Wie viel Kalorien enthalten Fleisch und Wurst?

Du stehst womöglich oft vor der Fleischtheke oder dem Wurstregal und fragst dich, welche Produkte wie viele Kalorien enthalten. Tatsächlich kann man innerhalb der riesigen Palette an Fleisch- und Wurstsorten erhebliche Unterschiede in puncto Kalorien, Fett- und Proteingehalt entdecken. Mal ist es ein mageres Stück Geflügel, das nur wenige Kalorien liefert, mal ein fetter Speck, dessen Energiedichte hoch ist. In diesem Text sollst du erfahren, wovon der Kaloriengehalt abhängt, worauf du beim Einkauf achten kannst und welche Tricks helfen, die richtige Portionsgröße oder Zubereitungsart zu wählen. Am Ende findest du eine umfangreiche Tabelle mit 100 Fleisch- und Wurstprodukten, sortiert nach dem Alphabet, damit du auf einen Blick siehst, wo sich deine Favoriten einordnen.

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Wie viel Kalorien enthalten Fleisch und Wurst?

1. Wieso Fleisch und Wurst so unterschiedlich sein können

Du hast dich vielleicht gefragt, warum die Kalorienwerte zwischen einem Hähnchenbrustfilet und einer Salami so stark differieren. Der Hauptgrund ist der Fettanteil. Fett liefert pro Gramm etwa 9 Kalorien, während Eiweiß und Kohlenhydrate nur etwa 4 Kalorien pro Gramm liefern. Daher sind Sorten mit hohem Fettgehalt, etwa durchwachsene Steaks oder bestimmte Würste, automatisch energiedichter. Mageres Fleisch, wie Geflügel ohne Haut oder bestimmte Rindfleischzuschnitte, kann dagegen vergleichsweise wenig Kalorien bieten. So entsteht die riesige Spanne, die du beim Vergleich verschiedener Fleisch- und Wurstsorten beobachten kannst.

2. Welche Rolle der Fettanteil spielt

Wenn du Fleisch isst, ist dir sicher schon aufgefallen, dass marmorierte oder durchwachsene Stücke saftiger und geschmacksintensiver sind. Das kommt vom Fett, das beim Erhitzen teilweise austritt und das Fleisch quasi „begießt“. Aber dieser Genuss hat den Preis höherer Kalorien. Bei Wurstwaren werden oft Speck, Schwarte oder fettere Fleischabschnitte mitverarbeitet, was eine noch größere Kalorienmenge bedeutet. Willst du Kalorien sparen, solltest du zu mageren Stücken greifen oder Sorten wählen, die weniger Fett enthalten. Achte dann auch auf die Zubereitung, denn zusätzliches Bratfett oder Panaden erhöhen den Kalorienwert weiter.

3. Einfluss von Protein und Muskelfleisch

Fleisch ist gleichzeitig eine wichtige Eiweißquelle. Wenn du dich um deine Proteinzufuhr sorgst, kann gerade mageres Fleisch sehr hilfreich sein, weil es dir viel Eiweiß bei vergleichsweise moderatem Kaloriengehalt liefert. So bleibst du länger satt und unterstützt den Muskelaufbau oder -erhalt. Bedenke jedoch, dass Wurst trotz ihres hohen Proteingehalts häufig sehr fetthaltig ist, sodass unterm Strich die Kalorien trotzdem beachtlich sein können. Bei Rindfleisch findest du z. B. Zuschnitte wie Filet (mager) oder Rib-Eye (durchwachsen). Im ersten Fall bekommst du mehr Protein pro Kalorie, im zweiten Fall vor allem viel Fett.

4. Zubereitungsarten: Grillen, Braten oder Kochen

Es macht durchaus einen Unterschied, ob du dein Stück Fleisch grillst, in Fett anbrätst oder vielleicht im Ofen backst. Beim Grillen oder im Ofen kann überschüssiges Fett abtropfen, was die Kalorien verringert, sofern du keine fettreichen Marinaden verwendest. In der Pfanne hingegen bleibt oft ein Teil des Bratfetts im Essen. Kochen kann Fett zwar lösen, doch im Kochwasser landet dann auch ein Teil des Geschmacks. Bei Wurst ist es ähnlich: Brühwürste bleiben im Wasser, Bratwürste in der Pfanne oder auf dem Grill. Versuchst du, Kalorien zu reduzieren, solltest du beim Handling darauf achten, wie viel zusätzliches Fett du verwendest und ob du die Fettränder abtrennst.

