Algen im Pool: Das sind die Ursachen

Ein Pool im Garten stellt natürlich besonders an heißen Sommertagen eine tolle Bereicherung dar. Allerdings lässt der Spaß am kühlen Nass schnell nach, wenn die Wasserqualität zu wünschen übriglässt – besonders, wenn das Wasser eine grüne Farbe annimmt.

Den Grund für die unangenehmen grünen Verfärbungen des Poolwassers bilden Algen. Diese stellen außerdem einen optimalen Nährboden für Krankheitserreger und Bakterien dar. Dafür, dass sich die Algen jedoch überhaupt erst bilden können, ist eine unzureichende Poolpflege verantwortlich.

Algen im Pool: Das sind die Ursachen

Algen im Pool: Das sind die Ursachen

Allerdings gibt es glücklicherweise durchaus Hilfe bei Algen im Pool. Welche Ursachen im Detail für ihre Entstehung verantwortlich sind und was gegen die unerwünschten grünen Mitschwimmer getan werden kann, erklärt der folgende Beitrag.

So entstehen Algen im Pool

Im Pool bilden sich Algen vor allem dann, wenn das Wasser nicht mit ausreichend Algenschutzmittel behandelt wurde. Allerdings kann durchaus auch ein falscher pH-Wert dafür verantwortlich sein, dass Algen entstehen, ebenso wie Verschmutzungen des Wassers durch Sonnencreme, Hautschuppen, Haare oder Blätter.

Sind die Temperaturen sehr hoch und das Wasser im Pool heizt sich stark auf, haben die Algen besonders leichtes Spiel. Somit gilt es, stets wachsam zu sein und die Wasserqualität im Auge zu behalten, damit die Algen gar nicht erst entstehen können.

Wirkungsvolle Maßnahmen gegen Algen im Poolwasser

Um die Algen wieder aus dem Pool zu verbannen, werden Teststreifen zur Wasseranalyse, Algenschutzmittel, Chlor, pH-Senker oder Heber, Kescher, Bürsten und Schwämme benötigt.

Im ersten Schritt wird das Poolwasser grob gereinigt, wobei auch die Treppenstufen, der Boden und die Wände des Pools nicht vernachlässigt werden dürfen. Danach werden die Algen mithilfe des Keschers entfernt, bevor das Wasser durch die Filteranlage gepumpt und der Filter rückgespült wird. Falls es sich nur um einen geringen Algenbefall handelt, ist die Umwälzpumpe für 24 bis 48 Stunden laufen zu lassen, bei einem größeren Befall entsprechend länger.

Nun geht es daran, den pH-Wert des Pools zu testen, da dieser für die Ausbreitung der Algen verantwortlich sein kann. Für die Überprüfung des pH-Wertes stehen spezielle Teststreifen zur Verfügung. Idealerweise beträgt der pH-Wert im Poolwasser zwischen 7,0 und 7,4. Bei zu niedrigen oder zu hohen Werten sind dann entsprechend pH-Senker oder pH-Heber zu verwenden.

Sinnvoll ist es außerdem, eine Stoßchlorung vorzunehmen, damit die Algen endgültig aus dem Poolwasser entfernt werden. Das jeweilige Präparat muss dem Wasser einfach entsprechend der jeweiligen Herstellerempfehlung zugeführt werden. Sämtliche noch im Wasser vorhandene Algen werden durch das Chlor verlässlich abgetötet.

Sobald der Pool keinerlei Algen mehr aufweist, ist das Poolwasser mit Algenschutzmittel zu versehen, damit verhindert wird, dass die Algen schon nach kurzer Zeit zurückkehren. Das Mittel wird dazu in dem Wasser des Schwimmbeckens gleichmäßig verteilt. Hinsichtlich der Dosierung sind ebenfalls die entsprechenden Herstelleranweisungen zu berücksichtigen.

Nun sollte sich das Wasser des Pools wieder einladend und kristallklar zeigen. Dennoch ist es empfehlenswert, zum Abschluss erneut den pH-Wert und auch den Gehalt an Chlor im Wasser zu prüfen. Falls sich die beiden Werte nun noch immer nicht auf dem gewünschten Niveau befinden, muss erneut mit zusätzlichem Chlor oder pH-Senker beziehungsweise pH-Heber gearbeitet werden.

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