Für ausreichend Luftfeuchtigkeit im Zimmer sorgen

Besonders im Winter ist eine optimale Luftfeuchtigkeit in den Räumen sehr wichtig. Trocknen die Schleimhäute in Hals und Nase durch zu viel trockene Heizungsluft aus, können sich dort schnell Bakterien und Viren ansiedeln. Es droht eine Erkältung oder im schlimmsten Falle sogar eine Grippe. Außerdem kann ein zu trockener Hals und Nase zu Beschwerden, wie Halsschmerzen, Reizhusten und Atembeschwerden führen. Bei niedrigen Außentemperaturen wird im Winter oft nur unzureichend gelüftet, die Heizung läuft meist den ganzen Tag und man trinkt auch automatisch weniger, als im heißen Sommer. Alles sehr ungünstige Faktoren, die eine Infektion über die Schleimhäute fördern können. Dabei kann man mit einigen einfachen Tricks oder mit Hilfe von Luftbefeuchtern ganz leicht Abhilfe schaffen
Unser Ratgeber „Für ausreichend Luftfeuchtigkeit im Zimmer sorgen“ gibt Ihnen zu diesem Thema wertvolle Tipps und Informationen, was Sie gegen trockene Raumluft unternehmen können.

Für ausreichend Luftfeuchtigkeit im Zimmer sorgen

Für ausreichend Luftfeuchtigkeit im Zimmer sorgen

Wie hoch sollte die optimale Luftfeuchtigkeit in Räumen sein?

Mit einem sogenannten Hygrometer können Sie schnell und einfach die vorhandene Luftfeuchtigkeit in Ihren Räumen messen. Dieses Messinstrument bekommen Sie im Handel schon für wenige Euro. Hiermit können Sie sehr zuverlässig feststellen, ob die Luftfeuchtigkeit nicht optimal ist und handeln. Optimal ist eine Luftfeuchtigkeit zwischen 50 und 65%.

Wie kann man für mehr Luftfeuchtigkeit sorgen?

Im Winter ist die Luftfeuchtigkeit in den Zimmern in der Regel zu gering. Ist Sie zu durchgehend zu hoch, sollten Sie häufiger lüften und die Ursache finden. Eventuell haben Sie einen feuchten Keller, Wasserschaden in den Räumen oder zu viele Zimmerpflanzen, die zu viel Wasser verdunsten.
Folgende Maßnahmen können Sie ergreifen, wenn die Luftfeuchte zu gering ist:

  • Nicht nur im Sommer, auch im Winter über den Tag verteilt häufig stoßlüften. Das bedeutet, dass Sie die Fenster immer nur wenige Minuten für den Luftaustausch öffnen. Dieses dafür aber mehrfach über den Tag verteilt. Lassen Sie die Fenster im Winter zu lange geöffnet, können die Räume leicht auskühlen und es erfordert einen erhöhten Zeit- und Energieaufwand die vorherige Zimmertemperatur wieder zu erreichen.
  • Heizungsluft erzeugt automatisch niedrigere Luftfeuchtigkeit. Versuchen Sie also die Raumtemperatur so niedrig wie möglich zu halten.
  • Ist die Luftfeuchtigkeit zu gering, stellen Sie ausreichend Zimmerpflanzen auf und gießen diese regelmäßig. Die Pflanze nimmt das Gieswasser auf und gibt es nach und nach zum Großteil wieder an die Raumluft ab.
  • Besorgen Sie sich sogenannte Heizkörperverdunster. Diese hängen oder stellen Sie auf die Heizung. Durch die Wärme der Heizung verdunstet das Wasser in dem Behälter. Von Zeit zu Zeit müssen Sie das Wasser nachfüllen. Anstatt der Heizkörperverdunster können Sie als Notbehelf auch eine Glasschale mit Wasser auf die Heizung stellen.
  • Richtig viel Komfort bekommen Sie mit einem elektrischen Luftbefeuchtungsgerät (z.B. von www.ackermann.ch). Hier können Sie die Verdunstungsmenge genau einstellen und diese optimal auf Ihre Bedürfnisse anpassen. Achten Sie beim Kauf eines Luftbefeuchters unbedingt darauf, dass dieser sparsam im Verbrauch ist und leise arbeitet. Allergiker sollten unbedingt beachten, dass das Gerät einen Pollen- und Bakterienfilter hat.

Wie Sie sehen, können Sie sich mit einfachen Tricks und Hausmitteln gegen trockene Raumluft behelfen. In die Heizkörperverdunster und auch bei den meisten elektrischen Luftbefeuchtern können Sie flüssigen Raumduft beimischen. So haben Sie nicht nur ausreichend Raumfeuchte, sondern dazu noch ein gut riechendes Zimmer.

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