Grillen auf dem Gasgrill – Das sind die Vorteile

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Würste und Steaks nur auf einem Holzkohlegrill so richtig schmecken. Viele Grillfans schwören auf „Ihre Kohle“ und sind vehement gegen das Grillen auf dem Gasgrill. Ist das wirklich so, dass man auf einem Gasgrill schlechter grillt? Nein, natürlich nicht. Beide Arten des Grillens haben Ihre Daseinsberechtigung und zu Recht Ihre Fans. Genauso, wie der Holzkohlegrill seine Vorteile, aber auch Nachteile hat, so hat der Gasgrill ebenfalls seine Vor- aber auch Nachteile. Die Vorteile des Gasgrills überwiegen jedoch und haben schon so manchen eingefleischten Holzkohlefans überzeugt. Viele sind der Meinung, nur am Holzkohlegrill mit offenem Feuer kann man ordentlich grillen, wenn es mächtig raucht und qualmt. Dieses ist sicherlich Ansichtssache. Aber wie schon erwähnt, haben beide Arten Ihre Fans und das zu Recht. Jeder hat seine ganz eigenen Vorlieben und seine Vorstellung, was für ihn „Grillen“ bedeutet.

Unser Ratgeber „Grillen auf dem Gasgrill – Das sind die Vorteile“ gibt Ihnen zu diesem Thema wertvolle Tipps und Informationen.

Grillen auf dem Gasgrill - Das sind die Vorteile

Grillen auf dem Gasgrill – Das sind die Vorteile

Das sind die Vorteile vom Grillen mit Gas

In den USA ist das Grillen mit dem Gasgrill längst Standard und Normalität. In Deutschland stehen Gasgrills noch immer an zweiter Stellen, holen seit Jahren aber stetig auf. Das Grillen auf dem Gasgrill bietet nämlich viele Vorteile:

Ein Gasgrill ist in wenigen Minuten startbereit

Bei einem Holzkohlegrill müssen vorerst die Kohlen in den Grill gegeben und aufgeschichtet werden, der Anzünder verteilt, dann angezündet werden und nun müssen Sie gut 20-30 Minuten warten bis die Kohlen gut durchgeglüht sind, bevor das Grillgut auf den Rost gelegt werden kann. Beim Gasgrill gelingt es deutlich komfortabler und schneller die gewünschte Grilltemperatur zu erreichen, damit das Grillen starten kann. Dafür sind nur wenige Handgriffe notwendig: Beim Gasgrill muss nur der Absperrhahn der Gasflasche geöffnet werden und am Grill selbst müssen nur die Drehknöpfe gedreht werden, damit das Gas zündet. Die Haube muss nun wieder geschlossen werden und schon nach wenigen Minuten ist die gewünschte Grilltemperatur von 200 oder 250 Grad erreicht und das Fleisch und die Würste können auf den Rost gelegt werden.

Mit dem Gasgrill immer die perfekte Temperatur

Bei einem Gasgrill können Sie mit den Drehknöpfen die Temperatur unter der Haube optimal und komfortabel regeln. So besteht praktisch nie die Gefahr, dass Ihnen das Fleisch verbrennt. Erzeugen bei einem Holzkohlegrill die Kohlen erst einmal ordentlich Hitze, dann sollten Sie immer aufpassen, dass das Grillfleisch und die Wurst nicht verbrennen. Die einzige Möglichkeit der Regulierung der Hitze ist hier, dass Sie den Grillrost eine Stufe höher setzen, wenn der Grill diese Möglichkeit bietet. Andererseits können Sie das Grillgut nur an den Rand legen, wo es nicht so heiß ist oder im Notfall müssen Sie es sogar kurzzeitig herunternehmen, bevor es verbrennt oder sogar zu trocken wird. Bei einem Gasgrill drehen Sie einfach per Drehknopf ein paar Stufen herunter und im selben Moment produziert der Grill weniger Hitze.

Rauchgeschmack ist auch beim Gasgrill möglich

Das Hauptargument der „Gasgrill-Gegner“ lautet von jeher: Das Fleisch und die Wurst schmecken fade, weil Sie kein leckeres Rausaroma haben. Denn schließlich produzieren die Holzkohlen durch ihren Rauch einen Teil des Geschmacks, was in das Grillgut einzieht. Das Fleisch wird beim Grillen praktisch geräuchert. Aber auch hier haben sich die Hersteller für die Gasgrill-Liebhaber etwas einfallen lassen. Sie benötigen dafür nur eine kleine spezielle Metallbox (auch Smokebox genannt), die mit speziellen kleinen Holzschnitzeln gefüllt wird, die es im Handel zu kaufen gibt. Neben den klassischen Holzschnitzeln gibt es auch spezielle Räucherchips mit besonderem Raucharoma, wie z.B. Buche, Walnuss, Kirschbaum, sogar Whiskey-Holzfass und vieles mehr. Diese Räucherchips bringen richtig tolles Raucharoma in das Grillfleisch. Die Box stellen Sie mit dem Grillgut auf den heißen Rost. Die kleinen Räucherchips verbrennen langsam und sorgen für aromatischen Rauch.

Die Reinigung vom Gasgrill gelingt im Handumdrehen

Um den Holzkohlegrill zu reinigen, müssen Sie erst einige Stunden warten, bis die Kohle komplett verglüht ist und der Grill somit abgekühlt ist. Dann heißt es: Asche entfernen und mit einer Drahtbürste bzw. spezieller Grillbürste den verdreckten Grillrost reinigen. Beim Gasgrill entfällt schon Mal das Entfernen der kalten Asche, es muss lediglich der Rost geputzt werden. Das gelingt am einfachsten und schnellsten, wenn Sie den Gasgrill mit geschlossenem Deckel für ein paar Minuten auf der höchsten Stufe aufheizen. Dann verbrennen die Rückstände zum Teil schon von selbst. Den Rest können Sie dann mit einer Grillbürste ganz einfach und mühelos vom Rost abbürsten. Von Zeit zu Zeit sollte dann noch die Fettauffangschale gereinigt werden. Schon ist der Gasgrill wieder einsatzbereit.

Fazit Gasgrill vs. Holzkohlegrill

Sie sehen, diese Punkte sprechen alle für den Gasgrill und besonders das Argument mit dem Raucharoma konnte entkräftet werden. Es ist einfach deutlich komfortabler mit einem Gasgrill zu grillen. Allerdings kostet ein gutes und hochwertiges Modell auch einiges mehr als ein gleichwertiger Holzkohlegrill. Die Anschaffungskosten sind also höher und theoretisch kann bei einem Gasgrill auch mehr kaputtgehen, als beim Holzkohlegrill. Achten Sie von daher darauf, am besten ein Marken-Gerät zu kaufen, wenn es das Budget hergibt.

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