Vor- und Nachteile von Wassersprudlern

Zu einer gesunden Ernährung gehört neben einer Vollwertkost auch das Trinken von ausreichend Wasser. Viele trinken hierzu Wasser direkt aus der Wasserleitung oder kaufen Mineralwasser mit oder ohne Kohlensäure im Supermarkt oder Getränkeshop. Die meisten Wassertrinker wollen die prickelnde Kohlensäure im Getränk allerdings nicht missen. Vermittelt Sie doch erst das Gefühl von Frische und Lebendigkeit. Normal schleppt man pro Jahr dutzendfach schwere Getränkekisten mit Sprudelwasser vom Supermarkt nach Hause, in die eigenen vier Wände. Sind diese dann geleert, bringt man diese wieder zurück, um das Pfandgeld wieder zurückzubekommen. Dabei geht es auch viel einfacher. Mit einem sogenannter Trinkwassersprudler wird mit einer kleinen Gaskartusche im Gerät Kohlensäure direkt in das (stille) Leitungswasser eingebracht und aufgesprudelt. Dadurch schmeckt es dann so wie das abgefüllte Sprudelwasser aus dem Getränkeshop. Da es die praktischen Geräte von vielen verschiedenen Herstellern zu verschiedenen Preise gibt, schauen Sie sich vorweg am besten die Wassersprudler im Preisvergleich an.
Unser Ratgeber „Vor- und Nachteile von Wassersprudlern“ klärt Sie zu diesem Thema auf und gibt Ihnen viele wertvolle Informationen.

Vor- und Nachteile von Wassersprudlern

Vor- und Nachteile von Wassersprudlern

Vorteile von Wassersprudlern

Das sind die Vorteile:

  • Der wohl größte Vorteil ist der, dass man nie wieder schwere Wasserkästen schleppen muss. Gerade für Senioren oder sonst wie körperlich eingeschränkte Menschen eine sehr schöne Lösung, wenn trotzdem Sprudelwasser getrunken werden soll. Anstatt das Sprudelwasser vom Supermarkt nach Hause zu tragen, kann man es ganz leicht aus dem Leitungswasser mithilfe eines Trinkwassersprudlers in Sekundenschnelle selbst herstellen. Man muss sich also nicht mehr mit den schweren Flaschen beim Einkauf abschleppen, hat zu Hause keine angefangenen Getränkekisten und Flaschen herum stehen, die in beengten Wohnungen Platz im Flur, Küche, Keller oder Speiseraum wegnehmen.
  • Das Sprudelwasser ist praktisch immer verfügbar, also auch an Feiertagen, Wochenende und nachts, wenn die Supermärkte geschlossen haben. Da eine Gaskartusche je nach Hersteller und Benutzung für 50-100 Liter Wasser reicht, können Sie je nach Bedarf schnell neues Sprudelwasser „produzieren“.
  • Anstatt viel Geld im Geschäft für Sprudelwasser mit Geschmack zu lassen (oft kosten die Flaschen 1 EUR oder mehr), können Sie mit einem Trinkwassersprudler und einem Sirup oder Konzentrat das Sprudelwasser aufpeppen und daraus im Handumdrehen eine Cola oder Fruchtschorle ansetzen.
  • Auch wenn so gut wie alle Trinkwasserflaschen im Handel Pfandflaschen sind, werden deutschlandweit doch immer noch mehrere Millionen neue PET-Trinkflaschen nachproduziert. Benutzen Sie einen Trinkwassersprudler und haben immer nur wenige Flaschen zur Aufbewahrung und um daraus zu trinken, sorgen Sie zum (kleinen) Teil dafür, dass die Umwelt und die Ressourcen geschont werden.
  • Da die Industrie gut 3 Liter Wasser benötigt, um 1 Liter Wasser in eine Trinkflasche abzufüllen, können Sie mir einem Trinkwassersprudler dafür sorgen, dass nicht unnötig Wasser zum Befüllen Ihrer Flaschen verschwendet wird.
  • Da die Trinkwasserqualität in Deutschland im Allgemeinen als sehr gut gilt und sich 1 Liter Wasser nicht mal mit 1 Cent Kosten in Ihrer Wasserkostenrechnung niederschlägt, ist das Leitungswasser verglichen mit den Trinkwasserflaschen extrem billig.

