Übergewicht bei Hunden: Das können Sie dagegen tun

Hunde sind sehr süße und liebenswürdige Tiere, die gerne von Herrchen und Frauchen verwöhnt werden. Für eine kleine Leckerei würden sie nahezu alles tun, um an das leckere Futter heranzukommen. Ob kleine Kunststücke, braves Beifuß-Gehen oder ein wenig Betteln am Esstisch: Manche Hunde fahren ihr gesamtes Repertoire auf, um ihre Besitzer davon zu überzeugen, dass sie dringend etwas zu Essen benötigen.

Übergewicht bei Hunden: Das können Sie dagegen tun

Übergewicht bei Hunden: Das können Sie dagegen tun

Gründe für Übergewicht bei Hunden

Fehlverhalten der Besitzer

Oftmals ist es nicht leicht ist den traurigen Hundeaugen zu widerstehen. Deshalb werden viele Hundebesitzer schwach und geben ihrem Liebling auch außerhalb der regulären Mahlzeiten das ein oder andere Leckerchen. Ob der Hundetrainer davon abgeraten hat, wird in solchen Momenten schnell vergessen, denn wenn der Hund sich freut, sind auch Herrchen und Frauchen glücklich.

Depressionen, Angst und Entwicklungsstörungen

Doch manche Hunde stellen es auch geschickt an und plündern Müllkörbe, wenn sie unbeobachtet sind oder lesen beim Spaziergang alles vom Boden auf, was sie finden können. Man könnte denken, sie würden sonst kein Futter bekommen. Allerdings können auch Verhaltensauffälligkeiten wie Depressionen, Angst und Entwicklungsstörungen zu einem gestörten Essverhalten führen.

Ähnlich wie bei Menschen wird Übergewicht bei Hunden häufig erst erkannt, wenn es sich bereits nicht mehr verhindern lässt. Der einst so agile und sportliche Hund wird meist durch zu viel Futter und einen zu geringen Energieverbrauch dick und träge. Sobald er über 10 % seines Idealgewichts überschritten hat, wird er dann offiziell als übergewichtig eingestuft.

Erkrankungen, Alter und Kastration

Allerdings sind nicht immer der Hund selbst oder die Besitzer Schuld an dem Übergewicht des Haustiers, denn auch hormonelle Erkrankungen führen bei vielen Hunderassen zu einer adipösen Gewichtszunahme. So können beispielsweise eine Schilddrüsenunterfunktion oder Fehlfunktionen der Geschlechtsdrüse zu einer unkontrollierten Zunahme führen, obwohl sich am Fressverhalten nichts geändert hat. Ebenso leiden alte und kastrierte Hunde oft an einer stärkeren Gewichtszunahme, da sie meist ruhiger werden und ihr Körper dadurch weniger Energie verbraucht.

Das falsche Futtermittel

Weiterhin kann auch das falsche Futtermittel zu Übergewicht bei Hunden führen, denn viele handelsüblichen Marken setzen ihren Leckerli und Futtern Zucker und Fette zu. Wie uns Menschen geht es in dem Fall auch den Hunden, denn diese werden durch die leckeren Zutaten dazu animiert weiter zu fressen, obwohl sie eigentlich schon satt sind. Dadurch wird das natürliche Sättigungsgefühl überlistet und der Hund scheint niemals vollständig gesättigt zu sein. Außerdem entsprechen diese Futtermittel nicht der natürlichen Ernährung des Hundes und enthalten viel zu viele Kalorien und Fett, welche sich schnell im Fettgewebe des Körpers einlagern.

Lösungsansätze gegen Übergewicht bei Hunden

Wenn auch dein Vierbeiner zu viel Gewicht zugelegt hat, ist das noch lange kein Grund zum Verzweifeln. Wie für uns Menschen gibt es auch für Hunde verschiedene Lösungen, die gegen die überschüssigen Pfunde helfen können.

  1. Zunächst solltest du darauf achten deinem Hund weniger Kalorien zu verfüttern. Das ist unter anderem mit einem speziellen Diätfutter für Hunde möglich oder mit gesunden selbst zubereiteten Mahlzeiten. Diese sollten möglichst fettreduziert sein und dürfen keinen Zucker oder Getreide enthalten, um ihren positiven Effekt erfüllen zu können.
  2. Die tägliche Bewegung deines Hundes sollte erhöht werden. Da dein Hund um abzunehmen mehr Energie verbrauchen muss, als er zu sich nimmt, benötigt er viel Auslauf. Wie wir Menschen zum Sport gehen, um abzunehmen, brauchen auch Hunde die Bewegung, um die Muskulatur zu beanspruchen und die aufgenommene Energie loszuwerden.

Da jeder Hundekörper verschieden ist, solltest du deinen Hund auf keinen Fall auf eine radikale Diät durch eine zu starke Reduktion des Futters setzen. Bespreche zunächst mit einem Tierarzt welche Diät- oder Ernährungsform und welche Art von Bewegung für deinen Hund förderlich sind. Dieser kann euch bei der Erstellung und Durchführung eines effektiven Abnehmplans helfen.

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