Kann man mit Wassermelonen abnehmen?

Wassermelonen gehören zu den beliebtesten Sommerfrüchten und sind nicht nur wegen ihres erfrischenden Geschmacks geschätzt. Immer mehr Menschen fragen sich, ob die Wassermelone auch beim Abnehmen helfen kann. Gerade in Diätphasen wird die Melone oft als gesunder Snack empfohlen, der das Verlangen nach Süßem stillt und dennoch wenig Kalorien mit sich bringt. Doch ist es wirklich so einfach? Kannst du mit Wassermelonen effektiv Gewicht verlieren oder steckt hinter dem Mythos mehr Schein als Sein? Die Antwort darauf ist nicht ganz so eindeutig, wie viele Ratgeber es suggerieren. Zwar punktet die Wassermelone mit einem sehr hohen Wasseranteil, wenigen Kalorien und wertvollen Vitaminen, doch gibt es auch einige Punkte, die du beim Abnehmen mit Wassermelonen beachten solltest. In diesem ausführlichen Artikel erfährst du, wie Wassermelonen tatsächlich auf dein Gewicht wirken, welche Vorteile sie bieten, aber auch, wo die Grenzen einer „Wassermelonen-Diät“ liegen. Zudem bekommst du praktische Tipps, wie du Wassermelonen sinnvoll in deinen Speiseplan einbaust, worauf du achten solltest und welche Mythen du getrost vergessen kannst. Am Ende findest du eine übersichtliche Tabelle, die dir die wichtigsten Nährwerte der Wassermelone und weiterer beliebter Früchte zeigt.

kann-man-mit-wassermelonen-abnehmen-690x483 Kann man mit Wassermelonen abnehmen?

Kann man mit Wassermelonen abnehmen?

Inhaltsverzeichnis

  1. Was steckt alles in der Wassermelone?
  2. Kaloriengehalt: Wie wenig ist wirklich drin?
  3. Der hohe Wasseranteil als Schlankmacher
  4. Ballaststoffe in der Wassermelone und ihre Wirkung
  5. Sättigung durch Wassermelone – Realität oder Wunschdenken?
  6. Wie viel Zucker steckt in der Wassermelone?
  7. Insulinspiegel und Fruchtzucker: Eine unterschätzte Falle?
  8. Die Rolle der Wassermelone in Diäten
  9. Wassermelonen-Fasten: Sinn oder Unsinn?
  10. Entwässernde Wirkung – ein Vorteil beim Abnehmen?
  11. Wassermelone als Snack: Wann ist sie ideal?
  12. Wassermelone im Vergleich zu anderen Obstsorten
  13. Kombiniere Wassermelone clever – Rezepte & Ideen
  14. Wassermelonen-Diät: Risiken und Nebenwirkungen
  15. Warum Abnehmen immer mehr als nur Kalorien ist
  16. Wassermelone und Sport – wie passt das zusammen?
  17. Mythen rund um die Wassermelone beim Abnehmen
  18. Langfristig denken: Wie integrierst du die Wassermelone sinnvoll?
  19. Erfahrungen und Erfolgsstories mit Wassermelone
  20. Fazit: Kannst du wirklich mit Wassermelonen abnehmen?

1. Was steckt alles in der Wassermelone?

Wassermelonen bestehen zu rund 90 Prozent aus Wasser und sind damit ein echtes Leichtgewicht unter den Früchten. Doch neben ihrem hohen Wasseranteil enthalten sie auch wertvolle Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamin C, Vitamin A, Kalium und Magnesium. Diese Nährstoffe tragen zu einer gesunden Ernährung bei, unterstützen den Stoffwechsel und können sogar das Immunsystem stärken. Zudem enthält die Melone sekundäre Pflanzenstoffe wie Lycopin, ein starkes Antioxidans, das Zellen vor freien Radikalen schützt und positive Auswirkungen auf die Herzgesundheit haben kann. Die Wassermelone liefert kaum Fett und besitzt nur wenig Eiweiß. Das macht sie zwar zu keinem Proteinlieferanten, sorgt aber dafür, dass sie eine sehr niedrige Energiedichte hat. Du kannst also relativ große Mengen essen, ohne viele Kalorien aufzunehmen. Auch wenn Wassermelonen nicht überragend viele Ballaststoffe bieten, unterstützen sie durch ihren Wasseranteil die Verdauung und können das Sättigungsgefühl verstärken. Gleichzeitig sorgen die natürlichen Fruchtsäuren und der hohe Flüssigkeitsanteil für ein erfrischendes Geschmackserlebnis, das besonders im Sommer sehr willkommen ist.

