An diesen 3 Merkmalen erkennt man einen hochwertigen Teppich

Ein Teppich gehört für die meisten zu einem gemütlichen Raum dazu. Natürlich hat jeder seine ganz individuellen Vorlieben, was einen Bodenbelag betrifft, doch ein schöner und vor allem hochwertiger Teppich wertet jeden Boden noch einmal zusätzlich auf. Allerdings ist es nicht leicht, einen guten von einem eher schlechten Teppich zu unterscheiden. Es gibt jedoch einige Merkmale, die es jedem erlauben, einen Teppich schnell und gut auf seine Qualität bewerten zu können.

An diesen 3 Merkmalen erkennt man einen hochwertigen Teppich

An diesen 3 Merkmalen erkennt man einen hochwertigen Teppich

Merkmal Nummer 1: Die Anzahl der Knoten und Noppen

Wenn man sich einen Teppich mal genauer anschaut, wir man feststellen, dass dieser aus sehr vielen Noppen und Knoten besteht. Doch das ist nicht trivial, sondern das wohl entscheidende Kriterium, wenn es um die Qualität eines Teppichs geht. Dabei geht es nicht um die Knoten und Noppen an sich, sondern vielmehr um die Anzahl beim jeweiligen Modell. Je mehr Noppen und Knoten, desto mehr Arbeitszeit ist mutmaßlich in den Teppich investiert worden. Gerade bei Teppichen, die von Hand gefertigt wurden, kann man erkennen, wie gut die Qualität ist. Wenn ein Teppich von Hand geknüpft wurde, spricht man von Knoten, die den Teppich ausmachen. Gleichzeitig kann man auch sagen, dass ein Teppich mit mehr Knoten auch deutlich haltbarer und robuster ist als ein Modell mit weniger Knoten. Wenn man also in den Genuss eines hochwertigen Teppichs kommt, sollte man bei einer Beschädigung oder Verschmutzung definitiv eine Teppichreparatur in Betracht ziehen, anstatt sich gleich einen neuen zuzulegen.

Merkmal Nummer 2: Das Garn und die Wolle

Es gibt Teppiche, die wie beschrieben aus sehr vielen Knoten oder Noppen bestehen. Anhand des ersten Merkmals könnte man nun davon ausgehen, dass dieser Teppich auch entsprechend hochwertig ist, doch das muss nicht sein. Hier kommt das zweite Merkmal ins Spiel: Die Qualität des Garns und der Wolle. Ein Teppich, der viele Knoten hat, aber gleichzeitig aus schlechter Wolle oder schlechtem Garn gefertigt wurde, wird unter Experten als sog. „Blender“ bezeichnet. Letztendlich ist die Qualität der Rohstoffe mindestens genauso wichtig, wie die Qualität der Verarbeitung.

So sollte man bei Naturgarn immer auf den Fettgehalt der Wolle achten, denn je höher der Fettgehalt ist, desto länger hat man Freude an seinem Teppich. Bei billigen Modellen mit niedrigem Fettgehalt merkt man schnell, dass die Wolle Fusseln bildet. Gleichzeitig sind diese Teppiche auch sehr anfällig gegenüber Verschmutzungen aller Art.

Merkmal Nummer 3: Der Preis

Das dritte, richtungsweisende Merkmal ist der Preis. Sicherlich gibt es auch schwarze Schafe unter den Teppichhändlern, allerdings lässt bei bekannten Verkäufern ein hoher Preis oft auch auf eine hohe Qualität schließen. Sehr gute Rohstoffe haben ihren Preis und auch eine erstklassige Verarbeitung erfordert ein gewisses Know-How und viel Liebe in der Herstellung. Ob die Wolle bzw. das Garn hochwertig sind und damit auch berechtigt etwas mehr kosten, merkt man meist schon beim ersten Anfassen des Teppichs. Des Weiteren gibt es im Teppich-Bereich einige Gütesiegel, die unter den Herstellern bekannt sind und die bei Vorhandensein für eine hochwertige Qualität sprechen. Bei den verschiedenen Prüfsiegeln geht es unter anderem um die Verwendung von Schadstoffen, die Herkunft und Verarbeitung der Rohstoffe sowie sonstige Normen, die eingehalten werden müssen.

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