Maulwurf mit Hausmitteln vertreiben

Jeder Gartenbesitzer fürchtet ihn: Den Maulwurf. An sich ist er ein nützlicher Geselle, denn er frisst viele verschiedene Schädlinge, aber leider hat der Maulwurf auch die unangenehme Eigenschaft, dass er den schönen Rasen mit hässlichen Erdhügeln, also mit Maulwurfshügeln „verschönert“. Wenn man seinen Rasen hegt und pflegt kommt einem das natürlich nicht gelegen. Es gilt also den lästigen Unterbewohner loszuwerden. Es gibt im Handel allerhand verschiedene Geräte, die oft einer Menge kosten und deren Nutzen oft fraglich ist. Bevor Sie eine Menge Geld ausgeben, sollten Sie es mit den guten alten Hausmitteln versuchen. Mit den tierfreundlichen Methoden unserer Anleitung haben Sie sehr gute Chancen den Maulwurf zu vertreiben und los zu werden. Weitere Tipps und Tricks zur Maulwurfsbekämpfung finden Sie auf der Ratgeber-Seite www.gartendialog.de/gartenpflege/schaedlinge/maulwurf/maulwurfbekaempfung.html

Maulwurf mit Hausmitteln vertreiben

Maulwurf mit Hausmitteln vertreiben

Mit welchen Hausmitteln und Haushaltstipps kann man Maulwürfe vertreiben?

Nachfolgend finden Sie eine Liste mit praktischen Methoden und Hausmitteln, wie Sie Maulwürfe wieder aus Ihrem Garten und Grundstück vertreiben können. Beachten Sie bitte immer, dass der Tierschutz auch bei den geschützten Maulwürfen gilt. Bei allen Maßnahmen, die Sie zur Vertreibung ergreifen, ob nun Lärm, Geruch, Einfangen, der Maulwurf darf dabei nicht getötet oder verletzt werden. Da Maulwürfe sehr schlecht sehen können, ist Ihr Gehör und Geruchssinn dafür umso besser ausgebildet. Maulwürfe sind dadurch recht geruchs- und lärmempfindlich. Sie lieben die Ruhe. Das können wir Menschen uns zu Nutze machen.

Mit Lärm und Geräuschen Maulwürfe vertreiben

Nutzen Sie einen Benzin-Rasenmäher und zu Beginn der Saison entdecken Sie Maulwurfshügel auf Ihrem Rasen, dann mähen Sie alle paar Tage den Rasen mit dem Benzinrasenmäher. Auch wenn der Rasen nicht so hoch ist, dass er geschnitten werden muss, aber das laute Motorengeräusch und der Verbrennungsgeruch vom Benzinmotor mögen die Maulwürfe gar nicht. In der Regel werden sich die Maulwürfe einen anderen Lebensraum suchen, wenn sie alle paar Tage mit Lärm und Geruch „belästigt“ werden. Gerade, wenn Sie nur 1-2 Maulwürfe unter Ihrem Rasen „wohnen“ haben, stehen die Chancen sehr gut, dass diese schnell das Weite suchen.

Wie schon erwähnt, sind Maulwürfe lärmempfindlich und lieben es lieber ruhig. Buddeln Sie ein paar Glasflaschen (über das gesamte Grundstück verteilt) mit dem Flaschenhals und Öffnung nach oben und leicht schräg in den Erdboden ein. Der Wind bläst nun in den offenen Flaschenhals und gibt ein „tutendes“ bzw. „pfeifendes“ Geräusch von sich. Sicher kennen Sie das Geräusch, wen Sie selber schon Mal in eine Flasche gepustet haben. Maulwürfe mögen diesen Ton überhaupt nicht und werden sich alsbald ein ruhigeres Revier suchen.

Eine etwas aufwendigere Methode zum Maulwurf vertreiben sieht wie folgt aus: Setzen Sie kleine Pfosten aus Metall in den Erdboden ein und machen Sie dort kleine Windräder fest, die ein quietschendes Geräusch von sich geben. Der Schall trägt das Quietschen vom Windrad über den Metallpfosten in das Erdreich zum Maulwurf. Das ist auf Dauer für den kleinen Unterbewohner zu viel des Guten und er sucht alsbald woanders einen neuen Bau.

Eine andere Variante zur Maulwurfabwehr mit Lärm funktioniert mit folgenden Hausmitteln: Graben oder schlagen Sie einen Metallpfosten in das Erdreich an verschiedenen Stellen auf dem Grundstück. An diesen Pfosten binden Sie dann mit Bindfäden oder Schnüren einige Löffel oder andere klappernde Metallgegenstände an. Der Wind lässt die Löffel an den Metallpfosten schlagen und klappern. Diese unangenehmen Geräusche überträgt dann der Metallpfosten ins Erdreich zum Maulwurf. Das wird ihm auf Dauer nicht gefallen und dazu bringen bald das Weite zu suchen.

Mit Geruch und Gestank Maulwürfe vertreiben

Graben Sie ein wenig vom Maulwurfshügel auf und legen Sie einen der folgenden Sachen hinein:

  • gepresster Knoblauch mit Wasser vermischt
  • saure Milch oder Buttermilch
  • Hundehaare
  • Zitrusöl
  • Brennnesseljauche
  • Lilienzwiebeln
  • Ätherische Öle in Lappen

Sie müssen aber unbedingt möglichst viele der Maulwurfshügel mit diesen Geruchsstoffen präparieren und eventuell alle paar Tage auffrischen. Beobachten Sie genau, ob Sie damit Erfolg haben. Das sehen Sie, ob neue Maulwurfshügel entstehen.
Im Handel (Baumarkt etc.) gibt es auch spezielle Mischungen (Maulwurf-Schreck), die Sie direkt in den Gang des Maulwurfshügel kippen können. Diese Mischungen sind oft sehr effektiv und verjagen den Maulwurf.

Sonstige Methoden um den Maulwurf aus dem Garten zu vertreiben

Helfen all die anderen hier genannten Hausmittel mit Lärm und Gerüchen nicht, dann können Sie es zur Not noch mit Lebendfallen (z.B. im Baumarkt erhältlich) versuchen. Tappt der Maulwurf in die Falle, können Sie ihn einige 100 Meter weiter entfernt wieder in die Freiheit entlassen. Stellen Sie solche Fallen auf, sollten Sie aber unbedingt alle paar Stunden kontrollieren, aber der Maulwurf gefangen wurde. Andernfalls besteht die Gefahr, dass er verhungert oder verdurstet.

Im Handel gibt es auch Ultraschallgeräte (z.B. im Baumarkt), speziell um Maulwürfe zu vertreiben. Diese Geräte geben für den Menschen unhörbar ständig einen für den Maulwurf sehr unangenehmen Ton ab. Das sollte ihn dazu bewegen, sich ein neues Revier zu suchen.

Treten oder harken Sie die bereits entstandenen Maulwurfshügel immer wieder platt. Der Maulwurf wird das auf Dauer nicht gut finden, weil er den Gang im Hügel immer wieder neu graben muss. Die Chancen stehen so nicht schlecht, dass er sich selber in ein anderes Revier umsiedelt. Hier ist aber eine Menge Geduld und Ausdauer gefragt, dem wühlenden Tier klar zu machen, dass man ihn nicht gerne im Garten als Untermieter hat.

Spielende Kinder und Hunde im Garten sind ebenfalls der natürliche Feind des Maulwurfs. Die Maulwürfe mögen den Radau und das Herumspringen und Rennen der Kinder auf dem Rasen gar nicht. Ebenfalls der Geruch von Hunden ist gar nicht so der Fall der kleinen Plagegeister.

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