2. Kaloriengehalt: Wie wenig ist wirklich drin?

Beim Thema Abnehmen dreht sich vieles um Kalorien. Hier spielt die Wassermelone in einer eigenen Liga: 100 Gramm Fruchtfleisch enthalten nur etwa 30 Kilokalorien. Damit zählt die Wassermelone zu den kalorienärmsten Obstsorten überhaupt. Zum Vergleich: Ein mittelgroßer Apfel hat auf 100 Gramm rund 52 Kilokalorien, eine Banane sogar etwa 90. Selbst wenn du dir also eine große Portion Wassermelone gönnst, wirst du kaum viele Kalorien aufnehmen. Das ist besonders praktisch, wenn du während einer Diät gerne viel und großzügig isst, ohne ständig Kalorien zählen zu müssen. Auch für den kleinen Hunger zwischendurch ist Wassermelone daher ideal. Dennoch solltest du bedenken, dass der niedrige Kaloriengehalt nicht bedeutet, dass du unbegrenzt zuschlagen kannst. Gerade bei sehr einseitiger Ernährung kann es schnell zu Mangelerscheinungen kommen. Dennoch lässt sich festhalten: Wenn du auf Kalorien achtest und gerne fruchtige Snacks magst, ist die Wassermelone eine hervorragende Wahl für eine kalorienbewusste Ernährung.

3. Der hohe Wasseranteil als Schlankmacher

Das Geheimnis der Wassermelone liegt in ihrem Namen: Sie besteht hauptsächlich aus Wasser, was gleich mehrere Vorteile für deine Figur bietet. Zum einen sorgt das viele Wasser dafür, dass du mit jeder Portion auch Flüssigkeit aufnimmst und deinen Körper mit wichtigen Elektrolyten versorgst. Gerade beim Abnehmen ist ausreichendes Trinken entscheidend, denn ein gut hydrierter Körper verbrennt Fett effizienter und kann Nährstoffe besser transportieren. Zudem füllt das Wasser im Magen das Volumen und kann so ein vorübergehendes Sättigungsgefühl auslösen, auch wenn die Kalorienaufnahme niedrig bleibt. Das macht die Wassermelone zu einem guten Snack vor den Mahlzeiten, wenn du verhindern willst, zu viel zu essen. Ihr hoher Wasseranteil kann außerdem dabei helfen, den Stoffwechsel anzukurbeln und Wassereinlagerungen zu reduzieren. Achte aber darauf, die Melone nicht als Hauptmahlzeit zu sehen, denn dann fehlen dir auf Dauer wichtige Nährstoffe. In Kombination mit anderen Lebensmitteln kann der hohe Wasseranteil der Melone jedoch deinen Weg zum Wunschgewicht unterstützen.

4. Ballaststoffe in der Wassermelone und ihre Wirkung

Auch wenn Wassermelonen nicht zu den ballaststoffreichsten Früchten gehören, steckt doch eine kleine, aber feine Menge an Ballaststoffen in ihrem Fruchtfleisch. Diese unverdaulichen Pflanzenfasern sind wichtig für deine Verdauung, denn sie fördern die Darmbewegung und können Verstopfung vorbeugen. Gerade beim Abnehmen spielen Ballaststoffe eine große Rolle, weil sie länger satt machen und den Blutzuckerspiegel stabil halten. In der Wassermelone stecken pro 100 Gramm etwa 0,3 bis 0,4 Gramm Ballaststoffe – das klingt wenig, summiert sich aber, wenn du größere Mengen isst. Zudem liefern die Kerne, falls du sie mitisst, sogar noch mehr Ballaststoffe und Mineralstoffe wie Eisen, Zink und Magnesium. Die Ballaststoffe unterstützen auch die gesunde Darmflora, was sich positiv auf das Immunsystem und das allgemeine Wohlbefinden auswirken kann. Wer im Rahmen einer Diät auf eine ballaststoffreiche Ernährung achtet, sollte Wassermelone aber vor allem als Ergänzung zu anderen Gemüsesorten oder Vollkornprodukten betrachten.

