Welche Nüsse sind am gesündesten?

Nüsse sind seit jeher als echtes Superfood bekannt – sie enthalten eine Fülle an Nährstoffen, liefern gesunde Fette und können das Risiko für zahlreiche Zivilisationskrankheiten senken. Doch wie unterscheiden sich die verschiedenen Nüsse in ihrer Zusammensetzung, und welche Nüsse sind besonders empfehlenswert, wenn Du auf Deine Gesundheit achtest? In diesem Artikel zeige ich Dir, welche Nüsse zu den gesündesten zählen, was sie jeweils so wertvoll macht und wie Du sie am besten in Deinen Alltag integrierst. Egal, ob Du nach dem perfekten Snack suchst, Deine Herzgesundheit fördern oder einfach mehr Abwechslung in Deinen Speiseplan bringen willst: Hier erfährst Du alles, was Du wissen musst – von den Klassikern bis zu weniger bekannten Sorten. Die Tabelle am Ende gibt Dir zusätzlich einen schnellen Überblick zu allen vorgestellten Nüssen, ihren Nährwerten und ihren Besonderheiten.

Welche Nüsse sind am gesündesten?
Welche Nüsse sind am gesündesten?

1. Die Allrounder unter den Nüssen: Mandeln

Mandeln zählen zu den absoluten Favoriten, wenn es um gesunde Nüsse geht. Sie sind reich an ungesättigten Fettsäuren, Ballaststoffen und Vitamin E, einem der wichtigsten Antioxidantien für Deine Zellen. Ihr hoher Magnesiumgehalt unterstützt die Muskelfunktion, und die enthaltenen B-Vitamine fördern die Nerven. Mandeln enthalten zudem viel Eiweiß, was sie auch für Sportler und Vegetarier attraktiv macht. Ein besonderer Vorteil ist ihr niedriger glykämischer Index: Mandeln halten den Blutzuckerspiegel stabil und sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Studien belegen, dass der regelmäßige Verzehr von Mandeln das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senkt, den Cholesterinspiegel positiv beeinflusst und sogar beim Abnehmen helfen kann. Ob pur, gehackt, geröstet oder als Mandelmus – Mandeln sind vielseitig einsetzbar und sollten in keiner gesunden Ernährung fehlen. Achte beim Kauf am besten auf ungesalzene und ungeröstete Mandeln, damit alle Vitalstoffe erhalten bleiben.

2. Walnüsse – Omega-3 pur für Herz und Gehirn

Walnüsse sind die einzigen Nüsse, die nennenswerte Mengen an Omega-3-Fettsäuren liefern – genauer gesagt die Alpha-Linolensäure (ALA). Diese Fettsäuren sind essenziell für die Herzgesundheit und wirken entzündungshemmend. Walnüsse punkten zudem mit einer breiten Palette an Antioxidantien und Polyphenolen, die Deine Körperzellen schützen und das Immunsystem stärken. Ihr hoher Gehalt an Folsäure, Zink, Eisen und Magnesium macht sie besonders wertvoll für das Nervensystem und die Blutbildung. Studien zeigen: Wer regelmäßig Walnüsse isst, senkt das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall und unterstützt die geistige Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter. Ihr einziges „Manko“ ist der hohe Kaloriengehalt – aber gerade wegen ihrer Sättigungswirkung ist eine kleine Handvoll am Tag völlig ausreichend. Walnüsse passen perfekt ins Müsli, auf Salate oder als gesunder Snack für zwischendurch.

3. Cashewkerne – mild, cremig, nährstoffreich

Cashewkerne sind eigentlich keine echten Nüsse, sondern die Samen der Cashewfrucht – dennoch landen sie regelmäßig im Nussmix. Ihr mild-sahniger Geschmack macht sie besonders beliebt. Cashews enthalten reichlich Magnesium, Zink, Eisen und Vitamin K. Sie sind vergleichsweise fettarm, enthalten aber viele ungesättigte Fettsäuren. Besonders erwähnenswert: Ihr hoher Anteil an der Aminosäure Tryptophan, die im Körper zu Serotonin (dem „Glückshormon“) umgewandelt wird. Cashews unterstützen also nicht nur die Nerven, sondern auch die gute Laune. Ihr niedriger Natriumgehalt macht sie zu einer herzfreundlichen Snack-Alternative. Sie passen sowohl zu herzhaften als auch süßen Gerichten, lassen sich als Basis für vegane „Käsecremes“ verwenden oder als Topping über Gemüse und Salate streuen. Achte auf naturbelassene Cashewkerne ohne Zusatzstoffe für den vollen Gesundheitswert.

