Kakerlaken und Schaben: Grund und Bekämpfung

Auch in Deutschland können Schaben zu einem echten Problem werden

Wenn es nachts dunkel wird, kommen sie aus ihren Verstecken und machen sich gierig über alles Essbare her, was sie finden. Kakerlaken und Schaben sind nicht nur in südlichen Urlaubsländern ein Begriff. Auch hierzulande können die unerwünschten Besucher zu einer regelrechten Plage im Haushalt werden. Dabei existieren zahlreiche Lösungen zur Schaben-Bekämpfung, um das Problem zu beseitigen. Doch weshalb tummeln sich diese Insekten überhaupt in menschlichen Behausungen und was könnte der Grund sein, dass sie ausgerechnet jetzt am falschen Ort ihre Arbeit verrichten?

Kakerlaken und Schaben: Grund und Bekämpfung

Kakerlaken und Schaben: Grund und Bekämpfung

Ungeziefer mit alter Geschichte

Seit Millionen von Jahren leben sie schon auf unserem Planeten und teilten sich ihr Revier bereits mit Dinosauriern. Unterteilt werden sie in die Deutsche Schabe, die Gemeine Küchenschabe, Orientalische Schabe und die Amerikanische Großschabe. Hierzulande treffen Menschen meistens auf die 15 mm große Deutsche Schabe, die manche auch mit der Waldkakerlake verwechseln. Waldschaben sind harmlos. Sie existieren in ganz Süddeutschland und im Alpenvorraum. Die Tiere ernähren sich vorwiegend von Pflanzenresten. Ihr ähnlicher Verwandter gilt hingegen als Vorratsschädling und befällt schnell Mehlpackungen, Pasta-Schachteln und ähnliche Lebensmittel.

Große Kakerlaken sorgen für größere Schäden

Eigentlich ist es im Winter für die Deutsche Schabe viel zu kalt, denn sie benötigt Temperaturen von etwa mindestens 20 Grad, damit ihr Fortbestand gesichert ist. Dennoch findet sie in Küchen und ähnlich warmen Gefilden der Wohnung ein perfektes Klima vor, um hier ganzjährig zu verweilen. Daher sind diese Schaben vermehrt an Hitzequellen oder an Punkten vorzufinden, wo sie genügend Nahrungsreste erbeuten können und gleichzeitig eine gewisse Luftfeuchtigkeit vorherrscht. Sie sitzen in Ritzen und Schächten, unter Türleisten, am Rand von Öfen oder gerne hinter Kühlschränken. Sind Küchen verstärkt von ihrer Anwesenheit betroffen, sprechen Experten von einer regelrechten Plage. Abhilfe schaffen meistens nur Profis, die mit speziellem Gerät anrücken und dem Ungeziefer die Lebensgrundlage durch Bekämpfungsmittel entziehen. Eine solche Schaben-Bekämpfung wird inzwischen immer häufiger angefragt.

Eine Plage für viele Gebäude

Generell können die Schädlinge überall dort erscheinen, wo sie ideale Bedingungen vorfinden. Besonders ärgerlich aber wird es, wenn die Tiere als überraschendes Souvenir aus dem Urlaub in die Deutsche Heimat einreisen. Mit viel Pech haben Betroffene womöglich die 30 mm große Gemeine Küchenschabe, auch als Orientalische Schabe bekannt, eingeschleppt. Sie ist aber nicht in Asien, sondern viel mehr im Nordafrikanischen Raum beheimatet, besiedelt die Kanaren und die Mittelmeer-Regionen, ist hin und wieder aber auch in Europa anzutreffen. Einzig die Kälte bremst ihre Vermehrung aus, denn ab Temperaturen von -10 °C stirbt das Insekt. Einmal als Plage im Gebäude eingenistet, verunreinigt ihr Sekret Nahrungsmittel. Gleichzeitig gilt die Gemeine Küchenschabe als Überträger von Krankheiten und stellt somit ein nicht zu unterschätzendes Gesundheitsrisiko dar.

Kakerlaken durch Profis effizient bekämpfen

Noch größer als die Gemeine Küchenschabe ist ihr amerikanischer Verwandter. Die Amerikanische Großschabe kann durchaus etwa 5 cm erreichen. Sie können Kälte jedoch überhaupt nicht vertragen und sind nur in warmen Gegenden auf der Welt vorzufinden. Eingeschleppt in die eigenen vier Wände könnte jedoch auch diese Art zum Problem werden. Ganz gleich welche Schaben-Art sich eingenistet hat, selbstständig sind die Populationen kaum zu entfernen. Nur eine professionelle Schaben-Bekämpfung führt zu erfolgreichen Ergebnissen. Zunächst sollte daher ein Profi das betroffene Areal begutachten und genau analysieren, wo die Insekten sitzen. Danach wird dieser in Absprache mit dem Auftraggeber zu geeigneten Mitteln greifen, um den Befall durch Schaben effizient zu bekämpfen. Wer nichtsahnend aus anderen Ländern einreist, sollte bereits vor Abflug seine Koffer gründlich kontrollieren, um zu Hause keine bösen Überraschungen zu erleben.

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