5. Portionsgrößen und Sättigung

Wenn du versuchst, Kalorien zu kontrollieren, spielt auch die Portion eine große Rolle. Vielleicht denkst du, ein Stück Fleisch sei nicht allzu kalorienreich, doch wenn du 300 g eines fetten Schweinenackens isst, summiert es sich schnell. Umgekehrt kann eine moderate Menge magerer Pute oder Hähnchen dich mit viel Protein versorgen, ohne massig Kalorien zu liefern. Bei Wurst isst du rasch mehrere Scheiben, ohne es zu merken. Gerade aufs Brot gelegt oder zwischendurch als Snack fällt der Konsum höher aus, als du planst. Es ist hilfreich, dir ein klares Bild zu machen, wie viel du tatsächlich pro Mahlzeit verzehrst.

6. Light-Produkte und Magerwurst

Im Supermarkt findest du mitunter Light-Versionen, etwa von Leberkäse oder Salami, die als „Geflügel-Salami“ oder „light“ gekennzeichnet sind. Sie enthalten oft weniger Fett und damit weniger Kalorien, schmecken aber manchmal anders oder sind stärker verarbeitet. Ob dir das taugt, musst du selbst entscheiden. Ein Blick auf die Nährwertangaben lohnt sich, denn nicht jede Light-Wurst ist wirklich deutlich kalorienärmer. Manche Tricks mit Wasserzusatz oder anderen Füllstoffen können die Konsistenz ungewohnt machen. Magerer Kochschinken, Hähnchenbrust-Aufschnitt oder Tatar sind aber durchaus Optionen, um den Fettanteil zu senken, ohne auf Fleischgeschmack zu verzichten.

7. Wurst als Kalorienfalle

Wurstwaren sind generell stärker verarbeitet und enthalten oft mehr Fett, Salz und Zusatzstoffe. Salami, Mettwurst oder Speckwürfel liefern dir eine hohe Energiedichte. Auch Leberwurst und Blutwurst sind nicht zimperlich in Sachen Kalorien. Wenn du also viel Wurst isst, kann das deine tägliche Bilanz schnell belasten. Natürlich kommt es auf deine gesamte Ernährung an, aber ein häufiger Verzehr fetter Wurst ist für die Figur und möglicherweise auch für das Herz-Kreislauf-System nicht optimal. Magere Sorten wie Putenaufschnitt, Kochschinken oder magerer Schinken hingegen können in Maßen Teil einer ausgewogenen Ernährung sein.

8. Kaloriengehalt nicht alles: Cholesterin und Salz

Kalorien sind ein wichtiger Faktor, doch du solltest auch andere Aspekte beachten. Wurst kann viel Salz enthalten, was den Blutdruck beeinflussen kann, wenn du ohnehin zu viel Salz konsumierst. Bei Innereien wie Leber spielt auch Cholesterin eine Rolle, was für manche Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen ungünstig sein kann. Die Qualität des Fleisches, der Anteil an ungesättigten vs. gesättigten Fettsäuren und mögliche Zusatzstoffe (Konservierung, Farbstoffe) sind weitere Punkte, die du bedenken solltest, wenn du nicht nur auf die Figur, sondern auf die Gesundheit im Allgemeinen achtest.

9. Saisonaler Fleischkonsum

Manch einer isst im Sommer eher leichte Geflügelgerichte vom Grill, während im Winter deftigere Schmorgerichte und Würste auf dem Speiseplan stehen. Das ist völlig normal, doch achte darauf, dass du besonders in der kalten Jahreszeit nicht übertreibst. Gänsebraten, Entenbrust, fetter Kasseler oder Schweinsbraten haben teils enorme Kalorienwerte, gerade wenn du reichlich Soße oder Knödel dazu isst. Im Sommer kann es genau anders sein: Mehr Grillpartys, mehr Würstchen, mehr Bier. Auch das kann die Kalorienbilanz sprengen. Du kannst einen Ausgleich schaffen, indem du bewusster Gemüse und Salate einbindest oder auf magerere Stücke wechselst.

