Welche 25 Lebensmittel haben besonders viel Vitamin C?
Vitamin C gehört zu den wichtigsten wasserlöslichen Vitaminen und muss regelmäßig über die Nahrung aufgenommen werden, weil der Körper es nicht selbst herstellen kann. Es trägt unter anderem zu einer normalen Funktion des Immunsystems, zur Kollagenbildung und zu einer besseren Eisenaufnahme aus pflanzlichen Lebensmitteln bei. Für Erwachsene empfiehlt die DGE 95 mg pro Tag für Frauen und 110 mg pro Tag für Männer. In der Praxis zeigt sich schnell: Zitronen sind zwar bekannt, aber längst nicht die stärksten Vitamin-C-Lieferanten. Deutlich weiter vorne liegen zum Beispiel Hagebutten, Sanddorn, schwarze Johannisbeeren oder rote Paprika. Außerdem spielt die Zubereitung eine große Rolle, denn Vitamin C ist empfindlich gegenüber Hitze, Sauerstoff und längerer Lagerung. Wer also möglichst viel davon aufnehmen möchte, profitiert von frischen, bunten und möglichst schonend zubereiteten Lebensmitteln. In diesem Überblick findest du 25 Lebensmittel, die besonders viel Vitamin C enthalten, von heimischen Klassikern bis zu einigen exotischen Spitzenreitern, die zeigen, wie groß die Unterschiede wirklich sein können.
Inhaltsverzeichnis
- Acerola – exotische Frucht mit extrem hoher Vitamin-C-Konzentration
- Hagebutte – heimische Wildfrucht mit außergewöhnlich viel Vitamin C
- Sanddorn – säuerliche Beere mit deutlich mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte
- Schwarze Johannisbeere – heimische Beere mit beeindruckend hohem Gehalt
- Petersilie – frisches Küchenkraut mit überraschend starker Vitamin-C-Bilanz
- Rote Paprika – alltagstaugliches Gemüse mit besonders hohem Vitamin-C-Wert
- Rosenkohl – winterliches Gemüse mit sehr viel Vitamin C pro Portion
- Kiwi – beliebte Frucht mit starkem Beitrag zur täglichen Versorgung
- Brokkoli – vielseitiges Gemüse mit hoher Vitamin-C-Dichte
- Papaya – tropische Frucht mit viel Vitamin C und milder Süße
- Erdbeeren – beliebte Sommerfrucht mit mehr Vitamin C als viele denken
- Orange – klassischer Vitamin-C-Lieferant mit guter Alltagstauglichkeit
- Zitrone – bekannte Zitrusfrucht mit gutem, aber nicht bestem Wert
- Gelbe Paprika – farbenfrohes Gemüse mit außergewöhnlich hohem Gehalt
- Guave – tropische Frucht mit sehr viel natürlichem Vitamin C
- Grüne Paprika – milde Gemüsevariante mit ebenfalls starkem Vitamin-C-Anteil
- Grapefruit – herbe Zitrusfrucht mit nennenswertem Vitamin-C-Beitrag
- Honigmelone – saftige Frucht mit überraschend gutem Vitamin-C-Gehalt
- Weißkohl – einfaches Kohlgemüse mit solidem Vitamin-C-Vorteil
- Blumenkohl – vielseitiges Gemüse mit beachtlichem Vitamin-C-Anteil
- Zuckererbsen – knackiges Gemüse mit mehr Vitamin C als oft vermutet
- Kartoffel – alltägliche Beilage mit kleiner, aber sinnvoller Vitamin-C-Menge
- Tomate – Küchenklassiker mit ergänzendem Beitrag zur Vitamin-C-Zufuhr
- Spinat – Blattgemüse mit Vitamin C und weiteren wertvollen Nährstoffen
- Grüne Erbsen – unterschätzte Ergänzung für eine bunte Ernährung
- Fazit – Diese Vitamin-C-Quellen lohnen sich
- FAQ – Die wichtigsten Fragen kurz beantwortet
- Tabelle: 25 Vitamin-C-reiche Lebensmittel im Überblick
1. Acerola – exotische Frucht mit extrem hoher Vitamin-C-Konzentration
Die Acerola gehört zu den absoluten Spitzenreitern unter den Vitamin-C-Lebensmitteln. In der USDA-Datenbank liegt rohe Acerola bei rund 1.644 mg Vitamin C pro Tasse, Acerolasaft sogar noch deutlich höher. Im Alltag isst du diese Frucht hier zwar nur selten frisch, aber sie zeigt sehr eindrucksvoll, wie groß der Abstand zwischen echten Spitzenreitern und gewöhnlichen Obstsorten sein kann. Wenn du auf natürliche Weise extrem hohe Mengen aufnehmen willst, ist Acerola eine der bekanntesten Quellen überhaupt.
