminium Kaffeekapsel Leeren, falls möglich Kaffeesatz entfernen
Aluminium Menüschale Löffelrein, stark angebrannt besser Restmüll
Aluminiumtube von Tomatenmark Ausdrücken, Deckel getrennt dazugeben
Aluminiumtube von Zahnpasta So gut wie möglich ausdrücken, Deckel ab
Ananasscheiben Dose aus Metall Leer, Deckel sicher eindrücken
Antipasti Schale aus Kunststoff Reste entfernen, löffelrein
Apfelmus Quetschbeutel Leer drücken, Verschluss dranlassen oder separat
Aufschnitt Folie Grob leer, nicht zu kleinen Stücken reißen
Aufstrich Becher aus Kunststoff Löffelrein, Deckel separat
Austernpilz Schale aus Kunststoff Folie ab, Schale leer
Balsamico Flasche aus Kunststoff Leer, Deckel abtrennen
Bananen Chips Beutel Krümel ausschütten, Beutel leer
Barbecue Soße Flasche aus Kunststoff Leer, Deckel separat
Beeren Schale aus Kunststoff Papier Einleger entfernen, Folie ab
Besteckbeutel aus Kunststoff Nur der leere Beutel, Inhalt getrennt entsorgen
Beutel für Tiefkühlgemüse Krümel ausschütten, Beutel leer
Bier Multipack Schrumpffolie Trocken, sauber, locker einwerfen
Blister Kunststoffteil von Zahnbürsten Pappteil abtrennen, Kunststoffteil in Gelben Sack
Blumendünger Flasche aus Kunststoff Restlos entleeren, bei Gefahrhinweis lokale Regeln prüfen
Bodylotion Flasche aus Kunststoff Leer, Pumpe mit entsorgen
Bonbon Tüte aus Kunststoff Leer, Papier Etikett wenn möglich ab
Brotbeutel aus Kunststoff Krümel ausschütten, Beutel trocken
Butter Folie Grob sauber, Papieranteile trennen falls möglich
Cappuccino Nachfüllbeutel Verbund Leer, nicht ausspülen
Cerealien Innenbeutel aus Kunststoff Leer, Karton außen ins Altpapier
Champignons Dose aus Metall Leer, Deckel eindrücken
Chips Tüte Verbund Krümel ausschütten, Tüte leer
Chutney Deckel aus Metall Vom Glas ab, kurz abwischen
Cola Sirup Flasche aus Kunststoff Leer, Deckel ab
Cracker Innenfolie Leer, Karton außen getrennt
Creme Fraiche Becher aus Kunststoff Löffelrein, Deckel separat
Deo Roller Flasche aus Kunststoff Leer, ggf Kugel drin lassen
Dessertbecher aus Kunststoff Löffelrein, Deckel ab
Deodorant Nachfüllbeutel aus Kunststoff Leer drücken, Verschluss dran
Dip Schälchen aus Kunststoff Reste entfernen, löffelrein
Dosenlasche aus Metall Von der Dose getrennt ok, gesammelt einwerfen
Duschgel Flasche aus Kunststoff Leer, Pumpe oder Deckel dazu
Einwickelfolie von Verpackungen Trocken, locker in den Sack
Eisbecher aus Kunststoff Löffelrein, Deckel separat
Eiscreme Deckel aus Kunststoff Getrennt entsorgen, Becher löffelrein
Eiscreme Folienumverpackung Krümel ausschütten, Folie leer
Erbsen Dose aus Metall Leer, Deckel eindrücken
Erdnussbutter Deckel aus Metall Vom Glas ab, kurz abwischen
Erdnüsse Dose aus Kunststoff Leer, Deckel ab
Erdnüsse Tüte aus Kunststoff Leer, Krümel ausschütten
Erdbeeren Schale aus Kunststoff Folie ab, Schale leer
Essig Flasche aus Kunststoff Leer, Deckel ab
Faltbeutel von Salatmix Leer, trocken, nicht verklebt
Fanta Sirup Flasche aus Kunststoff Leer, Deckel ab
Fertigsalat Schale aus Kunststoff Reste entfernen, Folie ab
Feta Verpackung aus Kunststoff Leer, Folie und Schale getrennt
Feuchttücher Außenfolie Nur die Außenfolie, Inhalt ist Restmüll
Fisch Dose aus Metall Leer, Deckel eindrücken
Fischstäbchen Innenfolie Krümel ausschütten, Karton getrennt
Fischverpackung Schale aus Kunststoff Reste entfernen, Folie ab
Flaschenverschluss aus Kunststoff Getrennt vom Behälter einwerfen
Flaschenkappe aus Metall Sammeln und zusammen entsorgen
