Wie nennt man Stollen noch – andere Worte für Stollen?

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Wenn Du an Stollen denkst, hast Du vermutlich sofort den klassischen Christstollen mit viel Butter, Puderzucker, Rosinen und Zitronat vor Augen. Doch je genauer Du hinschaust, desto mehr merkst Du, dass dieses traditionelle Weihnachtsgebäck viele verschiedene Namen trägt. Mal heißt es einfach Stollen, dann wieder Christstollen, Weihnachtsstollen oder sogar Weihnachtsbrot. In manchen Regionen tauchen Begriffe wie Striezel oder Früchtebrot auf, und in Österreich kennst Du vielleicht sogar Kletzenbrot als stollenähnliche Spezialität. Hinter diesen Bezeichnungen stecken nicht nur sprachliche Spielereien, sondern auch regionale Traditionen, geschützte Herkunftsangaben und Hinweise auf Zutaten sowie Backart. Wenn Du die unterschiedlichen Namen kennst, kannst Du beim Einkauf viel besser einschätzen, wie ein Stollen schmeckt, welche Qualität Du erwarten darfst und aus welcher Region das Gebäck stammt. Gleichzeitig wird Dir bewusst, wie eng Stollen mit Weihnachten, Brauchtum und regionaler Backkultur verknüpft ist. In diesem Text erfährst Du, wie man Stollen noch nennt, welche Unterschiede es zwischen den Begriffen gibt und worauf Du beim Kauf achten kannst, damit genau der Stollen auf Deinem Tisch landet, der zu Dir und Deinen Vorlieben passt.

Wie nennt man Stollen noch - andere Worte für Stollen?

Wie nennt man Stollen noch – andere Worte für Stollen?

Inhaltsverzeichnis

  1. Wie viele Namen ein Stollen haben kann
  2. Christstollen als klassischer Name mit Symbolkraft
  3. Weihnachtsstollen und Weihnachtsbrot als festliche Begriffe
  4. Dresdner Stollen als berühmte Herkunftsbezeichnung
  5. Butterstollen als Qualitätsmerkmal auf dem Etikett
  6. Hefestollen und Hefegebäck als übergeordnete Bezeichnungen
  7. Marzipanstollen, Mandelstollen und Nussstollen
  8. Quarkstollen und Quarkstriezel als saftige Varianten
  9. Striezel, Kletzenbrot und andere regionale Namen
  10. Schokoladenstollen, Bratapfelstollen und moderne Varianten
  11. Umgangssprachliche Namen und liebevolle Bezeichnungen
  12. Fazit zu den vielen Namen des Stollens

1. Wie viele Namen ein Stollen haben kann

Wenn Du im Advent durch Bäckereien oder Supermärkte streifst, fällt Dir schnell auf, dass Stollen nicht einfach nur Stollen heißt. Du siehst Christstollen, Weihnachtsstollen, Butterstollen, Hefestollen, Quarkstollen, Mandelstollen, Marzipanstollen oder Nussstollen. Dazu kommen regionale Namen wie Dresdner Stollen, die auf eine ganz bestimmte Herkunft hindeuten, sowie Bezeichnungen wie Weihnachtsbrot oder Früchtebrot, die im Alltag ähnlich genutzt werden. Im Kern geht es immer um ein üppiges Hefegebäck mit Trockenfrüchten, Nüssen, Gewürzen und einer dicken Puderzuckerschicht. Die Vielfalt an Namen ist kein Zufall, sondern hat sich über Jahrhunderte entwickelt. Sie spiegelt regionale Traditionen, unterschiedliche Rezepturen und historische Einflüsse wider. Manche Begriffe betonen den religiösen Hintergrund, andere stellen den Genuss oder die besondere Zutat in den Mittelpunkt. Wenn Du weißt, was hinter den einzelnen Namen steckt, kannst Du Stollen bewusster auswählen. Ein Butterstollen signalisiert Dir zum Beispiel einen hohen Butteranteil, ein Marzipanstollen einen intensiven Marzipankern. Gleichzeitig erkennst Du an geschützten Angaben wie Dresdner Stollen, dass hier bestimmte Vorgaben bei Zutaten und Herstellung gelten. Kurz gesagt zeigt Dir die Vielfalt der Namen, dass Stollen weit mehr ist als nur ein einfaches Weihnachtsgebäck, nämlich ein fester Bestandteil der europäischen Festtagskultur.

