Kleines Knowhow der Zimmerpflanzenpflege

Viele denken, dass das Zusammenleben mit Zimmerpflanzen schwierig ist. Pflanzen wachsen und gedeihen, wenn ihnen die richtige Pflege und etwas Fürsorge zukommt. Jeder von uns hat einen grünen Daumen, auch, wenn dies auf den ersten Blick nicht so scheinen mag. Doch bei Zimmerpflanzen gilt zu bedenken – es gibt Gattungen, die besonders empfindlich, und für Anfänger nicht geeignet sind.

Kleines Knowhow der Zimmerpflanzenpflege

Kleines Knowhow der Zimmerpflanzenpflege

Luftfeuchtigkeit ist wichtig

Zimmerpflanzen sind Lebewesen. Damit die Anthurium Clarinervium oder andere Zimmerpflanzen wachsen und gedeihen können, brauchen sie die nötige Luftfeuchtigkeit. Die Zimmerpflanzen wie die Anthurium Pflanze sorgen natürlich auch selbst für entsprechende Luftfeuchtigkeit. Aber trockene Räume schaden den Pflanzen. Sie können die Luftfeuchtigkeit nur bis zu bestimmten Werten ausgleichen.

Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass Zimmerpflanzen wie die Anthurium Clarinervium eine Luftfeuchtigkeit von 60 Prozent und mehr benötigen. Zum Vergleich: Menschen fühlen sich bereits bei einer Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent wohl. Bei tropischen Zimmerpflanzen muss die Luftfeuchtigkeit bis auf 80 Prozent gesteigert werden.

Die Luftfeuchtigkeit bei der Anthurium Pflanze und anderen Gattungen kann vor allem durch das Besprühen der Blätter erzielt werden. Mit dem Wassersprühregen werden die Blätter auch von Staub befreit. Vor allem in den beheizten Wintermonaten und bei besonders trockener Luft sollte das Besprühen der Anthurium Clarinervium und anderen Zimmerpflanzen nicht vergessen werden.

Den richtigen Standort wählen

Es scheint auf den ersten Blick einfacher als es ist. Jede Zimmerpflanze sollte den richtigen Standort erhalten. Je nach Pflanze bildet sich der richtige Standort aus der Temperatur, dem Lichteinfall, der Luftfeuchtigkeit und der Aktivität im Raum. Die Anthurium Clarinervium hat den großen Vorteil, dass sie als Zimmerpflanze sehr genügsam ist. Die Anthurium Pflanze nimmt mit beinahe jedem Standort im Raum Vorlieb.

Sonnige Standorte sind vor allem für Kakteen, Chrysanthemen und Palmen ideal. Befinden sich Zimmerpflanzen wie die Anthurium Pflanze an einem sonnigen Standort, benötigt sie weitaus mehr Wasser. Viele Blütenpflanzen, aber auch die Yucca und der Gummibaum brauchen zwar helle Stellplätze, die direkte Sonnenbestrahlung vertragen sie nicht. Reine Grünpflanzen wie der Efeu und der Drachenbaum können auch an schattigen Standorten untergebracht werden.

Pflanzen fühlen sich über der Heizung nur bedingt wohl. Hier kann es schnell mal vorkommen, dass die Anthurium Clarinervium ihre Blätter hängen lässt. Idealerweise können Kakteen ihren Einzug über der Heizung finden.

Das richtige Gießen

Jede Zimmerpflanze hat einen individuellen Wasserbedarf. Wer sich nicht sicher ist, sollte sich im Fachhandel entsprechende Informationen zu seinen Zimmerpflanzen einholen. Vorsicht vor der Staunässe: Diese kann zu fauligen Wurzeln führen. Bei Pflanzen, die einen hohen Wasserbedarf haben, sollte darauf geachtet werden, dass das Substrat stets feucht gehalten wird.

Andere Zimmerpflanzen wie die Anthurium Pflanze benötigen mäßige Wassermengen. Das bedeutet, dass es vollkommen ausreicht, wenn bei trockener Erde mit Wasser gegossen wird. Die Zimmerpflanzen werden in der Regel bei den Wurzeln gegossen.

Manche Zimmerpflanzen brauchen hin und wieder ein Tauchbad. Orchideen sind hierfür ein gutes Beispiel. Die Pflanzen werden aus dem Übertopf genommen und in ein Wasserbad getaucht. Sie verweilen so lange in diesem Wasserbad bis keine Blasen mehr aufsteigen.

Der lauwarme Duschregen bringt viele Zimmerpflanzen auf Vordermann. Mit dem Duschregen von oben wird nicht nur eine natürliche Situation simuliert. Zusätzlich können die Blätter von Staub befreit werden.

Das Umtopfen

Pflanzen wachsen. Und so wird der Topf schnell mal zu klein. Außerdem sollte die Erde in regelmäßigen Abständen getauscht werden, da diese an Nährstoffen verliert. In einem größeren Topf haben die Wurzeln der Zimmerpflanze wieder mehr Platz, um sich zu entfalten. Die neue Erde versorgt die Pflanzen mit Nährstoffen. Diese beiden Faktoren lassen die Zimmerpflanze wieder wachsen und gedeihen.

Der ideale Zeitpunkt für das Umtopfen ist gegeben, wenn neue Blätter und Triebe austreiben. Grundsätzlich kann das Frühjahr als ideales Zeitfenster erachtet werden. Die Häufigkeit des Umtopfens hängt von der Zimmerpflanze ab. Kleine Pflanzen werden in zwei bis drei Jahresabständen, große Pflanzen alle vier bis fünf Jahre umgetopft.

Fazit

Zimmerpflanzen sind Lebewesen, die sich mit nur mit der richtigen Pflege entfalten können. Die Luftfeuchtigkeit, der richtige Standort und das Gießen nehmen neben dem Umtopfen eine maßgebliche Rolle bei der Pflege ein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.