Wie kommt IKEA auf die Namen seiner Produkte?
Wenn du durch einen IKEA-Markt gehst oder online nach Möbeln suchst, fallen dir sofort die besonderen Produktnamen auf. Sie klingen oft skandinavisch, manchmal lustig oder sogar merkwürdig. Doch hinter den Namen steckt ein festes System. IKEA verwendet ein strukturiertes Namenskonzept, das verschiedene Kategorien und Regeln umfasst. Aber warum heißen Regale wie „Billy“ und Betten wie „Malm“? Wie kommen die Entwickler auf die kreativen Bezeichnungen? In diesem Artikel erfährst du, wie IKEA seine Produkte benennt, welche Logik dahintersteckt und welche kuriosen Namen bereits für Aufsehen gesorgt haben.

Wie kommt IKEA auf die Namen seiner Produkte?
Inhaltsverzeichnis
- Warum IKEA keine Zahlen oder Codes verwendet
- Das Konzept hinter den Produktnamen
- Die Verbindung zur schwedischen Sprache
- Wie Produktgruppen ihre Namen erhalten
- Möbel mit geografischen Namen
- Badezimmerprodukte und ihre Namenslogik
- Aufbewahrungslösungen mit Berufen als Namen
- Küchenprodukte mit Gewürznamen
- Stühle mit Vornamen
- Regale mit männlichen Vornamen
- Betten mit Städtenamen
- Gartenmöbel und ihre Bezug zu Orten
- IKEA-Klassiker und ihre Herkunft
- Warum manche Namen international lustig klingen
- Namensänderungen wegen kultureller Missverständnisse
- Kreative Namen für limitierte Kollektionen
- Warum sich manche Namen wiederholen
- Wie neue Namen entwickelt werden
- Gibt es geheime Bedeutungen in den Namen?
- Die Rolle von Ingvar Kamprad in der Namensstrategie
- Warum das System auch in Zukunft bestehen bleibt
- Namensstrategien für digitale Produkte
- Kultstatus von bestimmten Produktnamen
- Internationale Unterschiede in der Namensvergabe
- Fazit: IKEA-Namen als Teil der Markenidentität
1. Warum IKEA keine Zahlen oder Codes verwendet
Viele Unternehmen verwenden Produktcodes oder Nummern, um ihre Produkte zu kategorisieren. IKEA geht einen anderen Weg. Der Gründer Ingvar Kamprad hatte Legasthenie und fand es einfacher, sich Namen zu merken als Zahlenkombinationen. Deshalb wurde ein spezielles System entwickelt, das seit Jahrzehnten genutzt wird.
2. Das Konzept hinter den Produktnamen
Jedes IKEA-Produkt erhält einen Namen, der aus dem Schwedischen, Norwegischen oder Dänischen stammt. Die Namen folgen festen Regeln, die den Produkten eine klare Zuordnung ermöglichen. Dadurch entsteht eine Wiedererkennbarkeit, die IKEA von anderen Möbelhäusern unterscheidet.
3. Die Verbindung zur schwedischen Sprache
Die meisten IKEA-Namen sind direkt aus dem Schwedischen übernommen. Dadurch klingen sie für viele Menschen ungewöhnlich, haben aber oft eine einfache Bedeutung. „Lack“ bedeutet zum Beispiel „Lack“ und „Poäng“ steht für „Punkt“ oder „Wert“.
4. Wie Produktgruppen ihre Namen erhalten
IKEA nutzt unterschiedliche Namenssysteme für verschiedene Produktgruppen. Zum Beispiel erhalten Regale männliche Vornamen, Betten werden nach Städten benannt und Küchenartikel tragen oft Namen von Gewürzen. Diese klare Struktur hilft Kunden, Produkte leichter einzuordnen.
5. Möbel mit geografischen Namen
Viele IKEA-Produkte sind nach Orten in Skandinavien benannt. Dazu gehören Sofas, die nach Städten benannt sind, oder Gartenmöbel, die Inselnamen tragen. Das stärkt den skandinavischen Markencharakter.
6. Badezimmerprodukte und ihre Namenslogik
Badezimmerprodukte tragen oft Namen von schwedischen Seen, Flüssen oder Inseln. Beispiele sind „Vättern“ (ein großer See in Schweden) oder „Ringskär“ (eine Inselgruppe).
7. Aufbewahrungslösungen mit Berufen als Namen
Regale und Aufbewahrungssysteme werden häufig nach Berufen benannt. Das Regal „Expedit“ (früherer Name von Kallax) bedeutet zum Beispiel „Verkäufer“.