2. Christstollen als klassischer Name mit Symbolkraft

Der Name Christstollen ist für viele der Inbegriff des traditionellen Weihnachtsgebäcks. Wenn Du Christstollen liest, denkst Du sofort an Advent, Christkind, Weihnachtsbaum und gemütliche Nachmittage bei Kerzenlicht. Historisch verweist der Begriff auf die christliche Bedeutung des Festes und die Symbolik des Stollens. Die Form und die weiße Puderzuckerschicht sollen an das in Windeln gewickelte Christkind erinnern. Der Begriff Christstollen betont also stark den religiösen Hintergrund und macht deutlich, dass dieses Gebäck vor allem in der Weihnachtszeit eine Rolle spielt. Im Alltag wird Christstollen oft einfach als Stollen abgekürzt. Viele Familien sprechen von Christstollen, wenn es um das besonders fein gebackene Festtagsstück geht, das vielleicht sogar nach altem Familienrezept zubereitet wird. Auf Etiketten nutzt die Industrie den Namen Christstollen gerne, um Tradition und Festlichkeit zu vermitteln. Manchmal unterscheidet ein Hersteller intern zwischen einem einfacheren Stollen und einem besonders reichhaltigen Christstollen mit viel Butter, hochwertigen Trockenfrüchten und edlen Gewürzen. Wenn Du also Christstollen liest, kannst Du in der Regel davon ausgehen, dass der Fokus auf einem klassischen, üppigen Weihnachtsgebäck mit starkem Traditionsbezug liegt, das bewusst in der Adventszeit genossen wird und den religiösen Ursprung des Festes mitschwingen lässt.

3. Weihnachtsstollen und Weihnachtsbrot als festliche Begriffe

Neben dem Christstollen begegnest Du sehr häufig dem Begriff Weihnachtsstollen. Inhaltlich sind sich beide sehr ähnlich, doch der Fokus verschiebt sich leicht. Weihnachtsstollen ist stärker an den allgemeinen Festtagsrahmen gekoppelt und klingt etwas neutraler. Während Christstollen die religiöse Ebene betont, stellt Weihnachtsstollen das gesamte Weihnachtsfest mit all seinen Bräuchen und Stimmungen in den Mittelpunkt. Wenn auf einer Verpackung Weihnachtsstollen steht, meint der Hersteller meist ein klassisches Stollengebäck, ohne zwingend an eine bestimmte regionale Tradition gebunden zu sein. In manchen Regionen spricht man zusätzlich von Weihnachtsbrot. Damit kann ein Stollen gemeint sein, aber auch ein etwas anders geformtes Hefegebäck mit Trockenfrüchten, Nüssen oder Gewürzen. Weihnachtsbrot klingt bodenständig und erinnert an die Zeiten, in denen festliches Brot zu hohen Feiertagen etwas Besonderes war. Für Dich als Käufer sind Weihnachtsstollen und Weihnachtsbrot vor allem Signale für ein Gebäck, das gezielt für die Adventszeit gedacht ist und zur weihnachtlichen Kaffeetafel gehört. Du kannst beide Bezeichnungen als Hinweis lesen, dass Du ein reichhaltiges, gehaltvolles Gebäck bekommst, das den Charakter klassischer Weihnachtsbäckerei trägt. Auch wenn die Feinheiten je nach Rezept variieren, stehen Weihnachtsstollen und Weihnachtsbrot für Genuss, Festlichkeit und eine Extraportion Tradition auf Deinem Teller.