10. Bewegungs- und Lebensstilfaktoren

Es liegt auf der Hand: Wenn du dich viel bewegst, Sport treibst oder einen aktiven Alltag hast, kannst du auch mal höhere Kalorienmengen aus Fleisch und Wurst genießen, ohne zuzunehmen. Umgekehrt kann ein Bürojob mit wenig Bewegung in Kombination mit fettreichen Lebensmitteln schnell zu einer Gewichtszunahme führen. Das heißt, es existiert kein pauschales Verbot für Kalorienbomben. Du entscheidest selbst, ob es in deine Bilanz passt. Als Faustregel kann gelten: Je höher der Fettanteil in Fleisch/Wurst, desto sparsamere Portionsgrößen solltest du wählen, wenn du kein Kalorienübermaß willst.

11. Tipps zur Zubereitung

Willst du Kalorien reduzieren, kannst du beim Fleischtrimmen bereits Fett und Haut entfernen. Beim Grillen oder Garen im Ofen kann Fett abtropfen, was den Endkalorienwert senkt. Verwendest du eine Pfanne, wählst du wenig Öl und tupfst überschüssiges Fett ab. Bei Wurst ist es schwieriger, da sie von Natur aus stärker durchmischt ist. Da hilft es eher, auf die Sortenwahl und Menge zu achten. Ein Putensteak oder ein mageres Filet vom Rind ist oft die bessere Wahl als ein fettes Kotelett. Schmorgerichte, die du ohne zusätzliche Fette zubereitest, können ebenfalls moderate Kalorienwerte liefern, sofern du nicht Sahnesoßen einsetzt.

12. Portion vs. Kalorienangaben pro 100 g

Bei Fleisch und Wurst siehst du in Tabellen meist Angaben pro 100 g. Doch selten isst du exakt 100 g, vor allem nicht bei Steak oder Braten. Eine Restaurantportion Steak kann gut 200–300 g wiegen, was die Kalorien verdoppelt oder verdreifacht. Wenn du Aufschnitt isst, sind zwei bis drei Scheiben gern schon 50 g oder mehr. Dabei kommt es auf die Dicke und Dichte an. Es lohnt sich, ab und zu abzuschätzen oder gar abzuwiegen, wie viel du tatsächlich konsumierst. Gerade bei Wurst kann man sich rasch täuschen, weil dünne Scheiben harmlos aussehen, sich aber summieren. Bewusste Auseinandersetzung mit Mengen ist ein Schlüssel, um nicht versehentlich zu viel zu essen.

13. Veggie-Alternativen

Manche Menschen wechseln zu vegetarischen oder veganen Alternativen, um Kalorien oder gesättigte Fette zu sparen. Allerdings sind nicht alle Fleischersatzprodukte kalorienärmer, manche enthalten viel Fett oder sind stark verarbeitet. Du kannst bei normalem Fleischkonsum auch auf Hülsenfrüchte, Tofu oder Seitan setzen, wenn du Abwechslung suchst. Das kann den Konsum tierischer Produkte reduzieren und Kalorien im Rahmen halten, sofern du nicht alles in Öl anbrätst. Letztlich muss es zu deinen Vorlieben passen. Es lohnt sich, mal einen Veggie-Tag einzulegen oder die Wurst durch eine Gemüsecreme zu ersetzen, wenn du Lust darauf hast.

