Welche Nährstoffe liefern Radieschen?
Radieschen sind mehr als nur knackige, scharf-würzige Farbtupfer im Salat. Sie zählen zu den klassischen Frühlingsgemüsen und bringen neben Geschmack und Frische auch jede Menge wertvoller Nährstoffe mit. Viele unterschätzen die kleinen roten Knollen, dabei lohnt es sich, Radieschen regelmäßig in Deinen Speiseplan zu integrieren – nicht nur wegen ihrer Vielseitigkeit in der Küche, sondern vor allem wegen ihrer positiven Wirkung auf Deine Gesundheit. Radieschen sind kalorienarm, enthalten kaum Fett und liefern eine Vielzahl an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Besonders interessant: Die Inhaltsstoffe wirken nicht nur antioxidativ, sondern können auch Deinen Stoffwechsel anregen und das Immunsystem stärken. Darüber hinaus unterstützen Radieschen durch ihre Ballaststoffe die Verdauung und können sogar beim Abnehmen helfen. Im Folgenden erfährst Du alles über die wichtigsten Nährstoffe im Radieschen, ihre gesundheitlichen Vorteile und warum die Knolle so viel mehr ist als ein einfaches Rohkost-Gemüse. Lass Dich überraschen, was in Radieschen alles steckt.

Welche Nährstoffe liefern Radieschen?
Inhaltsverzeichnis
- Die wichtigsten Vitamine im Radieschen
- Vitamin C – das Immunvitamin der Knolle
- Folsäure für Zellteilung und Energie
- Kalium für Nerven, Muskeln und Blutdruck
- Kalzium – starke Knochen durch Radieschen
- Magnesium für Muskeln und Nerven
- Eisen – wie Radieschen zur Blutbildung beitragen
- Senföle: Scharfstoffe mit gesundheitlicher Wirkung
- Ballaststoffe und ihre Vorteile für die Verdauung
- Antioxidantien – Schutz vor freien Radikalen
- Wenig Fett, viele Proteine: Makronährstoffe im Überblick
- B-Vitamine – kleine Kraftwerke im Radieschen
- Phosphor und seine Rolle im Körper
- Spurenelemente: Kupfer, Mangan und Zink
- Radieschen und ihre sekundären Pflanzenstoffe
- Wassergehalt und Hydration durch Radieschen
- Radieschen für Diabetiker: Glykämischer Index
- Radieschen in der Gewichtsreduktion
- Verträglichkeit und allergene Potenziale
- Fazit: Radieschen als wertvolle Nährstoffquelle
1. Die wichtigsten Vitamine im Radieschen
Radieschen sind eine hervorragende Quelle für viele lebenswichtige Vitamine, die Dein Körper täglich braucht. Insbesondere stecken in den knackigen Knollen große Mengen an Vitamin C, das für ein starkes Immunsystem sorgt und als Antioxidans freie Radikale neutralisiert. Auch die B-Vitamine sind in Radieschen reichlich vorhanden. Sie übernehmen wichtige Aufgaben im Energiestoffwechsel und sind an der Bildung von Blut und Nerven beteiligt. Folsäure, ein weiteres B-Vitamin, unterstützt Zellteilung und Wachstum und ist besonders für Schwangere unverzichtbar. Vitamin K ist in kleineren Mengen enthalten, spielt aber eine Rolle bei der Blutgerinnung und Knochengesundheit. Das Zusammenspiel dieser Vitamine macht Radieschen zu einem echten Power-Gemüse, das nicht nur lecker, sondern auch gesund ist. Wenn Du regelmäßig Radieschen isst, kannst Du Deinen Vitaminhaushalt auf natürliche Weise unterstützen und viele positive Effekte für Deine Gesundheit erzielen. Die bunte Vielfalt an Vitaminen in Radieschen macht sie zum idealen Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung – und das ganz ohne Reue, denn Kalorien sind bei Radieschen Mangelware.
