Welche Pflanzen sind für Hunde giftig?
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Wenn Dein Hund im Garten oder in der Wohnung an Pflanzen knabbert, ist das nicht automatisch ein Drama, aber es kann schnell ernst werden. Viele beliebte Zimmerpflanzen und Gartenklassiker enthalten Stoffe, die den Magen reizen, das Nervensystem beeinflussen oder sogar Herz und Leber belasten können. Das Gemeine ist: Manche Pflanzen wirken schon in kleinen Mengen, andere werden erst durch größere Mengen gefährlich, und manchmal sind nur bestimmte Teile wie Zwiebeln, Samen oder der milchige Pflanzensaft problematisch. Dazu kommt, dass Hunde sehr unterschiedlich reagieren. Ein kleiner Hund, ein Welpe oder ein Tier mit Vorerkrankungen kann deutlich empfindlicher sein als ein großer, gesunder Hund. Genau deshalb lohnt es sich, die typischen Risikopflanzen zu kennen, Symptome richtig einzuordnen und zu wissen, was Du im Notfall tun solltest. In diesem Text bekommst Du eine praktische Orientierung, welche Pflanzen besonders häufig Schwierigkeiten machen, woran Du eine Vergiftung erkennen kannst und wie Du Deine Umgebung hundesicher gestaltest, ohne dass Haus und Garten kahl wirken. Wichtig: Wenn Du den Verdacht hast, Dein Hund könnte etwas Giftiges gefressen haben und zeigt Auffälligkeiten, warte nicht ab, sondern hole schnell tierärztliche Hilfe.

Welche Pflanzen sind für Hunde giftig?
Inhaltsverzeichnis
- Warum Hunde an Pflanzen gehen und was daran gefährlich ist
- Wovon die Giftwirkung abhängt: Menge, Hund und Pflanzenteil
- Typische Symptome: von Bauchweh bis Notfall
- Sofort handeln: das kannst Du direkt tun
- Häufig giftige Zimmerpflanzen in der Wohnung
- Giftige Gartenblumen und Stauden, die oft unterschätzt werden
- Zwiebel, Knolle, Zwiebelpflanze: hier steckt oft das Problem
- Hecken und Sträucher: hübsch, aber manchmal riskant
- Bäume, Eicheln und Fallobst: Gefahren im Herbst und Winter
- Wildpflanzen am Wegesrand: was auf Spaziergängen kritisch sein kann
- Küchenkräuter und Gemüsepflanzen: nicht alles ist harmlos
- Pilze, Kompost und Mulch: versteckte Giftquellen
- Welpen und Junghunde: Kauverhalten sicher lenken
- Wohnung und Garten hundesicher machen, ohne auf Grün zu verzichten
- Sichere Alternativen und eine einfache Routine für Deinen Alltag
1. Warum Hunde an Pflanzen gehen und was daran gefährlich ist
Hunde knabbern aus Neugier, Langeweile oder weil etwas interessant riecht, manchmal auch, weil sie Gras oder Blätter als Beschäftigung nutzen. Im Garten locken Erde, Düngergerüche, Insekten oder heruntergefallene Blüten, in der Wohnung sind Blätter oft auf Schnauzenhöhe und werden schnell zum Spielzeug. Gefährlich wird es, wenn Pflanzen Inhaltsstoffe enthalten, die Reizungen auslösen oder den Körper regelrecht vergiften. Häufig betroffen sind Magen und Darm, weil der Körper versucht, den Stoff wieder loszuwerden. Manche Gifte wirken jedoch systemisch und können Zittern, Schwäche, Herzrhythmusstörungen oder Krämpfe verursachen. Zusätzlich ist es riskant, wenn Pflanzenteile im Hals stecken bleiben oder wenn harte Kerne und Samen verschluckt werden und Probleme im Verdauungstrakt machen. Auch der milchige Saft mancher Pflanzen kann Augen und Schleimhäute stark reizen. Je schneller Du erkennst, dass eine Pflanze nicht für Hunde geeignet ist, desto leichter kannst Du Unfälle verhindern.