14. Listen und Etiketten lesen

Da Kalorienwerte schwanken können, ist es nützlich, Nährwertangaben auf den Verpackungen zu checken, besonders bei Wurst. Jede Marke, jedes Rezept kann anders sein. Bei frischem Fleisch vom Metzger findest du keine Etiketten, aber du kannst den ungefähren Zuschnitt klären. Ein Filet vom Schwein oder Rind ist meist ziemlich mager, ein Bauchfleisch naturgemäß fetter. Lies außerdem Inhaltsstoffe bei Wurst: Ein hoher Fettgehalt kann sich mit der Aufschrift „bis zu 30 % Fett i. Tr.“ verbergen. „i. Tr.“ bedeutet in der Trockenmasse, was nicht identisch ist mit dem Fett pro 100 g. Eine ehrliche Kalorienangabe auf der Packung oder in Tabellen hilft dir mehr.

15. Tabelle mit 100 Fleisch- und Wurstsorten (ABC)

Zum Abschluss folgt eine lange Liste von 100 Fleisch- und Wurstsorten in alphabetischer Reihenfolge mit ungefähren Kalorien pro 100 g. Beachte, dass jede Sorte je nach Rezept, Fettanteil und Hersteller variieren kann. Die Tabelle gibt dir einen groben Richtwert, damit du weißt, in welchem Bereich du dich bewegst. Sortiert haben wir sie nach dem alphabetischen Anfangsbuchstaben. Nutze diese Infos, um beim Einkaufen oder Kochen bewusster zu entscheiden.

