Toilette verstopft und Wasser steht: Das kann man jetzt tun

„Ich bin Klempner von Beruf. Ein dreifach Hoch dem der dies gold’ne Handwerk schuf!“, ist einer der bekannten Liedtexte von Rainhard Mey. Dieses handwerkliche Können ist von unschätzbarem Wert, besonders dann, wenn das Wasser in der Toilette nicht mehr abfließen will. Hier ist guter Rat teuer oder Gold wert, denn ein Überlaufen scheint vorprogrammiert.

Toilette verstopft und Wasser steht: Das kann man jetzt tun

Toilette verstopft und Wasser steht: Das kann man jetzt tun

Wie aber die Toilette wieder zum Laufen bringen? Die Zeit drängt, zumal der Wunsch nach einer funktionierenden Toilette von Stunde zu Stunde dringender wird. Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten: mechanisch, unter Zuhilfenahme von Chemie oder der Installateur-Notdienst aus Berlin oder einer anderen Stadt.

Bewährt und einfach – die Saugglocke

Nichts geht mehr und das Wasser droht überzulaufen. In so einer Situation ist eine Saugglocke das Hilfe Tool Nummer eins. Die Anwendung ist einfach und auch nach jahrelanger Lagerung in der Abstellkammer ist die Saugglocke sofort einsatzbereit.

Zuallererst sollten vorsichtshalber einige trockene Bodenwischtücher bereitgelegt werden, damit beim Überlaufen der Toilette oder zu heftigen Pumpen mit der Saugglocke schnell das Wasser vom Boden aufgenommen werden kann. Zusätzlich einen leeren Eimer bereitstellen, um die Tücher auswringen zu können.

Anschließend setzt man die Saugglocke vorsichtig senkrecht über den Abfluss. Wenn die Toilette bereits bis zum Rand mit Wasser angefüllt ist, kann durch das Eintauchen der Glocke diese bereits überlaufen.

Im ersten Schritt sollte die Saugglocke sanft durchgedrückt werden, um zu testen, ob diese auch richtig sitzt. Danach mehrmals hintereinander die Saugglocke betätigen. Fließt das Wasser noch nicht ab, den Vorgang wiederholen.

Bitte nicht zu kräftig pumpen, die Glocke sollte keinesfalls mit Gewalt in den Abfluss gedrückt werden und auch Spritzwasser kann Schaden an der umliegenden Einrichtung anrichten. Drängt die Zeit, dann hilft ein Installateur-Notdienst schnell und bequem.

Effizient und verlässlich – die Rohrreinigungsspirale

Dieses Unwort „Rohr-Reinigungs-Spirale“ bezeichnet ein höchst effizientes Werkzeug, dass in keinem Installations-Unternehmen fehlen darf. Der Gebrauch erfordert allerdings handwerkliches Geschick.

Hier gilt, wie auch oben bei der Saugglocke, auf jeden Fall einen leeren Eimer und trockene Bodenwischtücher bereitzulegen. Dann heißt es, runter auf die Knie und das meist etwas dickere Ende der Spirale vorsichtig in den Abfluss einzuführen. Durch leichtes hin- und herbewegen immer darauf achten, dass die Spirale selbständig ihren Weg findet.

Sollte man einen kleinen Widerstand spüren, könnte das die Verstopfung sein. Sobald diese durchstoßen ist, beginnt das Wasser abzulaufen. Vorsicht sollte man aber beim Herausziehen der Spirale walten lassen! Am besten die Spirale durch einen trockenen Lappen laufen lassen, um Spritzwasser zu verhindern. Auch hier gilt, dass ein Installateur-Notdienst die Tücken beim Einsatz von Rohrreinigungsspiralen kennt und Schlimmeres verhindern kann.

Sauber und schnell – die Chemie

Eine weitere Handhabe, um verstopfte Toiletten freizubekommen, sind chemische Reinigungsmittel. Jeder Baumarkt bietet eine Unmenge von derartigen Wundermitteln an. Grundsätzlich sollten chemische Abflussreiniger nur verwendet werden, wenn das Wasser zumindest noch langsam abläuft. Bei vollständiger Verstopfung sind diese meist wirkungslos oder benötigen längere Zeit, um die Verstopfung zu lösen.

Mutig und begrenzt – der Gummihandschuh

Eine letzte Möglichkeit sei hier der Vollständigkeit halber noch erwähnt. Ausgerüstet mit Gummihandschuhen kann man mit der Hand den Abfluss auf Verstopfungen abtasten. Das kostet allerdings einige Überwindung und der Erfolg ist überaus fraglich. Dann lieber gleich den Installateur-Notdienst rufen.

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