Radieschen aufbewahren & lagern

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Radieschen bleiben im Gemüsefach am längsten knackig, wenn Du das Blattgrün entfernst und die Knollen vor Austrocknung schützt. Wasche sie erst kurz vor dem Essen, wickle sie locker in ein leicht feuchtes Tuch oder lege sie in eine geschlossene Dose mit etwas Feuchtigkeit. Welke Radieschen lassen sich oft in kaltem Wasser auffrischen.

Radieschen aufbewahren & lagern

Radieschen richtig im Kühlschrank lagern

Wenn Du Radieschen vom Wochenmarkt oder aus dem Garten mit Erde bekommst, bürste grobe Erde zunächst trocken ab. Eine vollständige Wäsche direkt nach der Ernte ist für die Lagerung nicht nötig. Kleine Verletzungen der Schale trocknen schneller aus und können Eintrittsstellen für Verderb sein, daher die Knollen nicht unnötig stark putzen.

Frische Radieschen gehören in den Gemüsebereich des Kühlschranks. Entferne nach dem Einkauf das Blattgrün, weil die Blätter weiter Wasser verdunsten und die Knollen dadurch schneller weich werden. Die feine Wurzel musst Du nicht zwingend abschneiden; für die Lagerung ist wichtiger, dass die Knollen möglichst unverletzt bleiben.

Lege die Radieschen in eine Dose oder einen Beutel, der sie vor dem Austrocknen schützt. Ein leicht feuchtes Küchentuch kann helfen, sollte aber nicht tropfnass sein. Zu viel stehende Feuchtigkeit fördert schmierig-weiche Stellen. Prüfe den Inhalt deshalb alle paar Tage und wechsle ein nasses Tuch.

Wasche Radieschen besser erst vor dem Essen. Bereits gewaschene Knollen müssen vor der Lagerung gut abtropfen, damit sich nicht unnötig Wasser in der Verpackung sammelt. Das Gemüsefach ist günstiger als eine warme Küchenablage, weil dort die Feuchtigkeit langsamer verloren geht.

Wie lange sie knackig bleiben, hängt stark von der Frische beim Kauf ab. Ein Bund mit prallen Knollen und frischem Grün hat bessere Voraussetzungen als Ware, die bereits im Laden weich oder schrumpelig ist. Kaufe deshalb möglichst feste Radieschen ohne matschige Stellen oder tiefe Risse.

Welke Radieschen wieder knackiger machen

Die Blätter kannst Du getrennt in ein leicht feuchtes Tuch einschlagen, wenn Du sie noch am selben oder nächsten Tag verarbeiten möchtest. Sie verlieren jedoch schnell an Qualität. Welke, gelbliche oder schleimige Blätter sind kein Vorratsprodukt und sollten aussortiert werden.

Weich gewordene Radieschen sind häufig einfach ausgetrocknet. Lege sie für eine Weile in kaltes Wasser. Die Knollen können Wasser aufnehmen und dadurch wieder fester werden. Das funktioniert am besten bei leichter Welke; eine verdorbene Knolle wird durch Wasser natürlich nicht wieder gut.

Schneide dazu stark vertrocknete Blattansätze sparsam ab und gib die Radieschen in eine Schüssel mit kaltem Wasser. Kontrolliere nach einiger Zeit die Konsistenz. Langes Lagern vollständig unter Wasser ist dagegen keine gute Standardmethode, weil Geschmack und Oberfläche leiden können. Das Wasserbad ist eher eine kurzfristige Auffrischung vor dem Essen.

Woran Du verdorbene Radieschen erkennst

Ein scharf-pfeffriger Geruch gehört zum Radieschen und ist kein Verderbzeichen. Unangenehm gäriger, fauliger oder muffiger Geruch ist etwas anderes. Schneide bei Zweifeln eine Knolle auf: Das Innere sollte fest und gleichmäßig wirken, nicht glasig-matschig oder faulig verfärbt.

Leicht schrumpelige oder etwas weiche Radieschen sind nicht automatisch verdorben. Kritisch sind dagegen schleimige Stellen, deutlicher Schimmel, unangenehmer Geruch oder weiches, fauliges Gewebe. Solche Knollen solltest Du entsorgen. Bei einem Bund lohnt sich eine sorgfältige Kontrolle der übrigen Radieschen.

Schwarze Flecken oder tiefe Risse können unterschiedliche Ursachen haben. Schneide nicht einfach großzügig an unbekanntem Schimmel vorbei und lagere die restlichen Radieschen weiter feucht. Bei sichtbarem Schimmel ist eine vorsichtige Entsorgung die bessere Wahl.

Radieschengrün und längere Aufbewahrung

Für Salat schneidest Du Radieschen am besten erst kurz vor dem Servieren. Geschnittene Scheiben verlieren schneller Wasser und Aroma als ganze Knollen. Müssen sie vorbereitet werden, bewahre sie abgedeckt und gekühlt auf und verarbeite sie zeitnah.

Wenn Du Radieschen selbst erntest, erledige das möglichst erst kurz vor der geplanten Verwendung. Sehr lange im Beet stehende Knollen können holzig oder pelzig werden. Nach der Ernte schützt schnelles Kühlen vor weiterer Austrocknung. Für mehrere Tage Lagerung ist ein Kühlschrank daher zuverlässiger als Keller oder Speisekammer, sofern diese nicht ähnlich kühl sind.

Frisches, unbeschädigtes Radieschengrün ist essbar und kann zum Beispiel für Pesto, Suppe oder Salat verwendet werden. Wenn Du es nutzen möchtest, trenne es trotzdem von den Knollen und verarbeite es möglichst rasch, denn es welkt schneller als die Radieschen selbst.

Zum Einfrieren eignen sich Radieschen nur bedingt, weil die knackige Struktur nach dem Auftauen leidet. Für gekochte Gerichte kann das akzeptabel sein, für einen frischen Salat ist die Kühlschranklagerung die bessere Wahl. Kaufe bei regelmäßigem Rohverzehr lieber kleinere Mengen nach, statt sehr große Vorräte lange zu lagern.

2 Kommentare zu „Radieschen aufbewahren & lagern“

  1. Musss sagen schade, dass man so abwertend von dem Radieschengrün redet. Es ist lecker und kann sehr gut als Salat, Pesto, Smoothie oder auf sonst verwendet werden, darauf wäre es schön hinzuweisen, dass man das nicht wegwerfen muss.

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