2. Hagebutte – heimische Wildfrucht mit außergewöhnlich viel Vitamin C
Hagebutten sind eine heimische Vitamin-C-Bombe. Das BZfE nennt für Hagebutten rund 1.250 mg Vitamin C pro 100 g und stellt sie damit deutlich vor viele bekannte Obstsorten. Frisch werden sie zwar nicht täglich gegessen, aber als Mus, Fruchtaufstrich oder Pulver sind sie durchaus interessant. Gerade wenn du heimische Lebensmittel mit besonders hoher Nährstoffdichte suchst, ist die Hagebutte kaum zu übersehen. Sie zeigt außerdem, dass nicht nur exotische Früchte Spitzenwerte liefern. (Bundeszentrum für Ernährung)
3. Sanddorn – säuerliche Beere mit deutlich mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte
Sanddorn ist wegen seines intensiv säuerlichen Geschmacks nicht jedermanns Sache, ernährungsphysiologisch aber sehr spannend. Das BZfE nennt rund 450 mg Vitamin C pro 100 g und weist darauf hin, dass Sanddorn damit klar vor klassischen Zitrusfrüchten liegt. In der Küche taucht er oft als Saft, Mark oder Sirup auf. Schon kleinere Mengen können deshalb einen spürbaren Beitrag leisten. Wenn du nach einer starken Vitamin-C-Quelle aus vertrauterem Umfeld suchst, ist Sanddorn eine sehr gute Wahl. (Bundeszentrum für Ernährung)
4. Schwarze Johannisbeere – heimische Beere mit beeindruckend hohem Gehalt
Schwarze Johannisbeeren gehören zu den praktischsten heimischen Lebensmitteln mit viel Vitamin C. Das BZfE nennt etwa 170 mg pro 100 g, in der Schweizer Übersicht werden sogar 200 mg pro 100 g für rohe schwarze Johannisbeeren genannt. Damit liegen sie weit vor vielen Früchten, die im Alltag stärker mit Vitamin C verbunden werden. Ob frisch, im Smoothie, im Joghurt oder als Saft: Schwarze Johannisbeeren sind eine starke und zugleich sehr bodenständige Quelle. (Bundeszentrum für Ernährung)
5. Petersilie – frisches Küchenkraut mit überraschend starker Vitamin-C-Bilanz
Petersilie wird oft nur als Garnitur wahrgenommen, liefert aber erstaunlich viel Vitamin C. Das BZfE nennt etwa 160 mg pro 100 g, und auch die USDA-Datenbank zeigt für frische Petersilie hohe Werte. Natürlich isst du davon selten riesige Portionen, doch als großzügig verwendetes Küchenkraut kann sie den Speiseplan sinnvoll ergänzen. In Salaten, Quark, Suppen oder über Kartoffeln gestreut bringt Petersilie nicht nur Aroma, sondern auch einen echten Nährstoffvorteil. (Bundeszentrum für Ernährung)
6. Rote Paprika – alltagstaugliches Gemüse mit besonders hohem Vitamin-C-Wert
Rote Paprika ist einer der besten Beweise dafür, dass starke Vitamin-C-Quellen ganz normal im Supermarkt liegen. Das BZfE nennt rund 140 mg pro 100 g, die Schweizer Übersicht 150 mg pro 100 g für rohe rote Peperoni. Damit ist rote Paprika im Alltag oft wertvoller als viele exotische Früchte, weil du sie roh essen und unkompliziert in Salate, Brote oder Rohkostteller einbauen kannst. Besonders frisch und ungekocht ist sie ein echter Favorit. (Bundeszentrum für Ernährung)
7. Rosenkohl – winterliches Gemüse mit sehr viel Vitamin C pro Portion
Rosenkohl zählt zu den stärksten heimischen Wintergemüsen, wenn es um Vitamin C geht. In der Schweizer Übersicht werden 159 mg pro 100 g für rohen Rosenkohl genannt, und auch das NIH führt Rosenkohl als gute Quelle. Wer Rosenkohl nur als gewöhnliche Beilage sieht, unterschätzt ihn also deutlich. Vor allem in Herbst und Winter ist er eine sehr gute Möglichkeit, saisonal und gleichzeitig vitaminreich zu essen. Schonend gegart bleibt er besonders interessant.