2. Vitamin C – das Immunvitamin der Knolle
Vitamin C ist eines der bekanntesten und wichtigsten Vitamine überhaupt, und Radieschen liefern davon eine beachtliche Menge. Bereits eine Portion Radieschen (ca. 100 Gramm) deckt etwa 25 % des Tagesbedarfs an Vitamin C. Das wasserlösliche Vitamin stärkt Dein Immunsystem, schützt die Zellen vor oxidativem Stress und fördert die Wundheilung. Außerdem verbessert Vitamin C die Eisenaufnahme aus pflanzlichen Lebensmitteln, was besonders für Vegetarier und Veganer relevant ist. In Radieschen wirkt das Vitamin C im Verbund mit anderen Inhaltsstoffen noch effektiver, weil sekundäre Pflanzenstoffe die Bioverfügbarkeit erhöhen. So unterstützt Dich ein Radieschensalat gerade in der Erkältungssaison dabei, fit und gesund zu bleiben. Die regelmäßige Aufnahme von Vitamin C über Radieschen hilft auch, Entzündungen zu hemmen und den Körper gegen schädliche Umwelteinflüsse zu schützen. Kurzum: Radieschen sind eine natürliche Vitamin-C-Bombe, die Dein Immunsystem in Schwung bringt.
3. Folsäure für Zellteilung und Energie
Folsäure, auch als Vitamin B9 bekannt, ist für Deinen Körper unersetzlich. Sie unterstützt die Zellteilung, das Wachstum und die Neubildung roter Blutkörperchen. Besonders in der Schwangerschaft ist ein ausreichender Folsäurespiegel wichtig, um Fehlbildungen beim Ungeborenen vorzubeugen. Aber auch außerhalb der Schwangerschaft profitierst Du von der Folsäure in Radieschen: Sie ist an der Bildung von DNA und RNA beteiligt, hilft beim Abbau von Homocystein (wichtig für die Herzgesundheit) und ist essenziell für die Energiegewinnung aus der Nahrung. Radieschen enthalten moderate Mengen an Folsäure und können so dazu beitragen, Deinen täglichen Bedarf zu decken. Da Folsäure empfindlich auf Hitze reagiert, empfiehlt es sich, Radieschen roh zu essen – so bleibt der Gehalt an Folsäure am höchsten erhalten. Schon eine kleine Schale Radieschen bringt Dir damit einen echten Pluspunkt für Deinen Zellstoffwechsel und Dein allgemeines Wohlbefinden.
4. Kalium für Nerven, Muskeln und Blutdruck
Kalium zählt zu den wichtigsten Mineralstoffen für Deinen Körper und ist in Radieschen in beachtlicher Menge enthalten. Es reguliert den Wasserhaushalt, sorgt für einen ausgeglichenen Blutdruck und ist entscheidend für die Funktion von Nerven und Muskeln. Ein Kalium-Mangel kann zu Muskelkrämpfen, Herzrhythmusstörungen oder Konzentrationsproblemen führen – umso besser, dass Radieschen eine leckere Kaliumquelle sind. Besonders bei einer salzreichen Ernährung kann ein höherer Kaliumanteil helfen, überschüssiges Natrium aus dem Körper zu spülen und so Bluthochdruck entgegenzuwirken. Kalium unterstützt außerdem die Energieproduktion in Deinen Zellen und ist essenziell für einen reibungslosen Stoffwechsel. Radieschen im Salat oder als Snack bieten Dir so nicht nur frischen Geschmack, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag für Deine Herz-Kreislauf-Gesundheit und das Nervensystem.
5. Kalzium – starke Knochen durch Radieschen
Wenn Du an Kalzium denkst, kommt Dir vielleicht zuerst Milch oder Käse in den Sinn – doch auch Radieschen liefern Kalzium, das für stabile Knochen und Zähne unverzichtbar ist. Kalzium sorgt nicht nur für Festigkeit im Skelett, sondern spielt auch eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung, bei der Muskelkontraktion und bei vielen Stoffwechselprozessen. Die Kombination von Kalzium mit Vitamin K, das in Radieschen ebenfalls enthalten ist, unterstützt die Knochengesundheit zusätzlich. Besonders Menschen, die auf Milchprodukte verzichten, profitieren von pflanzlichen Kalziumquellen wie Radieschen. Zwar ist der Kalziumgehalt nicht so hoch wie bei Milchprodukten, aber durch den regelmäßigen Verzehr summiert sich die Aufnahme, besonders wenn Du auch die Blätter mit isst, die sogar noch mehr Kalzium enthalten als die Knolle selbst. So stärkst Du Deine Knochen auf natürliche Weise.