2. Wovon die Giftwirkung abhängt: Menge, Hund und Pflanzenteil
Ob etwas giftig ist, hängt nicht nur von der Pflanze ab, sondern auch von der Dosis und von Deinem Hund. Ein kleiner Hund nimmt im Verhältnis zum Körpergewicht schnell mehr Wirkstoff auf, und Welpen testen mit dem Maul einfach alles. Manche Pflanzen sind besonders in ihren Samen, Zwiebeln, Knollen oder in jungen Trieben problematisch, während Blätter weniger stark wirken können. Umgekehrt können bei anderen Arten schon wenige Blätter reichen, um deutliche Beschwerden auszulösen. Zusätzlich spielt der Zustand der Pflanze eine Rolle: Verwelkte Blätter oder heruntergefallene Früchte werden manchmal eher gefressen, und im Herbst sind Eicheln oder Beeren ein typischer Auslöser. Nicht zu vergessen sind mögliche Zusätze rund um Pflanzen: Pflanzenschutzmittel, Schneckenkorn, Dünger oder wasserlösliche Stäbchen können unabhängig von der Pflanze selbst giftig sein. Wenn Du einen Vorfall einschätzt, denk deshalb immer an das Gesamtbild: Was genau wurde gefressen, wie viel, wann und wie verhält sich Dein Hund seitdem?
3. Typische Symptome: von Bauchweh bis Notfall
Viele Pflanzenvergiftungen zeigen sich zuerst ganz unspektakulär: Speicheln, Schmatzen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall. Manche Hunde wirken einfach nur unruhig, lecken häufig über die Lippen oder wollen plötzlich nichts fressen. Wenn Schleimhäute gereizt sind, kann Dein Hund am Maul reiben, würgen oder husten. Kritischer wird es bei Zittern, Koordinationsproblemen, auffälliger Müdigkeit, starkem Hecheln, sehr blassen oder sehr roten Schleimhäuten sowie bei ungewöhnlich schnellem oder unregelmäßigem Herzschlag. Auch erweiterte Pupillen, Krämpfe oder wiederholtes Erbrechen in kurzer Zeit sind Warnzeichen. Bei manchen Pflanzen kommt es zusätzlich zu Bauchschmerzen, die Du daran merkst, dass Dein Hund gekrümmt steht, den Bauch ungern anfassen lässt oder sich ständig neu hinlegt, ohne Ruhe zu finden. Wichtig ist: Symptome können sofort auftreten oder sich verzögert entwickeln. Wenn Du nicht sicher bist, ob es harmlos ist, behandle es lieber wie einen Notfall und lass es abklären.
4. Sofort handeln: das kannst Du direkt tun
Wenn Du siehst, dass Dein Hund an einer möglicherweise giftigen Pflanze frisst, nimm ihm das Pflanzenmaterial ruhig weg und verhindere, dass er weiter knabbert. Schau nach, ob Reste im Maul kleben, und spüle das Maul vorsichtig mit etwas Wasser aus, ohne dass Dein Hund sich verschluckt. Bewahre ein Stück der Pflanze auf oder mache ein Foto, damit die Tierarztpraxis schneller einschätzen kann, worum es geht. Beobachte Deinen Hund eng und notiere Dir Zeitpunkt und ungefähr aufgenommene Menge. Gib keine Hausmittel auf Verdacht und löse kein Erbrechen aus, denn das kann je nach Substanz und Gesundheitszustand gefährlich sein. Wenn Dein Hund stark speichelt, wankt, zittert, Atemprobleme hat oder ungewöhnlich apathisch wirkt, fahr sofort in eine tierärztliche Praxis oder zum tierärztlichen Notdienst. Auch bei anhaltendem Erbrechen, blutigem Durchfall oder sichtbaren Schmerzen solltest Du nicht abwarten. Schnelles, klares Handeln ist hier oft wichtiger als perfektes Rätselraten.
5. Häufig giftige Zimmerpflanzen in der Wohnung
In Wohnungen stehen viele Pflanzen, die für Hunde problematisch sein können, weil sie leicht erreichbar sind und oft stabile, kaufreundliche Blätter haben. Dazu zählen beispielsweise Dieffenbachie, Philodendron, Einblatt, Bogenhanf, manche Ficus Arten und auch Weihnachtsstern. Häufig geht es dabei um reizende Pflanzensäfte oder Kristalle in den Pflanzenzellen, die Maul, Rachen und Magen reizen können. Typisch sind Speicheln, Schlucken, Erbrechen und das Reiben am Maul. Manche Tiere reagieren empfindlicher und entwickeln deutliche Schwellungen oder starke Unruhe. Besonders tückisch sind Pflanzen, die beim Abbrechen milchigen Saft absondern, weil der Saft auch Augen reizen kann, wenn Dein Hund sich danach kratzt und ans Gesicht fasst. Wenn Du Zimmerpflanzen liebst, stell sie erhöht, nutze stabile Pflanzständer oder sichere Räume mit einer Tür. Gerade bei Welpen lohnt es sich, die ersten Monate konsequent auf hundesichere Pflanzen umzusteigen, statt ständig hinterher zu sein.
