So kann man sein Immunsystem stärken

Im Winter ist der Körper einer besonders hohen Belastung durch Krankheitserreger ausgesetzt. Das liegt an einer ganzen Reihe von Faktoren. Wir halten uns vermehrt in Gebäuden auf. Die trockene Heizungsluft schadet den Schleimhäuten und macht sie anfälliger für das Eindringen von Krankheitserregern. Gleichzeitig sammeln sich durch die größeren Menschenansammlungen vermehrt Krankheitserreger in der Luft an. Während der Körper einige wenige Krankheitserreger noch abwehren könnte, so kommen allein durch die hohe Anzahl eher welche an der körpereigenen Abwehr vorbei. Letztlich führt der Lichtmangel im Winter zu einer deutlichen Schwächung des Immunsystems.

So kann man sein Immunsystem stärken

So kann man sein Immunsystem stärken

Lichtmangel als Kernproblem

UVB-Licht induziert die Bildung von Vitamin D in der Haut. Dieses Vitamin ist in hohem Maße für ein funktionierendes Immunsystem notwendig. Im Winter sind die Tage jedoch viel zu kurz, zu viel Haut bedeckt und die tiefer stehende Sonne überhaupt weniger geeignet damit der Körper ausreichend viel Vitamin D produzieren kann. So ist es dem Immunsystem im Endeffekt praktisch vollkommen unmöglich sich gegen die Flut an Krankheitserregern zu wehren. Damit es dazu nicht kommt ist es wichtig das Immunsystem schon frühzeitig winterfest zu machen.

Immunsystem stärken und Abwehrkräfte aufbauen

Die beste Lösung ist das Immunsystem zu stärken und Abwehrkräfte aufzubauen, damit es gar nicht erst anfälliger für Krankheitserreger wird. Dafür sollte zumindest versucht werden so viel natürliches Tageslicht auf die unbedeckte Haut zu bekommen, wie nur möglich. Gleichzeitig sollte besonders stark auf eine gesunde Ernährung geachtet werden, denn während der Körper selbst nicht dazu in der Lage ist sich mit den benötigten Vitaminen zu versorgen, so ist eine mineralstoffreiche und vitaminreiche Ernährung ein gutes Hilfsmittel um die Unterversorgung auszugleichen.

Superfood – aus Fleisch, abgepackt und künstlich gefärbt

Bei der Frage nach geeigneten gesunden Lebensmitteln bekommt man fast so viele Meinungen wie man Personen fragt. In den letzten Jahren kommt dabei regelmäßig der Begriff Superfood auf. Doch kaum jemand macht sich ernsthafte Gedanken darüber was dieses Wort eigentlich bedeutet und ob es tatsächlich Sinn ergibt.

Als Superfood werden Lebensmittel bezeichnet, die aufgrund der Zusammensetzung an Inhaltsstoffen anderen Lebensmitteln überlegen sind – oder zumindest sein sollen. Bei einem genauen Blick auf diese Definition fällt schnell auf, dass der Begriff Superfood Schwachsinn ist. Ein einfaches Beispiel: eine gegrillte Schweinshaxe hat 19 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm – das ist so viel wie in 6,3 Kilogramm Äpfel. Würde jemand auf die Idee kommen die Haxe als Superfood zu bezeichnen, obwohl sie in diesem Punkt Äpfeln deutlich überlegen ist? Wohl kaum.

Aus genau diesem Grund sollte man wenig Wert auf die Bezeichnung Superfood legen, sondern mit ein wenig Eigeninitiative Nährstofftabellen vergleichen.

In diesem Zusammenhang ist Vitamin C, als eines der wichtigsten Vitamine für das Immunsystem, besonders interessant. Zitronen sind das Sinnbild für Vitamin C. Tatsächlich hat jedoch in Scheiben abgepackte Salami exakt den gleichen Vitamin C Gehalt wie eine Zitrone, denn das Vitamin dient als Konservierungsmittel und bewirkt die rote Farbe der Salami.

Nahrungsmittel durchdacht wählen: viel hilft viel – zu viel schadet

Es gibt einige Vitamine und Mineralstoffe, die besonders wichtig für das Immunsystem sind. Dazu zählen die Vitamine D und C sowie die Mineralstoffe Zink und Selen. Während von jedem davon die Tagesdosis erreicht werden sollte, so sollte sie nicht, vor allem nicht mit Nahrungsergänzungsmitteln maßlos überschritten werden. Ein Zuviel schützt nicht zusätzlich, sondern ist ein zweifelhafter Tausch einer Erkältung gegen lebenslange Nierenschäden und Leberschäden.

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