Reinigung und Pflege eines Wasserbettes

Ein Wasserbett bietet viele Vorteile. Neben dem Liegekomfort ist auch die Hygiene (vor allem Für Allergiker) eine der großen Vorteile. In herkömmlichen Matratzen tummeln sich im Laufe der Zeit mehrere 100.000 Milben, aber auch Bakterien. Zudem nimmt die Matratze Schweiß und Hautschüppchen auf. Dadurch kann sich Schimmel und ein muffiger Geruch im Schlafzimmer bilden. Diese Probleme haben moderne Wasserbetten nicht. Dafür lauern hier andere Gefahren und Probleme, die man aber leicht im Griff hat, wenn man einige wichtige Punkte bei der Reinigung und Wasserbett Pflege beachtet.

Unser Ratgeber „Reinigung und Pflege eines Wasserbettes“ gibt Ihnen zu diesem Thema viele wertvolle Informationen und Tipps.

Reinigung und Pflege eines Wasserbettes

Reinigung und Pflege eines Wasserbettes

Pflegen Sie das Wasser im Wasserbett mit Conditioner

Für Wasserbetten ist der sogenannte Conditioner unverzichtbar. Der Conditioner sorgt dafür, dass das Wasser im Wasserkern immer „frisch“ gehalten wird, denn er verhindert Algenbildung im Wasser. Zudem hält er das Vinyl und Vlies im Inneren der Matratze geschmeidig. So muss das Wasser in einem Wasserbett in der Regel ein Leben lang nie gewechselt werden. Das Vinyl hält nicht ewig, die Lebensdauer wird aber beträchtlich durch die Zugabe von Conditioner erhöht.

Reinigen Sie die Vinyloberfläche der Wassermatratze regelmäßig

Bei einem Wasserbett sammeln sich Hautschüppchen, Schweißsalze, Bakterien und Milben im Laufe der Zeit auf der Vinyloberfläche der Wassermatratze. Die kleinsten Bestandteile dringen problemlos durch den Bezug. Von daher sollte die Vinyloberfläche regelmäßig, am besten alle 3 Monate, gesäubert werden. Dafür gibt es im Handel spezielle Vinylreiniger in Form von Sprays, Lotions und auch feuchte Tücher für die Reinigung. Das Vinyl wird dadurch nicht nur von den Fremdkörpern befreit und gereinigt, sondern dabei auch gleich gepflegt. Die Pflegeprodukte verhindern, dass das Vinyl austrocknet, porös und rissig wird. Das verlängert die Lebensdauer des Wasserbettes enorm. Nutzen Sie am besten einen sogenannten Topliner. Dieser ist ein Schutzbezug der zwischen Wassermatratze und Bezug aufgezogen wird. Er ist so engmaschig, dass die feinsten Partikel nicht auf die Vinyloberfläche der Matratze durchrieseln können.

Der Wasserbett-Bezug sollte ebenfalls regelmäßig gesäubert werden

Jedes Wasserbett besitzt als oberste Schicht einen Bezug. Dieser besteht meist aus Baumwolle oder Microfaser und ist in verschiedenen Dicken und Qualitäten erhältlich. Der Bezug ist in der Regel mit einem Reißverschluss mit dem unteren Bezug verbunden und kann so abgenommen werden. Den Bezug sollten Sie ca. 2-4 Mal pro Jahr mit mindestens 60 Grad C in der Waschmaschine waschen. Da ein Wasserbett keine Matratze besitzt, die Schweiß und deren Salze, Milben, Hautschüppchen usw. aufnehmen kann, landet dieses im gewissen Maß in dem dünnen Bezug. Durch den 60 Grad Waschgang werden diese wirkungsvoll entfernt und Milben und Bakterien abgetötet.

Luft im Wasserbett verschlechtert den Liegekomfort und vermindert die Heizleistung

Nach dem Befüllen des Wasserbettes ist vorerst noch allerhand Luft im Wasser. Dieses löst sich nach und nach und bildet im oberen Bereich des Wasserkerns mit der Zeit ein kleines Luftpolster. Dieses klingt harmlos, ist aber im Wasserbett sehr ungünstig, denn die Luft verursacht nervige Blubber- und Gluckergeräusche bei Bewegung im Bett. Zudem wird das Liegeverhalten negativ beeinflusst. Außerdem stellt man deswegen oft die Heizung mit der Zeit etwas höher, weil einem die Temperatur zu gering vorkommt. Luft ist ein schlechterer Wärmeleiter als Wasser. So ist die Wärme im oberen Bereich teilweise geringer.

Sie sehen schon: Das alles sind genug Gründe das Wasserbett regelmäßig zu entlüften. Am einfachsten gelingt dieses mit einer sogenannten Entlüfterpumpe. Diese funktioniert praktisch umgekehrt wie eine Luftpumpe. Sie sauge die Luft aus der Matratze. Die Pumpe wird am Ventil angesetzt und mit der Hand die Luft aus der Matratze in Richtung Ventil gestrichen und immer wieder zwischendurch abgepumpt. So lange bis keine Luft mehr im Wasserkern vorhanden ist. Anstatt mit der Hand könnten Sie die Luft auch auf dem Bett (quer) liegend von oben nach unten rollen bis in Richtung Ventil und dann dort abpumpen.

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