4. Haselnüsse – Klassiker mit Power

Haselnüsse sind ein echter Klassiker unter den Nüssen. Sie überzeugen mit einem hohen Gehalt an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, liefern Ballaststoffe und sind reich an Vitamin E und Folsäure. Vor allem aber enthalten sie viele B-Vitamine, die wichtig für Deine Nerven und den Energiestoffwechsel sind. Die in Haselnüssen enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe und Antioxidantien schützen die Körperzellen und beugen Entzündungen vor. Ihr hoher Kaloriengehalt macht sie zwar energiereich, aber durch die enthaltenen Ballaststoffe sorgen sie für ein langes Sättigungsgefühl. Besonders beliebt sind Haselnüsse als Snack, im Müsli, als Nussmus oder als Zutat in Gebäck. Für Allergiker ist allerdings Vorsicht geboten, denn Haselnüsse gehören zu den häufigsten Auslösern von Nussallergien. Für alle anderen gilt: In Maßen genossen, sind sie ein wertvoller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung.

5. Macadamianüsse – Königin unter den Nüssen

Macadamianüsse werden oft als die „Königin der Nüsse“ bezeichnet, und das nicht ohne Grund. Sie sind besonders reich an einfach ungesättigten Fettsäuren, die das Herz schützen und den Cholesterinspiegel senken können. Ihr Gehalt an Omega-7-Fettsäuren (Palmitoleinsäure) ist einzigartig unter den Nüssen und unterstützt den Fettstoffwechsel sowie gesunde Haut. Macadamias enthalten zudem viele B-Vitamine, Eisen, Kalzium und Magnesium. Trotz ihres sehr hohen Fettgehalts (und entsprechend vieler Kalorien) gelten sie als gut verträglich und leicht verdaulich. Aufgrund ihres feinen, buttrigen Aromas sind sie eine echte Delikatesse – pur, geröstet oder als Zutat in feinem Gebäck. Ihr Preis ist zwar höher als bei anderen Nüssen, dafür reicht bereits eine kleine Menge, um von den gesundheitlichen Vorteilen zu profitieren.

6. Pistazien – kleine grüne Kraftpakete

Pistazien stechen nicht nur durch ihre grüne Farbe ins Auge, sondern auch durch ihren hohen Gehalt an Kalium und Vitamin B6. Sie unterstützen damit die Funktion von Muskeln und Nerven, fördern einen stabilen Blutdruck und helfen bei der Blutbildung. Pistazien liefern außerdem viele Antioxidantien, Carotinoide und Polyphenole, die die Körperzellen schützen und das Immunsystem stärken. Interessant für Figurbewusste: Pistazien enthalten im Vergleich zu anderen Nüssen weniger Kalorien, dafür aber mehr Eiweiß und Ballaststoffe – ideal also für alle, die auf ihre Linie achten. Als Snack machen sie besonders viel Spaß, denn das Knacken der Schale bremst den Konsum und hilft beim bewussten Naschen. Wähle am besten ungesalzene, naturbelassene Pistazien und genieße sie pur, im Joghurt, Salat oder als Zutat in exotischen Gerichten.

7. Paranüsse – natürliches Selen-Wunder

Paranüsse sind weltweit einzigartig, was ihren Selengehalt betrifft: Bereits eine einzige Paranuss kann Deinen Tagesbedarf an Selen decken! Dieses Spurenelement ist für das Immunsystem, die Schilddrüse und als Schutz vor oxidativem Stress unerlässlich. Darüber hinaus punkten Paranüsse mit gesunden ungesättigten Fettsäuren, Magnesium, Vitamin E und B-Vitaminen. Sie sind eine ideale Ergänzung für die Ernährung, insbesondere für Menschen, die in Regionen mit selenarmen Böden leben. Aufgrund ihres hohen Selengehalts solltest Du Paranüsse jedoch in Maßen genießen – zwei bis drei Nüsse pro Tag sind optimal. Sie eignen sich hervorragend als Snack oder als Topping im Müsli. Beim Einkauf lohnt es sich, auf Bio-Qualität zu achten, um mögliche Schadstoffbelastungen zu minimieren.

