Der Demenz vorbeugen – Mit diesen Tipps klappt es

Die Demenz im fortgeschrittenen Alter ist weltweit ein sehr häufig auftretendes Phänomen. Knapp 50 Millionen Menschen leiden darunter – bei fast 70 Prozent führt diese Erkrankung sogar auf lange Sicht zu Alzheimer. Bis zum Jahr 2050 wird sich diese Zahl laut Forschungen der Weltgesundheitsorganisation wohl sogar verdreifachen. Eine rechtzeitige Vorbeugung ist daher in jedem Fall zu empfehlen. Mit einfachen Schritten im Alltag kann dies problemlos umgesetzt werden.

Der Demenz vorbeugen - Mit diesen Tipps klappt es

Der Demenz vorbeugen – Mit diesen Tipps klappt es

Die Anregung des Geistes

Aus verschiedenen Studien geht hervor, dass eine geistige Fitness die Chancen einer Demenzerkrankung deutlich verringern kann. Neugierde und Herausforderungen fördern das Gehirn, welcher wie ein Muskel trainiert werden muss. Während Tanzeinheiten oder auch das Lösen von Puzzles hilfreich sein kann, ist vor allem kognitives Training laut Expertenmeinung besonders hilfreich. Dabei geht es vor allem darum, neues zu Lernen und Routinen eher zu vermeiden.

In diesem Zusammenhang können Kreuzworträtsel beispielsweise nur bedingt sinnvoll sein, da sie lediglich bereits vorhandenes Wissen abfragen. Sich neuen Themen zu widmen oder in etwa eine neue Sprache zu lernen, kann den Geist entsprechend fördern und vorbeugend gegen Demenzerkrankungen sein. Hier sind auch soziale Kontakte hilfreich, die durch den Austausch neue Informationen bereitstellen.

Körperliche Aktivität fördert das Gehirn

Auch wenn im fortgeschrittenen Alter kein Marathon mehr gelaufen werden kann, sollte auf ausreichende, körperliche Betätigung nicht verzichtet werden. Abgesehen davon, dass gegen altersbedingten Beschwerden wie Rückenschmerzen vorgebeugt werden kann, wird dadurch auch die Gehirnregion entsprechend angeregt. Auch diesen Aspekt kann die Weltgesundheitsorganisation mit passenden Studien belegen. Je mehr sich die Teilnehmer im Laufe des Lebens bewegt hatten, umso geringer war die Chance einer Demenz- oder sogar Alzheimererkrankung.

Um die notwendige, körperliche Energie aufzuwenden, ist Ausdauertraining hier ein zielführender Ansatz. Speziell aerobische Übungen fördern den Geist ebenso wie den Körper. Wer etwas Abwechslung möchte, dem sei auch leichtes Krafttraining empfohlen. Menschen über 65 Jahre sollten mindestens zweieinhalb Stunden pro Woche bewegen. Wird das Training intensiviert, kann die Zeit auch halbiert werden.

Die richtigen Nährstoffe und Vitamine

Für das ordnungsgemäße Funktionieren des Gehirns, ist es auch notwendig, auf die eigene Ernährung zu achten. Wird die Zufuhr wichtiger Vitamine und Mineralstoffe berücksichtigt, ist das Gedächtnis mit fortschreitendem Alter weniger beeinträchtigt. Ein wichtiger Nährstoff zu diesem Zweck ist beispielsweise Folsäure, das vor allem in grünem Gemüse wie Spinat oder Brokkoli zu finden ist. Auch ein Mangel an Eisen kann die Gehirnleistung schwächen. Hierfür sind Getreideprodukte, Nüsse aber beispielsweise auch Blutwurst und Schweineleber wichtige Lieferanten.

Geht es um Nährstoffe, spielt Vitamin B-12 laut zahlreicher Forschungen eine wichtige Rolle im Kampf gegen Demenzerkrankungen. Ein Mangel dieser Art zählt zu den am häufigsten behandelbaren Ursachen. Mit fortschreitendem Alter ist es daher empfehlenswert Fisch, Fleisch sowie Milchprodukte in hohem Ausmaß in den Speiseplan einzubauen. Defizite sollten dabei ausschließlich mithilfe von Lebensmittel ausgeglichen werden. Nahrungsergänzungsmittel, auch in Form von Multivitaminpräparaten, erzielen den gewünschten Effekt entweder gar nicht oder in nur sehr geringen Ausmaßen.

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