6. Giftige Gartenblumen und Stauden, die oft unterschätzt werden
Im Garten sind es häufig die Klassiker, die Ärger machen: Oleander, Fingerhut, Eisenhut, Rittersporn, Herbstzeitlose und Maiglöckchen gelten als besonders riskant. Diese Pflanzen sehen harmlos aus, sind aber in vielen Teilen stark wirksam. Gerade abgefallene Blüten, Samenstände oder welke Blätter werden von manchen Hunden aufgenommen, weil sie am Boden liegen und interessant riechen. Symptome können über Magen und Darm hinausgehen und Herz und Nervensystem betreffen, was sich durch Schwäche, Zittern oder Kreislaufprobleme zeigen kann. Auch Pfingstrosen und Hortensien können Beschwerden auslösen, selbst wenn sie nicht immer sofort mit Vergiftungen in Verbindung gebracht werden. Eine gute Gewohnheit ist, verblühte Teile regelmäßig einzusammeln und Beete so zu gestalten, dass Dein Hund nicht direkt zwischen den Pflanzen spielt. Wenn Dein Hund gern buddelt, sichere besonders kritische Bereiche zusätzlich mit niedrigen Zäunen oder setze dort auf robuste, ungiftige Alternativen, die auch mal einen Schnauzenkontakt verzeihen.
7. Zwiebel, Knolle, Zwiebelpflanze: hier steckt oft das Problem
Viele Frühlingsblüher sind nicht nur schön, sondern auch ein häufiger Grund für Vergiftungen, weil ihre Zwiebeln und Knollen besonders konzentrierte Stoffe enthalten. Narzissen, Tulpen, Hyazinthen und Schneeglöckchen sind typische Beispiele. Wenn ein Hund im Beet buddelt, findet er schnell eine Zwiebel, trägt sie herum und kaut darauf wie auf einem Spielzeug. Das kann zu starkem Speicheln, Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen führen, manchmal auch zu Kreislaufproblemen. Auch Krokusse sind ein Sonderfall: Bestimmte Arten sind deutlich gefährlicher als andere, und die Unterscheidung ist für Laien schwer. Darum ist die praktische Lösung oft besser als botanische Feinarbeit: Setz Zwiebelpflanzen in Bereiche, zu denen Dein Hund keinen Zugang hat, oder schütze das Beet in der Buddelphase mit einem Gitter. Wenn Du Zwiebeln lagerst oder neu pflanzt, lass sie nicht offen herumliegen. Ein kleiner Moment Unachtsamkeit reicht, damit eine Zwiebel im Hundemaul verschwindet.
8. Hecken und Sträucher: hübsch, aber manchmal riskant
Hecken und Sträucher strukturieren den Garten, sind aber für Hunde nicht automatisch unproblematisch. Kirschlorbeer, Liguster, Rhododendron und Azaleen sind bekannte Beispiele, bei denen Blätter oder Beeren Beschwerden auslösen können. Auch Stechpalme ist durch ihre auffälligen Beeren attraktiv, gerade im Winter, wenn sonst wenig Spannendes herumliegt. Manche Hunde knabbern an Zweigen, andere fressen heruntergefallene Blätter, und wieder andere nehmen Beeren auf, weil sie nach Spiel riechen oder beim Rennen im Maul landen. Häufige Folgen sind Magen und Darm Probleme, Speicheln und Unruhe, in schweren Fällen können auch Kreislauf und Herz betroffen sein. Schneide Heckenreste direkt weg, denn frische Schnittstücke wirken oft wie Kaumaterial. Wenn Dein Hund gern Stöcke trägt, biete ihm stattdessen sichere Kauartikel oder stabile, hundegeeignete Spielzeuge an, damit er nicht auf Strauchreste ausweicht. So reduzierst Du das Risiko, ohne den ganzen Garten umzubauen.