8. Kiwi – beliebte Frucht mit starkem Beitrag zur täglichen Versorgung
Kiwi ist klein, praktisch und beim Vitamin C erstaunlich stark. Die Schweizer Übersicht nennt 78 mg pro 100 g, das NIH 64 mg pro mittelgroßer Frucht. Damit kann schon eine einzelne Kiwi einen großen Teil des Tagesbedarfs abdecken. Weil sie meist roh gegessen wird, entstehen außerdem kaum Verluste durch die Zubereitung. Wenn du eine unkomplizierte Frucht für den Alltag suchst, die geschmacklich und ernährungsphysiologisch überzeugt, ist Kiwi eine der besten Optionen.
9. Brokkoli – vielseitiges Gemüse mit hoher Vitamin-C-Dichte
Brokkoli gehört zu den Gemüsesorten, die im Alltag oft unterschätzt werden. In der Schweizer Übersicht liefert gedämpfter Brokkoli 78 mg Vitamin C pro 100 g, und das NIH nennt 51 mg pro halber Tasse gegarten Brokkoli. Damit ist Brokkoli deutlich mehr als nur eine Beilage. Er passt zu Pasta, Reis, Pfannengerichten oder als Ofengemüse und bringt dabei eine starke Nährstoffbilanz mit. Schonendes Dämpfen ist meist günstiger als langes Kochen.
10. Papaya – tropische Frucht mit viel Vitamin C und milder Süße
Papaya überzeugt nicht nur durch ihre milde Süße, sondern auch durch ihren Vitamin-C-Gehalt. Die Schweizer Übersicht nennt 68 mg pro 100 g für rohe Papaya. Damit liegt sie klar über vielen Obstsorten, die als gesünder oder vitaminreicher wahrgenommen werden. Papaya wird fast immer roh gegessen, was den Erhalt des Vitamins begünstigt. Wenn du tropische Früchte magst und etwas Abwechslung suchst, ist Papaya eine angenehm milde und gleichzeitig sehr brauchbare Vitamin-C-Quelle.
11. Erdbeeren – beliebte Sommerfrucht mit mehr Vitamin C als viele denken
Erdbeeren haben nicht nur im Sommer viele Fans, sondern liefern auch ordentlich Vitamin C. In der Schweizer Übersicht werden 58 mg pro 100 g genannt, das NIH nennt 49 mg pro halber Tasse frischer Erdbeeren. Damit sind sie mehr als bloß ein süßer Snack. Gerade weil Erdbeeren meist frisch und ohne Erhitzen gegessen werden, bleibt ihr Vitamin-C-Gehalt gut erhalten. Wer saisonal isst, kann mit Erdbeeren also sehr genussvoll etwas für die Versorgung tun.
12. Orange – klassischer Vitamin-C-Lieferant mit guter Alltagstauglichkeit
Die Orange ist nicht die Nummer eins, bleibt aber ein sehr zuverlässiger Klassiker. Die Schweizer Übersicht nennt 52 mg pro 100 g, das NIH 70 mg pro mittelgroßer Orange. Ihr guter Ruf ist also durchaus berechtigt, auch wenn andere Lebensmittel noch höhere Werte liefern. Im Alltag punktet die Orange vor allem durch ihre Verfügbarkeit, ihre einfache Portionierbarkeit und den rohen Verzehr. Genau das macht sie bis heute zu einer starken Wahl für jeden Tag.
13. Zitrone – bekannte Zitrusfrucht mit gutem, aber nicht bestem Wert
Zitronen gelten oft als Symbol für Vitamin C, doch sie liegen deutlich hinter einigen anderen Lebensmitteln. Das BZfE nennt für Zitronen rund 50 mg pro 100 g, eine weitere BZfE-Seite etwa 51 mg pro 100 g. Das ist ein guter Wert, aber eben kein Spitzenplatz. Trotzdem bleibt die Zitrone praktisch, weil du ihren Saft leicht in Wasser, Dressings oder Gerichte einbauen kannst. Sie ist also nützlich, aber nicht die stärkste natürliche Quelle. (Bundeszentrum für Ernährung)
14. Gelbe Paprika – farbenfrohes Gemüse mit außergewöhnlich hohem Gehalt
Gelbe Paprika steht oft etwas im Schatten der roten Variante, kann beim Vitamin C aber sogar noch stärker sein. In der USDA-Datenbank liefert eine große rohe gelbe Paprika sehr hohe Mengen Vitamin C. Das macht sie zu einer besonders spannenden Wahl für Salate, Rohkost und bunte Gemüseplatten. Wenn du Paprika gerne roh isst, lohnt sich die gelbe Sorte also nicht nur geschmacklich, sondern auch aus Nährstoffsicht. Sie gehört klar in die obere Liga der Vitamin-C-Lebensmittel.