6. Magnesium für Muskeln und Nerven
Magnesium ist ein Mineral, das für viele lebenswichtige Funktionen gebraucht wird – insbesondere für Muskeln, Nerven und den Energiestoffwechsel. Radieschen enthalten eine ordentliche Portion Magnesium, sodass sie dabei helfen können, Deinen täglichen Bedarf zu decken. Magnesium wirkt entspannend auf die Muskulatur, beugt Krämpfen vor und unterstützt die Reizweiterleitung im Nervensystem. Auch bei der Energiegewinnung in den Zellen und der Regulierung des Blutzuckerspiegels ist Magnesium unerlässlich. Ein Mangel kann sich durch Muskelzuckungen, Nervosität oder Müdigkeit bemerkbar machen – alles Symptome, die Du durch den Genuss von Radieschen und anderen magnesiumhaltigen Lebensmitteln lindern kannst. Wenn Du Dich viel bewegst oder Sport treibst, ist ein regelmäßiger Magnesium-Nachschub besonders wichtig. Radieschen eignen sich hervorragend, um Deinen Körper mit diesem Mineralstoff zu versorgen.
7. Eisen – wie Radieschen zur Blutbildung beitragen
Eisen ist für die Bildung roter Blutkörperchen und damit für den Sauerstofftransport im Blut unerlässlich. Zwar liefern Radieschen keine extrem hohen Mengen Eisen, doch sie enthalten das Spurenelement in einer Form, die vom Körper relativ gut aufgenommen werden kann – besonders in Kombination mit Vitamin C, das die Aufnahme zusätzlich fördert. Gerade für Vegetarier und Veganer ist diese Kombination interessant, da Eisen aus pflanzlichen Quellen generell schlechter verwertet wird als aus tierischen. Wenn Du Radieschen mit vitamin-C-reichen Lebensmitteln kombinierst – etwa in einem bunten Salat mit Paprika oder Zitrusfrüchten – kannst Du den Effekt verstärken. Radieschenblätter enthalten sogar noch mehr Eisen als die Knollen, daher lohnt es sich, diese mitzuverwenden. So unterstützt Du die Blutbildung auf natürliche Weise und beugst Müdigkeit oder Erschöpfung vor.
8. Senföle: Scharfstoffe mit gesundheitlicher Wirkung
Der typische, leicht scharfe Geschmack von Radieschen kommt von den sogenannten Senfölen, auch Isothiocyanate genannt. Diese sekundären Pflanzenstoffe haben es in sich: Sie wirken antibakteriell, hemmen das Wachstum von Pilzen und Bakterien und sollen sogar krebshemmende Eigenschaften besitzen. In Deinem Körper regen Senföle die Verdauungssäfte an, fördern den Appetit und unterstützen die Leber bei der Entgiftung. Auch das Immunsystem profitiert von der antimikrobiellen Wirkung der Senföle. Wenn Du Radieschen isst, spürst Du die Schärfe sofort – und tust damit Deinem Körper Gutes. Die enthaltenen Senföle machen Radieschen nicht nur geschmacklich interessant, sondern erhöhen auch ihren gesundheitlichen Wert. Gerade in der kalten Jahreszeit können Senföle helfen, Infekte abzuwehren und die Atemwege zu schützen.
9. Ballaststoffe und ihre Vorteile für die Verdauung
Radieschen sind reich an Ballaststoffen, die in unserer modernen Ernährung oft zu kurz kommen. Ballaststoffe sorgen dafür, dass die Verdauung in Schwung bleibt, fördern die Sättigung und helfen, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten. In Radieschen kommen sowohl lösliche als auch unlösliche Ballaststoffe vor, was ihre Wirkung besonders vielseitig macht. Sie binden Wasser im Darm, erhöhen das Stuhlvolumen und beugen so Verstopfung vor. Außerdem dienen Ballaststoffe als Nahrung für die guten Darmbakterien und fördern eine gesunde Darmflora. Der regelmäßige Verzehr von Radieschen kann somit Blähungen, Völlegefühl und sogar Erkrankungen wie Divertikulose vorbeugen. Gleichzeitig unterstützen Ballaststoffe die Cholesterinsenkung und tragen zu einem gesunden Gewicht bei, weil sie lange satt machen.