SorteKalorien pro 100 g (ca.)Bemerkung
1. Bacon (gebraten)400–500 kcalSehr fettreich, aromatischer Speck
2. Backschinken140–180 kcalGepökelt, magerer Teil vom Schwein
3. Bierschinken200–270 kcalMittlerer Fettgehalt, Aufschnitt
4. Blutwurst300–350 kcalEnthält Blut und Speck, sehr gehaltvoll
5. Bockwurst280–320 kcalHöherer Fettanteil, klassisch im Imbiss
6. Bratwurst (Roh)280–350 kcalFettanteil variiert stark, je nach Region
7. Cabanossi350–400 kcalTrockene, würzige Wurst, hoher Fettgehalt
8. Corned Beef170–200 kcalGepökeltes Rindfleisch, mäßiger Fettgehalt
9. Currywurst (ohne Soße)300–350 kcalBratwurst plus Gewürze, fettreich
10. Dörrfleisch (Beef Jerky)250–300 kcalWasserentzug, proteinreich, intensiver Geschmack
11. Entenbrust (mit Haut)220–250 kcalFettschicht, dunkles Geflügelfleisch
12. Falukorv (skandinav. Wurst)250–300 kcalGrobe Brühwurst, mittlerer Fettanteil
13. Fleischkäse / Leberkäse260–320 kcalFormfleisch, variable Fettzusätze
14. Frankfurter Würstchen270–310 kcalÄhnlich Wiener, teils hoher Fettanteil
15. Gelbwurst200–250 kcalMilder Aufschnitt, teils 10–15 % Fett
16. Hähnchenbrust (ohne Haut)100–110 kcalSehr mager, viel Protein
17. Hähnchenkeule (mit Haut)150–170 kcalMehr Fett, saftig
18. Hackfleisch (Rind, durchw.)220–250 kcalFettgehalt 20–30 %
19. Hackfleisch (Rind, mager)150–170 kcalFettgehalt um 10 %
20. Hackepeter (gewürztes Mett)220–280 kcalSchwein, roh, variabler Fettgehalt
21. Hirschgulasch (Wild)100–120 kcalMeist sehr mageres Wildfleisch
22. Jagdwurst250–300 kcalGrobe Brühwurst, Speckanteile möglich
23. Kasseler (mager)130–160 kcalPökelfleisch, relativ niedriger Fettanteil
24. Kasseler (Nacken)200–220 kcalDurchwachsener, deutlich fetter
25. Kiełbasa (poln. Wurst)300–350 kcalWürzige Wurst, teils hoher Fettgehalt
26. Knacker (Knackwurst)280–320 kcalVariation von Bock-/Brühwurst
27. Kochsalami250–300 kcalWeniger gereift, aber immer noch fettreich
28. Kochschinken (mager)110–130 kcalRelativ wenig Fett, ideal für kalte Platte
29. Kotelett (Schwein)200–250 kcalFettrand kann abgetrennt werden
30. Lachsschinken120–140 kcalMagerer Schinken, mildes Aroma
31. Landjäger400–450 kcalTrockene Wurst, sehr fettreich und salzig
32. Landrauchschinken200–270 kcalGeräuchert, Fettrand möglich
33. Lammfilet130–150 kcalMager, feiner Geschmack
34. Lammrücken220–240 kcalHöherer Fettanteil, intensives Aroma
35. Leber (Geflügel)120–140 kcalVitaminreich, Innerei
36. Leber (Rind)130–150 kcalStark im Geschmack, hohes Vitamin A
37. Leberwurst300–350 kcalHoher Speck- und Innereianteil
38. Leberwurst (Geflügel)200–250 kcalLeichtere Variation, aber immer noch fettig
39. Lende (Schwein)120–130 kcalÄhnlich Filet, magerer Muskelbereich
40. Lyoner (Brühwurst)260–300 kcalVariable Rezeptur, meist 20 % Fett aufwärts
41. Mett (rohes Schweinehack)200–250 kcalBei 20–30 % Fett, roher Verzehr
42. Mettwurst (streichfähig)350–400 kcalSehr fettreich, intensiv
43. Mortadella (ital.)280–350 kcalEnthält Speckwürfel, Aroma variiert
44. Nackensteak (Schwein)200–250 kcalDurchwachsen, saftig, hohes Fettpotential
45. Pancetta (ital. Bauchspeck)400–600 kcalLuftgetrockneter Speck, sehr fettreich
46. Parmaschinken160–200 kcalLuftgetrocknet, Fettrand meist vorhanden
47. Pastrami (Rind)130–170 kcalGeräuchert, gewürzt, teils mager
48. Pfefferbeißer (Würstchen)350–400 kcalGetrocknet, pikant, hoher Fettanteil
49. Pinkel (Grünkohlwurst)300–400 kcalRegionale Spezialität, fettig
50. Pute (Brust, ohne Haut)105–115 kcalSehr fettarm, reich an Protein
51. Putenaufschnitt (mager)100–110 kcalLeichte Wurstalternative
52. Putensalami (Geflügel)200–250 kcalFettärmer als klassische Salami
53. Roastbeef (Rind, mager)120–140 kcalAufschnitt, relativ kalorienarm
54. Rinderfilet120–130 kcalTeures, sehr mageres Stück
55. Rib-Eye-Steak (Rind)220–250 kcalHoher Fettanteil in Marmorierung
56. Rohschinken (allg.)150–200 kcalVersch. Sorten wie Schwarzwälder, Serrano
57. Rumpsteak (Rind)150–160 kcalFettrand, intensiver Geschmack
58. Salami (allg.)350–550 kcalJe nach Rezept, hohes Fett
59. Salami (Geflügel)200–250 kcalLeichte Alternative mit Geflügelfleisch
60. Salsiccia (ital. Wurst)300–350 kcalWürzige frische Wurst, var. Fettgehalt
61. Sauerbraten (Rind, roh)120–150 kcalMarinade ändert wenig an Fettgehalt
62. Schaschlik (mariniertes)180–220 kcalKommt auf Fleischart und Marinade an
63. Schwarzwälder Schinken200–250 kcalGeräuchert, Fettrand möglich
64. Schweinebauch300–350 kcalSehr hoher Fettanteil, z. B. gegrillt
65. Schweinefilet120–130 kcalSehr mager, zart, Proteinreich
66. Schweinehals (Nacken)200–250 kcalDurchwachsen, Grillklassiker
67. Schweineleber130–150 kcalVitaminreich, intensiver Geschmack
68. Sülze (Fleisch in Gelee)90–150 kcalRelativ leicht, Speisegelatine beinhaltet
69. Tafelspitz (Rind)150–170 kcalMageres Rindfleisch, klassisches Kochgericht
70. Teewurst330–370 kcalStreichwurst, hoher Fettgehalt
71. Thüringer Rostbratwurst280–350 kcalRegionale Bratwurst mit variablem Fettanteil
72. Truthahnkeule (mit Haut)180–200 kcalDunkles Geflügel, mehr Fett als Brust
73. T-Bone-Steak (Rind)220–270 kcalKombi aus Filet & Roastbeef, Fett rundum
74. Wiener (Würstchen)270–300 kcalBeliebte Wurst, Speckanteil möglich
75. Wiener Schnitzel (Schwein)220–300 kcal (ohne Panade)Mit Panade und Öl deutlich höher
76. Wildschwein (mager)120–150 kcalHängt von Zuschnitt ab, meist aromatisch
77. Wildfleisch (Reh, Hirsch)100–120 kcalMager, intensives Aroma
78. Wollschwein (Mangalica)200–300 kcalFettreich, je nach Zuschnitt
79. Würfel-Speck (Bacon Bits)500–600 kcalSehr fettig, als Topping verwendet
80. Zervelatwurst350–450 kcalLuftgetrocknet, Speckgehalt hoch
81. Zunge (Rind, gekocht)200–220 kcalZartes Innereienfleisch
82. Zwiebelfleisch (eingelegt)150–200 kcalZubereitung in Sauce, variiert
83. Bresaola (Rind)150–170 kcalItalienisches Luftgetrocknetes, recht mager
84. Leberkäs-Brät (roh)250–300 kcalErst beim Backen entwickelt es die Kruste
85. Kochspeck (mager)200–220 kcalGepökelt, kurz gekocht, Fettrand teilweise
86. Putenrollbraten120–140 kcalAus Putenfleisch, oft eher mager
87. Rehrücken100–120 kcalMageres Wild, edler Zuschnitt
88. Rindersaftschinken120–140 kcalMagerer Aufschnitt, proteinreich
89. Rindersalami300–400 kcalSalami auf Rinderbasis, immer noch fettreich
90. Rollschinken150–200 kcalÄhnlich Kasseler, aber gerollt
91. Schweine-Haxen (gepökelt)220–300 kcalFettschicht, je nach Entfernung variabel
92. Schweinekrustenbraten300–400 kcalKnusprige Schwarte, Fettschicht darunter
93. Schweinenieren (Innerei)120–140 kcalHoch an Cholesterin, aber wenig Fett
94. Schweineohren (Zubereitung)160–200 kcalAls Delikatesse, teils knorpelig
95. Spanferkel250–300 kcalJunges Schwein, Fettschicht, Variation
96. Speckknacker350–400 kcalRostbratwurst mit Speckstücken, gehaltvoll
97. Sucuk (türk. Knoblauchwurst)300–350 kcalDeftig, Speck-Anteil, kräftiger Geschmack
98. Surbraten200–250 kcalGepökeltes Schweinefleisch, Regionalspezialität
99. Ungarische Salami400–550 kcalBesonders fettig, intensiver Geschmack
100. Weißwurst250–280 kcalMild, bayrisch, teils 20 % Fett aufwärts

