CBD für Senioren – Wie Cannabidiol bei Beschwerden im Alter helfen kann

Produkte mit CBD-Anteil erleben in unserer heutigen Zeit einen stetig wachsenden Beliebtheitsgrad. So gilt der Cannabidiol-Wirkstoff aus der Hanfpflanze als neues „Wundermittel“ im Nahrungsergänzungsmittel-Bereich, welcher vorbeugend, aber auch bei akuten Beschwerden Abhilfe schaffen kann.

Daher stellt dieser pflanzliche Wirkstoff mit seiner beruhigenden und entzündungshemmenden Wirkungsweise eine interessante Alternative für herkömmliche Arzneimittel dar. Für Menschen im fortgeschrittenen Alter mit häufig auftretenden Altersbeschwerden bietet CBD demnach viele Vorteile.

CBD für Senioren – Wie Cannabidiol bei Beschwerden im Alter helfen kann

CBD für Senioren – Wie Cannabidiol bei Beschwerden im Alter helfen kann

In unserem Ratgeber „CBD für Senioren – Wie Cannabidiol bei Beschwerden im Alter helfen kann“ erfahren Sie daher, wie CBD Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden im Seniorenalter auf natürliche Weise steigern kann.

Cannabidiol im Überblick

Cannabidiol (CBD) ist ein sogenanntes Cannabinoid der weiblichen Hanfpflanze. Darunter zählt auch das psychoaktive Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC), welches bekanntermaßen eine berauschende Wirkung auf den Körper ausübt und unter das deutsche Betäubungsmittelgesetz fällt.

Diese zwei Cannabinoide der Cannabispflanze sollten keinesfalls gleichgesetzt werden, da sie in ihrer Wirkungsweise große Unterschiede aufweisen.

Im Gegensatz zu CBD bindet sich THC bei einer Einnahme an die Cannabinoid 1-Rezeptoren im menschlichen Gehirn, wodurch die berauschende und euphorisierende Wirkungsweise im Körper erzeugt wird. Cannabidiol (CBD) hingegen ist nicht in der Lage, sich an die Cannabinoid 1-Rezeptoren zu binden und kann demnach auch nicht psychoaktiv im Körper wirken.

Welche Vorteile bieten CBD-Produkte Senioren?

Obwohl das legale Cannabidiol keine psychoaktive Wirkungsweise besitzt, kann es nichtsdestotrotz bei den verschiedensten Beschwerden im Alter als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt werden.

So haben mehrere Forschungen gezeigt, dass Cannabidiol eine beruhigende Wirkung auf unser zentrales Nervensystem ausübt und zugleich eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaft besitzt.

Da Senioren aus gesundheitlichen Gründen häufig zu herkömmlichen Medikamenten greifen müssen, stellen CBD-Produkte von vertrauenswürdigen Händlern eine interessante Alternative dar. Natürlich darf nicht außer Acht gelassen werden, dass es sich bei Cannabidiol um einen natürlichen, pflanzlichen Wirkstoff handelt, welcher keine Heilversprechen mitteilen darf. Um das Wohlbefinden zu steigern, greifen jedoch immer mehr Menschen im fortgeschrittenen Alter zu solch natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln.

Bei welchen Krankheiten kann CBD helfen?

Schon seit Jahrhunderten wird die Hanfpflanze erfolgreich gegen die verschiedensten Erkrankungen und Beschwerden eingesetzt. Gleichzeitig ist der CBD-Wirkstoff in der Lage, altersbedingte Symptome vorzubeugen.

Durch seine schmerzstillende Eigenschaft kann CBD daher bei typischen Volkskrankheiten im Alter, wie Arthrose, Rheuma und allgemeine Gelenkbeschwerden helfen. Dies geschieht, indem sich das Cannabidiol im menschlichen Endocannabinoid-System an die entsprechenden Rezeptoren bindet und so unser Empfinden positiv beeinflusst wird.

Auch bei einer Parkinson-Erkrankung kann CBD durchaus Abhilfe schaffen. Da die Krankheit selbst noch nicht heilbar ist, kann der CBD-Wirkstoff hierbei keineswegs als Heilmittel angesehen werden. Jedoch kann es bei den Begleiterscheinungen von Parkinson helfen. Hierzu zählen etwa Schlafprobleme, depressive Verstimmungen und Schmerzen, die durch die körperlichen Symptome der Parkinson-Erkrankung ausgelöst werden.