Nachteile von Wassersprudlern

Das sind die Nachteile:

Leider gibt es auch einige Nachteile, wenn Sie Ihr eigenes Sprudelwasser mit einem Wassersprudler herstellen wollen. Ob dieses aber „echte“ Nachteile sind, muss jeder für sich selbst entscheiden und mit den Vorteilen abwägen.

  • Neben der Anschaffung eines Trinkwassersprudlers für ca. 40-100 Euro als Einmalkosten, fallen Folgekosten für die Kohlensäurepatronen an. Diese kosten je nach Hersteller ungefähr 20-30 EUR und reichen für ca. 50-100 Liter Wasser. Die Menge des Wassers hängt sehr von der Menge der Kohlensäure in der Kartusche ab und auch wie viel Kohlensäure Sie dem Wasser zusetzen. Per Knopfdruck können Sie selbst die Menge bestimmen und steuern damit, wie schnell die Patrone leer ist. Sie können die CO2-Patronen mittlerweile in den meisten Supermärkten, Drogerien, Baumärkten und natürlich auch in Online Shops nachkaufen.
  • Das Mineralwasser im Supermarkt hat in der Regel einen deutlich höheren Mineralstoffgehalt als Leitungswasser. Laut Studien wird aber ein Großteil der Mineralien durch die Nahrung aufgenommen und eher weniger durch Getränke. Essen Sie also recht gesund, muss dieses also kein echter Nachteil für Sie sein.
  • Auch wenn die Trinkflasche mit dem selbstproduziertem Sprudelwasser gut verschlossen ist und nur bei Bedarf geöffnet wird, entweicht die Kohlensäure, im Gegensatz zu den Trinkwasserflaschen im Supermarkt, relativ schnell. Es muss somit „nachgesprudelt“ werden. Haben Sie das Wasser frisch hergestellt, sollten Sie es binnen 24 Stunden ausgetrunken haben. Trinken Sie ihre 1-3 Liter Wasser pro Tag, sollte dieses aber kein Problem darstellen, da die meisten Trinkflaschen der Sprudelgeräte nur 600-800 ml fassen.
  • Wohnen Sie in einem recht alten Haus, wo das Wasser womöglich noch durch alte Rohrleitungen aus Blei fließt, sollten Sie hier auf jeden Fall auf das Trinken von Leitungswasser verzichten, da das Blei für die Gesundheit als sehr schädlich eingestuft wird.
  • Ist das Leitungswasser sehr kalkhaltig, ist es reine Geschmackssache, ob Ihnen das Sprudelwasser so schmecken wird. Ungesund ist das Kalk im Leitungswasser nicht, manchem gefällt der starke Kalkgeschmack allerdings nicht. Es gibt allerdings die Möglichkeit mit einem Wasserfilter und Filterkartuschen dem Leitungswasser das Kalk zu entziehen. Dieses bedeutet aber einen weiteren Aufwand, Anschaffungskosten für den Wasserfilter und auch wieder Folgekosten für den Nachkauf der Filterkartuschen.
  • Nutzen Sie einen Wassersprudler müssen Sie hier unbedingt auf die Hygiene achten. Wird das Gerät nicht täglich benutzt, sollten Sie den Sprudler und auch die Flaschen regelmäßig reinigen. Es können sich sonst schnell Bakterien bilden. Wassersprudler mit Glasflaschen sind hygienischer als die Modelle mit Plastikflaschen, aber meist dadurch auch ein wenig teurer. Außerdem können die Glasflaschen eher zu Bruch gehen.

Interessantes Video zum Thema Trinkwassersprudler

Wie Sie sehen, gibt es Vor- und Nachteile, wenn Sie einen Wassersprudler benutzen, um eigenes Sprudelwasser herzustellen. Wägen Sie also für sich ab, was Ihnen wichtig ist.

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