Schiebetüren einbauen – Ratgeber

Häufig kann man in der Wohnung oder im Haus die normalen Zimmertüren gegen Schiebetüren austauschen. Diese modernen Türen haben einige Vorteile. Am besten wäre es gleich bei einem Neubau eines Hauses an den Einbau einer Schiebetür zu denken. Aber auch im Nachhinein kann man sie oft gegen die normalen Türen mit Türblatt austauschen. Hierbei muss man aber vor dem Kauf einiges beachten. Vorab sollten Sie sich die verschiedenen Modelle einmal ansehen, um sich einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten und Varianten zu verschaffen. In verschiedenen Online-Shops haben Sie die Möglichkeit die Schiebetüren online zu konfigurieren, um sich vorab ein genaues Bild davon zu machen.
Unser Ratgeber „Schiebetüren einbauen – Ratgeber“ gibt Ihnen wertvolle Informationen zu diesem Thema.

Schiebetüren einbauen - Ratgeber

Schiebetüren einbauen – Ratgeber

Schiebetüren haben viele Vorteile

Nicht nur, dass Schiebetüren in der Wohnung moderner wirken wie die gute alte Zimmertür, sie haben auch sonst einige Vorteile. Als Designelement machen Sie einiges her, bei entsprechenden Wänden haben sie einen sehr geringen Platzbedarf. Das heißt die Fläche hinter der normalen Zimmertür kann hier ebenfalls für die Einrichtung genutzt werden. Bei entsprechend kleinen oder stark verwinkelten Räumen macht dieses Sinn, weil man hier sicher noch so manche Kommode oder Schrank unterbringen kann, weil hier keine Tür in den Raum hineinragen muss, wenn man sie öffnet. Gerade im Sommer lässt man oft die Türen (gerade im Wohnzimmer) offen stehen. Das heißt, hier ist das Türblatt also ständig im Raum, was das Zimmer dann optisch noch kleiner erscheinen lässt, als es wirklich ist.

Da es die Türen auch in verschiedenen Materialien gibt, wie Holz, Glas und Metall, können Sie nach Ihren persönlichen Bedürfnissen und Einsatzzweck das passende Modell auszuwählen. Wollen Sie eher etwas Blickdichtes, dann ist Holz oder satiniertem Glas als Material sicher eine sinnvolle Sache. Wollen Sie die Tür lieber lichtdurchlässig, bietet sich natürlich Glas an. Hier gibt es viele verschiedene Oberflächen und Varianten.
Nutzt man für die Schiebetür einen Wandeinbau, verschwindet diese komplett in den Wänden. Dieses sieht sehr modern und schick aus. Der Raum wirkt dadurch nochmal größer als bei einer Schiebetür, die an der Wand von außen angebracht ist, weil man beim Öffnen praktisch nur den offenen Türrahmen sieht.

Worauf sollte man achten, wenn man eine Schiebetür nachträglich einbaut?

Wollen Sie eine normale Zimmertür mit Türblatt gegen eine Schiebetür austauschen, gilt es vorab einiges zu beachten. Da eine Schiebetür deutlich mehr als eine normale Zimmertür kostet, sollten Sie vorab abwägen, ob Ihnen die Vorteile und der Nutzen dieses wert sind. Suchen Sie eher eine kostengünstige Lösung, ist eine Schiebetür sicher nicht geeignet. Eventuell sollten Sie über ein Aushängen der Tür nachdenken. Sie können dann in den kalten Wintermonaten einen Vorhang davor hängen. Kostengünstig sind auch sogenannte Falttüren, welche natürlich optisch nicht das Gelbe vom Ei sind. Ist das Budget allerdings hoch genug, ist eine Schiebetür natürlich optimal.

Sie sollten sich vorab überlegen, welche Einbauvariante für Sie in Frage kommt. Es gibt nämlich zwei Möglichkeiten.
Die Schiebetür verschwindet elegant in der Wand und ist praktisch unsichtbar, wenn Sie geöffnet ist. Hier sollten Sie mit einem Handwerker vorab klären, ob dieses bei Ihren Wänden im Nachhinein überhaupt machbar ist und was das Ganze kostet. Bei einem Neubau kann man die Wände gleich entsprechend planen. Bei einem nachträglichen Einbau wird es schon deutlich aufwendiger.

Bei der kostengünstigeren Lösung werden Schienen an der Decke und am Boden vor der Türzarge angebaut. Die Schiebetür wird dort hineingehängt und wird dann in den Schienen auf und zugezogen. Hierbei müssen Sie beachten, dass Sie neben der Türzarge genug Platz haben, damit die Tür auch komplett geöffnet werden kann. Dieses sieht optisch natürlich nicht so schön aus wie bei der anderen Variante, ist aber um einiges einfacher zu installieren und oft auch für Hobbyhandwerker zu bewerkstelligen.

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