4. Dresdner Stollen als berühmte Herkunftsbezeichnung

Ein besonders bekannter Name ist Dresdner Stollen. Hierbei handelt es sich nicht nur um eine hübsche Bezeichnung, sondern um eine geschützte geografische Angabe. Nur Stollen, die in Dresden und Umgebung nach bestimmten Regeln hergestellt werden, dürfen sich offiziell Dresdner Stollen nennen. Für Dich bedeutet das, dass hinter diesem Namen ein festgelegter Qualitätsstandard steht. Der Teig muss einen hohen Anteil an Butter und Trockenfrüchten enthalten, es sind konkrete Mindestmengen und bestimmte Zutaten vorgeschrieben. Margarine ist zum Beispiel nicht erlaubt, die verwendeten Rohstoffe müssen hochwertig sein. Die Bäcker, die Dresdner Stollen produzieren, schließen sich in einem Schutzverband zusammen und überwachen, dass die Vorgaben eingehalten werden. Wenn Du also einen Dresdner Stollen kaufst, bekommst Du ein Gebäck, das in einer langen Tradition steht und bestimmte Qualitätskriterien erfüllt. Gleichzeitig wird der Begriff im Alltag manchmal unscharf verwendet. Manchmal nennen Menschen einen besonders üppigen Stollen mit viel Butter und Rosinen einfach nach Dresden, obwohl er woanders gebacken wurde. Auf dem Etikett solltest Du genau hinschauen. Nur wenn der Name offiziell verwendet werden darf, findest Du Hinweise auf die geschützte Angabe. So kannst Du klar unterscheiden, ob Du einen echten Dresdner Stollen oder einen Stollen nach Dresdner Art kaufst, der sich in Geschmack und Struktur zwar ähneln kann, aber nicht denselben Schutzstatus besitzt.

5. Butterstollen als Qualitätsmerkmal auf dem Etikett

Der Begriff Butterstollen ist ein wichtiger Hinweis, wenn Du beim Einkauf auf Qualität achtest. Ein Butterstollen zeichnet sich dadurch aus, dass der Fettanteil im Teig überwiegend aus Butter stammt. Der Einsatz von Margarine oder anderen pflanzlichen Fetten ist entweder stark begrenzt oder ausgeschlossen, je nach Rezept und gesetzlicher Vorgabe. Für Dich zeigt die Bezeichnung Butterstollen, dass Du mit einem besonders aromatischen, feinporigen und saftigen Teig rechnen kannst. Butter sorgt nicht nur für den typischen Geschmack, sondern auch für eine schöne Krume und eine angenehme Textur. Viele Bäcker verwenden den Begriff gezielt, um sich von einfacheren Varianten abzugrenzen, bei denen billigeres Fett zum Einsatz kommt. Gerade im Premiumsegment gehört Butterstollen zu den häufigsten Namen für hochwertige Produkte. Aufweisen kann ein Butterstollen zusätzlich weitere Besonderheiten, etwa einen hohen Rosinenanteil, aromatische Gewürze oder eine dicke Schicht Puderzucker. Mitunter werden Begriffe kombiniert, sodass Du Bezeichnungen wie Butter Marzipanstollen oder Butter Mandelstollen findest. Sie verraten Dir, dass sowohl Butter als auch eine spezielle Zutat den Charakter dieses Gebäcks prägen. Wenn Du Stollen liebst, der reichhaltig schmeckt, zart auf der Zunge liegt und lange saftig bleibt, bist Du mit einem Butterstollen meist gut beraten. Der Name ist damit ein handfester Anhaltspunkt, um hochwertige Ware von einfachen Stollenmischungen zu unterscheiden.

6. Hefestollen und Hefegebäck als übergeordnete Bezeichnungen

Manchmal begegnest Du der Bezeichnung Hefestollen oder siehst auf Schildern den Hinweis Hefegebäck. Das sind eher übergeordnete Begriffe, die in erster Linie die Teigart beschreiben. Ein Stollen ist fast immer ein schwerer Hefeteig, angereichert mit Fett, Zucker, Trockenfrüchten und oft auch Nüssen oder Marzipan. Wenn ein Bäcker oder Hersteller von Hefestollen spricht, will er damit meist klarstellen, dass hier kein Rührteig oder Mürbeteig im Spiel ist, sondern ein klassischer Hefeteig, der gehen muss und dadurch seine typische Struktur bekommt. Für Dich ist das hilfreich, wenn Du zum Beispiel Hefegebäck besonders gut verträgst oder bewusst suchst. Gleichzeitig taucht der Begriff Hefegebäck oft in Produktbeschreibungen auf, in denen Stollen nur eines von mehreren genannten Weihnachtsgebäcken ist. In solchen Fällen heißt es dann etwa Feines Hefegebäck wie Stollen, Zopf und Rosinenbrötchen. Hefestollen ist somit eher ein technischer Begriff, während Christstollen oder Weihnachtsstollen mehr Emotionen und Bilder wecken. Wenn Du also über Hefestollen stolperst, kannst Du Dir merken, dass es um die klassische Basis aus Hefeteig geht. Der konkrete Charakter des Gebäcks hängt dann von den zusätzlichen Bezeichnungen ab, etwa Butterstollen, Marzipanstollen oder Mandelstollen, die Dir verraten, was den Geschmack besonders prägt.

