Welche gesunden Nährstoffe liefert Rotkohl?

Rotkohl gehört zu den vielseitigsten und gesündesten Gemüsesorten, die Du auf Deinem Speiseplan haben kannst. Seine leuchtend violette Farbe ist ein echter Blickfang auf dem Teller, doch sie ist mehr als nur ein optisches Highlight: Sie weist auf eine Vielzahl wertvoller Inhaltsstoffe hin, die Deinem Körper auf unterschiedliche Weise guttun. Ob als klassische Beilage, frischer Salat oder kreativer Smoothie – Rotkohl liefert Dir eine Fülle an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen, die zur Stärkung Deines Immunsystems, zum Schutz Deiner Zellen und zur Förderung Deiner Gesundheit beitragen. In den nächsten Absätzen erfährst Du, welche gesunden Nährstoffe Rotkohl bereithält, wie sie im Körper wirken und warum dieses Wintergemüse nicht nur in der kalten Jahreszeit auf Deinem Teller landen sollte. Egal, ob Du Dich für Vitamine, Spurenelemente, Ballaststoffe oder Antioxidantien interessierst – in diesem umfassenden Artikel findest Du alle wichtigen Informationen über Rotkohl und seine wertvollen Beiträge zu einer ausgewogenen Ernährung. Lass Dich überraschen, wie vielfältig die gesundheitlichen Vorteile von Rotkohl wirklich sind und warum er in Deiner Küche nicht fehlen sollte.

Welche gesunden Nährstoffe liefert Rotkohl?
Welche gesunden Nährstoffe liefert Rotkohl?

1. Vitamine im Rotkohl: Mehr als nur Vitamin C

Wenn Du an die Vitamine im Rotkohl denkst, fällt Dir vermutlich als erstes Vitamin C ein. Tatsächlich enthält Rotkohl eine beachtliche Menge dieses wichtigen Vitamins – je nach Frische und Zubereitung bis zu 55 Milligramm pro 100 Gramm. Damit ist Rotkohl eine hervorragende Quelle, um Dein Immunsystem zu stärken, die Eisenaufnahme zu verbessern und die Abwehrkräfte in der Erkältungszeit zu unterstützen. Doch Rotkohl hat noch mehr zu bieten: Auch die Vitamine A, E und K sind in nennenswerten Mengen enthalten. Vitamin A unterstützt Deine Sehkraft und das Zellwachstum, während Vitamin E als starkes Antioxidans die Zellen vor freien Radikalen schützt. Besonders spannend ist die Kombination dieser Vitamine, da sie sich in ihrer Wirkung gegenseitig ergänzen. Zudem profitierst Du von einer Portion Rotkohl auch von B-Vitaminen wie B1, B2 und B6, die für Deinen Energiestoffwechsel, die Nervenfunktion und die Blutbildung wichtig sind. Gerade wenn Du Dich vegetarisch oder vegan ernährst, ist Rotkohl eine wertvolle Ergänzung, da er einen Teil Deines Vitaminbedarfs auf natürliche Weise abdeckt. Ob roh, gekocht oder als Sauerkraut – durch die abwechslungsreiche Zubereitung kannst Du die Vielfalt an Vitaminen optimal nutzen. Besonders im Winter, wenn frisches Obst und Gemüse nicht immer verfügbar ist, sorgt Rotkohl für eine Extraportion Vitalstoffe und unterstützt Dich dabei, fit und gesund zu bleiben.