15. Guave – tropische Frucht mit sehr viel natürlichem Vitamin C
Guave gehört zu den Früchten, die in Mitteleuropa oft unterschätzt werden. In der USDA-Datenbank zählt rohe Guave zu den sehr starken natürlichen Vitamin-C-Quellen und liegt deutlich über Orange oder Kiwi. Für den Alltag ist sie zwar nicht so verbreitet wie Apfel oder Banane, aber ernährungsphysiologisch ist sie beeindruckend. Wenn du im Urlaub, im Asia-Markt oder im gut sortierten Handel Guaven findest, bekommst du eine Frucht mit sehr hoher natürlicher Vitamin-C-Dichte.
16. Grüne Paprika – milde Gemüsevariante mit ebenfalls starkem Vitamin-C-Anteil
Grüne Paprika liefert weniger Vitamin C als die rote oder gelbe Variante, bleibt aber trotzdem eine sehr gute Quelle. Das NIH nennt 60 mg pro halber Tasse roher grüner Paprika, und die USDA-Datenbank zeigt ebenfalls hohe Werte für rohe grüne Paprika. Im Alltag ist sie damit ein sehr praktisches Gemüse für alle, die es etwas herber und weniger süß mögen. Roh aufgeschnitten oder im Salat bringt sie ordentlich Vitamin C auf den Teller. (Büro für Ernährungszusätze)
17. Grapefruit – herbe Zitrusfrucht mit nennenswertem Vitamin-C-Beitrag
Grapefruit ist zwar nicht ganz so beliebt wie Orange oder Mandarine, liefert aber durchaus relevante Mengen Vitamin C. Das NIH nennt 39 mg pro halber Grapefruit und führt sie damit klar als gute Quelle. Ihre herbe Note macht sie vor allem zum Frühstück oder in fruchtigen Salaten interessant. Wenn du Zitrusfrüchte magst, aber etwas Abwechslung suchst, ist Grapefruit eine starke und zugleich erfrischende Option im Speiseplan. (Büro für Ernährungszusätze)
18. Honigmelone – saftige Frucht mit überraschend gutem Vitamin-C-Gehalt
Honigmelone wird oft vor allem wegen ihres Wassergehalts geschätzt, dabei kann insbesondere Cantaloupe beziehungsweise Zuckermelone auch beim Vitamin C überzeugen. Das NIH nennt 29 mg pro halber Tasse Cantaloupe, und die USDA-Datenbank weist für rohe Cantaloupe-Melone ebenfalls gute Werte aus. Damit ist Melone nicht nur erfrischend, sondern auch ernährungsphysiologisch sinnvoller, als viele vermuten. Vor allem im Sommer passt sie sehr gut in eine vitaminreiche Obst-Auswahl. (Büro für Ernährungszusätze)
19. Weißkohl – einfaches Kohlgemüse mit solidem Vitamin-C-Vorteil
Weißkohl ist kein spektakuläres Superfood, aber ein ehrliches und starkes Gemüse. Das NIH nennt für gekochten Kohl 28 mg Vitamin C pro halber Tasse. Besonders interessant ist Kohl, weil er günstig, lange lagerbar und vielseitig einsetzbar ist. Als Krautsalat, Pfannengericht oder Gemüsebeilage kann er regelmäßig auf dem Teller landen. Damit eignet er sich gut für alle, die Vitamin C nicht nur über Obst, sondern bewusst auch über Gemüse aufnehmen möchten. (Büro für Ernährungszusätze)
20. Blumenkohl – vielseitiges Gemüse mit beachtlichem Vitamin-C-Anteil
Blumenkohl wirkt oft unscheinbar, liefert aber durchaus beachtliche Mengen Vitamin C. Das NIH nennt 26 mg pro halber Tasse rohen Blumenkohl. Damit ist er klar mehr als nur ein neutraler Sattmacher. Er lässt sich als Rohkost, im Ofen, als Püree oder in Suppen einsetzen und passt dadurch leicht in viele Mahlzeiten. Wenn du milde Gemüsesorten bevorzugst, aber trotzdem auf eine gute Vitamin-C-Zufuhr achten willst, ist Blumenkohl eine sinnvolle Wahl. (Büro für Ernährungszusätze)
21. Zuckererbsen – knackiges Gemüse mit mehr Vitamin C als oft vermutet
Zuckererbsen beziehungsweise essbare Schoten werden beim Thema Vitamin C oft übersehen. Die USDA-Datenbank zeigt für essbare Erbsenschoten durchaus nennenswerte Mengen Vitamin C pro Tasse. Gerade weil Zuckererbsen frisch, knackig und schnell zubereitet sind, passen sie gut in eine bunte, gemüsereiche Ernährung. Sie ersetzen keine Paprika oder Hagebutten, können aber eine hilfreiche Ergänzung sein. Im Wok, als Snack oder im Salat machen sie daher mehr her, als viele denken.