7. Marzipanstollen, Mandelstollen und Nussstollen

Neben den eher allgemeinen Namen begegnen Dir viele Bezeichnungen, die auf bestimmte Zutaten hinweisen. Besonders bekannt sind Marzipanstollen, Mandelstollen und Nussstollen. Beim Marzipanstollen ist meist ein Kern aus Marzipanrohmasse im Inneren des Stollens eingearbeitet oder der gesamte Teig ist mit Marzipan verfeinert. Dadurch bekommt das Gebäck eine besonders saftige, kompakte Struktur und ein intensives Mandelaroma. Mandelstollen wiederum hebt die Verwendung ganzer Mandeln, Mandelstifte oder gehackter Mandeln hervor, die entweder in den Teig eingearbeitet oder als Dekor verwendet werden. Der Geschmack wird nussig, gleichzeitig bleibt der klassische Stollencharakter erhalten. Nussstollen nutzt meist verschiedene Nussarten wie Haselnüsse oder Walnüsse. Sie können im Teig, in einer Füllung oder in einer Mischung mit Trockenfrüchten verarbeitet sein. Solche Bezeichnungen helfen Dir, gezielt nach einem Stollen zu suchen, der Deinem Geschmack entspricht. Wenn Du Marzipan liebst, ist der Griff zum Marzipanstollen logisch. Wenn Du lieber ganze Mandeln oder Haselnüsse magst, orientierst Du Dich entsprechend an Mandelstollen oder Nussstollen. Oft werden diese Namen mit anderen Begriffen kombiniert, etwa Butter Marzipanstollen oder Dresdner Mandelstollen. So kannst Du auf einen Blick erkennen, ob es sich um eine regionale Spezialität mit geschützter Herkunft und gleichzeitig um eine bestimmte Zutatenvariante handelt. Die Zusatznamen machen den Stollen somit noch aussagekräftiger.

8. Quarkstollen und Quarkstriezel als saftige Varianten

Ein weiterer wichtiger Name ist Quarkstollen. Hier wird dem Teig Quark zugesetzt, was den Stollen besonders saftig und etwas lockerer macht. Im Gegensatz zu klassischen Christstollen, die oft einige Wochen durchziehen, sind viele Quarkstollen schneller verzehrfertig und werden nicht ganz so lange gelagert. Der Quark sorgt für eine frische, leicht säuerliche Note und eine andere Textur. Wenn Du Stollen magst, der nicht ganz so schwer wirkt und vielleicht eher an einen reichhaltigen Rührkuchen erinnert, könntest Du mit Quarkstollen glücklich werden. Verwandt ist der Begriff Quarkstriezel, der in manchen Regionen für einen geflochtenen, quarkhaltigen Hefezopf verwendet wird. Er ist dem Stollen ähnlich, allerdings häufig weniger dicht und eher als Sonntagsgebäck bekannt. Trotzdem zählen viele Menschen Quarkstriezel in der Adventszeit zur gleichen Genussfamilie wie Stollen, Christstollen oder Früchtebrot. Im Verkauf sind Bezeichnungen wie Quarkstollen, Quark Mandelstollen oder Quark Nussstollen üblich. Sie zeigen Dir an, dass Du ein besonders saftiges Gebäck bekommst, das sich oft auch gut zum Einfrieren eignet. Wenn Du also beim Einkaufen siehst, dass ein Stollen mit Quark gebacken ist, kannst Du davon ausgehen, dass er eine weichere Krume, eine kürzere Reifezeit und einen leicht anderen Geschmack als der klassische, schwere Christstollen hat, aber dennoch festlich und reichhaltig wirkt.