2. Mineralstoffe: Kalium, Calcium und Magnesium

Neben den Vitaminen liefert Dir Rotkohl eine Vielzahl an wichtigen Mineralstoffen, die für zahlreiche Prozesse in Deinem Körper unverzichtbar sind. Besonders hervorzuheben ist Kalium, das im Rotkohl in beachtlichen Mengen vorhanden ist. Kalium spielt eine zentrale Rolle für Deine Herzfunktion, die Regulierung des Blutdrucks und den Flüssigkeitshaushalt in Deinen Zellen. Ein weiterer Pluspunkt ist Calcium – bekannt als „Knochenmineral“ – das nicht nur für stabile Knochen und Zähne sorgt, sondern auch an der Reizweiterleitung der Nerven und an Muskelkontraktionen beteiligt ist. Magnesium unterstützt zahlreiche Stoffwechselvorgänge, entspannt Deine Muskeln und wirkt positiv auf Deine Nerven. Zusammen bilden diese Mineralstoffe ein starkes Trio, das Deine Gesundheit auf vielfältige Weise unterstützt. Darüber hinaus findest Du im Rotkohl auch Eisen, Phosphor und geringe Mengen Natrium. Die Mineralstoffe sind besonders wertvoll, wenn Du auf eine salzbewusste Ernährung achtest, denn Rotkohl enthält von Natur aus wenig Natrium, sodass Du ihn auch bei Bluthochdruck bedenkenlos genießen kannst. Die abwechslungsreiche Verwendung von Rotkohl in Suppen, Eintöpfen, Salaten oder als Beilage sorgt dafür, dass Du Deinen Mineralstoffbedarf auf leckere und unkomplizierte Weise deckst. Vergiss nicht, dass Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium wasserlöslich sind – schonendes Garen und der Verzehr des Kochwassers, beispielsweise als Brühe, helfen Dir, den Nährstoffverlust zu minimieren.

3. Ballaststoffe für Deine Verdauung

Ballaststoffe sind ein wesentlicher Bestandteil einer gesunden Ernährung, und Rotkohl ist eine exzellente Quelle dafür. Mit rund 2,5 Gramm Ballaststoffen pro 100 Gramm trägt Rotkohl dazu bei, Deine Verdauung auf natürliche Weise zu unterstützen und Dich lange satt zu halten. Ballaststoffe fördern die Darmbewegung, binden Wasser und sorgen für ein angenehmes Sättigungsgefühl – das macht Rotkohl zu einem idealen Lebensmittel für alle, die auf ihr Gewicht achten oder eine bewusste Ernährung anstreben. Darüber hinaus helfen Ballaststoffe, den Cholesterinspiegel zu senken und den Blutzuckerspiegel nach dem Essen stabil zu halten. Die im Rotkohl enthaltenen löslichen Ballaststoffe dienen außerdem als Futter für Deine Darmbakterien und unterstützen eine gesunde Darmflora. Das kommt nicht nur Deiner Verdauung, sondern auch Deinem Immunsystem zugute. Wenn Du Rotkohl roh isst, zum Beispiel als feinen Salat, nimmst Du besonders viele Ballaststoffe auf. Doch auch gegart bleibt der Gehalt nennenswert, sodass Du in jedem Fall profitierst. Wichtig ist, bei ballaststoffreicher Kost auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten, damit die Ballaststoffe im Darm quellen können. Integriere Rotkohl regelmäßig in Deine Ernährung – nicht nur für eine bessere Verdauung, sondern auch, um Dein allgemeines Wohlbefinden zu steigern.

4. Anthocyane – die violetten Farbstoffe und ihre Wirkung

Die charakteristische violette Farbe des Rotkohls stammt von den sogenannten Anthocyanen – das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die zur Gruppe der Flavonoide gehören. Anthocyane sind mehr als nur ein optisches Merkmal: Sie besitzen starke antioxidative Eigenschaften und tragen aktiv zum Schutz Deiner Zellen bei. Diese Farbstoffe fangen freie Radikale ab, die im Körper durch Stoffwechselprozesse oder Umwelteinflüsse entstehen und Deine Zellen schädigen können. Studien zeigen, dass Anthocyane entzündungshemmend wirken, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken und die Gefäßgesundheit verbessern können. Darüber hinaus werden sie mit einer verbesserten Gedächtnisleistung und einem geringeren Krebsrisiko in Verbindung gebracht. Je dunkler und intensiver die Farbe des Rotkohls, desto höher ist in der Regel auch der Anthocyangehalt. Durch schonende Zubereitung, wie zum Beispiel Dünsten oder das Garen bei niedrigen Temperaturen, kannst Du einen Großteil der wertvollen Farbstoffe erhalten. Auch als Zutat im Smoothie oder als roher Salat bleibt der Gehalt besonders hoch. Anthocyane sind ein Paradebeispiel dafür, wie natürliche Farb- und Pflanzenstoffe in Deinem Essen nicht nur für den guten Geschmack, sondern auch für Deine Gesundheit einen wertvollen Beitrag leisten können.