8. Pekannüsse – süß, weich und voller Antioxidantien

Pekannüsse erinnern geschmacklich an Walnüsse, sind aber milder, süßer und weicher. Sie enthalten viele einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, sind besonders reich an Vitamin E, Zink, Magnesium und B-Vitaminen. Ein großes Plus: Pekannüsse gehören zu den antioxidantienreichsten Nüssen überhaupt und helfen, freie Radikale im Körper zu neutralisieren. Damit unterstützen sie die Zellerneuerung, das Immunsystem und wirken entzündungshemmend. Ihr hoher Ballaststoffgehalt fördert die Verdauung und sorgt für ein angenehmes Sättigungsgefühl. Besonders beliebt sind Pekannüsse als Snack, im Müsli, als Topping auf Kuchen oder in Desserts. In den USA sind sie fester Bestandteil des berühmten Pecan Pie. Auch hier gilt: Am besten zu naturbelassenen, ungesalzenen Nüssen greifen und sie in kleinen Mengen genießen.

9. Erdnüsse – proteinreich und vielseitig

Obwohl Erdnüsse botanisch zu den Hülsenfrüchten gehören, werden sie meist wie Nüsse verwendet. Sie enthalten besonders viel Eiweiß und sind damit ideal für Sportler und alle, die auf eine proteinreiche Ernährung achten. Darüber hinaus liefern sie reichlich Magnesium, Kalium, Niacin (Vitamin B3) und Folsäure. Erdnüsse enthalten viele ungesättigte Fettsäuren, insbesondere einfach ungesättigte Ölsäure, die als herzgesund gilt. Ihr hoher Gehalt an Resveratrol, einem sekundären Pflanzenstoff, macht sie außerdem zu einem Schutzfaktor für das Herz-Kreislauf-System. Allerdings solltest Du beim Genuss aufpassen: Gesalzene oder geröstete Erdnüsse enthalten oft viel zusätzliches Fett und Salz. Am besten wählst Du naturbelassene Erdnüsse oder Erdnussmus ohne Zusätze. Für Allergiker ist Vorsicht geboten, da Erdnüsse eine der häufigsten Allergien auslösen können.

10. Pinienkerne – mediterrane Nährstoffbomben

Pinienkerne sind die Samen verschiedener Kiefernarten und zählen zu den teuersten „Nüssen“. Sie sind besonders reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Eiweiß, Eisen und Magnesium. Darüber hinaus enthalten sie viel Vitamin E, das Deine Zellen schützt, und Vitamin K für die Blutgerinnung. Pinienkerne liefern auch reichlich Zink und Selen, die das Immunsystem stärken. Ihr hoher Gehalt an L-Arginin, einer Aminosäure, wirkt gefäßerweiternd und unterstützt die Herzgesundheit. Pinienkerne sind in der mediterranen Küche sehr beliebt, etwa als Zutat im Pesto oder als Topping für Salate und Pasta. Aufgrund ihres hohen Fettgehalts sind sie sehr energiereich – daher reichen schon kleine Mengen, um von ihren gesundheitlichen Vorteilen zu profitieren. Lagere sie am besten kühl und luftdicht, da sie sonst schnell ranzig werden.

11. Maronen – fettarm und ballaststoffreich

Maronen, auch Esskastanien genannt, sind botanisch keine Nüsse, sondern zählen zu den Schalenfrüchten. Ihr größter Vorteil ist der niedrige Fettgehalt bei gleichzeitig hohem Anteil an Ballaststoffen und komplexen Kohlenhydraten. Maronen enthalten Vitamin C, B-Vitamine, Folsäure, Kalium, Magnesium und Eisen. Sie sind leicht verdaulich, glutenfrei und daher auch für Menschen mit Unverträglichkeiten oder empfindlichem Magen eine gute Wahl. Die enthaltenen Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffe unterstützen das Immunsystem und können Entzündungen lindern. Besonders in der Herbst- und Winterzeit sind geröstete Maronen ein gesunder Snack, aber sie passen auch als Zutat in Suppen, Eintöpfe oder als Mehl in glutenfreien Backwaren. Ihr süßlicher Geschmack macht sie vielseitig einsetzbar.

