Pelletgrill: Was können die Neulinge?

Pelletgrills sind eine der großen Neuheiten, die ihren Weg aus den USA mittlerweile auch nach Europa gefunden haben. Ein Grund dafür mag sein, dass sie auch relativ preiswert sind und so auch für Geringverdiener eine optimale Option sind, ihrem Garten ein neues Accessoire zu verpassen. Dabei stellen sich vielen Menschen allerdings einige Fragen bezüglich der Grills. Häufig gestellte Fragen sind beispielsweise, was man auf einem Pelletgrill alles grillen kann, welche Vor- und Nachteile ein Pelletgrill hat, wie er überhaupt funktioniert oder in welcher Anzahl man dafür die entsprechenden Pellets kaufen muss. Antworten darauf und mehr im nachfolgenden Überblick.

Pelletgrill: Was können die Neulinge?

Pelletgrill: Was können die Neulinge?

Was lässt sich auf einem Pelletgrill alles zubereiten?

Pelletgrills gelten mittlerweile aufgrund ihrer Vielfältigkeit als Alleskönner. Je nach Modell und Ausführung bieten sie unter anderem die Möglichkeit, klassische BBQs durchzuführen, man kann heißräuchern und Steaks grillen. Doch damit nicht genug. Teils lassen sich mithilfe von Pelletgrills sogar Kuchen oder Pizzas backen.

Ein besonderer Vorteil der Grills ist dabei auch, dass sie sich verhältnismäßig einfach bedienen lassen. Ähnlich wie bei Gasgrills muss man das Gerät hier meist lediglich einschalten, aufheizen und schon kann es loslegen. Je nachdem, was genau man mithilfe des Pelletgrills zubereiten möchte, sollte man sich allerdings vorher auch genau informieren, wie heiß der Grill dafür sein sollte und wie lange man für die Zubereitung benötigt.

Wie funktioniert ein Pelletgrill?

Zunächst sollte man darauf achten, dass ein Pelletgrill eine Stromzufuhr benötigt. Außerdem sollte man über die Pellets verfügen, nach denen der Grill benannt ist. Diese werden in einen dafür vorgesehenen Behälter gefüllt und nach Inbetriebnahme des Grills über ein Förderband in einen Heizraum befördert. Dort werden sie vom Pelletbrenner verbrannt, was Rauch und Hitze entstehen lässt.

Das Besondere ist hierbei, dass zwischen dem Grillrost und den heißen Pellets ein Hitzeschutzblech liegt. Dieses sorgt dafür, dass sich die durch die Verbrennung der Pellets entstehende Hitze gleichmäßig im gesamten Grill verbreitet. Das Grillgut selbst ist daher keiner direkten Hitze ausgesetzt und man der Grill funktioniert demnach im Prinzip ähnlich einem auf Umluft eingestellten Backofen.

Der bei der Verbrennung entstehende Rauch zieht durch einen kleinen am Grill angebrachten Schornstein ab. Allerdings entsteht bei der Verbrennung der Pellets sowieso nur minimale Rauchentwicklung, was dafür sorgt, dass das Grillgut keiner allzu großen Rauchdichte ausgesetzt ist. Die Pellets selbst haben außerdem den Vorteil (im Gegensatz zu Grillkohle), dass sie fast vollständig verbrannt werden und so gut wie keine Asche hinterlassen. Dies macht die Benutzung eines Pelletgrills daher meist zu einer sehr sauberen Angelegenheit.

Welche Vorteile bietet ein Pelletgrill?

Zusammenfassend lassen sich eine Reihe von Vorteilen auflisten, die man bei der Benutzung eines Pelletgrills verzeichnen kann. Zunächst ist da die einfache Bedienung und die saubere Handhabung durch die leichte Reinigung. Man braucht nicht lange, um den Grill aufzuheizen und hat danach eine konstant gleichmäßige Hitze bei dezenter Rauchentwicklung. Im indirekten Betrieb kann die gesamte Grillfläche genutzt werden. Die Zubereitungsmöglichkeiten sind so vielfältig wie sonst kaum bei anderen Grills. Durch die Versorgung des Grills mit Strom anstatt mit Gas besteht ein deutlich verringerte Gefährlichkeit bei der Handhabung, da von Gasflaschen häufig ein hohes Unfallrisiko ausgeht, wenn sie falsch gehandhabt werden.

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