9. Bäume, Eicheln und Fallobst: Gefahren im Herbst und Winter
Viele Hunde lieben es, Dinge vom Boden aufzunehmen, und genau da lauert im Herbst einiges. Eicheln sind ein Klassiker: Sie werden gesammelt, gekaut oder gleich geschluckt. Das kann zu Magen und Darm Beschwerden führen, und harte Stücke können zusätzlich mechanisch Probleme machen. Auch Samen und Schoten bestimmter Bäume, etwa von Robinien, sind nicht harmlos. Fallobst ist ein weiteres Thema: Überreifes Obst beginnt zu gären, was den Magen belasten kann, und Kerne oder Steine können verschluckt werden. Außerdem lockt Fallobst Wespen an, was das Risiko für Stiche erhöht, wenn Dein Hund hineinbeißt. Praktisch hilft eine Herbst Routine: Sammle Eicheln und Fallobst regelmäßig auf, besonders in Bereichen, in denen Dein Hund spielt. Auf Spaziergängen lohnt es sich, das Kommando zum Ausspucken zu trainieren und in eichelmreichen Zonen kurz an der Leine zu bleiben. Das ist weniger Stress als später ein Notfallbesuch.
10. Wildpflanzen am Wegesrand: was auf Spaziergängen kritisch sein kann
Nicht nur der eigene Garten ist entscheidend, auch Wiesen, Parks und Wegesränder können riskante Pflanzen bereithalten. Jakobskreuzkraut ist ein bekanntes Beispiel, weil es in bestimmten Regionen häufig vorkommt und bei Aufnahme problematisch sein kann. Auch Aronstab kann in schattigen Bereichen wachsen und wird wegen seiner auffälligen Teile manchmal untersucht. Tollkirsche und Stechapfel sind klassische Giftpflanzen, die zwar nicht überall stehen, aber wenn doch, dann sehr ernst zu nehmen sind, besonders wegen der möglichen Wirkung auf das Nervensystem. Das Schwierige ist, dass Du unterwegs nicht jede Pflanze sicher erkennst. Darum ist Verhaltensmanagement oft die beste Strategie: Lass Deinen Hund nicht unbeaufsichtigt im Gebüsch stöbern, trainiere ein klares Abbruchsignal und belohne konsequent, wenn er etwas in Ruhe lässt. Wenn Dein Hund ein passionierter Sammler ist, kann ein gut sitzender Maulkorb als Trainingshilfe in Risikozonen sinnvoll sein, bis das Verhalten zuverlässiger wird.
11. Küchenkräuter und Gemüsepflanzen: nicht alles ist harmlos
Viele denken bei Giftpflanzen an exotische Zimmerpflanzen, dabei kommen Risiken auch aus dem Küchenbereich. Zwiebeln, Knoblauch, Schnittlauch und Lauch gehören zu den typischen Problemfällen, egal ob roh, gekocht oder getrocknet. Im Garten gilt das ebenso, wenn Dein Hund im Hochbeet knabbert oder Küchenabfälle im Kompost findet. Auch Tomatenpflanzen können durch ihre grünen Teile Beschwerden verursachen, während reife Tomaten meist deutlich unproblematischer sind. Kräutertöpfe auf dem Balkon werden gern angeknabbert, weil sie intensiv riechen, und manche Hunde reagieren auf bestimmte Pflanzen schlicht mit Magenproblemen. Der wichtigste Tipp ist hier simpel: Behandle Hochbeete und Kräuterregale wie einen Futterbereich, zu dem Dein Hund nicht frei Zugang haben sollte. Stell Töpfe erhöht, nutze Rankgitter oder kleine Barrieren und entsorge Gemüseabfälle so, dass Dein Hund nicht heimlich naschen kann. Gerade bei neugierigen Hunden verhindert diese Trennung viele vermeidbare Zwischenfälle.
12. Pilze, Kompost und Mulch: versteckte Giftquellen
Pilze sind für Hunde besonders tückisch, weil viele Arten schwer zu erkennen sind und weil manche sehr schnell Beschwerden auslösen können. Nach feuchtem Wetter tauchen sie plötzlich im Rasen auf, werden beschnuppert und dann aus Neugier gefressen. Kompost ist ebenfalls ein Risiko, weil dort nicht nur Pflanzenreste liegen, sondern auch Schimmel und Gärprozesse entstehen können. Dazu kommt Mulch, der interessante Gerüche hält und den Hund zum Suchen animiert. Das Problem ist hier weniger eine bestimmte Zierpflanze, sondern eine Mischung aus unklaren Stoffen, die den Magen belasten oder ernsthafte Vergiftungen auslösen können. Die beste Vorsorge ist konsequent: Kontrolliere den Rasen nach Regen, entferne Pilze sofort und sichere den Kompost so, dass Dein Hund nicht drankommt. Wenn Dein Hund gern im Mulch wühlt, richte ihm stattdessen eine Buddelecke ein, in der nichts Kritisches liegt. So bekommt er Beschäftigung, ohne dass Du ständig Angst vor dem nächsten Fundstück haben musst.