Diese alphabetische Sortierung erleichtert dir das Nachschlagen, falls du nach einer bestimmten Sorte suchst. Auch hier gilt: Das sind grobe Richtwerte. Der Kaloriengehalt kann bei jedem Produzenten und jedem Schlachttier leicht schwanken. Ebenfalls verändern Zubereitungsarten und Zusatzfette das Endergebnis. Du kannst allerdings an dieser Liste gut erkennen, ob du bei manchen Sorten eher vorsichtig sein solltest, wenn du Kalorien sparen möchtest, oder ob du getrost zugreifen kannst, ohne die Bilanz zu sprengen. Letztendlich geht es immer um das große Ganze: Welches Fleisch oder welche Wurst isst du in welcher Menge, wie oft und mit welchen Beilagen? Wer ein paar Mal im Jahr ein fettes Rib-Eye genießt, muss sich keine Sorgen machen, solange die restliche Ernährung ausgewogen bleibt. Auch ein Salami-Brötchen ab und zu ist nicht sofort eine Katastrophe. Die Dosis macht das Gift. Halte dich an moderate Mengen, setze auf magerere Alternativen, wenn du Kalorien einsparen willst, und lass guten Geschmack nicht zu kurz kommen. Dann kannst du Fleisch und Wurst durchaus in eine gesunde Ernährungsweise integrieren.

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