5. Sättigung durch Wassermelone – Realität oder Wunschdenken?

Viele Menschen berichten, dass sie sich nach dem Genuss von Wassermelone angenehm satt fühlen – zumindest für eine kurze Zeit. Das liegt einerseits am hohen Wassergehalt, der den Magen füllt, andererseits am Volumen der Frucht. Allerdings hält dieses Sättigungsgefühl nicht sehr lange an. Wassermelone ist schnell verdaut, da sie kaum Fett oder Eiweiß enthält, und kann daher das Hungergefühl schon nach kurzer Zeit wieder zurückbringen. Das kann zum Problem werden, wenn du die Melone als Hauptbestandteil deiner Ernährung siehst. Um länger satt zu bleiben, empfiehlt es sich, Wassermelone immer in Kombination mit anderen Lebensmitteln wie Quark, Joghurt oder Nüssen zu genießen. Dadurch erhältst du zusätzliches Eiweiß und gesunde Fette, die für eine nachhaltigere Sättigung sorgen. Die Melone bleibt so ein leichter, erfrischender Bestandteil einer ausgewogenen Mahlzeit, ohne dass du ständig das Gefühl hast, wieder hungrig zu sein.

6. Wie viel Zucker steckt in der Wassermelone?

Obwohl Wassermelone angenehm süß schmeckt, ist ihr Zuckergehalt vergleichsweise moderat. 100 Gramm Fruchtfleisch enthalten rund 6 bis 8 Gramm Zucker, vorwiegend in Form von Fruktose (Fruchtzucker) und Glukose. Im Vergleich zu anderen süßen Früchten wie Trauben oder Bananen schneidet die Wassermelone beim Zuckergehalt günstiger ab. Dennoch solltest du gerade bei größeren Mengen darauf achten, wie viel Zucker du über den Tag verteilt aufnimmst, besonders wenn du empfindlich auf Fruchtzucker reagierst oder eine Insulinresistenz hast. Für die meisten Menschen ist der Zuckergehalt der Melone jedoch kein Problem – im Gegenteil: Sie ermöglicht dir eine kalorienarme, süße Abwechslung ohne schlechtes Gewissen. Trotzdem gilt auch hier das Prinzip der Balance. Genieße die Melone bewusst und achte auf Abwechslung, damit deine Ernährung insgesamt ausgewogen bleibt.

7. Insulinspiegel und Fruchtzucker: Eine unterschätzte Falle?

Beim Thema Fruchtzucker wird oft nur auf den Kaloriengehalt geschaut, dabei hat Fruktose auch Auswirkungen auf deinen Insulinspiegel. Zwar lässt Wassermelone den Blutzuckerspiegel im Vergleich zu raffiniertem Zucker nicht so stark ansteigen, doch kann ein übermäßiger Verzehr den Körper dennoch belasten. Gerade Menschen mit einer Neigung zu Insulinresistenz oder Prädiabetes sollten die Melonenmenge nicht übertreiben. Fruchtzucker wird in der Leber verstoffwechselt und kann bei hohen Mengen langfristig zur Fetteinlagerung beitragen – vor allem, wenn du gleichzeitig zu viele Kalorien isst. In moderaten Mengen ist Wassermelone aber unbedenklich und sogar gesund. Der niedrige Kaloriengehalt, die Vitamine und der hohe Wasseranteil machen sie zu einer tollen Ergänzung im Ernährungsplan, solange du es mit der Menge nicht übertreibst.

