Mit der richtigen Ernährung für das Wohl des Hundeseniors sorgen

Hunde werden immer wieder als Engel auf vier Beinen bezeichnet. Aber im Gegensatz zu Engeln altern die wunderbaren Vierbeiner. Auch, wenn Hundebesitzer die Alterungsprozesse des treuen Vierbeiners nicht immer wahrhaben wollen, so nehmen diese doch ihren Lauf. Und vor allem in dieser Zeit brauchen Hunde nicht nur Ihre Liebe und Zuwendung. Auch bei der Ernährung sollte auf die Bedürfnisse des alternden Hundes geachtet werden.

Mit der richtigen Ernährung für das Wohl des Hundeseniors sorgen

Mit der richtigen Ernährung für das Wohl des Hundeseniors sorgen

Der Stoffwechsel ändert sich

Je älter Ihr Hund wird, desto gesetzter wird er. In jungen Jahren tollte Ihr Vierbeiner noch herum. Die Hundekrankenversicherung musste, für die eine oder andere Verletzung die Kosten übernehmen. Nicht nur der Fokus der Hundekrankenversicherung ändert sich im Laufe des Alterns. Auch die Ernährung des Hundes muss angepasst werden.

Wie das Wesen Ihres Hundes wird auch sein Stoffwechsel gemächlicher. Der Hund bewegt sich weniger, und benötigt demnach weniger Kalorien wie früher. Wenn Sie den Futternapf weiterhin großzügig füllen, werden sich die ersten Pölsterchen unter dem Fell Ihres Vierbeiners zeigen. Und das bringt nicht nur ästhetische Probleme mit sich. Sie tun Ihrem Vierbeiner nichts Gutes.

Reduzieren Sie die Futtermengen. Der Irrglaube, dass der Hund im Alter Reservepfunde anlegen sollte, wurde schon lange widerlegt. Wenn Sie Ihrem Hundesenior etwas Gutes tun wollen, sollten Sie darauf achten, dass er nicht zu viel Gewicht zulegt. Speckrollen beeinträchtigen nicht nur das Wohlbefinden, sondern auch die Gesundheit.

Abwechslung ins Futterleben bringen

Auch alte Hunde sind Feinschmecker – das steht außer Frage. Natürlich würde Ihr Vierbeiner am liebsten nur Leckerlis und Hundekekse fressen. Hundebesitzer sind auch versucht diesem Bedürfnis nachzugeben. Aber nehmen Sie sich an der Nase. Sie unterstützen das Wohlbefinden des Seniors vor allem, wenn Sie eine ausgewogene Ernährung bieten.

Achten Sie darauf, dass das Hundefutter fettreduziert ist. Aufgrund dessen, dass sich Ihr Hund weniger bewegt, und lieber auf seinem Plätzchen bleibt, braucht er die Energiezufuhr nicht mehr. Ballaststoffe sind im Hundefutter wichtiger denn je. Diese halten Ihren Vierbeiner nicht nur länger satt. Auch die Darmtätigkeit wird damit angeregt.

Aber was, wenn der Vierbeiner keinen Appetit mehr zeigt? Denn nicht nur Unersättlichkeit kann sich im hohen Alter zeigen. Manche Hunde wollen keine Nahrung mehr zu sich nehmen. Dies begründet auf der Tatsache, dass der Geruchssinn nachlässt, dass die Zähne schmerzen, oder dass andere Erkrankungen vorherrschen. Ein Besuch beim Tierarzt, den die Hundekrankenversicherung deckt, sollte in so einem Fall Usus sein.

Dem Immunsystem des Seniors unter die Arme greifen

Nicht nur die Kräfte lassen nach, sondern auch das Immunsystem des alten Hundes nimmt ab. Hier kann Ihr Hund volle Unterstützung brauchen. Denn ein reduziertes Immunsystem kann Krebserkrankungen oder Infektionen mit sich bringen. Mit einer einfachen Ernährungsumstellung geben Sie dem Immunsystem Ihres Hundes wieder volle Kraft.

Das Futter für den Senior sollte mit Antioxydanzien, Zink und Eisen versehen sein. Auch die breite Palette an Vitaminen sollte dem Futter beigemengt werden. Hierbei sollten Sie darauf achten, dass die Kalorien nicht überhandnehmen. Trotz einer vitamin- und ballaststoffreichen Kost müssen die Kalorien nicht nach oben klettern.

Ihr Hundesenior wird mit Sicherheit das eine oder andere Wehwehchen an den Gelenken zeigen. Die Knorpelfähigkeit nimmt im Alter ab. Gelenkschmerzen machen Ihrem Vierbeiner Probleme beim Gehen. Denken Sie daran, dass Sie dem Hundefutter auch Knorpelaufbaustoffe beifügen können. Vor allem Grünlippenmuschel und Teufelskralle werden die Gelenke Ihres Hundes unterstützen.

Fazit

Das Altern des geliebten Vierbeiners lässt sich nicht verhindern. Wenn die Tage ins Land ziehen, schreitet auch das Alter Ihres Hundes voran. Leider bleibt hier die Zeit nicht stehen. Alternde Hunde müssen unterstützt werden. Hier reichen Liebe und körperliche Zuwendung nicht mehr aus. Das körperliche Wohlbefinden muss ebenfalls unterstützt werden. Mit der richtigen Ernährung kann Ihr Vierbeiner auch in seiner letzten Lebensphase noch eine wunderbare Zeit erleben. Sie können nicht nur seine Gelenke, sondern auch das Immunsystem maßgeblich unterstützen. Mit einer Kombination aus fettarmer, ballaststoff- und vitaminreicher Kost werden Sie Ihrem Hundesenior auf jeden Fall etwas Gutes tun.

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