5. Antioxidantien im Rotkohl

Rotkohl ist ein echtes Antioxidantien-Wunder und hilft Deinem Körper, sich vor schädlichen Einflüssen zu schützen. Antioxidantien sind Stoffe, die in der Lage sind, sogenannte freie Radikale zu neutralisieren – aggressive Moleküle, die Deine Zellen angreifen und Alterungsprozesse sowie Krankheiten begünstigen können. Neben den bereits erwähnten Anthocyanen enthält Rotkohl weitere antioxidative Verbindungen wie Vitamin C, Vitamin E und Beta-Carotin. Diese Kombination macht Rotkohl zu einem äußerst effektiven „Schutzschild“ gegen oxidative Schäden. Besonders hervorzuheben ist der synergistische Effekt: Die verschiedenen Antioxidantien unterstützen sich gegenseitig in ihrer Wirkung und entfalten gemeinsam eine noch größere Schutzkraft für Deine Zellen. Antioxidantien spielen auch eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bestimmten Krebsarten und neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer. Durch den regelmäßigen Verzehr von Rotkohl kannst Du also aktiv dazu beitragen, den Alterungsprozess Deiner Zellen zu verlangsamen und Dein Risiko für chronische Krankheiten zu senken. Tipp: Frischer, möglichst wenig verarbeiteter Rotkohl enthält die meisten Antioxidantien – ein weiterer Grund, ihn regelmäßig auf den Tisch zu bringen.

6. Rotkohl und seine sekundären Pflanzenstoffe

Neben Anthocyanen und klassischen Vitaminen liefert Dir Rotkohl eine große Vielfalt an sekundären Pflanzenstoffen, die in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus der Ernährungswissenschaft gerückt sind. Dazu gehören unter anderem Glucosinolate, die für den typischen Kohlgeruch und -geschmack verantwortlich sind. Diese Verbindungen werden im Körper zu Isothiocyanaten umgebaut, denen eine krebshemmende Wirkung zugeschrieben wird. Außerdem unterstützen sie Deine körpereigenen Entgiftungsmechanismen, indem sie die Aktivität bestimmter Enzyme in der Leber fördern. Weitere wichtige sekundäre Pflanzenstoffe im Rotkohl sind Flavonoide, Phenolsäuren und Saponine. Sie wirken antimikrobiell, immunmodulierend und entzündungshemmend. Die Vielfalt dieser Stoffe trägt dazu bei, dass Rotkohl als echtes „Superfood“ gilt – besonders, wenn Du ihn regelmäßig in Deine Ernährung integrierst. Sekundäre Pflanzenstoffe arbeiten oft im Zusammenspiel mit anderen Nährstoffen und entfalten ihre Wirkung am besten im Rahmen einer abwechslungsreichen, pflanzenbasierten Ernährung. Rotkohl beweist, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss: Schon eine Portion kann einen spürbaren Beitrag zu Deinem Wohlbefinden leisten.

7. Rotkohl als Vitamin-K-Quelle

Vitamin K ist ein häufig unterschätzter Nährstoff, der in Rotkohl in beachtlichen Mengen enthalten ist. Dieses fettlösliche Vitamin ist für viele Funktionen in Deinem Körper unverzichtbar, insbesondere für die Blutgerinnung und den Knochenstoffwechsel. Vitamin K hilft dabei, dass Blutungen schnell gestoppt werden und trägt dazu bei, dass Kalzium in die Knochen eingebaut wird, anstatt sich in den Blutgefäßen abzulagern. Mit etwa 38 Mikrogramm Vitamin K pro 100 Gramm liefert Rotkohl einen wichtigen Beitrag zu Deinem täglichen Bedarf. Besonders Menschen, die sich pflanzenbasiert ernähren, profitieren davon, denn viele tierische Quellen wie Leber oder Eigelb entfallen dann. Auch für Sportler und ältere Menschen ist eine ausreichende Vitamin-K-Versorgung entscheidend, um Knochenbrüche und Osteoporose vorzubeugen. Der Vitamin-K-Gehalt bleibt beim Garen weitgehend stabil, sodass Du Rotkohl sowohl roh als auch gekocht genießen kannst. Wer regelmäßig blutverdünnende Medikamente einnimmt, sollte die Zufuhr von Vitamin K allerdings mit dem Arzt absprechen, da es die Wirkung beeinflussen kann. Insgesamt ist Rotkohl eine unkomplizierte Möglichkeit, Deinem Körper auf leckere Weise genügend Vitamin K zuzuführen.

