Wie erkennt man eine Depression?

Depressionen sind eine weit verbreitete Krankheit. Eine Vielzahl an Menschen, Frauen, Männer, egal ob jung oder alt leiden daran und suchen verzweifelt ein Mittel dagegen. Bevor man jedoch nach einer Therapie sucht, sollten man sich zuerst eingehend von einem Arzt beraten lassen. Ob man überhaupt unter einer Depression leidet und Hilfe benötigt, kann man anhand einer Symptomliste abgleichen und sich im Zweifel vom Hausarzt oder einem Facharzt weiter beraten und behandeln lassen.

Unser Ratgeber „Wie erkennt man eine Depression“ gibt Ihnen zu diesem Thema viele wertvolle Informationen und erklärt Ihnen welches die möglichen Symptome einer Depression sein können.

Wie erkennt man eine Depression?

Wie erkennt man eine Depression

Das sind die ersten Anzeichen einer Depression

Stimmungstiefs kennt wohl jeder Mensch in seinem Leben. Es gibt Tage, da ist man einfach nicht gut drauf und energie- und motivationslos. Oft geht diese Phase nach einigen Tagen wieder vorbei. Problematisch ist es allerdings, wenn sich die Lage verschlechtert und den Alltag sehr beeinflusst. Besonders, wenn sich die Stimmung bzw. Gefühlswelt auch durch Maßnahmen, wie z.B. Entspannung im Alltag, ausgleichende schöne Unternehmungen, Autogenes Training, Meditation usw. nicht bessern. Zeigen sich erste Symptome einer Depression, sollten Sie unbedingt handeln und sich bei einem Arzt Ihres Vertrauens Rat holen. Je eher umso besser.

  • Erste Anzeichen einer Depression können sehr unterschiedlich stark, oft schleichend, aber auch abrupt auftreten. Viele Menschen denken zuerst nicht an eine Depression, wenn sich erste Anzeichen bzw. Beschwerden zeigen. Besonders, wenn die Symptome schleichend über einen längeren Zeitraum kommen, glauben viele, dass es normal ist, wenn man sich über einen längeren Zeitraum erschöpft, traurig, motivationslos und niedergeschlagen fühlt.
  • Halten Symptome wie Energiemangel, Interessensverlust, Traurigkeit, Niedergeschlagenheit, Motivationslosigkeit und Antriebslosigkeit zwei Wochen lang an, dann kann es sich in der Tat um eine Depression handeln, die behandlungsbedürftig ist.
  • Zu den genannten Anzeichen können noch weitere Symptome wie Appetitsverlust, übermäßiger Appetit, Schlafstörungen, Unruhe, Konzentrationsschwierigkeiten, Entscheidungsschwierigkeiten und sogar Suizidgedanken dazu kommen. Es müssen nie alle Anzeichen gleichzeitig auftreten, vor allem nicht am Anfang sind es erst einige wenige.
  • Jeder Mensch ist anders. So kann die Depression, egal wie viele und welche Symptome und welchen Schweregrad sie hat, ganz unterschiedlich ausfallen. In der Medizin wird eine Depression von daher in eine leichte, mittelgradige und schwere depressive Episode unterteilt.
  • Abgegrenzt von einer depressiven Episode ist die sogenannte Dysthymie. Hierbei handelt sich um eine leichte psychische Störung. Diese äußert sich in einer chronisch depressiven Verstimmung, die mindestens zwei Jahre lang anhalten muss, damit Sie als solche von einem Arzt diagnostiziert wird. Bei der Dysthymie treten typische Symptomen wie Niedergeschlagenheit, Traurigkeit sowie mindestens zwei weitere Merkmale, wie z.B. Hoffnungslosigkeit und Schlafprobleme auf.

Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keinen Arztbesuch. Haben Sie die Vermutung, dass Sie unter einer Depression leiden, suchen Sie unbedingt zeitnah Ihren Hausarzt oder einen Facharzt auf und lassen sich beraten.

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