22. Kartoffel – alltägliche Beilage mit kleiner, aber sinnvoller Vitamin-C-Menge
Kartoffeln wirken beim Thema Vitamin C zunächst unspektakulär, tragen im Alltag aber durchaus etwas bei. Das NIH nennt 17 mg pro mittelgroßer Ofenkartoffel. Das ist deutlich weniger als bei Paprika oder Kiwi, aber wegen der üblichen Portionsgrößen trotzdem relevant. Gerade weil Kartoffeln so häufig gegessen werden, summiert sich ihr Beitrag schnell. Wenn du sie schonend garst und nicht ewig warmhältst, bleibt mehr Vitamin C erhalten als viele vermuten. (Büro für Ernährungszusätze)
23. Tomate – Küchenklassiker mit ergänzendem Beitrag zur Vitamin-C-Zufuhr
Tomaten gehören nicht zu den Spitzenreitern, liefern aber dennoch Vitamin C und sind in der Alltagsküche fast unschlagbar vielseitig. Das NIH nennt 17 mg pro mittelgroßer roher Tomate. Weil Tomaten so häufig gegessen werden, können auch sie in Summe zur Versorgung beitragen. Besonders praktisch ist, dass sie roh auf Brot, im Salat oder in Bowls sofort einsetzbar sind. Als ergänzende Quelle innerhalb einer bunten Ernährung sind Tomaten deshalb absolut sinnvoll. (Büro für Ernährungszusätze)
24. Spinat – Blattgemüse mit Vitamin C und weiteren wertvollen Nährstoffen
Spinat ist eher für Eisen, Folat oder grüne Smoothies bekannt, enthält aber ebenfalls Vitamin C. Das NIH nennt 9 mg pro halber Tasse gekochten Spinat. Damit ist Spinat kein Spitzenreiter, aber als Teil einer vielfältigen Gemüseauswahl trotzdem nützlich. Vor allem in Kombination mit anderen Vitamin-C-reichen Lebensmitteln kann er gut in eine ausgewogene Ernährung passen. Wer viel Blattgemüse isst, sammelt also nicht nur Ballaststoffe und Folat, sondern auch kleinere Mengen Vitamin C mit ein. (Büro für Ernährungszusätze)
25. Grüne Erbsen – unterschätzte Ergänzung für eine bunte Ernährung
Grüne Erbsen landen selten auf Listen der größten Vitamin-C-Lieferanten, doch das NIH nennt für tiefgekühlte, gekochte grüne Erbsen immerhin 8 mg pro halber Tasse. Das ist kein Spitzenwert, aber als regelmäßige Gemüsebeilage durchaus ein ergänzender Beitrag. Zusammen mit anderen gemüsereichen Mahlzeiten können Erbsen also sinnvoll mitwirken. Außerdem bringen sie noch Ballaststoffe und pflanzliches Eiweiß mit, was sie insgesamt zu einer guten Wahl für einen abwechslungsreichen Speiseplan macht. (Büro für Ernährungszusätze)
26. Fazit – Diese Vitamin-C-Quellen lohnen sich
Die größten Vitamin-C-Stars sind nicht immer die bekanntesten. Zwar haben Orange und Zitrone einen guten Ruf, doch Hagebutte, Acerola, Sanddorn, schwarze Johannisbeere und Paprika liegen deutlich darüber. Für den Alltag sind vor allem rote Paprika, Kiwi, Brokkoli, Rosenkohl, Erdbeeren und Orangen besonders praktisch, weil du sie leicht einkaufen und oft roh oder schonend zubereitet essen kannst. Entscheidend ist am Ende nicht nur der Höchstwert, sondern was regelmäßig auf deinem Teller landet. (Bundeszentrum für Ernährung)
27. FAQ – Die wichtigsten Fragen kurz beantwortet
Frage: Wie viel Vitamin C brauchst du pro Tag?