Besonders gegen Schlafstörungen kann der CBD-Wirkstoff erfahrungsgemäß bei vielen Senioren wahre Wunder bewirken. Vor allem durch die Einnahme von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln treten oftmals als Nebenwirkung Probleme beim Schlafen auf. Durch die beruhigende Eigenschaft von CBD auf das zentrale Nervensystem kann diese Problematik umgangen werden. Auch bei Ängsten und Panikattacken kann CBD auf gleicher Weise Abhilfe verschaffen. Diese angstlösende Wirkungsweise kann zudem die Stimmung und das allgemeine Wohlbefinden anheben. Besonders bei Trauer nach einem Todesfall oder beim Gefühl der Einsamkeit wird eine CBD-Einnahme empfohlen.

Auch das Problem der Osteoporose, welches zerbrechliche und poröse Knochen zur Folge hat, beschäftigt viele Menschen im fortgeschrittenen Alter. So gilt das Risiko von Stürzen und folgenschweren Frakturen bis heute zu den häufigsten Todesursachen bei Senioren. Demnach ist es umso wichtiger, die Knochen und Zellen im Alter zu stärken und zu schützen. CBD kann auch hier mit seiner entzündungshemmenden Wirkungsweise bei Verletzungen behilflich sein und sorgt gleichzeitig für eine schnellere Erholung der Zellen und Knochen.

CBD kann natürlich nicht mit herkömmlichen Arzneimitteln verglichen werden, da es sich um einen pflanzlichen Wirkstoff handelt und bisher noch nicht ausreichend Studien zu diesem Thema durchgeführt wurden. Bis dahin sollte jeder für sich die richtige CBD-Medikation auf eigene Weise herausfinden.

Welche Darreichungsform ist für Senioren geeignet?

Die beliebteste Darreichungsform des CBD-Wirkstoffes von Senioren ist erfahrungsgemäß das CBD-Öl. Hierbei wird Cannabidiol sublingual über die Mundschleimhaut aufgenommen und gelangt so in den Blutkreislauf. Dabei sollten wenige Tropfen des CBD-Öls unter die Zunge geträufelt werden und dort ein bis zwei Minuten verbleiben, bevor es heruntergeschluckt wird. Nur so bekommt die Mundschleimhaut ausreichend Zeit, das CBD aufzunehmen.

Neben dem CBD-Öl gibt es jedoch noch viele weitere Darreichungsmöglichkeiten, wie etwa CBD-Liquids zum Verdampfen, CBD-Tee, Kapseln, Tabletten und CBD-Cremes.

Wichtig bei der Darreichungsform von CBD ist die flexible Dosierungsmöglichkeit. Allgemein gilt, dass es keine grundsätzlichen Dosierungsvorgaben gibt, da der Wirkstoff auf jeden Körper unterschiedlich reagiert. So wird die Wirkung von CBD beispielsweise durch Aspekte des eigenen Stoffwechsels, der Verdauung, sowie des Körpergewichts beeinflusst.

Für CBD-Neulinge gilt aber, dass jedes Produkt zu Beginn niedrig dosiert werden sollte, um sich mit der Zeit steigern zu können. So kann das Cannabidiol optimal an den eigenen Körper und seine Bedürfnisse angepasst werden ohne, dass es zu ungewollten Nebenwirkungen und Überdosierungen kommt.

Kann man von CBD-Öl abhängig werden?

Damit ein CBD-Produkt legal in Deutschland erworben und konsumiert werden kann, darf es den gesetzlich vorgeschriebenen maximalen THC-Wert von 0,2% keinesfalls überschreiten. Nur so kann dem Käufer garantiert werden, dass das Produkt keine berauschende, psychoaktive Wirkung auf den Körper ausübt.

Anders als der THC-Wirkstoff aus der Hanfpflanze, hat CBD keine Effekte auf die Arbeitsweise des Gehirns und wird demnach auch nicht als illegales Betäubungsmittel klassifiziert.

Infolgedessen kann der Körper von verarbeiteten CBD-Produkten, wie das CBD-Öl, nicht abhängig werden und es besteht keine Gefahr für die allgemeine Gesundheit.

Vorsicht bei Neben- und Wechselwirkungen

Auch wenn es sich bei CBD um ein natürliches Produkt aus der Pflanzenwelt handelt, können bei jedem Körper auch leichte Neben- und Wechselwirkungen entstehen, die man erwähnt haben sollte.

