Das Hygienemanagement im Unternehmen

Wer in der aktuellen Krise ein Hygienekonzept für den Betrieb oder das Büro entwirft, muss an einige Dinge denken. Die Örtlichkeit, Mitarbeiteranzahl und Tätigkeitsfelder sind entscheidend bei den Punkten, die unbedingt mit ins Hygienemanagement einfließen sollten. Der Bund hat eine grobe Richtschnur gegeben, aber neben den allgemeinen Regeln können Sie Ihr Konzept individuell optimieren. Wir zeigen Ihnen einige Bereiche in puncto Hygiene auf, mit denen Sie der SARS-CoV-2-Pandemie begegnen. Informieren Sie sich bei den zuständigen Behörden wie dem Gesundheitsamt und Gesundheitsministerium. Darüber hinaus existiert ein Leitfaden zum „Einheitlichen Schutz gegen das Coronavirus[AS1] “ aus dem Bundesarbeitsministerium.

Das Hygienemanagement im Unternehmen

Das Hygienemanagement im Unternehmen

AHA-Regeln und Desinfektion am Arbeitsplatz

Zu den grundlegenden Maßnahmen am Arbeitsplatz gehört die Information Ihrer Mitarbeiter. Dank Ihnen wissen sie über die Regeln auf dem Betriebsgelände und in den Büros Bescheid. Es ist ein Abstand von 1,5 bis 2 Metern zwischen den Personen zu halten. Regeln Sie bei Präsenz die Anzahl der Personen in einem Raum. Idealerweise werden kleinere Büros mit nur einer Person besetzt. In größeren oder Großraumbüros sollte die Anzahl der Personen auf die Hälfte der üblichen Kapazitäten begrenzt werden. AHA-Regeln und mehr: ·        Abstand halten (mindestens 1,5 m) ·        Hygiene beachten (in die Armbeuge niesen/husten, Händedesinfektion) ·        Alltagsmaske tragen (idealerweise eine FFP2-Maske, KN95-Maske oder N95-Maske) ·        Lüften, stündlich oder besser aller 30 Minuten ·        Optional: Corona-Kontakt-App nutzen, Corona-Kontakt-Tagebuch führen In allen Gemeinschaftsräumen (Büroküche, Meetingräume etc.) und auf den Fluren und Gängen tragen Mitarbeiter eine Mund-Nasen-Maske. Stellen Sie für alle Mitarbeiter beziehungsweise an den Eingängen zum Arbeitsplatz Hygienemittelspender mit Desinfektionsmitteln in ausreichender Anzahl bereit. An den Arbeitsplätzen muss Flächendesinfektionsmittel zur Verfügung stehen. Die Behandlung mit Desinfektionsmitteln erfolgt vor dem Verlassen des Arbeitsplatzes. Wenn es möglich ist, verzichten viele Mitarbeiter auf den Gang zum Arbeitsplatz. Lesen Sie mehr im nächsten Abschnitt zum Thema Homeoffice.

Homeoffice und Testmöglichkeiten am Arbeitsort

Neben den täglichen Regeln und privaten Selbsttests stellen Sie am Arbeitsort Corona-Schnelltests zur Verfügung. Eine verantwortliche Person ist erster Ansprechpartner für alle Mitarbeiter. Das ist beispielsweise die Planerin oder der Planer des Hygienekonzeptes. Diese Person behält den Überblick über die Desinfektionsmittelvorräte und vermittelt mehr Informationen über die Funktionsweise der Schnelltests. Noch besser ist kein Kontakt der Mitarbeiter zueinander, weshalb die Ausstattung Ihrer technischen Abteilung immer wichtiger wird. Sind genügend Arbeitslaptopsgeschützte Netzwerke und weitere Arbeitsausstattungen für das Homeoffice vorhanden? Koordinieren Sie ein Wechselmodell, um durch ausreichendes Homeoffice, die Anzahl der Personen im Betrieb zu reduzieren. Um Ihr Homeoffice gut zu organisieren, benötigen Sie nicht nur das technische Equipment, sondern fähige IT-Kräfte und Software. Die IT-Abteilung muss für sichere und schnelle Verbindungen sorgen. Ein probates Mittel für sicheres Arbeiten von zu Hause sind VPN-Verbindungen. Gute Kommunikation und Absprachen für ein gelungenes Hygienemanagement Für alle Ihre Maßnahmen und Konzepte gilt: Nehmen Sie die Mitarbeiter an die Hand und sorgen Sie für Transparenz und Erklärungen. Es ist sinnvoll, die Vorgaben zu verschriftlichen und via E-Mail und in ausgedruckter Form an den Standorten zu verteilen. Geben Sie zu den Entwicklungen und weiteren Schritten regelmäßige Updates. Gehen Sie auf die Bedürfnisse Ihrer Belegschaft ein und versuchen Sie, individuelle Arbeitskonzepte zu ermöglichen. Beachten Sie, dass während akuter Krisenphasen Mitarbeiter unterschiedlich betroffen sind. Das gilt bei Erkrankung auch für Eltern, deren Kinder betreut werden müssen. Kolleginnen und Kollegen, die emotional unter der Situation leiden, bedürfen besonderer Fürsorge. Durch Ihre Hygienekonzepte und eine verständnisvolle Betreuung bauen Sie Ängste ab und Vertrauen auf. Sollten Sie einen Betriebsarzt in Ihrem Unternehmen haben, beziehen Sie ihn aktiv in die Fürsorge ein. Informieren Sie sich in Ihrer Gemeinde über die Schutzimpfungen. Ermöglichen Sie allen impfwilligen Mitarbeitern eine Schutzimpfung beim Betriebsarzt. Bleiben Sie gesund!  [AS1]neutrale, staatliche Quelle, daher der externe Link vertretbar und Mehrwert!

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