8. Folsäure und B-Vitamine für Deinen Stoffwechsel

Folsäure, auch bekannt als Vitamin B9, ist ein lebenswichtiger Nährstoff für Deinen Zellstoffwechsel, die Blutbildung und das Wachstum. Rotkohl ist eine sehr gute pflanzliche Quelle für Folsäure und enthält darüber hinaus weitere wichtige B-Vitamine wie B1, B2, B3 und B6. Diese Vitamine sind an nahezu allen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt und unterstützen unter anderem die Energieproduktion in den Zellen, die Funktion des Nervensystems und die Bildung von roten Blutkörperchen. Besonders für Schwangere und stillende Frauen ist Folsäure essenziell, um die Entwicklung des Kindes zu fördern und das Risiko für Fehlbildungen zu senken. Aber auch für Dich ist eine ausreichende Zufuhr wichtig, damit Deine Zellen optimal arbeiten können und Du Dich fit und leistungsfähig fühlst. Ein Mangel an B-Vitaminen kann sich durch Müdigkeit, Konzentrationsstörungen oder eine erhöhte Infektanfälligkeit äußern – mit Rotkohl kannst Du dem auf natürliche Weise vorbeugen. Die B-Vitamine sind zwar hitzeempfindlich, doch selbst nach dem Kochen bleibt ein Großteil erhalten, sodass Du Rotkohl in allen Varianten genießen kannst.

9. Rotkohl und seine entzündungshemmenden Eigenschaften

Rotkohl wirkt dank seiner vielfältigen Nährstoffe und Pflanzenstoffe entzündungshemmend und kann damit einen wertvollen Beitrag zu Deiner Gesundheit leisten. Besonders die Anthocyane und Glucosinolate wirken im Körper als natürliche Entzündungshemmer, indem sie bestimmte Signalwege beeinflussen und die Produktion von Entzündungsbotenstoffen bremsen. Diese Eigenschaften machen Rotkohl zu einem idealen Nahrungsmittel für Menschen mit chronischen Entzündungen, wie sie etwa bei Arthritis, Rheuma oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen auftreten können. Auch bei Sportlern, die ihren Körper regelmäßig stark beanspruchen, hilft Rotkohl dabei, die Erholung zu fördern und entzündliche Prozesse einzudämmen. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass eine Ernährung, die reich an bunten Gemüsesorten wie Rotkohl ist, das Risiko für viele Zivilisationskrankheiten senken kann. Ein weiterer Pluspunkt: Entzündungshemmende Ernährung unterstützt auch Deine Hautgesundheit und trägt zu einem frischen, vitalen Aussehen bei. Wenn Du Rotkohl regelmäßig genießt, tust Du Deinem Körper also auf vielfältige Weise etwas Gutes und stärkst Deine natürlichen Abwehrkräfte.

10. Eisen und Zink: Spurenelemente für Deine Gesundheit

Rotkohl liefert Dir wichtige Spurenelemente wie Eisen und Zink, die für zahlreiche Funktionen im Körper unerlässlich sind. Eisen ist insbesondere für die Blutbildung und den Sauerstofftransport im Körper notwendig. Ein Mangel kann zu Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und einer geschwächten Immunabwehr führen. Rotkohl enthält zwar nicht so viel Eisen wie Fleisch, ist aber für vegetarische und vegane Ernährungsformen ein wertvoller Lieferant – vor allem, wenn Du ihn mit Vitamin-C-reichen Lebensmitteln kombinierst, da dies die Aufnahme verbessert. Zink ist ein weiterer essenzieller Mineralstoff, den Du für ein starkes Immunsystem, die Wundheilung und zahlreiche Stoffwechselvorgänge brauchst. Besonders in Zeiten erhöhter Belastung, zum Beispiel in der Erkältungssaison, hilft Dir Rotkohl dabei, Deinen Zinkbedarf zu decken. Die Kombination aus Eisen und Zink macht Rotkohl zu einem wertvollen Bestandteil einer abwechslungsreichen Ernährung – vor allem, wenn Du auf tierische Produkte verzichtest. Auch für Sportler und Heranwachsende ist die Versorgung mit diesen Spurenelementen von Bedeutung, um die Leistungsfähigkeit und das Wachstum zu unterstützen.