10. Antioxidantien – Schutz vor freien Radikalen
Antioxidantien sind Stoffe, die schädliche freie Radikale im Körper neutralisieren und so vor Zellschäden schützen. In Radieschen findest Du eine breite Palette dieser wichtigen Schutzstoffe: Neben Vitamin C wirken auch Anthocyane, Polyphenole und die Senföle antioxidativ. Diese sekundären Pflanzenstoffe können Entzündungen im Körper hemmen und werden mit einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und andere chronische Leiden in Verbindung gebracht. Die antioxidative Kraft der Radieschen macht sie zu einem echten Jungbrunnen für Deine Zellen. Sie schützen nicht nur die Haut vor frühzeitiger Alterung, sondern helfen auch dabei, das Immunsystem fit zu halten. Wenn Du Radieschen regelmäßig isst, unterstützt Du Deine Zellen effektiv im Kampf gegen die Zeichen der Zeit und verschiedene Umweltbelastungen.
11. Wenig Fett, viele Proteine: Makronährstoffe im Überblick
Radieschen sind ein ausgesprochen fettarmes Gemüse – ideal, wenn Du auf Deine Linie achtest oder abnehmen möchtest. Gleichzeitig liefern sie einen kleinen, aber feinen Anteil an pflanzlichen Proteinen, die für den Aufbau und Erhalt Deiner Muskeln sowie für zahlreiche Stoffwechselprozesse gebraucht werden. Die geringe Kalorienzahl (etwa 15 kcal pro 100 g) macht Radieschen zu einem perfekten Snack für zwischendurch, ohne dass Du auf Nährstoffe verzichten musst. Die Kombination aus Ballaststoffen, Eiweiß und einem niedrigen Fettanteil sorgt für eine lange Sättigung und unterstützt so eine ausgewogene Ernährung. Auch beim Sport sind Radieschen als frische, leichte Kost beliebt. Wer Wert auf gesunde Makronährstoffe legt, ist mit Radieschen bestens beraten.
12. B-Vitamine – kleine Kraftwerke im Radieschen
Die Familie der B-Vitamine ist groß und in Radieschen sind viele davon vertreten: Neben Folsäure enthalten sie auch Vitamin B1 (Thiamin), B2 (Riboflavin), B3 (Niacin) und B6 (Pyridoxin). Diese Vitamine sind an der Energiegewinnung aus Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen beteiligt und spielen eine wichtige Rolle für das Nervensystem. Sie unterstützen den Stoffwechsel, helfen bei der Bildung von Neurotransmittern und sorgen dafür, dass Dein Gehirn leistungsfähig bleibt. Besonders in stressigen Zeiten oder bei erhöhtem Energiebedarf, zum Beispiel im Wachstum oder bei körperlicher Belastung, sind B-Vitamine unentbehrlich. Radieschen sind damit ein natürlicher Lieferant dieser lebenswichtigen Vitamine, die Dein Körper täglich braucht. Schon eine Portion Radieschen kann helfen, kleine Versorgungslücken zu schließen.
13. Phosphor und seine Rolle im Körper
Phosphor ist nach Kalzium das zweithäufigste Mineral im menschlichen Körper und unerlässlich für den Aufbau von Knochen und Zähnen. Darüber hinaus ist Phosphor an der Energiegewinnung beteiligt und spielt eine Schlüsselrolle bei der Bildung von Zellmembranen und der Übertragung von Nervenimpulsen. Radieschen liefern zwar keine Spitzenwerte, aber immerhin einen relevanten Anteil Phosphor, der zur täglichen Versorgung beiträgt. Besonders in Kombination mit den anderen Mineralstoffen und Vitaminen ergibt sich so ein Gesamtpaket, das Dich rundum versorgt. Phosphor unterstützt auch den Säure-Basen-Haushalt und ist an der Speicherung und Freisetzung von Energie in Deinen Zellen beteiligt. Wer Radieschen isst, profitiert daher nicht nur von starken Knochen, sondern auch von mehr Power im Alltag.
