Winterzeit ist Magen-Darm-Infektzeit: Tipps, um die lästigen Symptome zu bekämpfen

Mit den kalten Monaten kommen sie jedes Jahr wieder: die Magen-Darm-Infekte. Übelkeit, Durchfall und Erbrechen sind die hauptsächlichen Symptome und können dem Organismus ziemlich übel mitspielen. Man liegt erschöpft auf dem Sofa oder pendelt zwischen Badezimmer und Bett. Magen und Darm verkrampfen sich und schmerzen und an Essen und Trinken ist vor Übelkeit nicht zu denken. Doch woher kommen die Probleme des Verdauungssystems und wie können die Symptome gelindert werden, sodass die Krankheit schnell überstanden ist?

Winterzeit ist Magen-Darm-Infektzeit: Tipps, um die lästigen Symptome zu bekämpfen

Winterzeit ist Magen-Darm-Infektzeit: Tipps, um die lästigen Symptome zu bekämpfen

Magen-Darm-Infekte entstehen durch verschiedene Erreger

Bakterien, Viren und auch Parasiten sind die Schuldigen, wenn es um plötzliche Magen-Darm-Infekte geht. Die bekanntesten Viren sind hierbei Rotaviren und Noroviren. Während Rotaviren eher im Frühjahr auftreten und meistens Säuglinge und Kleinkinder betreffen, sind im Winter für Infekte bei Erwachsenen in nahezu 50 Prozent aller Fälle Noroviren verantwortlich. Für ältere Menschen sind diese sogar lebensgefährlich: Durch den Brechdurchfall gehen viele Elektrolyte und Flüssigkeit verloren, die schnellstmöglich ausgeglichen werden müssen.

Während gegen Rotaviren eine Impfung erfolgen kann, gibt es diese beim Norovirus bislang nicht. Der Magen-Darm-Infekt muss leider klassisch mit viel Ruhe, Erholung, ausreichend Flüssigkeit, Elektrolyten und Schonkost auskuriert werden.

4 Tipps, die die Symptome lindern

Auch wenn es einige Tage dauern kann, bis ein Infekt mit einem Magen-Darm-Virus abgeklungen ist, können die Symptome wie Erbrechen, Durchfall und Übelkeit von Anfang an gelindert werden. Wirksame Hausmittel versprechen schnelle Besserung. Mit einigen Tipps ist das Schlimmste schnell ausgestanden.

Tipp1: Auch wenn das Hungergefühl zunächst ausbleibt, eine wärmende Brühe ist magenschonend, gut bekömmlich und versorgt den Körper mit Flüssigkeit und Nährstoffen, sodass er schnell wieder zu Kräften kommt.

Tipp2: Es ist wichtig, den Flüssigkeitsverlust zügig auszugleichen. Am besten eignen sich hierfür stilles Wasser und Kräutertees. Kamillentee beruhigt den Magen, Pfefferminztee mildert die Übelkeit und gegen die Bauchkrämpfe helfen Tees aus Anis, Kümmel und Fenchel.

Tipp3: Hanföle enthalten wertvolle Inhaltsstoffe, die sich ebenfalls positiv auswirken und die Symptome lindern können. CBD Hanföle enthalten Cannabidiol, das nicht die Psyche beeinflusst, unter anderem aber entkrampfend wirkt und gegen Übelkeit hilft.

Tipp4: Um die ausgeschiedenen Nährstoffe schnell wieder aufzunehmen, werden Elektrolytlösungen empfohlen. Diese gibt es fertig im Handel zu kaufen oder man kann sie mit ein paar einfachen Zutaten aus dem Haushalt selber herstellen. Einfach Zucker, Salz, Orangensaft und Wasser nach Rezept mischen und fertig ist die Selfmade-Elektrolytlösung.

Und wie ist es mit der guten alten Kombination von Salzstangen und Cola? Auch wenn Flüssigkeit sehr wichtig ist, reizt Cola leider den Magen. Bei einem Magen-Darm-Infekt heiß es also: lieber Finger weg davon!

Gegen einen Magen-Darm-Virus ist leider kein wirksames Kraut gewachsen. Sollten die Beschwerden nach ein paar Tagen nicht besser werden, ist ein Arztbesuch empfehlenswert. Gerade Risikogruppen wie ältere Menschen, Schwangere, Mütter in der Stillzeit, immungeschwächte Personen und Kleinkinder sollten lieber früh zum Arzt gehen, als zu lange zu warten.

Für alle, die nicht zu diesen Gruppen gehören, ist Geduld gefragt. Die Symptome lassen sich immerhin mit einigen Mitteln, die in den meisten Haushalten vorrätig sind, gut bessern. Viel Flüssigkeit, ausreichend Nährstoffe und Ruhe sind das A und O, um den Infekt möglichst schnell auszukurieren.

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