Teich anlegen: So klappt’s

Flaschengrünes Wasser, welches von ästhetischen Seerosen geziert wird, Fische und Vögel und das entspannende Wasserrauschen und -plätschern: Ein toller Gartenteich stellt eine große Bereicherung für den Außenbereich dar. Allerdings handelt es sich bei einem Gartenteich um ein sensibles Ökosystem, welches mit seiner Umwelt reagiert. Damit sich der Pflegeaufwand für den Gartenteich in Grenzen hält und lange Freude an dem kleinen Gewässer herrscht, ist es somit nötig, einige Dinge zu beachten.
Welche Faktoren berücksichtigt werden müssen, damit ein Teich schon bald den eigenen Garten zieren kann, erklärt der folgende Beitrag. Auf Händler, die eine top Auswahl und schnell Lieferung haben, kann hier nicht verzichtet werden.

Teich anlegen: So klappt's

Teich anlegen: So klappt’s

Fertig- oder Folienteich?

Ein Gartenteich kann grundsätzlich auf zweierlei Arten angelegt werden, nämlich als Fertig- oder als Folienteich.

Folienteiche überzeugen durch den Vorteil, dass ihr Verlauf, ihre Größe und ihre Form individuell gewählt werden können. Für einen Folienteich wird im ersten Schritt eine Grube ausgehoben, die dann mit Teichfolie ausgekleidet wird. Zur Abdichtung können auch Ton, Bentonit oder Beton verwendet werden. Das Anlegen dieser Teichart geht mit einem gewissen Aufwand und einer umfangreichen Vorbereitung einher.

Fertigbecken sind dagegen generell ein wenig stabiler als Folienteiche und überzeugen durch ihre sichere Wasserdichtigkeit. Die Fertigbecken bestehen in der Regel aus Polyester oder Polyethylen und werden in die Erde gesetzt. Für ihre Installation wird lediglich ein Tag benötigt. Jedoch geht mit Fertigteichen der Nachteil einher, dass ihr Verlauf und ihre Form vorgegeben ist. Grundsätzlich sind die Fertigbecken nur für Gartenteiche bis zu maximal fünf Quadratmetern geeignet.

Die Planung des Gartenteichs

Ein Gartenteich setzt sich aus vier grundlegenden Zonen zusammen, nämlich der Uferzone, der Feuchtzone, der Sumpfzone und der Tiefenzone. Jede dieser Zonen dient bestimmten Wasserbewohnern und Pflanzen als Lebensraum. Empfehlenswert ist, dass die unterschiedlichen Zonen so sanft wie möglich ineinander übergehen.

Auch sollte ein wenig mehr Teichfolie eingeplant werden, sodass diese über den Wasserrand hinausragen kann. Dadurch wird das Ufer stabilisiert und dauerhaft gesichert. Darüber hinaus ist die zusätzliche Folie nötig, um die wichtige Kapillarsperre einzurichten. Der äußere Rand der Folie muss dafür an seinem Ende senkrecht nach oben geklappt und mit Pflanzen, Kokosmatten und Erde gesichert werden. Durch diese Folienwand wird verhindert, dass das Teichwasser mit dem Boden des Gartens in Kontakt kommt.

Verziert werden kann der Gartenteich mit kleinen Wegen, Trittsteinen und Brücken. Wichtig ist allerdings, dass ein Uferteil stets unberührt bleibt, damit sich in diesem sensible Pflanzen und Tiere ansiedeln können.

Der richtige Standort

Soll der Garten ein lebendiges Biotop in Form des Teiches beherbergen, ist es empfehlenswert, diesen ein wenig abgelegen zu platzieren, damit die Teichbewohner die nötige Ruhe finden. Natürlich wirkt der Gartenteich auch in direkter Nähe des Hauses oder der Terrasse sehr schön.

Wird der Garten häufig von kleineren Kindern genutzt, ist es unabdingbar, diesen durch einen Zaun oder ein stabiles Gitter zu sichern. Darüber hinaus müssen in der Nähe des Teiches Stromquellen vorhanden sein, wenn dieser mit einer Licht- oder einer Filteranlage ausgestattet werden soll.

Grundsätzlich benötigt der Teich selbst und die in ihm vorhandenen Pflanzen Sonnenlicht. Allerdings sollte die Sonne das Gewässer nicht den kompletten Tag bestrahlen, da sich das Wasser sonst zu stark aufwärmt.

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