8. Küchenprodukte mit Gewürznamen
Viele Küchenprodukte von IKEA sind nach Gewürzen oder Kräutern benannt. Ein Beispiel ist „Fintorp“, das an „Dill“ angelehnt ist.
9. Stühle mit Vornamen
Viele Stühle bei IKEA tragen männliche oder weibliche Vornamen. Beispiele sind „Ingolf“ oder „Stefan“. Diese Namen geben den Produkten eine persönliche Note.
10. Regale mit männlichen Vornamen
Regale bekommen meist einfache und einprägsame Namen. Das bekannteste Beispiel ist „Billy“, benannt nach einem IKEA-Mitarbeiter.
11. Betten mit Städtenamen
Betten erhalten oft Namen von schwedischen Städten oder Regionen. „Malm“ ist nach einer Stadt benannt, ebenso wie „Brimnes“.
12. Gartenmöbel und ihre Bezug zu Orten
Gartenmöbel erhalten oft die Namen von Inseln oder Orten in Schweden. Ein Beispiel ist „Äpplarö“, eine Insel in der Nähe von Stockholm.
13. IKEA-Klassiker und ihre Herkunft
Produkte wie „Kallax“ oder „Ektorp“ sind längst Klassiker. Sie stammen aus bekannten schwedischen Orten und haben einen hohen Wiedererkennungswert.
14. Warum manche Namen international lustig klingen
Einige IKEA-Namen sorgen in anderen Ländern für Schmunzeln. Der Stuhl „Fartfull“ klingt im Englischen unglücklich, weshalb er umbenannt wurde.
15. Namensänderungen wegen kultureller Missverständnisse
Manche IKEA-Produkte mussten umbenannt werden, weil ihre Namen in anderen Sprachen unpassende Bedeutungen hatten.
16. Kreative Namen für limitierte Kollektionen
Besondere Kollektionen erhalten manchmal abweichende Namen, die nicht ins Standardsystem passen.
17. Warum sich manche Namen wiederholen
IKEA nutzt manchmal die gleichen Namen für unterschiedliche Produkte. Das liegt daran, dass die Namenslisten begrenzt sind.
18. Wie neue Namen entwickelt werden
Das IKEA-Team nutzt umfangreiche Listen mit schwedischen Begriffen, um neue Produktnamen zu finden.
19. Gibt es geheime Bedeutungen in den Namen?
Manche Namen haben doppelte Bedeutungen oder spielen auf schwedische Traditionen an.
20. Die Rolle von Ingvar Kamprad in der Namensstrategie
Der IKEA-Gründer legte großen Wert auf die Namensgebung und beeinflusste das System entscheidend.
Tabelle: 20 Namensbeispiele für 20 Produktgruppen
| Produktgruppe | Beispielname | Bedeutung | Herkunft |
|---|---|---|---|
| Badezimmer | Vättern | See in Schweden | Schweden |
| Betten | Malm | Stadt in Schweden | Schweden |
| Gartenmöbel | Äpplarö | Insel bei Stockholm | Schweden |
| Kleiderschränke | Pax | Lateinisch für „Frieden“ | International |
| Küchenprodukte | Fintorp | Angelehnt an Dill | Schweden |
| Matratzen | Morgedal | Ort in Norwegen | Norwegen |
| Nachttische | Knarrevik | Ort in Schweden | Schweden |
| Regale | Billy | Nach einem IKEA-Mitarbeiter | Schweden |
| Schreibtische | Bekant | Schwedisch für „bekannt“ | Schweden |
| Sofas | Ektorp | Vorort von Stockholm | Schweden |
| Spiegel | Krabb | Schwedisch für „Krabbe“ | Schweden |
| Stühle | Ingolf | Männlicher Vorname | Skandinavien |
| Tische | Lack | Bedeutung „Lack“ | Schweden |
| Vorhänge | Alvine | Weiblicher Vorname | Schweden |
| Teppiche | Kattrup | Stadt in Dänemark | Dänemark |
Fazit: IKEA-Namen als Teil der Markenidentität
IKEA-Namen sind viel mehr als zufällige Begriffe. Sie folgen einem klaren System und tragen dazu bei, dass IKEA-Produkte weltweit wiedererkannt werden. Die Strategie wird auch in Zukunft fortgesetzt und macht IKEA einzigartig unter den Möbelhäusern.