13. Welpen und Junghunde: Kauverhalten sicher lenken
Welpen erkunden die Welt mit dem Maul, und das macht sie besonders anfällig für Pflanzenunfälle. Sie kauen nicht nur, sie zerlegen. Gerade dünne Blätter, Stängel und heruntergefallene Blüten werden schnell verschluckt, bevor Du reagieren kannst. Der Schlüssel ist nicht nur Verbot, sondern Umleitung. Biete Deinem Hund passende Kauartikel, sichere Spielzeuge und regelmäßige Schnüffelaufgaben, damit er weniger Anlass hat, sich selbst Beschäftigung an Pflanzen zu suchen. Trainiere früh ein zuverlässiges Abbruchsignal und das Kommando zum Ausspucken, aber ohne hektisches Hinterherjagen, denn das macht das Objekt oft erst spannend. Achte außerdem auf Müdigkeit: Überdrehte Welpen knabbern häufiger an Möbeln und Pflanzen, weil ihnen Ruhe fehlt. Ein guter Tagesrhythmus mit Pausen hilft überraschend viel. Wenn Du neue Pflanzen in Haus oder Garten bringst, beobachte die erste Woche besonders aufmerksam, weil Neugier in dieser Phase am größten ist. Mit klaren Regeln und Alternativen reduzierst Du das Risiko deutlich.
14. Wohnung und Garten hundesicher machen, ohne auf Grün zu verzichten
Du musst nicht auf Pflanzen verzichten, aber Du solltest sie strategisch platzieren. In der Wohnung helfen erhöhte Standorte, hängende Ampeln außerhalb der Reichweite und das Schließen von Räumen, in denen riskante Pflanzen stehen. Achte darauf, dass heruntergefallene Blätter nicht liegen bleiben, denn genau die werden oft aufgenommen. Im Garten sind Barrieren eine einfache Lösung: Ein kleiner Zaun um Beete, ein Gitter über frisch gepflanzte Zwiebeln und klare Wege, auf denen Dein Hund läuft, statt durch die Bepflanzung zu rennen. Entferne Schnittreste sofort und lass keine Pflanzenteile als Spielzeug herumliegen. Prüfe außerdem alles, was zusätzlich in den Garten kommt: Dünger, Pflanzenschutz und Schneckenmittel gehören so gelagert, dass Dein Hund nicht drankommt. Wenn Du viele Gäste oder Kinder hast, plane einen Bereich, der als hundesichere Zone dient, in dem nichts Kritisches steht und Dein Hund trotzdem dabei sein kann. So bleibt Dein Zuhause grün und gleichzeitig entspannt.
15. Sichere Alternativen und eine einfache Routine für Deinen Alltag
Der beste Schutz ist eine Routine, die wenig Aufwand macht. Gewöhn Dir an, neue Pflanzen kurz zu prüfen, bevor sie einziehen, und halte eine Liste der Pflanzen, die bei Dir stehen, damit Du im Fall der Fälle schnell sagen kannst, was infrage kommt. Wenn Du unsicher bist, setze lieber auf bewährte, hundefreundliche Alternativen und platziere riskante Pflanzen nur dort, wo Dein Hund sicher nicht hinkommt. Für den Alltag helfen drei Gewohnheiten: Erstens, einmal am Tag kurz den Boden checken, ob Blätter, Beeren oder Schnittreste herumliegen. Zweitens, auf Spaziergängen das Ausspucken trainieren und Fressversuche ruhig, aber konsequent unterbrechen. Drittens, Beschäftigung anbieten, damit Pflanzen nicht zur Langeweile Lösung werden. Wenn Du einen Garten hast, ist eine separate Buddelecke Gold wert, weil sie das Bedürfnis nach Graben kanalisiert. Und ganz wichtig: Wenn Du den Verdacht auf eine Vergiftung hast, nimm das ernst, dokumentiere die Pflanze und hol tierärztlichen Rat. Mit guter Vorbereitung musst Du selten in Panik geraten.
