Eine Harninkontinenz, auch Blaseninkontinenz oder kurz Inkontinenz ist eine Krankheit, die durch viele verschiedene Faktoren ausgelöst werden kann. Zu nennen wären hier Unfälle, Operationen (z.B. beschädigte Nerven etc.), Medikamente, die Psyche aber auch viele Krankheiten. Statistisch leiden ca. 7-8 Millionen Männer, Frauen, aber auch Kinder unter Harninkontinenz. Es wird aber vermutet, dass es deutlich mehr Erkrankte gibt. Viele Betroffene scheuen den Weg zum Arzt und versuchen sich in Eigenregie zu behelfen, wie z.B. das Tragen von Inkontinenzhosen (Beispiele sehen Sie in Online Shops wie z.B. dryandcool.de), die bei leichter Inkontinenz sehr hilfreich sind.
Diese spezielle und absorbierende Unterwäsche nimmt den Urin, wie eine Babywindel auf und speichert ihn. Die Unterwäsche wird bei 60 Grad ganz normal in der Waschmaschine gewaschen und ist nach der Trocknung sofort für den nächsten Einsatz bereit. Die heutigen Inkontinenzhosen haben nicht mehr viel gemein mit den „Windeln“ von früher, sondern sehen auf den ersten Blick aus, wie ganz normale und moderne Unterwäsche. Dieses ist sehr wichtig, da die meisten Betroffenen Ihre Erkrankung vor den Mitmenschen verbergen möchten. Ideal sind die Inkontinenzslips z.B. beim Sport. So fällt die Inkontinenz niemandem auf, wenn man sich in der Umkleidekabine umzieht.

Informationen zur Harninkontinenz

Informationen zur Harninkontinenz

Leiden Sie selbst an Inkontinenz sollten Sie aber nicht selbst an sich „herumdoktern“, sondern sich lieber in die Hände Ihres Hausarztes oder Facharztes (Urologe etc.) begeben. Die Ursachen sollten in jedem Fall abgeklärt werden. Auch wenn es den Betroffenen oft peinlich ist, ist eine ärztliche Abklärung unerlässlich.
Sie können neben passender Unterwäsche aber noch viel mehr tun, um mit der Blaseninkontinenz so gut es geht zu leben und, je nach Ursache, die Stärke der Inkontinenz durchaus positiv beeinflussen.

Was genau ist Blaseninkontinenz?

Als Harn- bzw. Blaseninkontinenz wird der Verlust der Fähigkeit den Urin in der Harnblase zurückzuhalten und zu selbst bestimmter Zeit zu entleeren, bezeichnet. Oft wird Blaseninkontinenz als „Alte Leute Krankheit“ bezeichnet. Dem ist aber nicht so. Durchaus ist dieses Leiden eher der älteren Generation zuzuordnen, aber, je nach Ursache, leiden oft auch schon jüngere Männer und Frauen, aber auch Kinder daran. Unbehandelt und ohne Hilfe kommt zu der eigentlichen Inkontinenz oft viel psychisches Leiden hinzu. Oft ziehen sich die Betroffenen zurück, behalten Ihr Problem für sich und nehmen weniger bis gar nicht mehr an gesellschaftlichen Aktivitäten teil. Immer die Angst ständig und unpassend „müssen zu müssen“.
Aufgrund der unterschiedlichen Anatomie von Männern, Frauen und Kindern sind die Ursachen, aber auch die Symptome sehr unterschiedlich angesiedelt.

Harninkontinenz bei Frauen

Da bei Frauen die Harnröhre deutlich kürzer ist als bei Männer, erkranken Frauen öfter an Harnwegsinfektionen. Dieses kann zu einer Blaseninfektion führen und damit auch zur Inkontinenz. Auch folgende Faktoren gelten als Auslöser von Harninkontinenz: Übergewicht, Geburten und Schwangerschaften. Diese Auslöser sorgen für einen höheren Druck im Bauchraum, was den Beckenboden überstrapaziert. Damit verbunden ist eine Minderdurchblutung des Beckenbodens. In der Folge senken sich Gebärmutter und Blase. Eine zu schwache Beckenbodenmuskulatur führt in vielen Fällen zur Inkontinenz. Nun aber die gute Nachricht: Durch Beckenbodentraining nach Gewichtsabnahme oder Geburt lassen sich die auslösenden Faktoren komplett oder teilweise beseitigen. Auch gezielte Übungen zur Kräftigung des Beckenbodens kann einer Inkontinenz oft vorbeugen.

Harninkontinenz bei Männern

Auch wenn Frauen meist im Fokus der Harninkontinenz stehen, sind oft auch Männer davon betroffen. Hier ist die Dunkelziffer deutlich höher als bei Frauen, da Männer „still vor sich hin leiden“ und weniger oft damit zum Arzt gehen wie Frauen. Mit zunehmendem Alter oder nach einer Prostataerkrankung bzw. Prostataoperation kann es zu unerwünschtem Harnabsatz bei Männern kommen. Männer erkranken seltener an Blaseninkontinenz durch Infektionen, weil im Gegensatz zur Frau die Harnröhre recht lang ist und anatomisch bedingt seltener Infektionen vorkommen. Bei den Prostataerkrankungen kann die gutartige Vergrößerung der Prostata durch die Einengung der Harnröhre zu einer Funktionseinschränkung der Blase führen und damit zur Inkontinenz. Die Blase kann dann nicht mehr vollständig entleert werden und es verbleibt immer ein wenig Resturin darin. Dieser „alte“ Urin kann eine Harnwegsinfektion auslösen. Aber auch Erkrankungen wie Diabetes, Schlaganfälle, Multiple Sklerose und Morbus Parkinson gelten als Auslöser.

Harninkontinenz bei Kindern

Auch Kinder können unter Blaseninkontinenz leiden. Hier ist oft eine überaktive Blase die Ursache. Die willentliche Steuerung der Blasenmuskulatur ist nicht komplett ausgereift. Auch Infektionen, Reizungen durch Waschmittel und Fremdkörper in der Blase können zur Harninkontinenz führen.



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