Quietschende Betten waren gestern, Boxspringbetten sind heute

In welchem Teil des Hauses halten wir uns die meiste Zeit am Tag auf? Im Schlafzimmer. Auch wenn wir es nicht bewusst wahrnehmen, verbringt der Mensch ein Drittel seines Lebens im Schlafzimmer, genauer gesagt im Bett. Daher sollten Sie besonders viel Wert auf einen erholsamen und gesunden Schlaf legen. Sonst kann sich der Körper nicht regenieren und es fehlt unter die Tags die nötige Energie. Oder noch schlimmer, es kann zu Verspannungen oder Schmerzen kommen. Mit dem richten Bett, können Sie diesen Problemen entgegenwirken und mehr Energie im Alltag entfachen. Ein edle und hochwertige Möglichkeit wäre das Bett für Könige, heute bekannt als Boxspringbett. Vor vielen hundert Jahren war dieses Bett nur Königen vorenthalten, doch heutzutage können auch Normalsterbliche dieses Bett erwerben und nutzen. Auf was Sie beim Kauf achten sollten und warum ein Boxspringbett nicht immer ein Boxspringbett ist, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Quietschende Betten waren gestern, Boxspringbetten sind heute

Boxspringbett – Das Bett für Könige

Boxspringbett – Das Bett für Könige

Schon seit einigen Jahren ist das Boxspringbett in Mode gekommen. Durch seinen besonderen Aufbau sorgt es dafür, dass man das Gefühl hat, auf einer Wolke zu schlafen. Denn im Gegensatz zum üblichen Bett (Lattenrost und Matratze) besitzt es 2 Matratzen und 1 Topper. Die untere Matratze ist der sogenannte Boxspring. Der Begriff kommt aus dem englischen und bedeutet übersetzt: Box (=Rahmen) und Spring (=Eisenfeder). Die Matratze setzt sich also aus einem Rahmen, der normalerweise aus Holz besteht) und einer Federkernmatratze zusammen. Dabei ist zu sagen, dass es sich um moderne Federkerne handelt. Kein Vergleich mit den quietschenden Federmatratzen aus den alten Betten deiner Großeltern! Auf dieser Matratze befindet sich eine weitere Matratze. Und der Abschluss ist ein Topper, der die Liegefläche bildet.

Durch die Federkernmatratze kann die Luft besser zirkulieren und der Körper wird durch punktuelle Belastungen besser gestützt. Hier sind einige Keyfacts zu einem Boxspringbett:

  • Aufbau: 2 Matratzen (Boxspring, Obermatratze) und Topper
  • Länge: 200 cm bis 220 cm
  • Breite: 90 cm bis 220 cm
  • Liegehöhe: 55 cm – 70 cm
  • Geeignet für: Rückenschmerzen, Allergiker, ältere Menschen, Genießer

Vorsicht beim Kauf

Im Boxspringbett Test mussten wir leider feststellen, dass für einige Anbieter ein Boxspringbett nur aufgrund seiner Liegehöhe gilt. Damit können die Anbieter beim aktuellen Trend mithalten und mehr Absatz machen. Doch ein Bett mit Lattenrost ist kein Boxspringbett! Vor allem bei günstigen Möbelhäusern war das Oft der Fall. Sie haben falschen Boxspringbetten angeboten und einen hohen Preis verlangt, für den man bereits ein Mittelklasse Bett bekommt. Daher entweder einen Blick unter die Matratze werfen oder einfachen einen Testbericht dazu lesen.

Qualitätskriterien für ein gutes Boxspringbett

Jeder Mensch ist unterschiedlich und darauf sollte man beim Bettkauf auch achten. Das erste Unterscheidungsmerkmal ist der Härtegrad. Der Härtegrad steht für die Härte der Matratze und wird mit H1 bis H5 gekennzeichnet. Eine weiche Matratze hat ein H1 und eine Harte ein H5. Je schwerer die Person ist, desto höher sollte der Wert sein. Bei einem Doppelbett bieten einige Hersteller sogar die Möglichkeit, dass jede Matratze einen eigenen Härtegrad hat. Achtung: Es gibt zwar Richtlinien für wen welcher Härtegrad geeignet ist, aber diese können abweichen. Daher verwenden die viele Hersteller eine eigene Tabelle.

Die Qualität der Matratze spielt eine große Rolle. Denn billige Matratzen neigen oft dazu, sich schnell durchzuliegen. Hochwertige Matratzen können über viele Jahre verwendet werden und werden trotzdem nicht schlecht. Ein gutes Material sind Taschenfedern und Tonnen-Taschenfederkern. Zusätzlich sollte die Matratze mindestens 30 cm hoch sein, damit sie nicht so schnell durchgelegen ist.

Als letztes sollte der Topper auf deine Bedürfnisse abgestimmt sein. Es gibt viele verschiedene Materialien, aus denen ein Topper bestehen kann, doch die gängigsten sind Kaltschaum und Viscose. Kaltschaum ist dabei geeignet für Personen, die in der Nacht viel schwitzen und sich viel bewegen, da sie die Hitze schneller abtransportieren können und somit nicht so viel Schweiß entstehen kann. Das Gegenteil dazu ist ein Viscose Topper. Er wird oft als wärmend empfunden. Auch gegen Rückenschmerzen ist ein Viscose Topper besser geeignet, da er sich durch seinen Memory-Effekt optimal an den Körper anpasst. Bei großen Betten empfehlen wir einen durchgehenden Topper oder das verwenden von Liebesbrücken.

Was gibt es sonst noch zu wissen?

Gerade Allergiker müssen sehr stark auf die Umwelteinflüsse achten. Hausstaubmilben sind für viele Allergiker ein täglicher Feind! Mit der guten Luftzirkulation von einem Boxspringbett können die Milben nicht so leicht entstehen und man liegt als Allergiker gerne wieder im Bett. Doch diese Luftzirkulation ist nur möglich, wenn das Bett keine Bodenplatte besitzt. Daher sollten Allergiker unbedingt auf Boxspringbetten mit einer Bettlade oder einem Motor verzichten, da diese im Normalfall eine Bodenplatte besitzen.

Ein weit verbreiteter Mythos ist es immer in einer Filiale probe liegen zu müssen, bevor man ein Bett kauft. Wie können 5 Minuten ausschlaggebend für 8 Stunden pro Tag sein? Vor allem ist es in der Filiale nicht möglich mit den Schlafsachen sich ins Bett zu legen, richtig zu entspannen und länger als ein paar Minuten liegen zu bleiben. Daher ist eine gute Alternative der Kauf über einen Online Shop. Dort kann die Ware mehrere Tage zu Hause in der gewohnten Atmosphäre getestet werden und es bieten sogar einige Hersteller ein 100-Tage-Probeschlafen an. Zudem sind die Betten über einen Online-Versand doch ums Eck günstiger.

Was zum letzten Punkt führt, den Lieferkonditionen. Diese sind von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Manche bringen das Bett nur bis zur Bordsteinkante, andere wiederum bringen das Boxspringbett bis ins Schlafzimmer, bauen es auf und nehmen den Müll gleich wieder mit. Am besten vor einem Kauf den Kontakt zum Hersteller herstellen oder vorher in einem Testbericht nachlesen.

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