8. Die Rolle der Wassermelone in Diäten

Wassermelone wird in vielen Diäten als idealer Snack empfohlen – und das nicht ohne Grund. Sie stillt das Verlangen nach Süßem, ohne die Kalorienbilanz zu sprengen, und hilft dabei, mehr Flüssigkeit aufzunehmen. In sogenannten „Wassermelonen-Diäten“ wird teilweise empfohlen, ganze Mahlzeiten durch Wassermelone zu ersetzen. Zwar kann das kurzfristig zu einem deutlichen Gewichtsverlust führen, der größte Teil dieses Gewichtsverlusts stammt jedoch von Wasser und nicht von Fett. Für nachhaltiges Abnehmen solltest du Wassermelone lieber als Teil einer ausgewogenen Ernährung genießen. Kombiniere sie mit anderen nährstoffreichen Lebensmitteln, um deinen Körper mit allem zu versorgen, was er braucht. Die Melone ist dabei ein erfrischender Baustein, aber kein Ersatz für eine komplette Mahlzeit auf Dauer.

9. Wassermelonen-Fasten: Sinn oder Unsinn?

Immer wieder liest man von sogenannten „Wassermelonen-Fasten“ oder „Wassermelonen-Kuren“, bei denen über einen Zeitraum von ein bis drei Tagen ausschließlich Wassermelone gegessen wird. Das Ziel: schnelle Gewichtsabnahme und „Entschlacken“ des Körpers. Solche Crash-Diäten führen in erster Linie dazu, dass du sehr wenig Kalorien und viel Wasser zu dir nimmst, was zu einem raschen, aber nur vorübergehenden Gewichtsverlust führt. Der Großteil dieses Gewichts besteht aus Wasser, das du nach der Kur meist schnell wieder zunimmst. Außerdem kann es bei so einseitigen Kuren zu Nährstoffmängeln, Schwindel oder Kreislaufproblemen kommen. Empfehlenswert ist das Wassermelonen-Fasten daher nur, wenn du es als kurzen, bewussten Detox-Impuls siehst – etwa, um nach einem sehr üppigen Wochenende den Körper zu entlasten. Für nachhaltiges und gesundes Abnehmen taugt diese Methode aber nicht.

10. Entwässernde Wirkung – ein Vorteil beim Abnehmen?

Wassermelonen werden oft eine entwässernde Wirkung nachgesagt, was tatsächlich stimmt. Durch den hohen Wassergehalt und das enthaltene Kalium wird die Nierentätigkeit angeregt, was zu einer vermehrten Ausscheidung von Wasser und Salzen führt. Gerade zu Beginn einer Diät kannst du so das Gefühl haben, schnell an Gewicht zu verlieren, weil überschüssiges Wasser ausgeschwemmt wird. Dieser Effekt ist jedoch nicht gleichbedeutend mit einem echten Fettverlust. Dennoch kann das Entwässern gerade dann angenehm sein, wenn du dich aufgebläht fühlst oder Wassereinlagerungen hast. Die Melone wirkt hier unterstützend, sollte aber nicht als alleiniges Mittel zur Gewichtsabnahme gesehen werden. Sie kann aber dabei helfen, dich wohler zu fühlen und den Start in eine Ernährungsumstellung leichter zu machen.

11. Wassermelone als Snack: Wann ist sie ideal?

Wenn dich zwischendurch der Hunger packt, ist Wassermelone ein ausgezeichneter Snack. Besonders in den heißen Sommermonaten liefert sie dir nicht nur Flüssigkeit, sondern auch wertvolle Mikronährstoffe und eine leichte Süße, die das Verlangen nach Schokolade oder anderen Süßigkeiten mindern kann. Gerade nach dem Sport, wenn dein Körper schnell Energie und Flüssigkeit braucht, ist ein Stück Wassermelone ideal. Auch am Abend, wenn du gerne noch etwas Leichtes isst, ohne deine Kalorienbilanz zu sprengen, passt Wassermelone gut. Sie belastet die Verdauung nicht, liegt nicht schwer im Magen und kann sogar dabei helfen, den kleinen Hunger vor dem Schlafengehen zu stillen. Für das Büro, Picknicks oder unterwegs ist sie jedoch nur bedingt praktisch, weil sie viel Saft enthält und nicht so lange frisch bleibt wie Äpfel oder Bananen.

