So gut hilft CBD gegen chronische Schmerzen

Eine Behandlung von chronischen Schmerzen ist sowohl durch nicht-medikamentöse als auch medikamentöse Therapien möglich. Schmerzen werden von den Medizinern als chronisch beurteilt, wenn diese auch über mehr als drei Monate nach der Abheilung der eigentlichen Ursache auftreten.

In den Fokus der Schmerztherapien für Patienten mit chronischen Schmerzen rücken seit einigen Jahren verstärkt Cannabis-Präparate. Welche Auswirkungen THC und CBD auf die chronischen Beschwerden haben, erklärt der folgende Beitrag. Darüber hinaus bietet CBD allerdings noch weitere vielfältige Anwendungsmöglichkeiten – welche das sind, können Sie hier lesen.

So gut hilft CBD gegen chronische Schmerzen

So gut hilft CBD gegen chronische Schmerzen

Der Unterschied zwischen THC und CBD

Die Hanfpflanze beziehungsweise das Cannabis gehört zu den ältesten Pflanzen der Welt. In ihr sind unterschiedliche Wirkstoffe enthalten, darunter auch das THC, das Tetrahydrocannabinol und das CBD, das Cannabidiol. Cannabis genießt besonders in der Form von Marihuana und Haschisch eine große Bekanntheit als nicht legales Rausch- und Genussmittel. Bei diesen Produkten ist der hohe THC-Anteil für die psychoaktive Wirkung verantwortlich. Die berauschende Wirkung bleibt bei dem CBD allerdings aus.

Mittlerweile legen immer mehr Erfahrungsberichte und Studien nahe, dass Cannabis sich positiv auf die menschliche Gesundheit auswirkt und insbesondere bei Schmerzen wertvolle Hilfe leisten kann. Daher bedient sich die Medizin zunehmend dem Cannabis.

Rezeptfrei und frei verkäuflich sind dabei allerdings nur die CBD-Produkte, beispielsweise CBD-Öl. Bei diesen muss ein Grenzwert für den THC-Gehalt beachtet werden. Fällt die Konzentration an THC größer aus, fällt das Produkt unter die Kategorie der Arzneimittel und bedarf so einem ärztlichen Rezept.

Schmerztherapie mit Cannabis

Oft werden chronische Schmerzen mit herkömmlichen Schmerzmitteln, wie Paracetamol, Ibuprofen oder in schweren Fällen auch mit Morphin oder Tramadol behandelt. Allerdings zeigen sich insbesondere bei einer langfristigen Anwendung häufig starke Nebenwirkungen.

Das Cannabis gilt in vielen Kulturen bereits seit ewigen Zeiten als Schmerz- und Heilmittel. Die alternativmedizinische Schmerzbehandlung bedient sich nun auch verstärkt hierzulande den Cannabis-Produkten. Um Schmerzen zu lindern, ist der Wirkstoff CBD rezeptfrei erhältlich. Die Studienlage ist aktuell zwar noch nicht eindeutig, dennoch liegen bereits viele positive Erfahrungsberichte hinsichtlich der Wirksamkeit von CBD-Produkten vor.

CBD-Produkte sollen helfen, Entzündungen und Schmerzen effektiv zu lindern. Eine berauschende Wirkung muss dabei nicht befürchtet werden, das Gleiche gilt für schwerwiegende Nebenwirkungen.

Anders als für die CBD-Produkte ist bei THC-haltigen Produkten ein ärztliches Rezept notwendig. Die Wirkung von THC ist wesentlich stärker und außerdem psychoaktiv. Studien konnten allerdings bereits zeigen, dass bei neuropathischen Schmerzen, welche durch Erkrankungen und Schädigungen des Nervensystems ausgelöst werden, THC für Besserung sorgt. Patienten bewerten die Verbesserung ihrer Leiden als stark wahrnehmbar, sodass ihre Lebensqualität maßgeblich gesteigert wird.

Bei diesen Schmerzen helfen die Cannabinoide

Bei Schmerzen, die sich durch klassische Schmerztherapien nicht verbessern lassen, helfen die Cannabinoide also oft. Chronische Schmerzen, also solche, die über mehr als drei Monate bestehen, lassen sich oft auf ein überempfindlich gewordenes Nervensystem zurückführen.

Medizinisches Cannabis wird von den deutschen Ärzten vermehrt seit dem Jahr 2018 verordnet. Natürlich steht allerdings auch allen Patienten die Möglichkeit offen, auf die frei verkäuflichen CBD-Produkte zurückzugreifen. Zu den chronischen Schmerzen, die sich durch die Cannabinoide erfolgreich lindern lassen, gehören:

  • Rückenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Schmerzen, die durch Krebs ausgelöst werden
  • Fibromyalgie
  • Menstruationsbeschwerden
  • Schmerzen durch Arthritis

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