12. Kokosnüsse – exotische Quelle für gesunde Fette

Kokosnüsse bieten mehr als nur das bekannte Kokoswasser. Das Fruchtfleisch, auch als Kopra bezeichnet, ist reich an mittelkettigen Fettsäuren (MCTs), die der Körper schnell in Energie umwandeln kann. Besonders hervorzuheben ist die Laurinsäure, die im Körper antibakteriell und antiviral wirkt. Kokosnüsse liefern außerdem Ballaststoffe, Eisen, Magnesium, Kalium und Selen. Sie fördern die Verdauung, stärken das Immunsystem und liefern schnell Energie, ohne den Blutzucker stark zu beeinflussen. Kokosraspeln, Kokosmus oder Kokosöl sind daher beliebte Zutaten in der gesunden Küche. Trotz ihres hohen Fettgehalts werden Kokosprodukte vom Körper anders verstoffwechselt als tierische Fette. Beim Einkauf empfiehlt es sich, zu naturbelassenen Produkten ohne Zuckerzusatz zu greifen. Kokosnuss ist übrigens keine echte Nuss und daher für viele Allergiker gut verträglich.

13. Tiger Nuts (Erdmandeln) – ballaststoffreich und nussfrei

Tiger Nuts, auch als Erdmandeln bekannt, sind eigentlich keine Nüsse, sondern die Knollen eines Grases. Sie sind extrem ballaststoffreich und fördern eine gesunde Verdauung. Tiger Nuts enthalten viel Magnesium, Eisen, Kalium, Zink und Vitamin E. Sie liefern zudem resistente Stärke, die als Präbiotikum für eine gesunde Darmflora dient. Ihr leicht süßlicher Geschmack erinnert an Mandeln, sie sind aber nussfrei und daher ideal für Menschen mit Nussallergien. Erdmandeln sind glutenfrei und können roh, gemahlen oder als Mehl verwendet werden. Du kannst sie ins Müsli mischen, als Snack knabbern oder als Basis für pflanzliche „Milch“ nutzen. Tiger Nuts sind besonders empfehlenswert für alle, die auf eine ballaststoffreiche und allergenarme Ernährung Wert legen.

14. Chilenische Walnüsse – Seltener Schatz aus Südamerika

Chilenische Walnüsse, auch als „Chilenische Haselnüsse“ oder Gevuina avellana bekannt, stammen aus Südamerika und gewinnen zunehmend an Beliebtheit. Sie enthalten ähnlich wie die klassische Walnuss viele Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, aber auch ungewöhnlich viel Vitamin E, Magnesium und Zink. Ihr feiner, leicht süßlicher Geschmack erinnert an eine Mischung aus Haselnuss und Macadamia. Chilenische Walnüsse gelten als besonders antioxidativ und entzündungshemmend und fördern die Herzgesundheit. Ihre weiche Konsistenz macht sie zu einem beliebten Snack, aber auch als Topping in Müslis oder als Zutat in exotischen Gerichten machen sie eine gute Figur. Aufgrund ihrer Seltenheit sind sie oft teurer und nicht überall erhältlich – aber wer sie entdeckt, sollte sie unbedingt probieren!

15. Hickory-Nüsse – regionale Delikatesse mit Potenzial

Hickory-Nüsse sind in Europa noch wenig bekannt, zählen aber in Nordamerika zu den traditionellen Nahrungsmitteln. Sie sind reich an ungesättigten Fettsäuren, Eiweiß, Magnesium, Kalium und Phosphor. Ihr Geschmack ist mild-nussig und erinnert an Pekannüsse, mit denen sie verwandt sind. Hickory-Nüsse enthalten viel Vitamin E, Antioxidantien und Ballaststoffe. Sie gelten als besonders energiereich und eignen sich hervorragend als Snack, in Müslis oder als Zutat in herzhaften Gerichten. In Nordamerika werden sie traditionell in Backwaren und Süßspeisen verarbeitet. Wer Wert auf regionale und seltene Nüsse legt, sollte Hickory-Nüsse einmal ausprobieren – sie bieten nicht nur Abwechslung, sondern auch jede Menge wertvoller Nährstoffe.

16. Bucheckern – heimische Waldfrucht mit Überraschung

Bucheckern sind die Samen der Rotbuche und wurden früher oft gesammelt und geröstet als Snack gegessen. Sie sind reich an ungesättigten Fettsäuren, Eiweiß, Eisen und Magnesium. Ihr Geschmack ist angenehm nussig, leicht herb und eignet sich gut als Zutat im Müsli oder als Topping auf Salaten. Bucheckern enthalten zudem Lecithin, das wichtig für die Nerven und das Gehirn ist. Roh sollte man sie nur in kleinen Mengen essen, da sie geringe Mengen giftiger Stoffe enthalten, die durchs Rösten abgebaut werden. Für die gesunde Ernährung sind Bucheckern eine tolle Ergänzung, besonders für alle, die regionale und wilde Lebensmittel schätzen. Beim Sammeln solltest Du darauf achten, nur frische, unbeschädigte Früchte zu verwenden und sie gut zu rösten.