Tabelle: Giftige Pflanzen für Hunde im Überblick
| Pflanze | Typischer Standort | Gefährliche Teile | Typische Anzeichen |
|---|---|---|---|
| Aloe vera | Wohnung | Blätter, Saft | Speicheln, Erbrechen, Durchfall |
| Alpenveilchen | Wohnung | Knolle, Pflanzenteile | Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerz |
| Amaryllis | Wohnung, Balkon | Zwiebel, Blätter | Übelkeit, Erbrechen, Schwäche |
| Aronstab | Garten, Wildwuchs | Blätter, Beeren | Maulreizung, Speicheln, Schluckbeschwerden |
| Azalee | Garten, Balkon | Blätter, Blüten | Erbrechen, Schwäche, Kreislaufprobleme |
| Begonie | Wohnung, Balkon | Pflanzenteile, Knollen | Speicheln, Erbrechen, Bauchschmerz |
| Blauregen | Garten | Samen, Schoten | Erbrechen, Durchfall, Unruhe |
| Bogenhanf | Wohnung | Blätter | Speicheln, Erbrechen, Unruhe |
| Buchsbaum | Garten | Blätter, Rinde | Erbrechen, Durchfall, Zittern |
| Calla | Wohnung, Strauß | Pflanzenteile, Saft | Maulreizung, Speicheln, Erbrechen |
| Christrose | Garten | Ganze Pflanze | Erbrechen, Durchfall, Schwäche |
| Chrysantheme | Wohnung, Garten | Blätter, Blüten | Erbrechen, Durchfall, Speicheln |
| Clivia | Wohnung | Blätter, Blüten | Speicheln, Erbrechen, Durchfall |
| Dieffenbachie | Wohnung | Pflanzensaft | Maulschmerz, Schwellung, Speicheln |
| Drachenbaum | Wohnung | Blätter | Erbrechen, Durchfall, Mattigkeit |
| Efeu | Garten, Wohnung | Blätter, Beeren | Erbrechen, Durchfall, Unruhe |
| Efeutute | Wohnung | Blätter | Maulreizung, Speicheln, Erbrechen |
| Einblatt | Wohnung | Blätter, Saft | Maulreizung, Speicheln, Erbrechen |
| Eisenhut | Garten | Ganze Pflanze | Schwäche, Zittern, Kreislaufprobleme |
| Engelstrompete | Garten, Kübel | Blätter, Samen | Unruhe, Zittern, Pupillenveränderung |
| Eibe | Garten | Nadeln, Samen | Schwäche, Kreislaufprobleme, Atemnot |
| Euphorbien, Wolfsmilch | Garten, Wohnung | Milchsaft | Haut und Augenreizung, Speicheln |
| Fensterblatt, Monstera | Wohnung | Blätter, Saft | Maulreizung, Speicheln, Erbrechen |
| Flamingoblume, Anthurium | Wohnung | Blätter, Saft | Maulreizung, Speicheln, Erbrechen |
| Fingerhut | Garten | Blätter, Blüten | Schwäche, Erbrechen, Herzprobleme |
| Gartenhortensie | Garten, Balkon | Blätter, Knospen | Erbrechen, Durchfall, Unruhe |
| Gartenlupine | Garten | Samen, Pflanzenteile | Speicheln, Erbrechen, Schwäche |
| Goldregen | Garten | Samen, Schoten | Erbrechen, Zittern, Unruhe |
| Gummibaum, Ficus elastica | Wohnung | Milchsaft, Blätter | Maulreizung, Erbrechen, Durchfall |
| Herbstzeitlose | Garten, Wiese | Ganze Pflanze | Starker Durchfall, Schwäche, Kreislaufprobleme |
| Hyazinthe | Wohnung, Garten | Zwiebel | Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerz |
| Jakobskreuzkraut | Wiese, Wegrand | Ganze Pflanze | Erbrechen, Durchfall, Schwäche |
| Kaladium | Wohnung | Blätter, Saft | Maulreizung, Speicheln, Erbrechen |
| Kalanchoe | Wohnung | Blätter | Erbrechen, Durchfall, Schwäche |
| Kartoffelpflanze, grüne Teile | Garten | Blätter, Keime, grüne Knollen | Speicheln, Erbrechen, Durchfall |