14. Spurenelemente: Kupfer, Mangan und Zink
Neben den bekannteren Mineralstoffen liefern Radieschen auch wichtige Spurenelemente wie Kupfer, Mangan und Zink. Diese sind nur in kleinen Mengen erforderlich, aber essenziell für zahlreiche Stoffwechselvorgänge. Kupfer unterstützt die Eisenaufnahme, fördert das Immunsystem und ist an der Bildung von Bindegewebe beteiligt. Mangan ist wichtig für den Aufbau von Knochen und Knorpel und wirkt als Bestandteil von Enzymen antioxidativ. Zink stärkt das Immunsystem, unterstützt die Wundheilung und ist wichtig für Haut, Haare und Nägel. Radieschen enthalten diese Spurenelemente in ausgewogenem Verhältnis, sodass schon kleine Mengen ausreichen, um einen Beitrag zur Versorgung zu leisten. Besonders bei einer pflanzenbasierten Ernährung solltest Du auf die Zufuhr dieser Spurenelemente achten – Radieschen sind dabei ein unkomplizierter Helfer.
15. Radieschen und ihre sekundären Pflanzenstoffe
Sekundäre Pflanzenstoffe sind natürliche Verbindungen, die Pflanzen vor Schädlingen schützen und für uns Menschen zahlreiche gesundheitliche Vorteile bieten. In Radieschen findest Du vor allem Glucosinolate, Flavonoide und Anthocyane. Diese Stoffe haben antioxidative, entzündungshemmende und immunstimulierende Wirkungen. Glucosinolate, die Vorstufen der Senföle, gelten als besonders wertvoll, da sie sogar vor bestimmten Krebsarten schützen können. Die in Radieschen enthaltenen Flavonoide und Anthocyane geben den Knollen ihre intensive Farbe und tragen zum Schutz der Blutgefäße bei. Wenn Du regelmäßig Radieschen isst, profitierst Du nicht nur von Vitaminen und Mineralstoffen, sondern auch von einer Vielzahl gesundheitsfördernder Pflanzenstoffe, die in ihrer Kombination besonders wirksam sind.
16. Wassergehalt und Hydration durch Radieschen
Radieschen bestehen zu über 94 Prozent aus Wasser – ein unschlagbarer Wert, wenn es um Hydration und kalorienarme Ernährung geht. Gerade an heißen Tagen helfen Dir Radieschen, den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen und den Körper zu erfrischen. Das viele Wasser sorgt außerdem dafür, dass die Nährstoffe besonders leicht aufgenommen werden können. Für Sportler und Menschen, die viel schwitzen, sind Radieschen ein optimaler Snack, um den Wasser- und Mineralstoffverlust auszugleichen. Der hohe Wassergehalt fördert zudem die Verdauung und sorgt für ein angenehmes Sättigungsgefühl, ohne zu beschweren. Wenn Du auf der Suche nach einer natürlichen Erfrischung bist, solltest Du Radieschen unbedingt ausprobieren – sie sind nicht nur knackig, sondern auch extrem saftig!
17. Radieschen für Diabetiker: Glykämischer Index
Radieschen gehören zu den Gemüsesorten mit einem besonders niedrigen glykämischen Index. Das bedeutet, dass sie den Blutzuckerspiegel kaum beeinflussen und daher für Diabetiker oder Menschen mit Insulinresistenz hervorragend geeignet sind. Die enthaltenen Ballaststoffe sorgen für eine langsame, gleichmäßige Zuckeraufnahme, während der geringe Kohlenhydratgehalt zusätzliche Vorteile bietet. Studien zeigen, dass Radieschen sogar dazu beitragen können, die Insulinempfindlichkeit zu verbessern und den Stoffwechsel positiv zu beeinflussen. Auch der hohe Wasser- und Ballaststoffanteil wirkt sich günstig auf das Sättigungsgefühl und die Blutzuckerregulation aus. Wenn Du also auf Deinen Blutzuckerspiegel achten musst, sind Radieschen eine kluge Wahl für einen gesunden, abwechslungsreichen Speiseplan.
18. Radieschen in der Gewichtsreduk
tion
Wenn Du abnehmen möchtest, sind Radieschen ein echter Geheimtipp. Sie enthalten kaum Kalorien, machen aber dank Ballaststoffen und hohem Wassergehalt lange satt. Der knackige Biss sorgt zudem für ein angenehmes Kaugefühl, das das Sättigungsgefühl zusätzlich verstärkt. Weil Radieschen den Stoffwechsel anregen und entwässernd wirken, helfen sie dabei, überschüssiges Wasser aus dem Körper zu schwemmen und das Gewicht zu regulieren. Als kalorienarme Zutat passen Radieschen perfekt in Salate, Dips, Suppen oder einfach als Snack zwischendurch. Sie lassen sich leicht vorbereiten und transportieren, sodass sie auch für unterwegs oder im Büro ideal sind. Wer regelmäßig Radieschen isst, kann Gewicht verlieren, ohne auf Genuss zu verzichten – das macht die kleine Knolle so beliebt bei Figurbewussten.