Antwort: Die DGE empfiehlt für Erwachsene 95 mg pro Tag für Frauen und 110 mg pro Tag für Männer. In bestimmten Lebenssituationen, zum Beispiel in der Schwangerschaft, Stillzeit oder bei Rauchern, kann der Bedarf höher sein. (DGE)
Frage: Geht Vitamin C beim Kochen verloren?
Antwort: Ja, Vitamin C ist hitzeempfindlich und wasserlöslich. Langes Kochen, Warmhalten und ungünstige Lagerung können den Gehalt senken. Schonendes Garen ist deshalb meist die bessere Wahl. (Bundesinstitut für Risikobewertung)
Frage: Ist Zitrone wirklich die beste Vitamin-C-Quelle?
Antwort: Nein, Zitronen enthalten zwar Vitamin C, liegen aber deutlich hinter Hagebutten, Sanddorn, schwarzen Johannisbeeren oder Paprika. Der gute Ruf der Zitrone ist also nur teilweise gerechtfertigt. (Bundeszentrum für Ernährung)
Frage: Reicht normale Ernährung meistens aus?
Antwort: In der Regel ja. Das BfR weist darauf hin, dass die Vitamin-C-Zufuhr in Deutschland im Median über den Empfehlungen liegt. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse deckt den Bedarf meist gut ab. (Bundesinstitut für Risikobewertung)
Frage: Welche Lebensmittel sind im Alltag besonders sinnvoll?
Antwort: Vor allem rohe Paprika, Kiwi, Brokkoli, Erdbeeren, Rosenkohl und Orangen sind im Alltag sehr praktisch, weil sie viel Vitamin C liefern und leicht in normale Mahlzeiten passen.
28. Tabelle: 25 Vitamin-C-reiche Lebensmittel im Überblick
| Lebensmittel | Ungefähre Einordnung | Beispielwert aus den Quellen |
|---|---|---|
| Acerola | extrem hoch | ca. 1.644 mg pro Tasse |
| Hagebutte | extrem hoch | ca. 1.250 mg pro 100 g |
| Sanddorn | sehr hoch | ca. 450 mg pro 100 g |
| Schwarze Johannisbeere | sehr hoch | ca. 170–200 mg pro 100 g |
| Petersilie | sehr hoch | ca. 160 mg pro 100 g |
| Rote Paprika | sehr hoch | ca. 140–150 mg pro 100 g |
| Rosenkohl | sehr hoch | ca. 159 mg pro 100 g |
| Kiwi | hoch | ca. 78 mg pro 100 g |
| Brokkoli | hoch | ca. 78 mg pro 100 g gedämpft |
| Papaya | hoch | ca. 68 mg pro 100 g |
| Erdbeeren | hoch | ca. 58 mg pro 100 g |
| Orange | gut bis hoch | ca. 52 mg pro 100 g |
| Zitrone | gut | ca. 50–51 mg pro 100 g |
| Gelbe Paprika | sehr hoch | sehr hoher Wert pro großer Frucht |
| Guave | sehr hoch | sehr hoher Wert pro Tasse |
| Grüne Paprika | hoch | ca. 60 mg pro 1/2 Tasse roh |
| Grapefruit | gut | ca. 39 mg pro 1/2 Frucht |
| Honigmelone | gut | ca. 29 mg pro 1/2 Tasse |
| Weißkohl | gut | ca. 28 mg pro 1/2 Tasse gekocht |
| Blumenkohl | gut | ca. 26 mg pro 1/2 Tasse roh |
| Zuckererbsen | ordentlich | nennenswerter Wert pro Tasse |
| Kartoffel | ergänzend | ca. 17 mg pro mittelgroßer Kartoffel |
| Tomate | ergänzend | ca. 17 mg pro mittelgroßer Tomate |
| Spinat | ergänzend | ca. 9 mg pro 1/2 Tasse gekocht |
| Grüne Erbsen | ergänzend | ca. 8 mg pro 1/2 Tasse gekocht |
Die Werte können je nach Sorte, Reife, Lagerung und Zubereitung schwanken; besonders bei Vitamin C wirken sich Frische und schonende Zubereitung oft deutlich aus. (Bundesinstitut für Risikobewertung)