12. Wassermelone im Vergleich zu anderen Obstsorten

Im Vergleich zu anderen Obstsorten schneidet die Wassermelone beim Kalorien- und Zuckergehalt ausgesprochen gut ab. Während Trauben, Bananen oder Mangos wesentlich mehr Zucker und damit auch mehr Kalorien enthalten, kannst du von der Wassermelone große Mengen essen, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Ihr hoher Wasseranteil sorgt für viel Volumen bei wenig Energie, was sie zu einer der besten Obstsorten für alle macht, die auf ihr Gewicht achten. Allerdings bietet sie im Gegensatz zu Beeren oder Zitrusfrüchten weniger Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, weshalb du in einer abwechslungsreichen Ernährung auf Vielfalt achten solltest. Die Wassermelone ist ein perfekter Frischekick, aber kein vollständiger Ersatz für andere Obstsorten mit mehr Vitaminen und Ballaststoffen.

13. Kombiniere Wassermelone clever – Rezepte & Ideen

Wassermelone lässt sich wunderbar mit anderen Lebensmitteln kombinieren. Zum Frühstück kannst du sie zusammen mit Naturjoghurt, Quark oder Hüttenkäse genießen – das liefert dir neben Vitaminen auch Eiweiß, was länger satt macht. Im Salat harmoniert Wassermelone hervorragend mit Feta, Minze oder Gurke. Diese Kombination ist nicht nur geschmacklich ein Hit, sondern auch ideal für heiße Tage. Wer gerne Smoothies trinkt, kann Melone mit Erdbeeren, Limettensaft und ein paar Blättern Basilikum mixen – so entsteht ein kalorienarmer, erfrischender Drink. Auch als Sorbet oder Wassereis ist die Melone ein schlanker Genuss. Mit solchen Rezeptideen wird die Wassermelone nicht nur abwechslungsreicher, sondern auch nährstoffreicher, weil du verschiedene Lebensmittel clever kombinierst.

14. Wassermelonen-Diät: Risiken und Nebenwirkungen

Jede einseitige Diät bringt Risiken mit sich – das gilt auch für die Wassermelonen-Diät. Wer sich über Tage oder Wochen ausschließlich von Melone ernährt, riskiert Nährstoffmangel, Kreislaufprobleme und Heißhungerattacken. Besonders kritisch ist die geringe Eiweißzufuhr, die dazu führen kann, dass der Körper Muskulatur abbaut, anstatt nur Fett zu verlieren. Auch die Aufnahme von Fettlöslichen Vitaminen wie Vitamin D oder E ist bei reiner Melonendiät nicht gegeben. Zudem kann die hohe Menge an Fruchtzucker in seltenen Fällen zu Magenbeschwerden oder Durchfall führen. Es spricht nichts dagegen, die Melone regelmäßig in den Speiseplan einzubauen – auf eine reine Melonen-Diät solltest du aber verzichten, wenn du gesund und langfristig abnehmen möchtest.

15. Warum Abnehmen immer mehr als nur Kalorien ist

Auch wenn die Kalorienbilanz am Ende über Zu- oder Abnahme entscheidet, ist Abnehmen ein komplexer Prozess, der weit über die reine Kalorienzählerei hinausgeht. Neben den aufgenommenen Kalorien spielen auch Faktoren wie Nährstoffverteilung, Sättigung, Hormonhaushalt, Bewegung und Schlaf eine große Rolle. Eine Wassermelone allein macht noch keine erfolgreiche Diät – sie kann dich aber dabei unterstützen, dich leichter und gesünder zu ernähren, wenn du sie geschickt in deinen Alltag einbaust. Wer wirklich langfristig Gewicht verlieren will, sollte auf eine ausgewogene Mischung aus Obst, Gemüse, Eiweiß, gesunden Fetten und Bewegung achten. Wassermelone ist dabei ein erfrischender Baustein, der aber nur im Zusammenspiel mit anderen Faktoren zum Erfolg beiträgt.

