Augenlasern – Tipps rund um die Augen-Korrektur

Schlechte Augen sind in Deutschland keine Seltenheit – tatsächlich leiden rund 40 Millionen Deutsche unter einer Sehschwäche. Neben der Kurz- und Weitsichtigkeit sind immer mehr Personen von einer Hornhautverkrümmung und der Altersweitsichtigkeit betroffen. Dabei nimmt das Augenlicht nicht erst ab dem hohen Lebensalter ab. Immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene benötigen eine Brille oder Kontaktlinsen. In den letzten 60 Jahren hat die Anzahl der Brillenträger dieses Personenkreises um mehr als 50 Prozent zugenommen.

Verantwortlich für den rasanten Anstieg der Sehschwächen ist die Digitalisierung. Das lange Starren auf den Bildschirm schwächt die Sehkraft und führt zu schwerwiegenden Langzeitfolgen. Um die lästigen Kontaktlinsen und die schmerzende Brille loszuwerden, wird immer häufiger auf das Augenlasern zurückgegriffen. Vor der Augenoperation empfiehlt es sich, umfassende Informationen einzuholen. Wir haben die wichtigsten Tipps rund um die Behandlung für Sie im folgenden Artikel zusammengefasst.

Augenlasern – Tipps rund um die Augen-Korrektur

Augenlasern – Tipps rund um die Augen-Korrektur

Tipp 1: Der richtige Zeitpunkt

Beim Augenlasern handelt es sich um ein Verfahren der Ophthalmologie. Es existieren verschiedene Arten der Augenbehandlung, die jedoch alle auf demselben Prinzip basieren: Das Epithel – die oberste Schicht der Hornhaut – wird gelockert und beiseitegeschoben. Im Anschluss daran wird das Gewebe abgetragen, um die Sehschwäche zu beheben. Bei einigen Methoden wird nach der erfolgreichen Behandlung eine weiche Kontaktlinse auf das Auge gesetzt, um die operierte Stelle vor schädlichen Einflüssen zu schützen.

Obwohl jedes Jahr rund 100.000 Deutsche das Augenlasern in Anspruch nehmen, um die eigene Sehkraft zu verbessern, eignet sich die Anwendung nicht für jedermann. Patienten müssen den passenden Zeitpunkt abpassen. So müssen die Betroffenen mindestens 18 Jahre alt und für den Eingriff physisch geeignet sein. Das bedeutet, dass die Sehschwäche zwischen -10 und +5 Dioptrien liegt und das Auge durch keine zusätzliche Krankheit oder Entzündung geschwächt ist. Schwangere und Stillende sind von der Behandlung ausgeschlossen.

Tipp 2: Die Augenzusatzversicherung

Wer sich für die Augenoperation entscheidet, muss mit Ausgaben in Höhe von 4.000 Euro für beide Augen rechnen. In der Regel verweigert die Krankenversicherung die Übernahme der Kosten. Eine Augenzusatzversicherung kann das persönliche Budget entlasten.

Tipp 3: Gute Beratung

Die refraktive Chirurgie hat in den vergangenen Jahrzehnten einen gewaltigen Sprung nach vorn gemacht und stellt sicher, dass Menschen mit Sehschwäche zu gesunden und starken Augen verholfen werden kann.

Bevor man sich jedoch für den Eingriff entscheidet, ist es wichtig, sich umfassend zu informieren. Es muss ermittelt werden, ob die eigenen körperlichen Voraussetzungen gegeben sind, um die Operation ohne gesundheitliche Schäden zu überstehen. Eine sehr dünne Hornhaut kann etwa zu unvorhersehbaren Zwischenfällen führen. Darüber hinaus muss geprüft werden, ob die Laserbehandlung zu positiven Ergebnissen führt. So muss bei Erkrankungen wie dem Grauen Star zunächst die verhärtete Linse entfernt und durch eine künstliche ersetzt werden.

In spezialisierten Kliniken – z. B. bei Betterview – werden kostenlose Erstberatungen angeboten, bei welchen die persönliche Eignung analysiert wird. Die unverbindliche Prüfung des Zustands der Augen gibt Aufschluss über die möglichen Behandlungsmethoden.

Tipp 4: Behandlung von Experten

Wird das Augenlasern fachmännisch durchgeführt, sind die Patienten in der Lage, bis zu 15 Jahre einwandfrei zu sehen. Sehschwächen wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Stabsichtigkeit, Hornhautverkrümmung und Presbyopie können problemlos beseitigt werden.

Aufgrund der hohen Kosten werden einige Patienten noch immer von billigen Angeboten angelockt. Die Behandlungen werden häufig im Ausland oder in Praxen durchgeführt, die nicht auf das Augenlasern spezialisiert sind. Infolgedessen können die Betroffenen Hornhautverformungen, Augenschmerzen und verstärkte Lichtempfindlichkeit entwickeln. Nicht selten kommt es vor, dass die Tränendüse ausfällt, ein Fremdkörpergefühl im Auge entsteht oder man die Sehkraft vollkommen verliert. 

Professionelle Anbieter von Laserbehandlungen sind an folgenden Merkmalen erkennbar:

  • Zertifizierung nach DIN ISO 9001/2015
  • langjährige Erfahrung in der Ophthalmologie
  • Einsatz modernster Technik
  • professionelle Ausstattung
  • umfangreiche Voruntersuchungen
  • Nachuntersuchungen

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