| Kirschlorbeer | Garten, Hecke | Blätter, Kerne | Speicheln, Erbrechen, Unruhe |
| Knoblauch | Küche, Garten | Ganze Pflanze | Erbrechen, Mattigkeit, Schwäche |
| Krokus, Herbstkrokus | Garten | Knollen, Pflanzenteile | Erbrechen, Durchfall, Schwäche |
| Kuhschelle | Garten, Wildwuchs | Ganze Pflanze | Maulreizung, Erbrechen, Durchfall |
| Lauch | Küche, Garten | Ganze Pflanze | Erbrechen, Mattigkeit, Schwäche |
| Liguster | Garten, Hecke | Beeren, Blätter | Erbrechen, Durchfall, Unruhe |
| Lilie | Garten, Strauß | Blätter, Blüten | Erbrechen, Durchfall, Speicheln |
| Maiglöckchen | Garten, Strauß | Blätter, Blüten | Erbrechen, Schwäche, Herzprobleme |
| Mistel | Garten | Blätter, Beeren | Erbrechen, Durchfall, Müdigkeit |
| Narzisse | Garten, Wohnung | Zwiebel | Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerz |
| Oleander | Garten, Kübel | Blätter, Blüten | Erbrechen, Schwäche, Herzprobleme |
| Pfaffenhütchen | Garten | Beeren, Samen | Erbrechen, Durchfall, Unruhe |
| Philodendron | Wohnung | Blätter, Saft | Maulreizung, Speicheln, Erbrechen |
| Rhododendron | Garten | Blätter, Blüten | Erbrechen, Schwäche, Kreislaufprobleme |
| Rizinus | Garten | Samen | Starker Durchfall, Schwäche, Kreislaufprobleme |
| Rittersporn | Garten | Ganze Pflanze | Zittern, Schwäche, Kreislaufprobleme |
| Robinie | Garten | Rinde, Samen | Erbrechen, Bauchschmerz, Unruhe |
| Rosskastanie | Garten | Samen, Keimlinge | Erbrechen, Durchfall, Unruhe |
| Sadebaum | Garten | Nadeln, Zweige | Erbrechen, Durchfall, Unruhe |
| Sago Palme | Wohnung | Samen, Blätter | Erbrechen, Durchfall, starke Schwäche |
| Schefflera, Strahlenaralie | Wohnung | Blätter | Speicheln, Erbrechen, Unruhe |
| Schneeglöckchen | Garten | Zwiebel | Übelkeit, Erbrechen, Durchfall |
| Schwarzer Nachtschatten | Wildwuchs | Beeren, Blätter | Speicheln, Erbrechen, Schwäche |
| Schnittlauch | Küche, Balkon | Ganze Pflanze | Erbrechen, Mattigkeit, Schwäche |
| Seidelbast | Garten | Beeren, Rinde | Maulreizung, Erbrechen, Durchfall |
| Stechapfel | Wildwuchs | Samen, Blätter | Unruhe, Zittern, Koordinationsprobleme |
| Stechpalme | Garten | Beeren, Blätter | Erbrechen, Durchfall, Unruhe |
| Tabakpflanze | Balkon, Garten | Blätter | Speicheln, Zittern, Unruhe |
| Thuja | Garten, Hecke | Zweige, Nadeln | Erbrechen, Durchfall, Unruhe |
| Tollkirsche | Wildwuchs | Beeren, Blätter | Unruhe, Zittern, Krämpfe |
| Tomatenpflanze, grüne Teile | Garten | Blätter, Stängel, unreife Früchte | Speicheln, Erbrechen, Durchfall |
| Tulpe | Garten, Wohnung | Zwiebel | Speicheln, Erbrechen, Durchfall |
| Weihnachtsstern | Wohnung | Milchsaft | Maulreizung, Speicheln, Erbrechen |
| Yucca Palme | Wohnung | Blätter | Erbrechen, Durchfall, Mattigkeit |
| Zamioculcas, Glücksfeder | Wohnung | Blätter, Saft | Maulreizung, Speicheln, Erbrechen |
| Zierlauch | Garten | Ganze Pflanze | Erbrechen, Mattigkeit, Schwäche |
| Zwiebel | Küche, Garten | Ganze Pflanze | Erbrechen, Mattigkeit, Schwäche |
| Zypressengewächse, Wacholder | Garten | Nadeln, Beeren | Erbrechen, Durchfall, Unruhe |