16. Wassermelone und Sport – wie passt das zusammen?

Gerade Sportler schätzen Wassermelone als Snack nach dem Training. Sie liefert nicht nur schnell verfügbare Kohlenhydrate, sondern auch viel Flüssigkeit und wichtige Elektrolyte wie Kalium und Magnesium, die für die Muskelregeneration notwendig sind. Zudem enthält die Melone Citrullin, eine Aminosäure, die die Durchblutung fördern und die Erholung nach intensiven Belastungen unterstützen kann. Ein Stück Wassermelone nach dem Sport hilft dabei, den Wasserhaushalt auszugleichen und gibt dem Körper einen kleinen Energieschub, ohne zu belasten. In Kombination mit einer kleinen Portion Eiweiß – zum Beispiel einem Joghurt oder Quark – ist die Melone ein optimaler Post-Workout-Snack, der dich mit allem versorgt, was du nach dem Training brauchst.

17. Mythen rund um die Wassermelone beim Abnehmen

Im Internet kursieren viele Mythen über die angebliche „Wunderwirkung“ der Wassermelone beim Abnehmen. Mal heißt es, sie schmilzt Bauchfett im Schlaf, mal soll sie den Stoffwechsel auf Hochtouren bringen. Die Wahrheit ist jedoch: Es gibt keine einzelnen Lebensmittel, die Fett verbrennen oder gezielt an bestimmten Körperstellen für Gewichtsverlust sorgen. Die Wassermelone ist kalorienarm, erfrischend und lecker – das macht sie zu einer tollen Unterstützung beim Abnehmen, aber nicht zu einem Zaubermittel. Du solltest dich nicht von überzogenen Versprechen leiten lassen, sondern auf eine insgesamt gesunde Lebensweise setzen. Die Melone ist dabei ein wertvoller Begleiter, aber kein Ersatz für ausgewogene Ernährung und Bewegung.

18. Langfristig denken: Wie integrierst du die Wassermelone sinnvoll?

Damit du langfristig von den Vorteilen der Wassermelone profitierst, solltest du sie gezielt und abwechslungsreich in deinen Speiseplan einbauen. Ideal ist die Melone als Zwischenmahlzeit, als Teil von Obstsalaten oder als leichte Beilage zum Frühstück. Auch in Kombination mit anderen Früchten, Joghurt oder leichten Käsesorten kannst du abwechslungsreiche Mahlzeiten kreieren. Achte darauf, dass du nicht jeden Tag nur Melone isst, sondern deinen Obstkonsum insgesamt vielfältig gestaltest. So profitierst du von den Vorteilen der Melone, ohne einseitig zu essen. Mit ein wenig Kreativität wird die Wassermelone zum festen Bestandteil deiner Ernährung und unterstützt dich auf dem Weg zu einem gesunden Körpergewicht.

19. Erfahrungen und Erfolgsstories mit Wassermelone

Viele Menschen berichten, dass sie mit Wassermelone gut abnehmen konnten – allerdings immer im Rahmen einer insgesamt kalorienbewussten Ernährung. Besonders das angenehme Sättigungsgefühl und der Verzicht auf kalorienreiche Snacks werden häufig als Gründe genannt. Wassermelone wird gerne als „Notfall-Snack“ bei Heißhunger eingesetzt und kann so helfen, den Griff zu Schokolade oder Chips zu vermeiden. Auch als Belohnung nach dem Sport oder an heißen Tagen erfreut sie sich großer Beliebtheit. Dennoch zeigt die Erfahrung, dass kein Lebensmittel alleine über Erfolg oder Misserfolg beim Abnehmen entscheidet. Vielmehr ist es die Summe der kleinen Veränderungen, zu denen auch die Wassermelone beitragen kann, die am Ende das Ergebnis ausmachen.