9. Striezel, Kletzenbrot und andere regionale Namen

Spannend wird es, wenn Du Dir die regionalen Namen anschaust. In Teilen von Bayern und Österreich wird ein stollenähnliches Gebäck gern als Striezel bezeichnet. Ursprünglich kann damit auch ein Hefezopf gemeint sein, doch gerade zu Feiertagen verschwimmen die Grenzen, und viele Striezel ähneln in Rezeptur und Zutaten einem Stollen. In Österreich und Südtirol kennst Du vielleicht Kletzenbrot. Dabei handelt es sich um ein dunkles Früchtebrot mit getrockneten Birnen, den sogenannten Kletzen, sowie anderen Trockenfrüchten und Nüssen. Optisch und geschmacklich ist Kletzenbrot ein Verwandter des Stollens, trägt aber seinen ganz eigenen Namen und hat eine eigene Tradition. In manchen Regionen spricht man von Früchtebrot, wenn ein kompakter Teig mit vielen Trockenfrüchten gebacken wird. Je nach Gegend kann damit ein Stollen gemeint sein oder ein anderes festliches Brot, das ähnlich dicht und aromatisch ist. Auch Bezeichnungen wie Weihnachtsbrot, Festtagsbrot oder Obstbrot tauchen in Verbindung mit stollenartigen Gebäcken auf. Für Dich bedeutet das, dass Du je nach Urlaubsort oder Wohnregion ganz unterschiedliche Namen auf Schildern und Etiketten findest, obwohl die Produkte sich sehr ähneln. Es lohnt sich, neugierig zu bleiben und regionale Spezialitäten zu probieren. So entdeckst Du Varianten, die vielleicht nicht offiziell Stollen heißen, aber denselben Platz auf der weihnachtlichen Kaffeetafel einnehmen und genauso festlich schmecken.

10. Schokoladenstollen, Bratapfelstollen und moderne Varianten

Neben den klassischen Bezeichnungen findest Du immer mehr moderne Namen, die neue Geschmacksrichtungen betonen. Schokoladenstollen ist ein gutes Beispiel. Hier werden Schokostückchen, Kuvertüre oder Kakaopulver verarbeitet, um den Stollen schokoladiger und vielleicht auch für Kinder besonders attraktiv zu machen. Bratapfelstollen setzt auf ein Aroma aus Äpfeln, Zimt, Nüssen und manchmal Marzipan, das an gefüllte Bratäpfel erinnert. Solche Varianten tragen ihren Hauptgeschmack direkt im Namen, damit Du sofort erkennst, was Dich erwartet. Zudem gibt es Stollen mit Bezeichnungen wie Vanillestollen, Rumrosinen Stollen oder Orangenstollen. Sie stellen ein bestimmtes Aroma oder eine spezielle Zutat in den Vordergrund. Auch Kombinationen sind üblich, zum Beispiel Butter Schokoladenstollen oder Marzipan Bratapfelstollen. Diese modernen Namen zeigen, dass die Stollentradition lebendig bleibt und sich an neue Vorlieben anpasst. Hersteller sprechen mit solchen Varianten gezielt Menschen an, die klassische Stollen vielleicht zu schwer oder zu traditionell finden. Für Dich bedeutet das, dass Du heute viel mehr Auswahl hast und Dir den Stollen aussuchen kannst, der genau zu Deinem Geschmack passt. Auch wenn diese modernen Sorten manchmal vom ursprünglichen Christstollen abweichen, gehören sie für viele inzwischen ebenso selbstverständlich zur Adventszeit. Die Vielfalt an Namen wächst damit ständig weiter und spiegelt aktuelle Backtrends wider, ohne den festlichen Charakter aus den Augen zu verlieren.