19. Verträglichkeit und allergene Potenziale
Radieschen werden in der Regel sehr gut vertragen und gelten als allergenarmes Gemüse. Dennoch gibt es vereinzelt Menschen, die auf Senföle oder bestimmte Eiweiße in Radieschen mit Unverträglichkeiten oder allergischen Reaktionen reagieren. Häufig äußern sich diese durch Jucken im Mund, Magen-Darm-Beschwerden oder Hautreaktionen. In seltenen Fällen können auch Kreuzallergien mit anderen Kreuzblütlern (z. B. Senf, Rettich, Kohl) auftreten. Wenn Du weißt, dass Du empfindlich auf scharfe oder sehr ballaststoffreiche Lebensmittel reagierst, solltest Du Radieschen in kleinen Mengen testen. Generell sind sie jedoch eine sehr verträgliche und gesunde Ergänzung für fast jede Ernährungsweise – auch für Kinder, Schwangere und Senioren.
20. Fazit: Radieschen als wertvolle Nährstoffquelle
Radieschen sind weit mehr als nur ein farbenfrohes Beiwerk auf dem Salatteller. Die kleinen Knollen liefern eine erstaunliche Vielfalt an Nährstoffen, die in ihrer Kombination einzigartig sind. Von Vitamin C und B-Vitaminen über Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen bis hin zu wertvollen sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen – Radieschen sind echte Alleskönner für Deine Gesundheit. Der hohe Wassergehalt macht sie erfrischend und kalorienarm, während ihre Scharfstoffe den Stoffwechsel ankurbeln und die Immunabwehr stärken. Egal, ob Du Deine Ernährung aufwerten, Deine Verdauung unterstützen, Dein Immunsystem stärken oder einfach nur lecker und gesund snacken möchtest: Radieschen sind immer eine gute Wahl. Wenn Du also das nächste Mal zum Gemüse greifst, gönn Dir ruhig ein paar Radieschen mehr – Dein Körper wird es Dir danken!
Tabelle: Nährstoffe in Radieschen (alphabetisch)
| Nährstoff | Funktion/Benefit | Vorkommen in Radieschen |
|---|---|---|
| Anthocyane | Antioxidans, Gefäßschutz | Enthalten |
| Ballaststoffe | Verdauung, Sättigung, Darmgesundheit | Hoch |
| Eisen | Blutbildung, Sauerstofftransport | Mäßig |
| Folsäure (B9) | Zellteilung, Schwangerschaft | Moderat |
| Kalium | Blutdruck, Nerven, Muskeln | Hoch |
| Kalzium | Knochen, Zähne, Blutgerinnung | Moderat |
| Kupfer | Eisenaufnahme, Immunsystem, Bindegewebe | Enthalten |
| Magnesium | Muskeln, Nerven, Energiegewinnung | Mäßig |
| Mangan | Knochen, Knorpel, Enzyme | Enthalten |
| Phosphor | Knochen, Energie, Zellmembranen | Enthalten |
| Polyphenole | Antioxidans, Zellschutz | Enthalten |
| Proteine | Muskelaufbau, Stoffwechsel | Gering, aber vorhanden |
| Senföle | Scharfstoffe, antibakteriell, antioxidativ | Hoch |
| Vitamin B1 (Thiamin) | Nerven, Energiestoffwechsel | Enthalten |
| Vitamin B2 (Riboflavin) | Energie, Haut, Augen | Enthalten |
| Vitamin B3 (Niacin) | Stoffwechsel, Nervensystem | Enthalten |
| Vitamin B6 | Eiweißstoffwechsel, Nerven | Enthalten |
| Vitamin C | Immunsystem, Antioxidans, Eisenaufnahme | Hoch |
| Vitamin K | Blutgerinnung, Knochen | Moderat |
| Wasser | Hydration, Frische, Sättigung | Sehr hoch (über 94 %) |
| Zink | Immunsystem, Wundheilung, Haut, Haare | Enthalten |