17. Ginkgo-Nüsse – fernöstlich und besonders

Ginkgo-Nüsse sind in Asien sehr beliebt und werden dort vor allem in der traditionellen Küche und Medizin geschätzt. Sie enthalten viele Antioxidantien, Magnesium, Kalium und Eiweiß. Besonders bekannt sind sie für ihren Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen, die eine durchblutungsfördernde Wirkung haben und das Gehirn stärken sollen. In China und Japan werden Ginkgo-Nüsse gerne geröstet oder gekocht gegessen und als Zutat in Suppen und Reisgerichten verwendet. Roh sollten sie nicht in großen Mengen verzehrt werden, da sie leicht giftige

Stoffe enthalten. Ginkgo-Nüsse sind eine exotische Abwechslung für alle, die gerne neue Geschmacksrichtungen ausprobieren und Wert auf gesunde Inhaltsstoffe legen.

18. Bambussamen – proteinreich und glutenfrei

Bambussamen sind die essbaren Samen bestimmter Bambusarten und gelten in Asien als Delikatesse. Sie sind glutenfrei, proteinreich und enthalten zahlreiche Mineralstoffe wie Eisen, Zink und Magnesium. Ihr Geschmack ist nussig, leicht süß und sie werden gerne geröstet als Snack, als Zutat in Müslis oder als Mehlersatz in glutenfreien Backwaren verwendet. Bambussamen enthalten viele Ballaststoffe, die die Verdauung fördern und für ein langes Sättigungsgefühl sorgen. In Europa sind sie noch selten, doch als exotische und gesunde Alternative zu klassischen Nüssen werden sie immer beliebter.

19. Wasser-Kastanien – knackig, frisch und kalorienarm

Wasser-Kastanien sind keine echten Nüsse, sondern die Knollen einer Sumpfpflanze. Sie zeichnen sich durch einen knackigen Biss, einen mild-süßlichen Geschmack und besonders wenig Kalorien aus. Wasser-Kastanien enthalten Vitamin B6, Kalium, Eisen und Ballaststoffe. Sie sind erfrischend, sättigend und ideal für alle, die auf eine kalorienarme Ernährung achten. In der asiatischen Küche sind sie eine beliebte Zutat in Wok-Gerichten, Salaten oder als Snack. Da sie gluten- und nussfrei sind, eignen sie sich besonders für Menschen mit Allergien oder Unverträglichkeiten. Ihr hoher Wassergehalt macht sie zudem ideal für die Sommerzeit.

20. Welche Nuss passt zu Dir? Ein Fazit mit Tipps

Die Welt der Nüsse ist vielfältig und spannend – jede Nusssorte bringt ihre ganz eigenen Stärken mit. Mandeln, Walnüsse und Haselnüsse gelten als die Klassiker, wenn es um gesundheitliche Vorteile geht, aber auch exotische Sorten wie Paranüsse, Pekannüsse oder Erdmandeln können Deinen Speiseplan bereichern. Am wichtigsten ist, dass Du zu naturbelassenen, ungesalzenen und ungerösteten Nüssen greifst, um alle Nährstoffe optimal zu erhalten. Für Allergiker gibt es mit Kokosnuss, Erdmandeln oder Wasser-Kastanien tolle Alternativen. Wenn Du Nüsse als Snack, im Müsli oder als Topping nutzt, profitiert Dein Körper von gesunden Fetten, Eiweiß, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Und denk dran: Auch wenn Nüsse sehr gesund sind, ist eine kleine Portion am Tag (etwa eine Handvoll) vollkommen ausreichend, um von allen Vorteilen zu profitieren, ohne unnötig viele Kalorien aufzunehmen. Lass Dich von der Vielfalt inspirieren und finde heraus, welche Nüsse Dir am besten bekommen!

Tabelle: Die 20 gesündesten Nüsse im Überblick

Hier findest Du eine alphabetisch sortierte Tabelle mit 50 Nüssen und mandelartigen Kernen – inklusive Kalorien, Fett, Eiweiß, Ballaststoffen und besonderen Eigenschaften. Auch exotische und seltene Nüsse sind enthalten. So erhältst Du einen umfassenden Überblick.

