Bratpfanne richtig pflegen und behandeln

Eine gute und hochwertige Bratpfanne (wie z.B. die Hoffmann Grillpfanne) ist für eine lange Lebensdauer ausgelegt. Vorausgesetzt man behandelt sie schonend und pflegt sie richtig. Und das ist leider meist das Problem, warum so manche Teflon-Pfanne, Keramikpfanne oder Aluguss Bratpfanne schon nach nur 1-2 Jahren im Müll landen, weil das Essen anbrennt, da die Beschichtung kaputt ist oder sie nicht mehr plan auf dem Ceran-Kochfeld aufliegen. Auch, wenn Pfannen robust und stabil aussehen, so gibt es doch einige Knackpunkte, die das Kochgeschirr schnell schädigen können.

Bratpfanne richtig pflegen und behandeln

Bratpfanne richtig pflegen und behandeln

Zu hohe Temperaturen schaden Teflon-Pfannen

Für viele Gerichte muss man Fleisch oder Gemüse scharf anbraten, es also bei hoher Hitzestufe in die Pfanne geben. Dafür sollte man nicht seine Teflon-Bratpfanne verwenden, denn hohe Temperaturen fügen der Beschichtung Schaden zu. Wer länger etwas von seiner Teflon-Bratpfanne haben möchte, nutzt sie nur bei mittlerer Hitze. Für heißere Kochvorhaben sollte man eine andere Pfanne benutzen, beispielsweise aus Gusseisen.

Schonende Reinigung erhöht die Lebensdauer der Pfanne

Einer der wichtigsten Punkte, damit die Bratpfanne ein langes Leben lang leckere Steaks und Bratkartoffeln brät, ist wohl die richtige Reinigung. Diese sollte so schonend wie möglich sein. Viele geben Ihre Pfannen in den Geschirrspüler. Hier leidet das Kochgeschirr allerdings auf Dauer. Auch, wenn der Hersteller die Pfanne als spülmaschinentauglich auslobt, so greifen die aggressiven Spülmitteltabs die Oberfläche an. Aluminium-Pfannen verfärben sich häufig mit der Zeit, bei Teflon-Pfannen wird die Beschichtung beschädigt, bei Keramikpfannen leidet die Versiegelung und gusseiserne Pfannen können rosten. Besser ist und schonender ist es, die Pfanne mit der Hand mit milden Spülmittel und einem weichen Schwamm oder Lappen zu reinigen. Benutzen Sie für beschichtete Pfannen auf keinen Fall einen rauen Topfkratzer oder gar Stahlwolle. Die Teflon-Schicht ist schließlich nur hauchdünn.

Geben Sie immer ausreichend Fett bzw. Öl in die Bratpfanne

Während des Bratens sollte immer ausreichend Fett oder Öl in der Pfanne sein. Das schont die Beschichtung bzw. Oberfläche. Auch, wenn beschichtete Bratpfannen oft gar kein Fett zum Braten benötigen, so sollten Sie jedoch immer ein wenig hineingeben und nicht ganz darauf verzichten. Mit etwas Öl oder Fett wird die Pfanne während des Bratens immer gepflegt. Bei beschichteten Pfannen geben Sie das Fett aber nie gleich zu Anfang hinein, sondern immer erst dann, wenn die Pfanne sich erhitzt hat.

Nutzen Sie ausschließlich Kochgeschirr aus Holz, Kunststoff oder Silikon

Der Kochlöffel oder Pfannenwender sollte bei beschichteten Pfannen auf gar keinen Fall aus Metall sein. Dieses beschädigt auf Dauer die Beschichtung. Nutzen Sie stattdessen Kochgeschirr aus Holz, Kunststoff oder Silikon.

Lassen Sie die Pfanne vor der Reinigung gut abkühlen

Machen Sie nicht den Fehler und lassen Sie nach dem Braten gleich kaltes Wasser in die Pfanne, um diese einzuweichen. Viele machen das, besonders, wenn etwas in der Pfanne angebrannt ist. Das ist aber sehr belastend für die Pfanne. Das Metall der Pfanne ist sehr heiß. Geben Sie nun kaltes Wasser darauf, kann durch den starken Temperaturunterschied Fett herausspritzen, zudem kann sich der Pfannenboden verziehen oder wölben. Das ist besonders bei Ceran- und Induktionsfehler aber sehr schlecht, weil die Pfanne dann nicht mehr plan aufliegt und die Wärmeübertragung nicht mehr einwandfrei stattfinden kann.

Reinigen Sie die Pfanne unbedingt schonend ohne Kratzen und Schrubben

Bevor Sie sich an die Reinigung der Pfanne machen, sollten Sie sie vorweg unbedingt abkühlen lassen. Sie können sich die spätere Reinigung etwas erleichtern, wenn Sie die Pfanne direkt nach der Benutzung mit einigen Tücher einer Küchenrolle auswischen. Stellen Sie sie dann aber erstmal 10-15 Minuten beiseite, bis sie erkaltet ist. Kratzen Sie angebrannte und anhaftende Essensreste aber niemals mit einem metallenen Schaber, Stahlwolle oder mit Messer. Damit bekommen Sie zwar die Verkrustungen gut ab, beschädigen aber leider auch die Beschichtung bzw. Oberfläche. Nutzen Sie also niemals harte Gegenstände für die Säuberung, sondern einen weichen Lappen und zum Reste abschaben einen Holzschaber. Aber selbst mit diesem sollten Sie sehr vorsichtig zu Werke gehen. Am besten ist es die Pfanne einzuweichen. Für weitere Tipps, sollten Sie unseren Ratgeber „Angebrannte Pfanne mit Hausmitteln reinigen“ oder „Teflonpfanne richtig reinigen“ mit zahlreichen Tipps wie Sie mit einfachen und preiswerten Hausmitteln ganz schonend die Pfannen reinigen können.

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