11. Umgangssprachliche Namen und liebevolle Bezeichnungen

Abseits der offiziellen Produktnamen hat Stollen auch viele umgangssprachliche Bezeichnungen. In Familien wird oft einfach von Stolle, Stollenkuchen oder dem großen Weihnachtslaib gesprochen. Kinder fragen vielleicht nach einem Stück Christbrot oder nach dem weißen Kuchen mit Rosinen. Solche liebevollen Namen sagen viel darüber aus, welche Rolle Stollen in der persönlichen Erinnerung spielt. Vielleicht kennst Du das Gebäck aus Deiner Kindheit nur als den Stollen von Oma, ohne dass jemand je von Christstollen oder Butterstollen gesprochen hat. Auch scherzhafte Bezeichnungen wie Kalorienbombe oder dickes Weihnachtsbrot tauchen im Alltag auf und zeigen, dass Stollen als besonders reichhaltig gilt. In manchen Gegenden ist es üblich, Stollen ganz selbstverständlich als Weihnachtskuchen zu bezeichnen, obwohl er technisch gesehen eher ein schweres Hefegebäck als ein klassischer Kuchen ist. Diese Umgangssprache wird selten auf Etiketten stehen, prägt aber Deinen Zugang zu dem Gebäck. Wenn Du hörst, wie Menschen in Deiner Umgebung Stollen nennen, erkennst Du schnell, welchen Stellenwert er im Familienleben und im regionalen Brauchtum hat. Gerade diese inoffiziellen Namen tragen dazu bei, dass Stollen nicht nur ein Produkt aus dem Regal ist, sondern ein emotional besetztes Festtagsgebäck, das Erinnerungen, Geschichten und Generationen miteinander verbindet.

12. Fazit zu den vielen Namen des Stollens

Wenn Du alle diese Bezeichnungen nebeneinanderlegst, wird deutlich, wie vielfältig Stollen sprachlich und kulinarisch ist. Von Christstollen und Weihnachtsstollen über Butterstollen, Hefestollen und Quarkstollen bis hin zu Marzipanstollen, Mandelstollen, Schokoladenstollen oder Bratapfelstollen spannt sich ein breites Spektrum auf. Dazu kommen regionale Namen wie Dresdner Stollen, Striezel, Kletzenbrot oder Früchtebrot sowie umgangssprachliche Varianten, die in Familien und Freundeskreisen ganz selbstverständlich verwendet werden. Gemeinsam ist all diesen Begriffen, dass sie Dir Hinweise auf Herkunft, Zutaten, Qualität oder Tradition geben. Wenn Du ein Etikett aufmerksam liest, kannst Du schon vor dem ersten Bissen erahnen, wie der Stollen schmecken wird, wie saftig er ist und welche Geschichte hinter ihm steht. Die verschiedenen Namen sind also nicht nur dekorativ, sondern helfen Dir, bewusster auszuwählen und genau den Stollen zu finden, der zu Deinen Vorlieben passt. Gleichzeitig zeigen sie, wie lebendig die Backkultur rund um das Weihnachtsgebäck geblieben ist. Alte Begriffe bestehen neben modernen Varianten, geschützte Herkunftsnamen stehen neben kreativen Aromakombinationen. So bleibt Stollen ein Gebäck, das sich immer wieder neu erfindet und doch tief in der Tradition verwurzelt ist. Egal wie Du ihn nennst, am Ende zählt, dass er Dir die Adventszeit versüßt und für Dich zu Weihnachten einfach dazugehört.

Tabelle: Wichtige Bezeichnungen für Stollen und verwandte Gebäcke

Bezeichnung Region / Kontext Typische Merkmale
Stollen allgemein deutschsprachiger Raum Schwerer Hefeteig mit Trockenfrüchten und Zucker
Christstollen traditionell, religiöser Bezug Symbol für das Christkind, klassischer Weihnachtsstollen
Weihnachtsstollen allgemein weihnachtlich Festliches Gebäck für die Adventszeit
Weihnachtsbrot verschiedene Regionen Kräftiges Hefe oder Mischbrot mit Früchten
Dresdner Stollen Dresden und Umgebung Geschützte Herkunft, hoher Butter und Früchteanteil
Butterstollen allgemein Hoher Butteranteil, besonders aromatisch
Hefestollen allgemein Betonung des Hefeteigs als Grundlage
Marzipanstollen allgemein Marzipankern oder marzipanreicher Teig
Mandelstollen allgemein Mit Mandeln im Teig oder als Dekor
Nussstollen allgemein Mit Haselnüssen, Walnüssen oder Nussmischung
Quarkstollen allgemein Teig mit Quark, saftiger und oft schneller verzehrfertig
Mohnstollen allgemein Mohnfüllung oder mohnreicher Teig
Striezel Bayern, Österreich Hefezopf oder stollenähnliches Gebäck
Kletzenbrot Österreich, Südtirol Früchtebrot mit getrockneten Birnen und Nüssen
Früchtebrot verschiedene Regionen Dunkler, fruchtiger Laib mit Trockenfrüchten

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