Gut drauf ohne (illegale) Drogen

Heutzutage lebt die Menschheit größtenteils in einer sehr schnelllebigen Welt. Aus diesem Grund ist immer häufiger festzustellen, dass Depressionen und chronischer Stress öfter vorkommen. Tendenz steigend. Für diese und ähnliche Symptome der nachlassenden seelischen Verfassung gibt es allerdings eine relativ simple Erklärung. Wenn der menschliche Körper etwa einen vergleichsweise geringen Serotoninspiegel aufweist, kann dies unter anderem auch Depressionen hervorrufen. Doch damit nicht genug. So können sich in der Folge beispielsweise auch Schlafstörungen, regelmäßiger und jedes mal heftig auftretender Heißhunger sowie eine Unterfunktion der Schilddrüsen einstellen.

Gut drauf ohne (illegale) Drogen

Gut drauf

Glücklicherweise kann man einem Mangel an Serotonin im Körper meist ganz einfach entgegenwirken. Wie das funktioniert und warum vor allem auch 5-HTP für mehr Serotonin eine wichtige Rolle spielt, dies und mehr nachfolgend im Überblick.

Was hat es mit Serotonin auf sich?

Serotonin ist ein Glückshormon, das als Neurotransmitter im Gehirn gebildet wird. Dort sorgt es für eine allgemeine Lebensfreude, tiefen und erholsamen Schlaf sowie eine stabile seelische Ausgeglichenheit. Der menschliche Körper produziert das Hormon allerdings nicht am Fließband, sondern lediglich auf Bestellung. Ironischerweise kann Serotonin den Körper nämlich ab einem bestimmten Maß gewissermaßen langweilen. Er baut eine Hemmschwelle auf, die immer höher wird, je länger das Gehirn Serotonin ausschüttet.

Dies ist einzig und allein der Grund dafür, warum man nicht sieben Tage die Woche und 24 Stunden am Tag die ganze Zeit vor Glück strahlend durchs Leben rennt. Der Körper braucht regelmäßig einen natürlichen Entzug von Serotonin, andernfalls wirkt es einfach nicht mehr so wie es soll.

Voraussetzung für die Bildung des Glückshormons sind allerdings auch Glücksmomente im menschlichen Leben. Dies können ganz großartige Ereignisse sein wie beispielsweise eine geglückte Verlobung oder ein erfolgreicher Schulabschluss. Doch auch kleine Momente wie beispielsweise eine gute Note des eigenen Kindes in der Schule oder das Wiederfinden eines lange verloren geglaubten Gegenstandes auf dem Dachboden. Glücksmoment bedeutet für das Gehirn: Bildung und Ausschüttung von Serotonin.

Und genau da liegt das Problem: Leider gibt es vor allem in der heutigen Zeit immer mehr Menschen, bei denen Glücksmomente eher zur Seltenheit werden. Dies ist in großen Teilen der bereits erwähnten Schnelllebigkeit zu verdanken. Oft hat man kaum noch Freizeit, ist in einem scheinbar endlosen Hamsterrad aus Arbeit und häuslicher Verpflichtungen gefangen. Mahlzeiten und Entspannungsphasen kommen nicht selten viel zu kurz, was sich dann meist negativ auf den Schlaf und die allgemeine Lebensfreude auswirkt. Dem Körper mangelt es an Serotonin und es entwickeln sich schneller Depressionen, als man es für möglich hält.

Wie kann der Serotoninspiegel aktiv erhöht werden?

Um diesem Worst-Case-Szenario vorzubeugen, sind daher immer mehr Menschen darauf bedacht, ihren Serotoninspiegel aktiv zu erhöhen. Dies gilt vor allem für die dunklen Wintermonate, wo Tageslicht und (temperaturbedingt) Frischluft meist eher rar sind. Da man Glücksmomente nicht unbedingt erzwingen kann, empfiehlt sich hier vor allem die Anwendung von 5-Hydroxytryptophan, auch als 5-HTP bekannt. Nimmt man es ein, kann es vom Gehirn effektiv zu Serotonin umgewandelt werden. Somit kann das Gehirn eine größere Menge an Serotonin ausschütten, ohne es selbst produziert zu haben. Dadurch bessert sich die allgemeine Laune und Depressionen können effektiv vorgebeugt werden.

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