So gelingt der Spargel

Alles übers „Spargel-Kochen“

Ab Ende April, häufig auch schon früher, beginnt alljährlich die Spargelsaison. Frischer Spargel ist für den Kenner das absolute Highlight im Frühling. Ganz oben in der Beliebtheitsskala steht der weiße Spargel, zarte, dicke Stangen, die auf der Zunge zergehen. Etwas kräftiger im Geschmack ist der grüne und auch der violette Spargel. Alle Sorten haben ihre Liebhaber.

So gelingt der Spargel

So gelingt der Spargel

Spargelsorten, Frischetest und Aufbewahrung

Die gängigen Spargelsorten sind weiß, grün und lila. Der weiße Spargel ist immer noch der Bekannteste und ist im Einzelhandel und auch auf den Wochenmärkten in großen Mengen zu haben

Zum Verzehr eignen sich sowohl die dünnen, zarten Stangen, als auch die dicken. Wichtig ist in jedem Fall, dass die fleischigen Sprossen frisch sind. Dies erkennt man zum einen an ihrer Festigkeit und unten an der Schnittstelle. Frischer Spargel ist prall und fest, seine Schnittstelle leicht feucht. Die Spargelspitzen sind ebenfalls fest und geschlossen. Reibt man die Spargelstangen vorsichtig aneinander, hört man einen leichtes Quietschen.

Wird der frisch gekaufte Spargel nicht sofort verwendet, kann er problemlos mindestens einen Tag im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dazu hüllt man das Gemüse in ein feuchtes Geschirrtuch (feuchte Küchentücher sind auch möglich) und legt es ins Gemüsefach des Kühlschrankes.

Spargel kochen

Bevor der Spargel gekocht wird, muss man ihn richtig vorbereiten. Wie das Ganze von statten geht, kann unter anderem im Internet bei Frag-mutti.de/thema/spargel+kochen nachgelesen werden.

Zunächst wird der weiße Spargel sorgfältig geschält. Die Spargelstange hältst du zwischen Daumen und Zeigefinger. Dein Unterarm dient als Stütze. Du beginnst unter dem Köpfchen und schälst von oben nach unten. Am einfachsten funktioniert dies mit einem Sparschäler, der nur eine sehr dünne Schicht abträgt. Beim grünen Spargel schält man, wenn überhaupt, nur das untere Drittel. Abschließend schneidest du das untere, oft holzige Ende der Spargelstange ab.

Tipp

Die Spargelschalen und die holzigen Enden musst du nicht wegwerfen. Sie können in Salzwasser ausgekocht und durch ein Sieb gedrückt werden. Du erhältst so die Grundlage für eine gute Spargelsuppe.

Der Kochvorgang

Weißer Spargel kocht etwa 10 bis 15 Minuten im leicht gesalzenen Wasser, grüner Spargel ist schon nach 8 Minuten gar. Da die Stangen oft etwas bitter schmecken, fügt man, außer Salz, eine Prise Zucker und etwas Zitronensaft hinzu. Durch die Zitrone bleiben die Spargelstangen schön weiß.
Du legst den Spargel in einen ausreichend großen Topf oder stellst sie in einen speziellen Spargeltopf. In einem flachen Topf sollte der Spargel mit Wasser bedeckt sein, im Spargeltopf dürfen die oberen Spitzen des Gemüse heraus schauen. Sie werden im aufsteigenden Dampf gar.

Wenn du dir nicht sicher bist, ob der Spargel schon gar ist, kannst du eine Garprobe machen und mit einem spitzen Messer in die Spargelstange stechen. Spürst du nur wenig Widerstand, ist das Gemüse gar.

Tipp

Gibt man den Spargel in bereits kochendes Wasser, behält er all seine Geschmacksstoffe und ist schneller gar.

Das klassische Spargelrezept

Die klassische Spargelzubereitung ist relativ einfach und gelingt selbst einem Kochanfänger. Das folgende Rezept ist ausreichend für vier Personen.

Spargel klassisch

Zutaten: 2 kg Spargel, der Saft einer halben Zitrone, 1 TL Salz, 1 Prise Zucker, etwa ein halber Liter Wasser oder auch Brühe

  • Spargel putzen und schälen, die harten Enden abschneiden. Schalen und Endstücke in der Brühe eine halbe Stunde lang auskochen und dann herausnehmen
  • Salz, Zucker und Zitrone zur Brühe geben
  • Die geschälten Spargelstangen in die Brühe geben und je nach Dicke etwa 15 Min. garen
  • Ist der Spargel noch bissfest, Stangen aus der Brühe heben und servieren

Spargel wird mit flüssiger Butter oder einer Sauce Hollandaise serviert. Andere Saucenkreationen sind ebenfalls möglich. Klassische Beilagen sind roher und gekochter Schinken.

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