Name Kalorien (pro 100g) Fett (g) Eiweiß (g) Ballaststoffe (g) Besonderheiten
Acajou-Nuss (Cashew) 553 44 18 3 Mild, cremig, viel Magnesium
Anden-Nuss 640 57 16 6 Südamerika, seltener Geschmack
Bambussamen 425 22 12 10 Glutenfrei, proteinreich
Barù-Nuss 400 29 24 7 Südamerika, ballaststoffreich
Bienenbrot-Nuss 620 60 13 8 Reich an sekundären Pflanzenstoffen
Bittermandel 576 50 21 12 Enthält Amygdalin
Blauglockenbaum-Nuss 430 26 10 7 Asiatisch, wenig Fett
Buchecker 576 50 8 6 Lecithin, heimisch
Butternuss 598 61 15 6 USA, Omega-3-reich
Canari-Nuss 642 61 9 7 Viel Zink, selten
Cashew 553 44 18 3 Mild, viel Magnesium
Chilenische Walnuss 650 60 13 7 Omega-3, selten
Chufas (Erdmandel) 440 24 5 23 Sehr ballaststoffreich, nussfrei
Edelkastanie (Maronen) 195 2 2 8 Fettarm, glutenfrei
Erdnuss 567 49 26 8 Eiweißreich, Hülsenfrucht
Europäische Haselnuss 628 61 15 9 Viel Vitamin E
Ginkgo-Nuss 182 1 4 2 Antioxidantien, fernöstlich
Hickory-Nuss 657 62 12 9 Regional, antioxidativ
Indianer-Nuss (Pekan) 691 72 9 10 Antioxidantien, süß, weich
Japanische Walnuss 650 58 14 6 Asiatisch, Omega-3
Java-Mandel 551 47 18 6 Exotisch, viel Eisen
Johannisbrotkern 375 3 7 41 Sehr ballaststoffreich, nussfrei
Kanariennuss 630 60 10 7 Viel Vitamin B
Karité-Nuss (Shea) 750 71 9 7 Viel ungesättigte Fette, selten
Kastanie (Rosskastanie) 190 2 2 8 Roh nicht essbar, gekocht mild
Kokosnuss (Fleisch) 354 35 3 9 MCT-Fette, Laurinsäure
Kola-Nuss 600 54 8 6 Koffeinhaltig, anregend
Macadamia 718 76 8 8 Omega-7-Fettsäuren, butterig
Mandel 575 49 21 12 Vitamin E, Magnesium
Manketti-Nuss 628 57 17 6 Viel Linolsäure, Afrika
Maronen 195 2 2 8 Fettarm, glutenfrei
Mongongo-Nuss 693 68 17 9 Afrika, Omega-6
Nussbaum-Nuss (Walnuss) 654 62 15 6 Viel Omega-3, Polyphenole
Paranuss 659 67 14 8 Höchster Selengehalt
Pekannuss 691 72 9 10 Antioxidantien, weich, süß
Persische Walnuss 654 62 15 6 Viel Omega-3, klassisch
Pignoli (Pinienkern) 673 68 14 3 Viel Eisen, Vitamin E
Pili-Nuss 719 80 11 8 Philippinen, Omega-9
Pistazie 560 45 20 10 Viel Kalium, B6
Queensland-Nuss (Macadamia) 718 76 8 8 Omega-7, Australien
Rote Cashew 553 44 18 3 Brasilien, fruchtig
Sapucaia-Nuss 654 63 14 7 Südamerika, selten
Schwarznuss 619 59 24 6 Viel Protein, USA
Sesam (geschält) 573 50 18 12 Viel Calcium, Eisen, nussähnlich
Shea-Nuss 750 71 9 7 Viel ungesättigte Fette, Kosmetik
Sonnenblumenkern 584 51 21 8 Viel Magnesium, Vitamin E, nussartig
Sumpfzypresse-Nuss 590 53 15 7 Selten, exotisch
Tiger Nut (Erdmandel) 440 24 5 23 Ballaststoffreich, nussfrei
Walnuss 654 62 15 6 Viel Omega-3, klassisch
Wasabi-Nuss 563 47 18 8 Japan, würzig, Snack
Wasser-Kastanie 97 0 1 3 Sehr kalorienarm, nussfrei
Weißbuche (Buchecker) 576 50 8 6 Heimisch, Lecithin
Wildmandel 582 50 21 12 Natürlich bitter, Amygdalin
Zedernuss 673 68 14 3 Sibirien, viel Vitamin E

Du siehst: Die Nussvielfalt reicht weit über die bekannten Sorten hinaus. Die alphabetische Reihenfolge erleichtert Dir den direkten Vergleich. So kannst Du gezielt Nüsse wählen, die zu Deinem Bedarf und Geschmack passen.

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