11. Rotkohl und sein Beitrag zum Immunsystem

Dein Immunsystem ist auf eine Vielzahl von Nährstoffen angewiesen, um effektiv gegen Krankheitserreger und schädliche Einflüsse zu kämpfen. Rotkohl bietet Dir genau die richtige Kombination aus Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen, um Deine Abwehrkräfte zu stärken. Vitamin C, Zink und die antioxidativen Anthocyane spielen eine Schlüsselrolle bei der Immunabwehr und helfen Deinem Körper, Infektionen schneller abzuwehren und sich von Belastungen zu erholen. Besonders im Winter, wenn das Immunsystem durch Kälte, Stress und weniger Sonnenlicht gefordert ist, sorgt Rotkohl für eine Extraportion Schutz. Die enthaltenen Glucosinolate und Isothiocyanate unterstützen zusätzlich die körpereigenen Entgiftungsprozesse und helfen dabei, Krankheitserreger aus dem Körper zu schleusen. Auch für Allergiker und Menschen mit erhöhter Infektanfälligkeit ist Rotkohl ein wertvolles Lebensmittel. Wenn Du Rotkohl regelmäßig in Deinen Speiseplan integrierst, stärkst Du Deine Abwehrkräfte nachhaltig und unterstützt Deinen Körper dabei, gesund und widerstandsfähig zu bleiben.

12. Rotkohl für Herz und Kreislauf

Rotkohl ist ein wahrer Freund für Dein Herz-Kreislauf-System und hilft Dir dabei, Dein Herz gesund und leistungsfähig zu halten. Die im Rotkohl enthaltenen Anthocyane und andere Flavonoide verbessern die Elastizität Deiner Blutgefäße und senken den Blutdruck, indem sie die Gefäßwände stärken und die Durchblutung fördern. Kalium unterstützt zusätzlich die Regulierung des Blutdrucks, während Ballaststoffe dazu beitragen, den Cholesterinspiegel im Zaum zu halten. Die antioxidativen Eigenschaften der im Rotkohl enthaltenen Vitamine und Pflanzenstoffe schützen die Gefäßwände vor schädlichen Einflüssen und verhindern, dass sich schädliches LDL-Cholesterin in den Arterien ablagert. Wissenschaftliche Studien belegen, dass der regelmäßige Verzehr von Rotkohl das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken kann. Besonders Menschen mit familiärer Vorbelastung oder erhöhtem Risiko profitieren von einer Ernährung, die reich an Rotkohl und anderen bunten Gemüsesorten ist. Rotkohl überzeugt also nicht nur geschmacklich, sondern ist auch ein starker Verbündeter für Deine Herzgesundheit.

13. Rotkohl und die Knochengesundheit

Starke Knochen sind die Grundlage für ein aktives und gesundes Leben – und Rotkohl liefert Dir viele Nährstoffe, die Deine Knochengesundheit unterstützen. Neben Calcium und Magnesium, die direkt am Aufbau und Erhalt Deiner Knochen beteiligt sind, spielt auch Vitamin K eine entscheidende Rolle. Es hilft, das im Blut zirkulierende Calcium in den Knochen einzulagern und schützt so vor Osteoporose und Brüchen. Die im Rotkohl enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe fördern darüber hinaus die Kollagenbildung und unterstützen die Elastizität des Bindegewebes. Gerade im Alter, aber auch bei jungen Menschen, die sich viel bewegen, ist eine ausreichende Versorgung mit diesen Nährstoffen wichtig. Durch die Kombination aus Mineralstoffen, Vitaminen und Antioxidantien wirkt Rotkohl als natürlicher Knochenschutz. Integriere ihn regelmäßig in Deinen Speiseplan, zum Beispiel als Rohkostsalat oder Beilage zu Hauptgerichten, um Deinen Körper mit allem zu versorgen, was er für starke und gesunde Knochen braucht.