So zählen zu den häufigsten Nebenwirkungen etwa allgemeine Benommenheit, Schläfrigkeit, Schwindel und ein trockener Mund. Vor allem Personen mit einem niedrigen Blutdruck sollten daher vorsichtig mit der Dosierung von CBD-Produkten sein.

Ausnahmen stellen Glaukom-Patienten und schwangere Frauen dar. Diesen wird klar von einer CBD-Einnahme abgeraten.

So haben Untersuchungen gezeigt, dass der Augeninnendruck bei Menschen mit Glaukom durch den CBD-Wirkstoff angehoben werden kann und dies eine Gefahr für das Auge darstellt.

Auch während einer Schwangerschaft wird selbst von niedrigen CBD-Dosierungen abgeraten, da das CBD in der Lage ist, die Durchlässigkeit der Plazenta zu verstärken und so das Wohl des Kindes zu gefährden.

Da Senioren oft täglich Arzneimittel einnehmen, muss auch hier Vorsicht getroffen werden.

Grundsätzlich gilt, dass der CBD-Wirkstoff die Fähigkeit besitzt, mit anderen Medikamenten zu interagieren. Dies geschieht, da Cannabidiol bei einer Einnahme bestimmte Enzyme im Körper hemmt. Diese Enzyme sind jedoch von großer Bedeutung beim Abbau der Arzneiwirkstoffe und können auf diese Weise nicht ungestört ihre Arbeit im Körper verrichten. Das hat zur Folge, dass der Wirkstoff des Medikaments langsamer abgebaut wird und so die Wirkungsweise länger bestehen bleibt oder sogar verstärkt wird. Dieses Prinzip der Wechselwirkung kann bei mehreren, unterschiedlichen Arzneiwirkstoffen auftreten. Daher ist es von großer Bedeutung, vor einer CBD-Einnahme mit dem behandelnden Arzt Absprache zu halten.

Allgemeine Vorsicht sollte bei Arzneimitteln, wie Säurehemmer, Gerinnungshemmer, Neuroleptika und entzündungshemmende Schmerzmittel in Kombination mit CBD getroffen werden. Darunter fallen Antidepressiva, wie Trazodon, Blutverdünner, wie etwa Warfarin und Antibiotika.

Ausführliche wissenschaftliche Studien zu diesem Thema stehen jedoch noch aus.

Woran erkennt man hochwertige CBD-Produkte?

Falls Sie sich nun für ein Produkt mit CBD-Anteil interessieren, sollten Sie beim Kauf des Produkts auf mehrere Aspekte achten.

Zum einen boomt das Geschäft mit Cannabidiol, wodurch viele unseriöse Händler den CBD-Markt mit qualitativ minderwertigen Produkten betreten haben. So gibt es heutzutage unzählige Onlineshops, die CBD-Produkte vertreiben. Problematisch ist hierbei, dass diese starken Qualitätsunterschiede für Konsumenten kaum zu erkennen sind. Wichtig ist daher, auf die genaue Zusammensetzung des Produkts, als auch auf den biologischen Ursprung der Pflanze zu achten. Grundsätzlich gilt, dass die Hanfpflanze bestenfalls in Deutschland oder mindestens in der EU angebaut wurde. So kann man sich relativ sicher sein, dass der maximale THC-Gehalt von 0,2% im Produkt nicht überschritten wurde. Andernfalls ist der Konsum dieses Wirkstoffes illegal in Deutschland und kann Strafprozesse zur Folge haben.

Unabhängig von der Darreichungsform von CBD sollte man sich stets für einen vertrauenswürdigen Händler entscheiden. Besonders bei CBD-Öl gibt es viele „schwarze Schafe“, die mit minderwertigen Produkten werben, obwohl kein positiver Effekt auf den Körper erzielt werden kann. So sollte neben der Herkunft, der Zusammensetzung und der Reinheit auch auf das Produktversprechen des CBD-Öls geachtet werden, da ein konkretes Heilversprechen in Deutschland strikt verboten ist.

Es ist demzufolge von großer Bedeutung, sich ausreichend mit dem Thema „CBD“ vor dem Kauf und der ersten Einnahme zu beschäftigen, um einen optimalen Effekt auf den eigenen Körper erzielen zu können.

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