Die Grundlagen der Hühnerhaltung

Jeden Morgen ein paar frische Eier aus dem eigenen Hühnerstall im Garten holen. Der Traum eines jeden Selbstversorgers. Bei steigenden Lebensmittelpreisen und zunehmender Lebensmittelknappheit versuchen sich mehr und mehr Menschen an der Selbstversorgung. Während Tomaten und Salate wenig Ansprüche an uns stellen, sieht das bei lebendigen Tieren im Garten schon anders aus. Alles wichtige zu den Grundlagen der Hühnerhaltung gibt es hier.

Die Grundlagen der Hühnerhaltung

Die Grundlagen der Hühnerhaltung

Was vorher zu beachten ist

Auf keinen Fall sollten Hühner angeschafft werden, ohne sich vorher einige grundlegende Fragen zu stellen und die richtigen Vorbereitungen abzuschließen. Zwar ist die Hühnerhaltung einfacher im Vergleich zu vielen anderen Nutz- und Haustieren, doch handelt es sich hier um Lebewesen, welche bei Mängeln erkranken und sterben können. Somit sollte vor einer Anschaffung der geflügelten Tiere beachtet werden, ob es rechtliche Regulationen im eigenen Wohngebiet gibt, welche die Haltung untersagen. Außerdem kann es je nach Hühnerstall und Gemeinde erforderlich sein, eine Baugenehmigung einzuholen. Möglicherweise kann auch eine bereits vorhandene Stallung, oder ein Gartenhaus umfunktioniert werden? Ebenfalls wichtig ist, den vorhandenen Platz im Garten an die Anzahl der Hühner abzustimmen. Da die Tiere tägliche Pflege benötigen, was säubern, füttern, und das Ermöglichen von Auslauf beinhaltet, ist es essenziell eine Person zu bestimmen, die sich bei eigener Abwesenheit um die Tiere kümmert.

Welches Huhn ist das Richtige?

Es gibt unterschiedliche Hühnerrassen. Diese unterscheiden sich nicht nur optisch, sondern weisen unterschiedliche Potentiale auf. So gibt es reine Legerassen, welche besonders für ihre Legeeigenschaften und -qualitäten gehalten werden. Es gibt Zwerghühner, welche sowohl für Fleisch als auch für ihre Eier angeschafft werden. Und es gibt Fleischhühner, deren Legequalität nicht die beste ist, welche jedoch sehr viel Fleisch ansetzen.

Diese drei Hühnerarten wiederum können in über 150 unterschiedliche Rassen unterteilt werden. Um die Diversität und Vielfalt im Tierreich zu fördern und aufrecht zu erhalten, wird empfohlen, von Zuchtrassen Abstand zu halten und sich um nachgewiesene Rassehühner zu bemühen. Diesen wird ein besonderer Charakter nachgesagt. Sie sind weniger anfällig für äußere Faktoren und können je nach Rasse gar eine gute Bindung zum Halter aufbauen. Die größten Unterschiede neben der Legequalität liegen in der möglichen Flughöhe, der Qualität und Quantität des Krähens, so wie der Bindung zum Menschen.

Der perfekte Hühnerstall

Es gibt Hühnerställe in allen möglichen Formen, Größen und Variationen. Dabei bewährt es sich häufig, vorhandene Potentiale auszubauen. Ob ehemalige Stallung, oder Gartenhaus. Mit ein wenig handwerklichem Geschick und einer guten Anleitung können die vier Wände einfach und artgerecht gestaltet werden. Gleichzeitig gibt es eine Vielzahl guter Anbieter für fertige Lösungen. Diese können perfekt abgestimmt auf die Tiere und ihren Bedarf erworben werden. Der Hühnerstall von Omlet ist besonders beliebt und bietet eine breite Produktpalette mit allem wichtigen.

Besonders sollte dabei auf einen witterungsgerechten Bau geachtet werden. So sollten die Tiere von allen Extremen geschützt sein. Ob Nässe, Frost, starker Durchzug, oder vor allem Hitze. Hühner sind durchaus empfindlich und benötigen einen schattigen, trockenen Platz. Zusätzlich darf sich auch innenarchitektonisch ausgetobt werden. Neben einem festen Grund, hier hat sich ein Betonboden bewährt, brauchen die Hühner einen Untergrund aus Sand und Holzmulch. Dieser dient der persönlichen Körperpflege. Trink- und Essensbehälter sollten nicht direkt auf dem Boden platziert werden. Legeplätze sollten in einem geschützten und bequemen Areal integriert werden. Wichtig sind außerdem verschließbare Klappen zum Ein- und Ausgehen, sowie Sitzstangen. Diese sollten auf der gleichen Höhe platziert sein, da die Hühner sonst um die höchste Position konkurrieren können.

Welche Haltung?

Des Weiteren sollte frühzeitig entschieden werden, ob und wie lange die Tiere täglich im Garten herumlaufen dürfen. Dadurch wird Langeweile vorgebeugt und den Tieren eine natürlichere Lebens- und Ernährungsweise ermöglicht. Nachteil ist, dass sie sich dadurch einfacher bei anderen Tieren und besonders bei Vögeln mit Krankheiten anstecken können. Grundsätzlich wird ein Durchschnitt von mindestens 1,5m auf 1,5 Quadratmeter pro Huhn zum Auslauf empfohlen. Je mehr, desto besser.

Auch der Stall sollte so gebaut sein, dass nicht jegliches Ungeziefer uneingeschränkten Zutritt hat. Dies kann sicherlich nicht vollständig verhindert werden. Gleichzeitig kann eine Mischung aus täglicher Pflege und Säuberung des Stalls, in Kombination mit der richtigen Bauweise dafür sorgen, dass den Hühnern eine hohe Lebensqualität geboten wird. Und eine hohe Lebensqualität äußert sich später im perfekten Frühstücksei. Je besser es also den Hühnern geht, umso besser wird es auch dem Halter ergehen.

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