14. Rotkohl in der kalorienarmen Ernährung

Rotkohl ist nicht nur gesund, sondern auch kalorienarm – perfekt, wenn Du auf Dein Gewicht achtest oder ein paar Pfunde verlieren möchtest. Mit nur etwa 25 Kilokalorien pro 100 Gramm liefert Rotkohl viel Volumen und Nährstoffe, ohne dabei Deine Kalorienbilanz zu sprengen. Gleichzeitig hält er dank seines Ballaststoffgehalts lange satt und verhindert Heißhungerattacken. Besonders in Kombination mit anderen Gemüsesorten, Hülsenfrüchten oder magerem Protein wird Rotkohl zur idealen Zutat für leichte, abwechslungsreiche Mahlzeiten. Seine Vielseitigkeit erlaubt es Dir, ihn als Hauptzutat in Salaten, als Beilage oder sogar als Bestandteil von grünen Smoothies zu verwenden. Dank seines niedrigen glykämischen Index trägt Rotkohl dazu bei, Deinen Blutzuckerspiegel stabil zu halten – ein wichtiger Vorteil für alle, die auf eine bewusste Ernährung setzen oder unter Diabetes leiden. Wer auf gesunde Weise abnehmen möchte, findet im Rotkohl einen zuverlässigen Begleiter, der satt macht, gut schmeckt und Deinen Körper gleichzeitig mit wichtigen Nährstoffen versorgt.

15. Fazit: Darum lohnt sich Rotkohl für Deine Ernährung

Rotkohl ist weit mehr als nur eine klassische Winterbeilage – er ist ein echtes Kraftpaket an gesunden Nährstoffen, das Dich rund ums Jahr begleiten kann. Von den Vitaminen über Mineralstoffe und Ballaststoffe bis hin zu sekundären Pflanzenstoffen bietet Rotkohl eine beeindruckende Vielfalt an gesundheitlichen Vorteilen. Egal, ob Du Dein Immunsystem stärken, Deine Verdauung unterstützen, Deine Knochen schützen oder Dein Herz-Kreislauf-System entlasten möchtest – mit Rotkohl bist Du immer auf der sicheren Seite. Seine antioxidativen Eigenschaften helfen Dir, Dich vor schädlichen Umwelteinflüssen zu schützen, während sein geringer Kaloriengehalt Dich bei einer bewussten Ernährung unterstützt. Die Vielseitigkeit in der Zubereitung sorgt dafür, dass es nie langweilig wird, Rotkohl zu genießen. Probier ihn roh, gekocht, als Salat, im Smoothie oder klassisch als Beilage – Deinem Körper tust Du damit immer etwas Gutes. Mach Rotkohl zu einem festen Bestandteil Deiner Ernährung und profitiere von all seinen gesunden Nährstoffen und positiven Effekten.

Tabelle: Nährstoffe und gesundheitliche Wirkungen von Rotkohl

Nährstoff / Inhaltsstoff Gehalt pro 100 g Gesundheitlicher Nutzen
Vitamin C 55 mg Immunsystem, Zellschutz
Vitamin K 38 µg Blutgerinnung, Knochengesundheit
Vitamin A (Beta-Carotin) 20 µg Sehkraft, Zellwachstum
Vitamin B1 (Thiamin) 0,05 mg Energiestoffwechsel, Nervenfunktion
Vitamin B2 (Riboflavin) 0,04 mg Haut, Stoffwechsel
Vitamin B6 0,2 mg Immunsystem, Nerven
Folsäure 30 µg Blutbildung, Zellteilung
Calcium 46 mg Knochen, Zähne
Magnesium 16 mg Muskeln, Nerven, Stoffwechsel
Kalium 230 mg Blutdruck, Herzfunktion
Eisen 0,8 mg Sauerstofftransport, Blutbildung
Zink 0,2 mg Immunsystem, Stoffwechsel
Ballaststoffe 2,5 g Verdauung, Sättigung
Anthocyane Zellschutz, Gefäßgesundheit
Glucosinolate Entgiftung, Krebsprävention
Antioxidantien (gesamt) Schutz vor freien Radikalen

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