Fleisch Schale aus Kunststoff Reste entfernen, löffelrein
Fleisch Vakuumfolie Grob leer, nicht verklebt
Flüssigseife Nachfüllbeutel Leer drücken, Verschluss dranlassen
Flüssigseife Spenderflasche Leer, Pumpe mit entsorgen
Frischhaltefolie Grob sauber, stark verschmutzt Restmüll
Getränkekarton für Haferdrink Leer, ggf flach drücken
Getränkekarton für Milch Leer, ggf flach drücken
Getränkekarton für Orangensaft Leer, Verschluss dran oder separat
Getränkekarton für Reisdrink Leer, flach drücken möglich
Getränkekarton für Saft Leer, trocken, nicht ausspülen
Granola Innenbeutel Leer, Karton außen ins Altpapier
Grillsoße Flasche aus Kunststoff Leer, Deckel ab
Gummibärchen Tüte Leer, trocken
Gurkensalat Schale aus Kunststoff Reste entfernen, löffelrein
Handcreme Tube aus Kunststoff Ausdrücken, Deckel ab
Handseife Nachfüllbeutel Leer drücken, Verschluss dran
Hering Dose aus Metall Leer, Deckel eindrücken
Hundefutter Beutel Verbund Leer, trocken
Hundefutter Dose aus Metall Leer, Deckel eindrücken
Hygienespüler Flasche aus Kunststoff Leer, Deckel ab
Ingwer Schale aus Kunststoff Folie ab, Schale leer
Instant Kaffee Nachfüllbeutel Verbund Leer, trocken
Instant Nudeln Becher aus Kunststoff Löffelrein, Deckel ab
Isolierfolie von Versandware Sauber, trocken, nur Verpackung
Joghurtbecher Löffelrein, Deckel abtrennen
Joghurtdeckel aus Aluminium Sauber abziehen, gesammelt ok
Joghurtdrink Flasche aus Kunststoff Pfand prüfen, ohne Pfand in Gelben Sack
Kaffeebohnen Beutel Verbund Leer, Ventil dranlassen
Kakaopulver Dose aus Metall Leer, Deckel eindrücken
Kakaopulver Nachfüllbeutel Verbund Leer, trocken
Kandis Beutel aus Kunststoff Leer, trocken
Katzenfutter Beutel Verbund Leer, trocken
Katzenfutter Dose aus Metall Leer, Deckel eindrücken
Kaugummi Dose aus Kunststoff Leer, Deckel ab
Kaugummi Folienverpackung Leer, nicht verklebt
Keks Innenfolie Krümel ausschütten, Karton getrennt
Ketchup Flasche aus Kunststoff Leer, Deckel ab
Ketchup Portionsbeutel Leer drücken, Beutel trocken
Kichererbsen Dose aus Metall Leer, Deckel eindrücken
Kirschjoghurt Becher aus Kunststoff Löffelrein, Deckel ab
Kochschinken Folie Grob leer, nicht zu klein reißen
Kokosmilch Dose aus Metall Leer, Deckel eindrücken
Kondensmilch Dose aus Metall Leer, Deckel eindrücken
Kornflakes Innenbeutel Leer, Karton außen ins Altpapier
Kräuterquark Becher aus Kunststoff Löffelrein, Deckel ab
Kronkorken Sammeln, dann gemeinsam einwerfen
Kunststoffdeckel von Aufstrichdosen Getrennt entsorgen, Dose löffelrein
Kunststoffschale von Gemüse Folie ab, Schale leer
Kunststoffschale von Obst Folie ab, Schale leer
Kunststofftray von Wurst Reste entfernen, Folie ab
Käse Scheiben Folie Grob leer, nicht verklebt
Lachs Folie Grob leer, nicht verklebt
Linsen Dose aus Metall Leer, Deckel eindrücken
Limettensaft Flasche aus Kunststoff Leer, Deckel ab
Lotion Flasche aus Kunststoff Leer, Pumpe mit entsorgen
Mais Dose aus Metall Leer, Deckel eindrücken
Mandeln Beutel aus Kunststoff Leer, trocken
Maracuja Saft Getränkekarton Leer, flach drücken möglich
Margarine Becher aus Kunststoff Löffelrein, Deckel ab
Marmeladen Deckel aus Metall Vom Glas ab, kurz abwischen
Marzipan Folie Leer, trocken
Mayonnaise Tube Ausdrücken, Deckel ab
Mehrfachpack Folie von Joghurt Trocken, sauber
Milchreis Becher aus Kunststoff Löffelrein, Deckel ab
Mineralstoff Brausetabletten Röhrchen aus Kunststoff Leer, Deckel ab
Miso Paste Becher aus Kunststoff Löffelrein, Deckel ab