20. Fazit: Kannst du wirklich mit Wassermelonen abnehmen?

Die Antwort ist: Ja, Wassermelonen können beim Abnehmen helfen – vorausgesetzt, du nutzt sie als Teil einer ausgewogenen Ernährung. Ihr hoher Wassergehalt, das geringe Kalorienniveau und die natürliche Süße machen sie zu einem idealen Snack für alle, die auf ihr Gewicht achten. Wassermelone ersetzt aber keine vollständigen Mahlzeiten und ist auch kein Wundermittel gegen Übergewicht. Genieße die Melone bewusst, kombiniere sie mit anderen Lebensmitteln und achte auf eine abwechslungsreiche Ernährung. Dann unterstützt sie dich optimal beim Abnehmen, sorgt für Erfrischung und ein gutes Körpergefühl. Mit der richtigen Balance zwischen Genuss und gesunder Lebensweise kannst du die Vorteile der Wassermelone voll ausschöpfen.

Natürlich! Hier findest du eine umfangreiche, alphabetisch sortierte Tabelle mit 50 Obst- und Gemüsesorten mit besonders wenig Kalorien – pro 100 g. Die Liste startet mit den kalorienärmsten Sorten und steigt dann an. Neben den Kalorienwerten sind jeweils auch der durchschnittliche Zuckergehalt, die Ballaststoffe und der Wasseranteil aufgeführt. Die Werte sind Durchschnittswerte und können je nach Sorte und Reifegrad leicht variieren.

Obst/Gemüse Kalorien (pro 100g) Zucker (g) Ballaststoffe (g) Wasseranteil (%)
Gurke 12 1,7 0,5 97
Rhabarber 14 1,1 1,8 93
Kopfsalat 14 0,8 1,0 96
Radieschen 14 1,9 1,6 95
Tomate 17 2,6 1,2 95
Zucchini 17 1,7 1,1 94
Spargel 18 1,9 1,5 94
Eisbergsalat 14 1,4 1,2 96
Sellerie (Stangen-) 16 1,8 1,6 95
Chinakohl 13 1,2 1,2 96
Endivie 17 0,6 1,6 94
Aubergine 17 2,5 2,5 93
Rettich 17 2,5 1,9 94
Paprika (grün) 20 2,4 1,7 93
Weißkohl 25 3,2 2,5 92
Spargel 18 1,9 1,5 94
Brokkoli 28 1,7 3,0 90
Blumenkohl 23 2,0 2,3 92
Spinat 23 0,4 2,6 91
Kohlrabi 27 2,6 2,2 91
Zwiebel 28 4,7 1,9 89
Grüne Bohnen 31 1,7 2,9 90
Champignons 22 0,6 2,5 92
Wassermelone 30 6,0 0,4 90
Erdbeere 32 4,9 2,0 91
Grapefruit 33 6,9 1,6 90
Papaya 32 5,9 1,8 89
Sauerkraut 19 1,6 2,9 95
Kürbis 25 2,8 1,1 91
Himbeere 33 4,4 6,7 86
Pfirsich 39 8,4 1,5 89
Aprikose 41 8,0 2,0 86
Brombeere 43 4,9 5,3 88
Heidelbeere 57 9,7 2,4 84
Orange 47 9,0 2,4 87
Kiwi 51 10,6 3,0 83
Mango 60 13,7 1,6 83
Apfel 52 10,0 2,4 85
Johannisbeere (rot) 33 7,4 3,7 87
Ananas 50 10,0 1,4 86
Birne 55 10,0 3,1 84
Melone (Cantaloupe) 34 7,9 0,9 89
Kirsche 50 12,0 1,3 82
Möhre (Karotte) 41 4,7 2,8 88
Pflaume 46 9,9 1,4 87
Stachelbeere 44 8,1 4,3 86
Zwetschge 47 9,9 1,6 87
Banane 90 12,0 2,6 74
Weintraube 67 15,0 0,9 81
Feige 74 16,3 2,9 80

Die Tabelle bietet dir einen schnellen Überblick über besonders kalorienarme Obst- und Gemüsesorten, die dich beim Abnehmen optimal unterstützen können. Achte darauf, möglichst viele verschiedene Sorten zu genießen – so wird es nie langweilig und du profitierst von unterschiedlichen Nährstoffen und Ballaststoffen.

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