Müsli Innenbeutel Leer, Karton außen ins Altpapier
Nachos Tüte Verbund Krümel ausschütten, Tüte leer
Nudelbeutel aus Kunststoff Leer, trocken
Nussmix Beutel aus Kunststoff Leer, trocken
Oliven Beutel Verbund Leer, trocken
Oliven Dose aus Metall Leer, Deckel eindrücken
Paprika Schale aus Kunststoff Folie ab, Schale leer
Parmesan Reibekäse Beutel Verbund Leer, Krümel ausschütten
Pesto Becher aus Kunststoff Löffelrein, Deckel ab
Pizzakäse Beutel Leer, Krümel ausschütten
Plastik Umhüllung von Zeitschriften Nur die Folie, Zeitschrift ins Altpapier
Popcorn Tüte Verbund Leer, trocken
Proteinriegel Folie Leer, trocken
Puddingbecher Löffelrein, Deckel ab
Putenaufschnitt Folie Grob leer, nicht verklebt
Quarkbecher Löffelrein, Deckel ab
Quetschbeutel für Babynahrung Leer drücken, Verschluss dran
Ravioli Dose aus Metall Leer, Deckel eindrücken
Reibekäse Beutel Krümel ausschütten, Beutel leer
Reis Aufreißbeutel Leer, trocken
Reinigungsmittel Flasche aus Kunststoff Leer, Deckel oder Sprühkopf dazu
Räucherlachs Folie Grob leer, nicht verklebt
Salatdressing Flasche aus Kunststoff Leer, Deckel ab
Salatmix Beutel Leer, trocken
Sardinen Dose aus Metall Leer, Deckel eindrücken
Saure Sahne Becher aus Kunststoff Löffelrein, Deckel ab
Schinken Folie Grob leer, nicht verklebt
Schokoriegel Folie Leer, trocken
Schokostreusel Dose aus Kunststoff Leer, Deckel ab
Schraubdeckel aus Metall Sammeln, kurz abwischen
Schraubverschluss aus Kunststoff Getrennt vom Behälter entsorgen
Schrumpffolie von Getränke Multipacks Trocken, sauber
Senf Tube Ausdrücken, Deckel ab
Shampoo Flasche aus Kunststoff Leer, Deckel ab
Snackbeutel von Nüssen Leer, trocken
Spülmittel Flasche aus Kunststoff Leer, Deckel ab
Sprühkopf von Glasreiniger Als Verpackungsteil mit entsorgen
Streichkäse Becher aus Kunststoff Löffelrein, Deckel ab
Suppenpulver Nachfüllbeutel Verbund Leer, trocken
Süßigkeitenbeutel aus Kunststoff Leer, trocken
Tee Verpackungsfolie Leer, trocken
Teedose aus Metall als Verpackung Leer, Deckel eindrücken
Thunfisch Dose aus Metall Leer, Deckel eindrücken
Tomatensoße Dose aus Metall Leer, Deckel eindrücken
Tofu Verpackung aus Kunststoff Leer, löffelrein
Tortellini Beutel aus Kunststoff Leer, trocken
Traubenzucker Röhrchen aus Kunststoff Leer, Deckel ab
Trinkpäckchen Verbundkarton Leer, ggf flach drücken
Trinkschokolade Beutel Verbund Leer, trocken
Tubenverschluss aus Kunststoff Getrennt entsorgen, Tube ausdrücken
Tütensuppe Innenbeutel Leer, Karton außen getrennt
Umverpackung Folie von Küchenrollen Trocken, sauber
Umverpackung Folie von Taschentüchern Trocken, sauber
Umverpackung Folie von Toilettenpapier Trocken, sauber
Vanillepuddingbecher Löffelrein, Deckel ab
Verpackung von Einweghandschuhen aus Kunststoff Nur die leere Außenverpackung
Verpackung von Schwämmen Blister Kunststoffteil Pappe abtrennen, Kunststoffteil in Gelben Sack
Verschlusskappe von Duschgel Getrennt entsorgen, Flasche leer
Verschlusskappe von Waschmittel Getrennt entsorgen, Kanister leer
Vitamin Brausetabletten Röhrchen aus Kunststoff Leer, Deckel ab
Waschgel Flasche aus Kunststoff Leer, Deckel ab
Waschmittel Flasche aus Kunststoff Leer, Deckel ab
Weichspüler Flasche aus Kunststoff Leer, Deckel ab
Wrap Folie Grob leer, nicht verklebt
Wurstfolie Grob leer, trocken
Wursttray aus Kunststoff Reste entfernen, Folie ab
Zahnbürsten Blister Kunststoffteil Pappteil ab, Kunststoffteil in Gelben Sack

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